Gibt leider überall Unzufriedenheit und Abwertung nur um des Dramas wegen. Angeheizt vor allem von einer Partei.
SPD? Linke?
Gibt leider überall Unzufriedenheit und Abwertung nur um des Dramas wegen. Angeheizt vor allem von einer Partei.
SPD? Linke?
Gibt nur eine Partei, die ausschließlich mit schlechte-Stimmung-Produktion reüssiert.
Ich könnte jetzt auch umgekehrt raten, wer hier im Forum von den offensichtlichen Verschlechterungen der Rahmenbedingungen weniger betroffen ist und warum.
ZitatUnzufriedenheit und Abwertung nur um des Dramas wegen
Echt jetzt? Ehrlich gesagt, geht's mir persönlich gar nicht so schlecht. Und dessen bin ich mir auch bewusst. Keiner würde hier irgendeine Diskussion über irgendwelche Probleme führen, wenn er stattdessen an einer Pfeife ziehend im Auenland der Hobbits vor sich hin grinsen könnte. Aber ich sehe, dass um mich herum die Dinge nicht gerade besser werden. Und früher oder später kommt das auf die eine oder andere Art immer näher. Ich weisss nicht wo einige die unerschütterliche Gewissheit hernehmen, dass sie aufgrund ihres jetzigen Status da dauerhaft vor gefeit sind.
Nörgeln hilft nicht, dramatisieren auch nicht. Aktiv werden, etwas positiv Konkretes tun. Und wenns nur der Schnack über ETF-Sparen in der Warteschlange beim Einkaufen ist oder in der Mittagspause.
Natürlich muss man Dir andauernd ins Portemonnaie greifen
Eine Binse: Kontinuierliche Steuern und Abgaben sind "conditio sine qua non" für einen (jeden) funktionierenden Staat (Staatswesen).
Aber kriegst nicht auch Du dafür einiges geboten?
Womit man zum entscheidenden Punkt kommt - oder auch: "Die Dosis macht das Gift".
Gilt für direkte Steuern und indirekte Steuern, für Sozialabgeben, für Unternehmensbesteuerung, für staatliche Gebühren, für Bürokratie, für EU-Regulatorik usw.).
"Geboten" bekomme ich ein Land, welches seit über 10 Jahren wirtschaftlich bestenfalls noch medioker - in Teilen auch noch schlechter - aufgestellt ist (siehe Nr. 4154 en Detail beispielsweise) - und trotz der längsten Rezession nach dem 2. Weltkrieg bei gleichzeitig einer historischen Rekord-Neuverschuldung noch immer nicht in die Gänge kommt.
abgesehen davon, dass es Regelungen geben wird, die dafür sorgen, dass niemand in den Ruin getrieben wird.
Wenn das Deine Benchmark (oder Beruhigungspille ... ?) ist "Regelungen, die dafür sorgen, daß niemand in den Ruin getrieben wird" dann werden private und internationale Investitionen in Deutschland nur so sprudeln und die weltweit begehrte "qualifizierte Zuwanderung" wird es in Scharen nach Deutschland ziehen. Das internationale Kapital ohnehin und obendrein ...
War sonst noch was ... ? Ach ja ...
Vielleicht sollte man für einige Sekunden wenigstens den Gedanken zulassen, daß eine Korrelation bestehen könnten zwischen der Höhe der Steuern und Abgaben insgesamt sowie dem dafür staatlicherseits Gebotenen ...
In meinem Fall fällt diese Ratio eher mau bis traurig aus.
Das betrifft sowohl die Makroebene (Wirtschaftswachstum, Staatsverschuldung, Rahmenbedingungen, Bürokratie, EU-Regulatorik, äußere Sicherheit, Währung - um einige Stichorte zu nennen) als auch die regionale Ebene.
Wenn ich heute beispielsweise durch meine Geburtsstadt und die Innenstadt (seit Jahren mit Waffenverbotszonen ...) gehe oder radle, erkenne ich so manche Straßen und Gegenden kaum noch wieder. Die signifikanten Veränderungen sind aber keine positiven ... Auch wenn Besuche auf einem Weihnachtsmarkt, einer Kerb, einem Weinfest, einer Großveranstaltung usw. oder selbst nur der Innenstadt ohne jede Veranstaltung vom Sicherheits-Setting an Abschnitte der früheren Berliner Mauer erinnern (Poller, Zufahrtssperren, Betonblöcke, mobile LKW-Sperren (z. B. von CitySafe), Stahlseile, hohe Präsenz von Polizei und/oder privater Security, Videoüberwachung usw.) dann empfinde ich das jedenfalls als eine mehr als unangenehme Entwicklung.
In Relation zu den anderen Herausforderungen (siehe Nr. 4154) aber könnte fast von einer Petitesse - wenn auch einer sehr unerfreulichen - gesprochen werden.
Nörgeln hilft nicht, dramatisieren auch nicht. Aktiv werden, etwas positiv Konkretes tun. Und wenns nur der Schnack über ETF-Sparen in der Warteschlange beim Einkaufen ist oder in der Mittagspause.
Du meinst so etwas positives, wie Leuten mit einer anderen Meinung die Zugehörigkeit zu irgendeinem verfemten politischen Lager zu unterstellen? (Framing par excellence)
Interessant, wer sich welche Schuhe anzieht .....
D.h. Du guckst unter Dich und orientiert Dich an denen, denen es noch schlechter geht und sagst "Danke!", wenn's Dir - noch - ein bisschen besser geht? Die Nachrichten wären nicht voll mit schlechten Meldungen, wenn ich mir die nur einbilden würde.
Nö, ich sag nicht "danke" und ich freu mich auch nicht, wenn egal welche Abgaben steigen. Aber ich tu auch nicht so, als wäre es für mich völlig unzumutbar.
Beispiel Erbschaftssteuer: Toll, dass ich bis zu 400.000 Euro erben könnte, ohne einen Cent Steuern darauf zu zahlen. In meinem Fall wäre das (anders als bei Leuten, die ihre Eltern womöglich jahrelang gepflegt haben) praktisch leistungsloses Einkommen. Aber sollte sich die Gesetzeslage ändern, würde ich nicht rumheulen und es auch nicht für irre gemein halten.
Ehrlich gesagt, geht's mir persönlich gar nicht so schlecht. Und dessen bin ich mir auch bewusst.
Na immerhin.
Aber ich sehe, dass um mich herum die Dinge nicht gerade besser werden. Und früher oder später kommt das auf die eine oder andere Art immer näher.
Vielleicht nicht so abstrakt, was denn konkret?
Ich weisss nicht wo einige die unerschütterliche Gewissheit hernehmen, dass sie aufgrund ihres jetzigen Status da dauerhaft vor gefeit sind.
Vielleicht haben die gar nicht die unerschütterlichen Gewissheiten, sondern akzeptieren eher die Realitäten, dass Gewohntes nicht selbstverständlich bleiben kann, wenn sich Rahmenbedingungen gravierend ändern.
Interessant, wer sich welche Schuhe anzieht .....
Ich hab' den Schuh gesehen, den Du hingestellt hast. Ich hab' nicht gesagt, dass ich ihn mir anziehe. Das ist ein Unterschied.
Was ich immer wieder wirklich bedauerlich finde: Manche bewegen sich so tief in ihrer Bubble, dass sie gar nicht merken, dass genau sie die politischen Entwicklungen der letzten Jahre mitgetragen haben.
Aber Hauptsache, das eigene Bild stimmt. Die Kids werden mit dem E-SUV bis ins Klassenzimmer gefahren, auf dem Dach glänzt die Photovoltaik, und man ist sich sicher, gerade die Welt zu retten.
Ob der Sprit etwas teurer wird oder die Mehrwertsteuer auf 21 % steigt, tut ja nicht wirklich weh. Das ist eben der Preis dafür, dass wir hier mal richtig die Ärmel hochkrempeln und „etwas bewegen“. Ein bisschen Gendern hier, ein bisschen Yoga da, läuft.
Dann bleiben am Ende des Jahres eben nicht mehr 110k netto übrig, sondern nur noch 105k. Aber für dieses Land bringt man dieses Opfer natürlich gern.
Auf geht’s.
Realität:
Wie konnte es nur so weit kommen? Wehret den Anfängen! Die Welt ist komplex, es gibt keine einfachen Lösungen …
Schatz, lädt der SUV noch?
Kannst du bitte diese Grafik hier löschen? Was soll dieses Bild von dieser Frau hier in dem Forum?
Nicht alle, die im Forum sind, bewegen sich in diesen finanziellen Sphären. Und nicht alle, die sich in diesen Sphären bewegen, sind dämlich.
Kannst du bitte diese Grafik hier löschen? Was soll dieses Bild von dieser Frau hier in dem Forum?
Ich wiederhole:
Was ich immer wieder wirklich bedauerlich finde: Manche bewegen sich so tief in ihrer Bubble, dass sie gar nicht merken, dass genau sie die politischen Entwicklungen der letzten Jahre mitgetragen haben.
Nicht alle, die im Forum sind, bewegen sich in diesen finanziellen Sphären. Und nicht alle, die sich in diesen Sphären bewegen, sind dämlich.
Ach so, verstehe. Dann waren 2013 also nur 3 % der Deutschen „dämlich“, 2022 plötzlich 12 % und 2026 schon rund 25 %? Verblöden die Deutschen also in Rekordgeschwindigkeit? Das wäre ja ein echter Skandal. – Genau diese moralische Überheblichkeit ist meiner Meinung nach der Grund dafür, warum extreme Parteien immer mehr Zuspruch erhalten.
Verblöden die Deutschen also in Rekordgeschwindigkeit?
Nach meiner Beobachtung: Ja.
Nach meiner Beobachtung: Ja.
Woran liegt das? ![]()
Ach so, verstehe. Dann waren 2013 also nur 3 % der Deutschen „dämlich“, 2022 plötzlich 12 % und 2026 schon rund 25 %? Verblöden die Deutschen also in Rekordgeschwindigkeit? Das wäre ja ein echter Skandal. – Genau diese moralische Überheblichkeit ist meiner Meinung nach der Grund dafür, warum extreme Parteien immer mehr Zuspruch erhalte
Überheblich ist hier chronisch nur einer. Mint ist jetzt wieder angesagt.
Woran liegt das?
Keine Ahnung.
Aber meine Vermutung: Individualisierung, Kapitalismus, Supportblasen
Ach so, verstehe. Dann waren 2013 also nur 3 % der Deutschen „dämlich“, 2022 plötzlich 12 % und 2026 schon rund 25 %? Verblöden die Deutschen also in Rekordgeschwindigkeit?
Vermutlich - aus Sicht so mancher jedenfalls. Siehe beispielsweise Nr. 4.176 von itschytoo.
In einem Bundesland sollen beispielsweise binnen einiger Jahre annähernd 40% der Einwohner zu Nazis mutiert sein ...
ist meiner Meinung nach der Grund dafür
(nachträglich gefettet von mir)
Auch noch Ursachenforschung betreiben. Was soll das denn ... ?
Die besagte - fraglos unleidige - Partei ist einfach "vom Himmel gefallen" sprich aus dem Nichts und völlig grundlos entstanden. Warum nochmal wurde die 2013 überhaupt gegründet ... ? Und aufgrund welcher politischen Entscheidungen der Regierung erfolgte kurz danach der Aufstieg der Partei ... ? Vermutlich ebenso aus dem Nichts und völlig grundlos wie die Gründung verlief der Aufstieg der Partei (gemessen an Zustimmung bei Wahlen) ...
So wie bei den vielen Hunderten von Partei-Neugründungen seit den 50er Jahren auch ...
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