Finanzbildung durch die Sparkasse

KI-Zusammenfassung

: Sollten Sparkassen Finanzbildung an Schulen anbieten, wenn sie dabei eigene Geschäftsinteressen verfolgen könnten? Im Hintergrund steht die Frage, ob ein solches Angebot besser ist als gar kein Finanzunterricht.

Sollten Sparkassen Finanzbildung an Schulen anbieten, wenn sie dabei eigene Geschäftsinteressen verfolgen könnten? Im Hintergrund steht die Frage, ob ein solches Angebot besser ist als gar kein Finanzunterricht.

  • Mehrere Beiträge sehen Produktwerbung als Risiko, andere halten ein interessengeleitetes Grundangebot ohne flächendeckende Alternativen für vertretbar.
  • Aus der Community werden Alltagsgrundlagen wie Einnahmen, Ausgaben, Prozentrechnung, Inflation, Kosten, Risiken und der Vergleich verschiedener Anbieter genannt.
  • In der Summe wirkt unabhängiger Unterricht als Ziel breit geteilt, während Sparkassenangebote umstritten bleiben.

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  • Wenn man vom Teufel spricht ^^

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  • Beweis? Quelle?

    Das ist ein Witz, oder? Wir haben knapp 70 Mio. Erwachsene in Deutschland und eine Eigenheimquote von unter 45%. Jeder Dritte hat weder Immobilie noch eine andere Sparform fürs Alter. Wer soll denn die Produkte gekauft haben? Haben die restlichen Mieter 10 Bio. Euro auf der hohen Kante und jeder 3 Rentenversicherungen o.ä. oder was?:rolleyes:

  • Zwei Kinder, zwei Elektroautos auf Pump, Schulden auf der Kreditkarte. Girokonto bei der Kreissparkasse….sonst nichts außer Kreditverträgen.

    Und damit hat er ,,ausreichendes Finanzwissen"? :/

    Ich glaube du hast die These nicht verstanden. Es wird hier von einigen behauptet, dass viele Eigenheimbesitzer nur deshalb auf Aktien und ETF verzichten, weil es maximal rational sei und sie ansonsten über ausreichende Finanzkenntnisse verfügen würden. Nachdem sie das Haus abbezahlt haben, legen sie sofort wieder günstig und breit diversifiziert in ETF an.:rolleyes:

  • Das die Finanzbildung in Deutschland sehr lückenhaft ist, ist glaub ich unbeschritten.

    Anscheinend nicht. Viele hier denken z.B., dass es sich nur um ,,Jugendsünden" handle und insbesondere Immobilienbesitzer mit herausragendem Wissen ihr breit diversifiziertes ETF-Portfolio nur deshalb für die Darlehensphase aussetzen, um kein negatives Renditedifferenzgeschäft zu machen. Außerdem fahren die Drücker von den Finanzvertrieben nur bei Mietern vorbei. Aber nur bei den 10-15% der Bevölkerung, die gleichzeitig Mieter und Sparer sind. Nur bei denen laden sie ihre 100 Mio.+ provisionsgeschwängerten Verträge ab. :rolleyes:

  • Das ist ein Witz, oder? Wir haben knapp 70 Mio. Erwachsene in Deutschland und eine Eigenheimquote von unter 45%. Jeder Dritte hat weder Immobilie noch eine andere Sparform fürs Alter. Wer soll denn die Produkte gekauft haben? Haben die restlichen Mieter 10 Bio. Euro auf der hohen Kante und jeder 3 Rentenversicherungen o.ä. oder was?:rolleyes:

    Das ist weder eine Antwort, noch ein Beweis, noch eine Quelle auf meine Frage/Zitat :/ Vlt ist es aber ja auch nur ein Witz :)

  • Das ist weder eine Antwort, noch ein Beweis, noch eine Quelle auf meine Frage/Zitat :/ Vlt ist es aber ja auch nur ein Witz :)

    Ich denke das schaffst du. Falls es ohne nicht geht, gerne einen Taschenrechner nehmen.;)

    Die Denke, dass deutsche Eigenheimbesitzer außer ihrem Haus oder Wohnung 0 Euro in anderen Anlagen haben, ist allerdings durchaus amüsant.

  • Wer generell aus dem Vollen schöpft tut sich schwer damit, nachzuvollziehen wie das bei anderen (den meisten?) mit dem Geld so läuft kurz nach einem Immobilienkauf.

    Zunächst verflüssigen die meisten alles, um den Kredit klein zu halten. Oft reserviert man sich noch einen kleinen Notgroschen auch für ungeplante Ausgaben rund um die Immobilie.

    Sofern man sich etwas gebrauchtes angeschafft hat (nicht untypisch bei knappem Budget), wird man in den nächsten Jahren kein freies Geld für ETF Pläne finden sondern sich eher um so Sachen wie Photovoltaik, Gartengestaltung oder Gardinen kümmern. Da ist man für ein paar Jahre Dauergast im Heimwerkermarkt.

    Oft genug fällt diese Phase mit der Familiengründung zusammen. Das bedeutet höhere Ausgaben bei reduzierten Einnahmen. Wie weltfremd muss man sein, um zu verstehen, dass man in dieser Situation weniger an ETF-Sparpläne denkt als an den ersten Urlaub nach x Jahren, den man sich hoffentlich wird leisten können.

  • Ausreichende finanzielle Bildung fängt viel früher an, ist viel breiter und definiert sich nicht daran, ob jemand Aktien oder Fonds besitzt.

    Sehe ich ebenso.

    Nur am Rande: "Auskommen mit dem Einkommen" - gehört beispielsweise ebenso dazu ... wie beispielsweise die Tatsache, daß "adäquates Versichern" vor jeder Aktie, jedem Fonds oder jedem ETF kommt ... wie beispielsweise auch die Tatsache, daß ein mittelmäßiger Finanzplan mit ebensolchen Vehikeln, verbunden mit einer Top-Compliance - in aller Regel jeden Top-Finanzplan mit ebensolchen Vehikeln, verbunden aber mit schwacher oder fehlender Compliance, auf lange Sicht schlagen wird ...

    Dazu gehört auch, daß man sich (subjektiv) und seine Situation (objektiv) kennt und versteht (sprich analysiert hat) und auch sein(e) Finanz-Ziel(e) definiert hat. Der Einsatz und die Dosis der Finanz-Vehikel zur finalen Umsetzung des eigenen Finanzplans kommt als Letztes und spielt auf der untersten Stufe (einer strukturierten Vorgehensweise).

    Dabei würde ich - ganz persönlich - immer wieder einen sozusagen Top-Down-Ansatz empfehlen, da dieser mir sehr geholfen hat. Für meinen Teil gehört somit zu einer ausreichenden Finanzbildung auch ein Grundverständnis unseres Geldsystems (Fiat-Money - seit Mitte der 70er) und dem Umgang damit seitens der Staaten und staatlichen Notenbanken im Allgemeinen sowie ein Grundverständnis zu dem Währungsexperiment Euro (ab Ende der 90er) und dem Umgang damit seitens der beteiligten Staaten und der zuständigen Notenbank. Zumindest rudimentäre Kenntnisse zur Geld-, Finanz- und Währungsgeschichte dürften generell auch sehr hilfreich sein, da sich Geschichte zwar selten exakt wiederholt, aber oftmals reimt. Auf dieser Basis fällt es leichter - war jedenfalls bei mir so - seine eigene Asset-Allocation zu finden.


    Zum ganzen Bild bei dem Thema dürfte aber auch gehören, daß

    rund 8-9 Prozent der Menschen hierzulande überschuldet sind - da geht es also nicht um thesaurieren, akkumulieren, investieren usw. sondern prioritär um Entschuldung ...

    weitere rund 25% (manchmal werden auch 30% genannt) zwar nicht überschuldet sind und somit finanziell "über die Runden" kommen, aber eben keine Mittel zum Anlegen oder gar Investieren (übrig) haben

    es auch eine nicht ganz kleine Gruppe gibt, die zwar sparen, anlegen und investieren kann präziser könnte - aber dies dennoch nicht praktiziert bzw. viel eher konsumiert und im "Hier und Jetzt" lebt.

    es daneben noch eine weitere Gruppe gibt, die trotz relativ gutem Einkommen entweder mit dem Sparen, Anlegen und Investieren erst (sehr) spät anfängt und/oder noch unter der durchschnittlichen Sparquote der Deutschen bleibt (diese dürfte um die 10 bis 11 Prozent herum spiralieren). Besonders fatal als Pflichtmitglied der GRV, da bei höherem oder hohem Einkommen die Rentenlücke tendenziell höher sein dürfte, als bei einem nur durchschnittlichen Einkommen

    (Kundigere mögen das und/oder die Zahlen gerne korrigieren)


    Meine diesbezügliche Haltung gegenüber Dritten ist aus Erfahrungen und guten Gründen entstanden:

    Für meinen Teil lehne ich anderen aufgedrängte Ratschläge oder auch nur Hinweise in Sachen "private Finanzen" (fast könnte man sagen apodiktisch) ab. Spricht mich aber jemand explizit an und/oder taucht ein konkretes Finanz-Thema im Gespräch auf, äußere ich mich eher bis in der Regel dazu. Im Rahmen meiner bescheidenen Kenntnisse - als Finanz-Laie, wenn auch an solchen Themen Interessierter - natürlich nur.

    Von der Vorgehensweise, jemand als Erwachsenem die Beschäftigung mit dem Thema "private Finanzen" aufzudrängen oder gar aufzuzwingen halte ich persönlich eher wenig bis nichts.

    Um nur ein Beispiel zu erwähnen, welches ich mir hier gemerkt hatte - und was mir auch im wirklichen Leben diverse Male aufgefallen war, als eine fast symptomatisch zu nennende fehlende Bereitschaft sich selbst und eigenständig mit dem Thema näher zu beschäftigen - und sich daraus dann auch seine eigene Meinung bilden zu können

    Ich finde ein Buch ist schon echt extrem voraussetzungsvoll. Ich glaube selbst schon einige Ahnung über das Thema zu haben, aber ein Buch über Finanzsachen würde ich mir tatsächlich selbst nie reinziehen.

    (nachträglich gefettet von mir)


    Zum Strangtitel "Finanzbildung durch die Sparkasse ?" - aber auch die Finanzdienstleistungs-Industrie Im Speziellen betreffend:

    "It always takes two to tango"

  • Ich denke das schaffst du. Falls es ohne nicht geht, gerne einen Taschenrechner nehmen.;)

    Die Denke, dass deutsche Eigenheimbesitzer außer ihrem Haus oder Wohnung 0 Euro in anderen Anlagen haben, ist allerdings durchaus amüsant.

    Immer wieder, das mit Deinen Zahlen und vor allem der Rückschluss auf finanzielle . Bildung ist falsch.

    Erstens gibt es tatsächlich viele, die neben dem Eigenheim erst mal nix anderes haben oder besparen.

    Zweitens schließt das eine das andere nicht aus. Typischerweise schließt man in jungen Jahren (und ja, ggf mit zu geringem Wissen bzw zu viel Vertrauen in „Berater“) etwas nicht optimales ab (so wie ich zb den Riester), aber das heißt doch nicht, dass man mit 35 oder 40 immer noch keine ausreichende finanzielle Bildung hat, nur weil man da immer noch so eine Altlast hat und immer noch keine Aktien besitzt. Den Bausparer, die LV oder den Riester auflösen ist oft noch dümmer.
    Und dann gibt immer noch viele Gründe, warum man keine Aktien/ETFs haben möchte oder gar haben sollte, siehe das Video oben.

    Und als Extrembsp: ich selber kenne hier 2 Familien, deren Vermögen hoch 8stellig wenn nicht 9stellig ist, beide komplett ohne Aktien, nur über Immobilien und direkte Firmenbeteiligungen. Und die haben ausreichend finanzielle Bildung, soviel ist sicher.

    Deine Sicht, hier jedem der keine Aktien/ETFs hält eine nicht ausreichende finanzielle Bildung zu attestieren ist schlicht Unfug.

  • Von der Vorgehensweise, jemand als Erwachsenem die Beschäftigung mit dem Thema "private Finanzen" aufzudrängen oder gar aufzuzwingen halte ich persönlich eher wenig bis nichts.

    Um nur ein Beispiel zu erwähnen, welches ich mir hier gemerkt hatte - und was mir auch im wirklichen Leben diverse Male aufgefallen war, als eine fast symptomatisch zu nennende fehlende Bereitschaft sich selbst und eigenständig mit dem Thema näher zu beschäftigen - und sich daraus dann auch seine eigene Meinung bilden zu können

    (nachträglich gefettet von mir)

    Sovereign, was genau bezweckt dieses gekürzte und aus dem Kontext genommene Zitat aus dem Februar 2025?


    Hier ist es in voller Länge:

    ...

    Ich finde ein Buch ist schon echt extrem voraussetzungsvoll. Ich glaube selbst schon einige Ahnung über das Thema zu haben, aber ein Buch über Finanzsachen würde ich mir tatsächlich selbst nie reinziehen. Gerade bei Leuten, die sich nicht selbst damit beschäftigen, würde ich immer mit Videos, Zeitschriftartikeln oder Podcast einsteigen. Und dann müssen sie selber sehen ob sie sich das zu trauen oder halt nicht.

    ....

  • Sovereign, was genau bezweckt dieses gekürzte und aus dem Kontext genommene Zitat aus dem Februar 2025?

    MoR , es "bezweckt" (nur um Deine Formulierung aufzugreifen) nichts - sondern steht exemplarisch für meine langjährigen Erfahrungen im realen Leben (also abseits von einem Internet-Forum, wie diesem beispielsweise).

    Siehe schon hier in Nr. 129

    Um nur ein Beispiel zu erwähnen, welches ich mir hier gemerkt hatte - und was mir auch im wirklichen Leben diverse Male aufgefallen war, als eine fast symptomatisch zu nennende fehlende Bereitschaft sich selbst und eigenständig mit dem Thema näher zu beschäftigen - und sich daraus dann auch seine eigene Meinung bilden zu können

    In dem Kontext

    Hier ist es in voller Länge:

    Selbstverständlich hatte ich das zuvor in voller Länge konsumiert ...

    Ich finde ein Buch ist schon echt extrem voraussetzungsvoll. Ich glaube selbst schon einige Ahnung über das Thema zu haben, aber ein Buch über Finanzsachen würde ich mir tatsächlich selbst nie reinziehen. Gerade bei Leuten, die sich nicht selbst damit beschäftigen, würde ich immer mit Videos, Zeitschriftartikeln oder Podcast einsteigen. Und dann müssen sie selber sehen ob sie sich das zu trauen oder halt nicht.

    (nachträglich gefettet von mir)

    Unabhängig von der schlichten Tatsache, daß ich so niemals an ein wenigstens rudimentäres Finanzwissen oder eine rudimentäre Finanzbildung gelangt wäre - denn damals gab es weder Internet noch Smartphones und damit auch keine YouTube-"Videos" (Filmchen) oder "Podcasts" und "Zeitschriftartikel" zu dem Thema waren auch eine eher (absolute) Seltenheit ...

    Wie soll jemand ohne ein zumindest Grund- oder Basiswissen denn bewerten und/oder beurteilen können, ob irgendeiner dieser YouTube-Filmchen, Podcasts etc. pp. eine für ihn geeignete, kompetente und seriöse Quelle ist ... ?

    Dazu kommt: Aufgrund einer einzigen Quelle hatte ich mich noch niemals informiert. Eine eigene Meinung und ein eigenes Urteil kann man sich am besten - bzw. eigentlich nur - aus der Beschäftigung mit unterschiedlichen Quellen und auch aus unterschiedlichen Meinungen und Haltungen bilden. Wie denn sonst ... ?

    An den Ansatz "One Size fits all" habe ich außerdem noch nie geglaubt.


    Last but not least: Wenn man weiß, warum man finanziell agiert und aufgestellt ist, wie man finanziell agiert und aufgestellt ist - erhöht dies signifikant die "Compliance" den eigenen Finanzplan betreffend. Einer der - auf längere Sicht - spielentscheidenden Faktoren für den finanziellen Erfolg.


    In diesem Sinne ...

  • Wer generell aus dem Vollen schöpft tut sich schwer damit, nachzuvollziehen wie das bei anderen (den meisten?) mit dem Geld so läuft kurz nach einem Immobilienkauf.

    Zunächst verflüssigen die meisten alles, um den Kredit klein zu halten. Oft reserviert man sich noch einen kleinen Notgroschen auch für ungeplante Ausgaben rund um die Immobilie.

    Sofern man sich etwas gebrauchtes angeschafft hat (nicht untypisch bei knappem Budget), wird man in den nächsten Jahren kein freies Geld für ETF Pläne finden sondern sich eher um so Sachen wie Photovoltaik, Gartengestaltung oder Gardinen kümmern. Da ist man für ein paar Jahre Dauergast im Heimwerkermarkt.

    Oft genug fällt diese Phase mit der Familiengründung zusammen. Das bedeutet höhere Ausgaben bei reduzierten Einnahmen. Wie weltfremd muss man sein, um zu verstehen, dass man in dieser Situation weniger an ETF-Sparpläne denkt als an den ersten Urlaub nach x Jahren, den man sich hoffentlich wird leisten können.

    Genau so ist es!

    Rein rational, dürften die meisten gar keine Immobilie kaufen, weil das Volumen so hoch ist, dass es ohne mindestens temporäre Klumpenbildung gar nicht gehen würde. Wenn die alle der Ratio folgen würden, wäre die Wohneigentumsquote noch viel niedriger als sie so schon ist.

  • Rein rational, dürften die meisten gar keine Immobilie kaufen, weil das Volumen so hoch ist, dass es ohne mindestens temporäre Klumpenbildung gar nicht gehen würde. Wenn die alle der Ratio folgen würden, wäre die Wohneigentumsquote noch viel niedriger als sie so schon ist.

    Was "rational" ist, liegt zudem nicht ganz selten im Auge des Betrachters ...

    Siehe hier schon Nr. 104:

    Für meinen Teil wollte ich aber gerne schön und nett wohnen und insbesondere auch mein Zuhause nach meinen Wünschen gestalten. Halte ich übrigens auch für eine sehr rationale Heran- und Vorgehensweise, denn "Du hast nur ein Leben" ...

    Ein kleiner Nebeneffekt oder Zusatznutzen (da ich als Kind mit finanziell prekären Verhältnissen in Berührung gekommen war): Danach hatte ich mit keinem Vermieter, keinen Mieterhöhungen und keiner Kündigungsgefahr bezüglich meinem Zuhause mehr zu tun.

  • Nachtrag: Hier sind einige unterwegs, die soweit abgehoben sind, dass sie die Finanz- und Gedankenwelt der Durchschnittsmenschen, deren Eigenheim Erwerb das größte Geschäft ihres ganzen Lebens ist, nicht mehr nachvollziehen können.

  • Nachtrag: Hier sind einige unterwegs, die soweit abgehoben sind, dass sie die Finanz- und Gedankenwelt der Durchschnittsmenschen, deren Eigenheim Erwerb das größte Geschäft ihres ganzen Lebens ist, nicht mehr nachvollziehen können.

    Unabhängig von der Tatsache dieser Deiner kryptischen Andeutung ("hier sind einige unterwegs") und ohne "Ross und Reiter" zu nennen ... :rolleyes:

    Für meinen Teil beispielsweise kann ich das ("die Gedankenwelt des Durchschnittsmenschen, deren Eigenheim-Erwerb das größte Geschäft ihres ganzen Lebens ist") bestens nachvollziehen, weil das bei mir Mitte der 70er exakt auch so war.

    Es ist nur nicht das "größte Geschäft meines ganzen Lebens" geblieben.


    Oder, wie von mir hier schon mehrfach betont:

    Eine eigengenutzte Immobilie stellt in aller Regel stets eine Melange aus "Konsum/Lebensstil" einerseits und "Vermögensaufbau/Altersvorsorge" andererseits dar - mit im Einzelfall ggf. (sehr) unterschiedlicher Gewichtung der beiden Aspekte. Und: Das Projekt selbst genutztes "Wohneigentum" sollte stets als ein integraler Bestandteil des eigenen Finanzplans inkl. der eigenen privaten Altersvorsorge gesehen und verstanden werden - sprich es stellt in nicht wenigen Fällen bis oftmals, isoliert betrachtet und allein, noch keine finanziell auskömmliche Altersvorsorge/Ruhestandsplanung dar.

    Dazu gehört übrigens u. a. auch mein hier ebenfalls mehrfach geäußerter Hinweis, daß solche Protagonisten mit selbst genutztem Wohneigentum neben der ohnehin üblichen adäquaten "Rücklage für Notfälle" - auch eine solche adäquate "Rücklage für die selbst genutzte Immobilie" benötigen.


    In diesem Sinne ...

    Einmal editiert, zuletzt von Sovereign (25. Oktober 2026 um 15:51)

  • MoR , es "bezweckt" (nur um Deine Formulierung aufzugreifen) nichts - sondern steht exemplarisch für meine langjährigen Erfahrungen im realen Leben (also abseits von einem Internet-Forum, wie diesem beispielsweise).

    Nutz mich bitte nicht als Aufhänger, um dir hier irgendwelche Strohmänner zusammenzubauen. Du gräbst ein fast zwei Jahre altes Zitat aus einem völlig fremden Faden aus, lässt die entscheidende Hälfte weg (es ging damals um den ersten Einstieg für komplette Neulinge im Bekanntenkreis) und verkaufst den Rest hier ungefragt als Beweis für deine Thesen. Das ist einfach schlechter Stil.

    Inhaltlich machst du dabei auch einen ziemlichen Denkfehler, weil du das Lesen eines Buches 1:1 mit der Beschäftigung mit dem Thema gleichsetzt. Wer sich kein Finanzbuch reinzieht, hat in deiner Welt automatisch keinen Bock sich selbst einzuarbeiten und eine eigene, fundierte Meinung zu bilden.

    Ein Buch ist am Ende aber nur ein Format von vielen. Ob man sich sein Wissen über ein Buch holt oder über gute Artikel, Podcasts und Videos, ändert nichts an der Tiefe. Klar braucht man Medienkompetenz um gute Quellen von Müll zu trennen. Diesen Filter braucht man bei Büchern aber ganz genauso wie im Netz. Nur weil was auf Papier gedruckt wurde, ist es noch lange kein seriöses Wissen. Das sieht man ja an den ganzen Finanz-BestSELLERN.

    Du argumentierst hier selbst mit einer Zeit, in der es weder Internet noch Smartphones gab und machst deinen Weg von damals rückwirkend zum einzigen Maßstab. Das geht an der Realität heute komplett vorbei. Nur weil jemand ein bestimmtes Format für sich ablehnt, daraus gleich eine "symptomatische Verweigerung" gegenüber dem Thema selbst zu basteln, ist schlicht Quatsch.

    Spar dir diese oberlehrerhafte Art insgesamt und mir gegenüber. Wenn du über die angebliche Bequemlichkeit anderer Leute referieren willst, mach das mit eigenen Argumenten und lass meine alten Beiträge aus dem Spiel.

  • Spar dir ...

    Apropos: Was ich von meinem selbst verdienten Geld spare oder ggf. ausgebe, hatte ich schon als 15-jähriger Schüler eigenständig entschieden. Gleiches gilt für Meinungsäußerungen meinerseits. Auch da gehört es zu meinen Usancen eigenständig zu entscheiden, welche ich mir spare und welche nicht. Gehe Du daher von Folgendem aus: Das werde ich nicht ändern.

    Dazu kommt, daß diesbezügliche Bewertungen meiner Beiträge von fremden Dritten - bis auf wenige Ausnahmen generell und hier (zu denen Du nicht zählst) - für mich ohne Belang sind.

    ... diese oberlehrerhafte Art insgesamt und mir gegenüber.

    Diese Deine Interpretation steht Dir völlig frei.

    So wie mir meine Meinung und die Schilderung meiner Erfahrungen. Wenn Du das (bereits) als "oberlehrerhafte Art" wahrnimmst, sagt dies - nach meinem Dafürhalten - mehr über Dich und Deine Haltung aus - als über den besagten Beitrag.

    Du gräbst ein fast zwei Jahre altes Zitat aus

    Apropos: Wie schon in Nr. 129 ganz einfach nachzulesen, war mir dieses Dein Statement in Erinnerung geblieben und ich hatte es mir "gemerkt",

    Ich finde ein Buch ist schon echt extrem voraussetzungsvoll. Ich glaube selbst schon einige Ahnung über das Thema zu haben, aber ein Buch über Finanzsachen würde ich mir tatsächlich selbst nie reinziehen.

    welches ich daher binnen Sekunden auch wieder gefunden hatte. Unter "Ausgraben" verstehe ich etwas anderes.

    es ging damals um den ersten Einstieg für komplette Neulinge ...

    Die Ich-Aussage Deines Statements (siehe oben) hat einen anderen Tenor und Inhalt.


    Meinen eigenen 10 Finanz-Geboten folgend (und da dem § 1)

    "Paragraph Eins - jeder macht Seins"

    bleibt es Dir - natürlich und selbstverständlich - völlig unbenommen, Dich zu Finanzthemen so zu informieren, wie es Dir gefällt, nützlich, sinnvoll, bequem, hilfreich etc. pp. erscheint - und dies auch zu propagieren sprich anderen zu empfehlen. So wie es mir - natürlich und selbstverständlich - völlig unbenommen bleibt, mich da an meine eigene Vorgehensweise, eigene Erfahrungen und meine Usancen zu halten und diese zu empfehlen. Zumal dieser mein Ansatz nicht ohne Erfolg geblieben ist, sprich sich für mich als ein probater herausgestellt hat.

    Das Eingehen auf diverse Deiner Zuschreibungen

    ... irgendwelche Strohmänner zusammenzubauen.

    ... schlechter Stil.

    ... ist schlicht Quatsch.

    erspare ich mir, weil auch diese - meines Erachtens - für sich selbst sprechen.


    In diesem Sinne ...

  • In diesem Sinne ...

    Inhaltlich kam von dir zum Thema Buch vs. andere Medien jetzt genau null, außer Geschichten aus deiner Schulzeit.

    Dafür umso mehr Selbstdarstellung, die in der Tat für sich spricht. Aber: Wer wirklich nach "Jeder macht Seins" lebt und wem meine Meinung angeblich so egal ist, der merkt sich meine Sätze nicht über fast zwei Jahre, um sich in fremden Fäden ungefragt an mir abzuarbeiten.

    Andere aus dem Nichts als Negativbeispiel für sein Strohmann-Argument zu benutzen, nur um sich selbst drüberzustellen, hat mit normaler, respektvoller Meinungsäußerung nichts zu tun, sondern ist einfach nur überheblich und unangenehm. Thema ist für mich durch.

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