Schön wär's ... aber trotz Speicher und halbem Dach voller Module
Kann man das auch in SI-Einheiten beziffern? Solche eine Angabe hilft überhaupt nicht weiter. Und wie hoch ist denn euer Tagesverbrauch?
Schön wär's ... aber trotz Speicher und halbem Dach voller Module
Kann man das auch in SI-Einheiten beziffern? Solche eine Angabe hilft überhaupt nicht weiter. Und wie hoch ist denn euer Tagesverbrauch?
Sanieren: Zuschüsse oder von der Steuer absetzen?
Kann man das auch in SI-Einheiten beziffern? Solche eine Angabe hilft überhaupt nicht weiter. Und wie hoch ist denn euer Tagesverbrauch?
Zum Verbrauch: Meine WP schluckt im Januar maximal 50kWh am Tag, und dann gibt es maximal 8h Tageslicht. Es müssten also abends 33 kWh im Batteriespeicher zur Verfügung stehen. Bei gut gedämmten Neubauten mag das anders aussehen.
Ich würde aber trotzdem nicht mehr zu Gas und Öl zurück wollen.
Das bringt doch alles nichts.
Natürlich kann man theoretisch 100% erreichen, wenn man genug Module hat und entsprechend wenig verbraucht. Ist das wahrscheinlich? Nein.
Selbst die genannten 80% halte ich für eine durchschn. Anlage für eher unwahrscheinlich bzw. das obere Ende.
Es kommt natürlich auf die Anlage und den Verbrauch an.
Neben den monetären Erwägungen kommt auch hinzu, dass es Freude bereitet den Strom selber zu erzeugen, ggf. bald auch für den PKW. Im Zweifel einfach installieren lassen.
Wie ist das mit einer Erdwärmepumpe? Hat jemand von euch eine und kann von seinen Erfahrungen berichten?
Wie ist das mit einer Erdwärmepumpe? Hat jemand von euch eine und kann von seinen Erfahrungen berichten?
Haben wir. Leider haben die Elektriker es erst spät hinbekommen diese auch richtig anzuklemmen, sodass für den Winter noch keine belastbaren Daten vorhanden sind.
Wenn ich mir die Daten der Anlage ohne WP so anschaue, wird im Winter aber kaum was davon übrig bleiben, um die WP zu versorgen. Ich schätze also, dass die WP (Erdwärme) im Winter zu mindestens 80 oder eher 90% weiterhin über den normalen Netzbezug läuft.
Eckdaten:
6,5 kWp Anlage mit 6 kWh Speicher
Verbrauch Hausstrom ca. 2000 kWh
Verbrauch WP ca. 2000 - 2500kWh
Wie ist das mit einer Erdwärmepumpe? Hat jemand von euch eine und kann von seinen Erfahrungen berichten?
Da gibts zwei Optionen:
Wobei der Ringgraben bei falscher Auslegung zum Durchfrieren des Bodens führt, was die Leistung im Dezember gegenüber der Luft-WP fördert und im Frühjahr einschränkt. Je nach Bodenart kann es auch zu Frostaufbrüchen an der Oberfläche kommen. Also nichts für gepflasterte Terassen.
Daher sehe ich ein 2kw Balkonkraftwerk für Tante und Onkel am Lohnenswertesten.
Nichts anderes wurde hier empfohlen. Mit 1,5k ist man dabei, inkl. Speicher von ~2,7 kWh und infrarot Smartmeter, das jeder Leihe installieren kann.
Heute kam die Frage von meinem Onkel: „Sein Traum: vollkommen autark zu sein.“
Ist es möglich, mit einer PV-Anlage, einer Wärmepumpe und einem E-Auto das ganze Jahr über vollkommen autark zu sein, also keinen Strom aus dem öffentlichen Netz beziehen zu müssen?
Ich hoffe, deine Fragen rühren aus wirklicher Interesse, Und nicht Spaß daran zuzusehen, wie sich die Mitglieder untereinander fast an den Hals gehen 😜
Theoretisch geht das. Praktisch nicht. Finanziell sowieso unrentabel.
Nehmen wir mal an, dass sie Anlage nie von von Schnee bedeckt ist, weil es einfach nicht schneit, oder der Winkel so ist, dass der Schnee zügig wieder herunter rutscht.
am 31.12.2025 habe ich 5KW erzeugt und 102 KW verbraucht.
d.h. meine Anlage müsste ungefähr 20 mal so groß sein, damit ich den Tag autark überlebt hätte.
Also circa 240 KW Peak, PV Anlage in Süd Richtung. Das wären 480 Module.
kann man machen. Wenn man Platz und Geld hat, lohnt sich wohl kaum.
Oder halbsoviel Module und 200kwh Speicher.
Geht. Kann man kaufen. Sollten man aber nicht.
Wie ist das mit einer Erdwärmepumpe? Hat jemand von euch eine und kann von seinen Erfahrungen berichten?
Ich selbst habe keine. Aber eine Tiefenbohrung scheitert ohnehin häufig bereits an den Zulassungen und örtlichen Gegebenheiten. Hier bei uns in der Großstadt wäre das vermutlich nicht genehmigt worden. Und selbst dann wäre das schwere Bohrgerät nicht auf unser enges Grundstück gekommen. Aber selbst wenn das bei jemandem alles genehmigt würde und möglich ist, halte ich es für wirtschaftlich nicht sinnvoll. Eine solche Bohrung ist sehr teuer und ich bezweifle, dass diese sich jemals amortisiert.
am 31.12.2025 habe ich 5KW erzeugt und 102 KW verbraucht.
Wie geht das denn bitte? Elektroauto von 0 auf 100% geladen, gleichzeitig mit dem Heizstab Warmwasser erzeugt und mit die ungedämmte 300 m2 Villa von 1850 mit Elektroöfen beheizt?
Es geht wohl darum eine Autarkie anzustreben. Der erste Schritt ist die PV Anlage. Alles andere ist komplizierter. Eine völlige Autonomie ist meist unmöglich oder zu teuer.
Wie geht das denn bitte? Elektroauto von 0 auf 100% geladen, gleichzeitig mit dem Heizstab Warmwasser erzeugt und mit die ungedämmte 300 m2 Villa von 1850 mit Elektroöfen beheizt?
Ist gar nicht so abwegig. Meine WP hat laut WMZ im Januar ca. 900 kWh verbraucht. Also ca. 30 pro Tag plus E-Tanken 40-50 kWh ist man nicht mehr weit von 100 entfernt.
Vielleicht schaffen das Leute, die ihre Wäsche woanders waschen und sich nur per Lieferservice oder kalte Küche ernähren? Und wir haben noch nicht einmal eine Wärmepumpe oder ein E-Auto.
Also wir kochen und backen viel, waschen auch zu Hause. Ich bin 100% im Home Office. Wir kommen auf etwa 2500kWh Eigenverbrauch zu 1000kWh Netzbezug. Nicht ganz die 80%, aber schon relativ nah dran, trotz kleiner Anlage mit 6,5kWp+10kWh und WP. Ohne WP würden wir die 80% ganz locker reißen.
Haushaltsgeräte brauchen heute fast nichts mehr, Beleuchtung auch nicht. Wir haben aber keinen Trockner hier stehen und auch keine Gaming-Rechner, Aquarium oder ähnliche Stromfresser
Wie geht das denn bitte? Elektroauto von 0 auf 100% geladen, gleichzeitig mit dem Heizstab Warmwasser erzeugt und mit die ungedämmte 300 m2 Villa von 1850 mit Elektroöfen beheizt?
- 56,8 kWh wärmepumpe
- 20kwh Auto
- der Rest ging ins Haus. 31.12. Racklet, Licht, Musik. Keine Ahnung. War halt so 🤷♂️😅
Wie ist das mit einer Erdwärmepumpe? Hat jemand von euch eine und kann von seinen Erfahrungen berichten?
Haben wir. Ist nett, würde nächstes Mal aber zur LWWP greifen. Mit den gesparten 50-100€ pro Winter amortisiert sich die Erdwärme niemals.
Im Bestand kannst du bis auf die Tiefenbohrung auch alles vergessen, da du dafür den kompletten Garten umgräbst. Wobei auch die Spuren hinterlässt und da ein ziemlicher Tross anrückt. Im Bestand musst du den auch vernünftig unterbringen können
- 56,8 kWh wärmepumpe
Wie kalt war es an dem Tag? Wie groß ist das Haus, was ist der Wärmedammstandard, wie stark wird geheizt? Denn 56,8 kWh für die Wärmepumpe bedeuten, abzüglich Warmwasser, ja irgendwas zwischen 100 bis 200 kWh an Heizwärme, die da verbraucht wurden.
Wie kalt war es an dem Tag? Wie groß ist das Haus, was ist der Wärmedammstandard, wie stark wird geheizt? Denn 56,8 kWh für die Wärmepumpe bedeuten, abzüglich Warmwasser, ja irgendwas zwischen 100 bis 200 kWh an Heizwärme, die da verbraucht wurden.
Meine Antwort bezog sich ja auf die Frage, ob man 100 % autark sein kann.
100 % autark bedeutet auch an dem Tag, an dem man den meisten Strom verbraucht, autark zu sein.
Daher habe ich auch einen Tag herausgesucht, an dem ich sehr viel verbraucht habe.
Bei -10° hat die Wärmepumpe keinen Faktor von 4. Da kann man (bei Gebäuden mit Heizkörper) froh sein, wenn man gut über 2 liegt.
zu deiner Frage:
tags -1 nachts -10. Dem ISOlier-Standard ende der Neunzigerjahre. 180 m², alles auf 21,x°.
Gasverbrauch früher 25.000 kWh
Stromverbrauch Wärmepumpe 6000 kWh
Bei -10° hat die Wärmepumpe keinen Faktor von 4. Da kann man (bei Gebäuden mit Heizkörper) froh sein, wenn man gut über 2 liegt.
zu deiner Frage:
tags -1 nachts -10. Dem ISOlier-Standard ende der Neunzigerjahre. 180 m², alles auf 21,x°.Gasverbrauch früher 25.000 kWh
Stromverbrauch Wärmepumpe 6000 kWh
Damit ist glaube ich meine Frage beantwortet. Heizkörper bedeuten in der Regel eine hohe Vorlauftemperatur, das killt natürlich den COP einer Wärmepumpe.
Wie kalt war es an dem Tag? Wie groß ist das Haus, was ist der Wärmedammstandard, wie stark wird geheizt? Denn 56,8 kWh für die Wärmepumpe bedeuten, abzüglich Warmwasser, ja irgendwas zwischen 100 bis 200 kWh an Heizwärme, die da verbraucht wurden.
Dann werf ich noch meinen Negativrekord hinterher:
49 kWh Strom für die WP ergaben 115 kWh Wärme bei -4°C Tagesmittel draußen. Die Vorlauftemperatur mit Heizkörpern kam nicht über 48°C hinaus. Also entweder Pulli an, oder Heizstab. Ich habe mich für ersteres entschieden, und Warmwasser vorübergehend eingeschränkt.
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