Hilfe der Crash kommt... (bald?)

  • Boersenfeger dann passt das wphl doch mitauslaufenden Festgeld Ende des Monats :)

    bei ntv neulich ein paar Statistiken, so alle 20 Jahre gibts eine richtig dicke Delle, nun sinds gerade 18 seit der letzten.

    Eigentlich doch eine ganz gute Strategie, Einzeltitel im Gewinn zu verkaufen und dann in so einer Phase über Sparpläne in vernünftige ETF einzusteigen.

    Ohne Welt-ETF ist es schwer (siehe Dollarkurs).

  • Wäre ja schön, wenn man wüsste um wie viel Prozent ist bei der Delle geht..

    Bärenmarkt: −20 %

    große Krise: etwa −40 % bis −50 %

    historische Maximalverluste ungefähr:
    2008: ca. -55 %
    2000–2003: ca. -46 %
    2020: ca. -34 %

    Das hat mir die KI ausgespuckt.

    Beim historischen Verlauf ist ja auffällig, dass die die Verlustkurve scheinbar weniger steil verläuft. Vielleicht lernen immer mehr Anleger, dass man es aussitzen muss.

  • Wäre ja schön, wenn man wüsste um wie viel Prozent ist bei der Delle geht..

    Da achte man auf die guten Erklärungen von Andreas Beck. Sinnvollerweise Videos mit ihm alleine.

    Generell gilt immer:

    Viele schauen gerade nervös auf ihr Depot. –7 % in einer Woche und heute nochmal –3 bis –4 % (oder sogar noch mehr) wirken dramatisch, vor allem mit den aktuellen Nachrichten. Ölpreis, Krieg, Zinsanstiege bei Anleihen etc. )

    Für ETF-Sparplan-Investoren, die noch nicht so lange dabei sind, sind
    fallende Kurse am Anfang kein Problem, sondern eher ein Vorteil. Ihr kauft automatisch mehr Anteile für den gleichen Betrag. Über lange Zeit entsteht Rendite genau dadurch, dass man auch in schlechten Phasen konsequent investiert bleibt.

    Rückgänge in dieser Größenordnung gehören statistisch zum normalen Börsenverlauf. In fast jedem Jahrzehnt gibt es mehrere Phasen mit –15 bis –30 %.

    Der größte Fehler entsteht durch Verhalten: Panikverkauf und Wiedereinstieg erst nach der Erholung.

    Volatilität ist der Preis für langfristige Aktienrendite.

    Aber jetzt Schluss damit, hört sich ja fast schon wie ein Video von Finanztip oder ein Sonder-Newsletter an.
    Also mit einem Minus von biszu 40 % muss man immer rechnen.

  • Bei mir geht es allerdings um einmal Investitionen und nicht um Sparpläne. Da macht es für mich schon einen Unterschied ob ch sieben oder zehn Prozent günstiger einkaufen kann. Sicherlich wird deine Frau oder die Wissenschaft dazu eine generalisierende andere Aussage treffen. Aber ganz konkret war für mich klar, was eine mehr oder minder große Delle absehbar war. Deshalb habe ich mir vorgenommen, nach einem Stufenmodell die einmal Investition vorzunehmen. Ich denke auch, dass der Drops noch nicht gelutscht ist. Die Politik des us-präsidenten ist so dumm, das höre Inflation und höre Zinsen unausweichlich sein werden.

  • Ich denke auch, dass der Drops noch nicht gelutscht ist. Die Politik des us-präsidenten ist so dumm, das höre Inflation und höre Zinsen unausweichlich sein werden.

    Du solltest dich fragen, warum andere Marktteilnehmer zu einer anderen Einschätzung kommen und wie wahrscheinlich es ist, dass du die Situation und ihre weitere Entwicklung besser beurteilen kannst als die Profis. Denn Kurse bewegen sich nur dann, wenn heute die Erwartung der Mehrheit falsch ist.


    Anmerkung: Diese Mehrheit besteht fast ausschließlich aus professionellen Investoren.

  • Naja, das ist so eine Sache. Wenn russische Panzer an der Grenze zur Ukraine stehen, gibt es eine Chance, dass sie einmarschieren. Viele Profis haben damals dagegen gewettet. Und ich hatte damals leider kein Geld:(

    Natürlich bewegen wir uns hierbei im Bereich der Spekulation. Da kann man Glück haben oder auch nicht. Meine Meinung ist, das Donald Trump im Iran einen Krieg angefangen hat, den er so wie er sich das wünscht nicht gewinnen kann. Ich durfte das Land zweimal bereisen. Das einzige was passieren kann, ist meiner Meinung nach, dass ein Chaos ausbricht wie im Irak. Und da mussten die Amerikaner auch erst mit Bodentruppen rein, um die Lage halbwegs in den Griff zu bekommen.

  • historische Maximalverluste ungefähr:
    2008: ca. -55 %
    2000–2003: ca. -46 %
    2020: ca. -34 %

    Das hat mir die KI ausgespuckt.

    KI hin oder her ...

    Fehlt da in Sachen "historischer Maximalverluste" nicht zumindest mal die Zeit 2000 ff (Platzen der Dotcom-Blase + 9/11 Terroranschläge in den USA von 2001) ... ? Nach meiner Erinnerung hat es nämlich damals mein Aktiendepot ziemlich kräftig nach unten gezogen. Der DAX beispielsweise hatte dabei ca. drei Viertel seines vorherigen ATH eingebüßt (um die 73%).

    Kundigere mögen das samt Zahlen gerne korrigieren.

    In welcher Währung hat sie das ausgespuckt?

    Was die KI ausspuckt weiß ich nicht.

    Für meinen Teil habe ich bis 2001 stets in DM gerechnet. Danach im Esperantogeld €.

    Heute vereinzelt auch mal in CHF oder in Unzen Gold ...

  • Boersenfeger dann passt das wohl doch mitauslaufenden Festgeld Ende des Monats :)

    .. dass wird natürlich wieder reinvestiert, allerdings werden nun in Zukunft die Stufen nicht mehr ganz so hoch. Der Rest wird in den Ausschütter L&G Global Quality Dividends UCITS ETF (Dist) A41L70 investiert. Habe gerade mit Restbeträgen aus drei Geld-Töpfen (Lebensmittel, Kultur/Sonstiges und Tanken/Versicherungen) des Februars dort den Anfang gemacht. Aus den Einsparungen der niedrigeren Stufen wird für diesen ein weiterer Sparplan etabliert. ;)

  • Erstaunlich, dass es so einfach war mit der Trendwende, der Markt scheint ja regelrecht an Trumps Lippen zu hängen, ich traue dem Braten noch nicht.

    Scheinbar sind die Tankstellenbetreiber auch noch skeptisch, weil hier die Trendumkehr noch nicht zu sehen ist und der Benzinpreis dem Ölpreis zwar nach oben gefolgt ist, aber nicht nach unten.

  • Scheinbar sind die Tankstellenbetreiber auch noch skeptisch, weil hier die Trendumkehr noch nicht zu sehen ist und der Benzinpreis dem Ölpreis zwar nach oben gefolgt ist, aber nicht nach unten.

    Das ist doch seit vielen Jahrzehnten so.
    Steigt der Ölpreis, steigen auch die Benzinpreise.
    Sinkt der Ölpreis, dann gibt es einen anderen Grund den Benzinpreis hoch zu halten.
    Hoch gehts fast justinTime, runter erst mit sehr langer Verzögerung.

  • Scheinbar sind die Tankstellenbetreiber auch noch skeptisch, weil hier die Trendumkehr noch nicht zu sehen ist und der Benzinpreis dem Ölpreis zwar nach oben gefolgt ist, aber nicht nach unten.

    Erst beschweren sich alle, dass die Preise sich zu schnell ändern. Jetzt gehen die Ölkonzerne darauf ein und ändern die Preise nur langsam, ist es auch wieder nicht recht:(

  • CDU hat gerade erst zu 100% die Wünsche der Gaslobby umgesetzt und stellt damit die Weichen für weitere Jahrzehnte unterwürfige Abhängigkeit von sympatischen Förderländern. Zur Belohnung gabs zumindest in BaWü schonmal +5,6%, der Wähler liebt es ;)

  • Benzinpreise orientieren sich mehr an Abzock-Möglichkeiten der Konzerne. 8)

    Zu Abzocke gehören immer zwei. Einer der abzocken will und einer, der sich abzocken lässt. Mal Hand aufs Herz...wer hat bei der Anschaffung des Autos wirklich drauf geachtet, dass es sparsam ist? Der ganz real existierende Fahrzeugbestand spricht dafür, dass das nicht viele sind. Und wer fährt mit dem Auto wirklich nur Strecken, die anders nicht vernünftig gehen?

    Egal ob wir über die Pommes auf der Skihütte reden oder über Sprit...der Kunde hat in der Masse den stärksten vorstellbaren Hebel im Markt. Viel mächtiger als jeder Beamter im Kartellamt.