Hallo,
seit langem habe ich ein Fragezeichen über dem Kopf.
In der öffentlichen Disskussion wird behauptet der vorzeitige Renteneintritt kostet die Rentenkasse Geld.
Bei der Rentenberatung heißt es wiederum, wer vorzeitig in Rente geht macht erhebliche Verluste.
https://pensexpert.de/2025/09/04/mit…r-rente-mit-67/
Wie kann es sein, dass beide Seiten Verluste machen?
Eigentlich müsste die Rentenkasse mit Blick in die Zukunft um jeden froh sein, der vorzeitig in Rente geht.
Perespektivisch bedeutet dies sinkende Belastungen der jungen Beitragszahler in der Zukunft und keine höheren Belastungen.
Wo ist der Fehler?
Dann wird noch behauptet, dass hauptsächlich Gutverdiener die vorzeitige Rente in Anspruch nehmen.
Zeitgleich heißt es auch Gutverdiener werden älter als der Durchschnitt.
Also hat dieser Personenkreis auch höhere Rentenverluste zu verbuchen, was wiederrum eigentlich höhere Ersparnisse in der Rentenkasse und geringere Belastungen für die nächste Generation Beitragszahler ergeben müsste.
Mit diesen Fakten müsste die Devise doch eigentlich heißen, soviele Gutverdiener wie möglich in den vorzeitigen Ruhestand schicken, damit die Rentenkasse in den nächsten Jahren spürbar entlastet wird.
Dieser Aspekt in der Rentendiskussion fehlt mir.
Warum werden diese Ersparnisse nicht gegengerechnet? ![]()
Viele Grüße
Rüdiger