GRV ungleich Investment

  • Ja, wo gibt es den die Abschlagsfreie Rente mit 63 ? Bitte mal Quelle nennen, die kannst du dann ja auch direkt Frau Reiche zusenden, die kennt das auch noch nicht so genau.

    Ich zitiere mal für die die Homepage der Almosenkasse:

    Nach einer Versicherungszeit von 45 Jahren können Sie grundsätzlich früher in Rente gehen. Die Altersrente für besonders langjährig Versicherte wird oft noch „Rente mit 63“ genannt, weil alle vor 1953 Geborenen ohne Abschläge mit 63 Jahren in Rente gehen konnten.

    https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Rente/A…ersicherte_node

    Taxation is not charity. It is not voluntary. As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves.

    Grover Norquist

  • Die Rente mit 63, die Frau Reiche am 27.05.2014 mitbeschlossen hat, ist mittlerweile Rente mit 64 und 6 Monaten und demnächst Rente mit 65.

    Die Altersrente für langjährig Versicherte (ab 63) ist geltendes Recht, daher wäre der Titel "Frühverrentungsprogramm" nicht angemessen.

  • Die Rente mit 63, die Frau Reiche am 27.05.2014 mitbeschlossen hat, ist mittlerweile Rente mit 64 und 6 Monaten und demnächst Rente mit 65.

    Selbst dein Arbeitgeber verwendet den Begriff auf seinen Seiten noch. Ist auch sinnvoll, da jeder weiß, was gemeint ist.

    Die Altersrente für langjährig Versicherte (ab 63) ist geltendes Recht, daher wäre der Titel "Frühverrentungsprogramm" nicht angemessen.

    Politik ist nun mal eben die Kunst der Worte. Da nennt man Schulden gerne mal Sondervermögen, ein Ponzi-Scheme gesetzliche Rentenversicherung oder eben eine gesetzliche Regelung ein Frühverrentungsprogramm.

    Dass die Regelung so, wie sie ist, unter der aktuellen Lage absolut kontraproduktiv ist, ändert sich ja durch die Benennung nicht.

    Taxation is not charity. It is not voluntary. As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves.

    Grover Norquist

  • Nach einer Versicherungszeit von 45 Jahren können Sie grundsätzlich früher in Rente gehen. Die Altersrente für besonders langjährig Versicherte wird oft noch „Rente mit 63“ genannt, weil alle vor 1953 Geborenen ohne Abschläge mit 63 Jahren in Rente gehen konnten.

    Vor 1953 Geborene sind heute mindestens 73.

  • Wer diesen Terminus "Rente mit 63" noch nutzt betreibt schamlos Populismus, einfach nur um Stimmung im Land zu machen, ganz schlechter Stil !

    Das solltest du dringend der DRV sagen, von der stammt das obige Zitat.

    Taxation is not charity. It is not voluntary. As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves.

    Grover Norquist

  • [...]

    Die Alternative ist irgendwann 200% des Bundeshaushalts für Rentenzuschüsse auszugeben oder die Renten massiv zu kürezen. Was ist dir lieber?

    Mir geht diese permanente Vermischung von rechtmässig erworbenen Ansprüchen mit politisch gewollten Wohltaten auf den Senkel. Wie schon zuvor von mir zitiert daher noch einmal:

    Zitat

    Das politische Lamento über die Zuschüsse zur Rentenkasse geht mir in der aktuellen Form echt auf den Zeiger. Die Bundeszuschüsse für die Rentenkasse sind eine Folge sozialpolitischer Entscheidungen, an denen alle demokratischen Parteien beteiligt waren. Sie werden gezahlt, um den Ostdeutschen für weniger (mögliche) Einzahlungen das gleiche Rentenniveau zu gewährleisten (36 Milliarden Euro im Jahr), um Witwenrenten auszuzahlen, für die keine Beiträge geflossen sind (19 Milliarden), um die bisherigen Mütterrenten auszuzahlen (20 Milliarden), für die keine Beiträge geflossen sind, um den vielen Bergleuten eine höhere Rente zu zahlen, für die einfach keine Folgegeneration einzahlen kann (drei Milliarden) und den Spätaussiedlern auch (sechs Milliarden) und so weiter. Wer will, kann für die Abschaffung dieser Sozialleistungen auf die Straße gehen, dann aber bitte laut, deutlich und konkret!

    Quelle: https://www.spiegel.de/wirtschaft/ser…32-3c5dcde98d68

    Als die erste Rentenzahlung an die osteutschen Rentner in BRD-Verantwortung stand, wurde von der (westdeutschen) Politik mit beherztem Griff aus der GRV-Kasse 10 Mrd. DM entnommen, um das leisten zu können. Anschliessend taten unsere Politiker so, als könnten sie die Übernahme Ostdeutschlands aus der Portokasse bezahlen. Scheinbar hat es aber nicht funktioniert...

  • Als die erste Rentenzahlung an die osteutschen Rentner in BRD-Verantwortung stand, wurde von der (westdeutschen) Politik mit beherztem Griff aus der GRV-Kasse 10 Mrd. DM entnommen

    Was denn nun? Hier wird sonst doch immer betont, dass die GRV ja gar keine Rücklagen hat, weil immer alles sofort ausgezahlt wird.

    Sorry, aber offensichtlich kennt sie sogar mehrere Frühverrentungsprogramme:

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/ren…28-3814c1a9fafc

    Japp. Neben der Rente für besonders langjährige Versicherte (besser, liebe Oberlehrerfraktion?) noch die Rente für langjährig Versicherte und vermutlich noch die Trickserei mit den 2 Jahren ALG vor der Rente.

    Taxation is not charity. It is not voluntary. As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves.

    Grover Norquist

  • Wie ich die Mitforisten kenne: Reichen- und Vermögenssteuer, wegen der Solidaritröt...

    Selbst wenn du die reichsten 1% komplett enteignest (und damit das Land schlagartig auf das Wohlstandsniveau von Burkina Faso bringst) , dann ist das Geld nach 3 Jahren für die Kostensteigerungen in KV, PV und RV weg. Es wird einfach völlig unbezahlbar.
    Die Boomer haben keine Kinder bekommen und faseln jetzt was von rechtmäßig erworbenen Ansprüchen oder „Griff in die Rentenkasse“. Das es gar niemand mehr gibt der ihre Rente bezahlen kann scheint ihnen völlig egal zu sein. Man verweist auf sein hartes Arbeitsleben (was ich bei den meisten Konzernangestellten und bei Angestellten im öffentlichen Dienst auch bezweifle) und sagt das stehe einem zu - woher es kommt? Egal….

  • Selbst wenn du die reichsten 1% komplett enteignest (und damit das Land schlagartig auf das Wohlstandsniveau von Burkina Faso bringst) , dann ist das Geld nach 3 Jahren für die Kostensteigerungen in KV, PV und RV weg. Es wird einfach völlig unbezahlbar.
    Die Boomer haben keine Kinder bekommen und faseln jetzt was von rechtmäßig erworbenen Ansprüchen oder „Griff in die Rentenkasse“. Das es gar niemand mehr gibt der ihre Rente bezahlen kann scheint ihnen völlig egal zu sein. Man verweist auf sein hartes Arbeitsleben (was ich bei den meisten Konzernangestellten und bei Angestellten im öffentlichen Dienst auch bezweifle) und sagt das stehe einem zu - woher es kommt? Egal….

    Narürlich steht das einem zu! Als man vor über 40 Jahren als Angesteller mit normalem Gehalt gezwungen wurde dieses System anzunehmen wurde nie mitgeteilt das man Kinder bekommen muss und das die Auszahlung vielleicht auf der Kippe steht. Man hatte keine Wahl, man musste zahlen, es wurden auch keine Bedingungen mitgeteilt. Jetzt rumjammern das es an den Boomer liegt ist so richtig typisch für die jetzige Zeit, mal an die eigene Nase fassen. Wenn ich politisch gewollte Zwangsverträge mache muss ich wenigstens zusehen das die auch erfüllt werden, und zwar von beiden Seiten. Nachträglich einseitig einfach mal Bedingungen ändern wäre im Zivilrecht Betrug und strafbar !

  • Wie ich die Mitforisten kenne: Reichen- und Vermögenssteuer, wegen der Solidaritröt...

    Wenn über dir über Fälle berichtet wurde, in denen Angestellte mit 58+ rausgeschmissen wurden, wäre meine erste Forderung, dass derartige Menschen eine Chance auf einen neuen Job bekommen. Ansonsten ist nämlich das Gebrabbel von Lifestyleteilzeit und "alle sind faul" substanzlos.

  • Das es gar niemand mehr gibt der ihre Rente bezahlen kann scheint ihnen völlig egal zu sein.

    Normalerweise, wenn der Geschäftspartner nicht gerade der Staat ist, erfüllen beide Seiten ihren Teil.

    Und damit ist das Problem auch benannt - das ist bei einigen Protagonisten inzwischen die Angst vor den Rechtsrandigen, die jegliche vernunftbasierte Entscheidung lähmt und auch jegliche stringente Erklärung von Sachverhalten und Lösungsversuchen.

  • Narürlich steht das einem zu! Als man vor über 40 Jahren als Angesteller mit normalem Gehalt gezwungen wurde dieses System anzunehmen wurde nie mitgeteilt das man Kinder bekommen muss und das die Auszahlung vielleicht auf der Kippe steht. Man hatte keine Wahl, man musste zahlen, es wurden auch keine Bedingungen mitgeteilt. Jetzt rumjammern das es an den Boomer liegt ist so richtig typisch für die jetzige Zeit, mal an die eigene Nase fassen. Wenn ich politisch gewollte Zwangsverträge mache muss ich wenigstens zusehen das die auch erfüllt werden, und zwar von beiden Seiten. Nachträglich einseitig einfach mal Bedingungen ändern wäre im Zivilrecht Betrug und strafbar !

    wir können uns ja auf folgendes Verständigen:

    - die Kindern die die Rente bezahlen sollen sind nie geboren worden. Korrigieren lässt sich das nicht mehr.
    - die Zahl der Erwerbstätigen pro Rentner sinkt von 6 in den 60ern auf 2,1 heute auf 1,5 2030 auf 1,3 2045.

    - die Rentenzahlungen werden genauso wie die Gesundheitskosten der alten Bevölkerung völlig unbezahlbar


    Wenn wir uns darauf verständigen können kann man drüber diskutieren welche Gegenmaßnahmen man hier treffen kann.

    Die einzigen realistischen die auch wirklich was bringen wären: deutliches absenken des Rentenniveaus mittels demographischem Faktor (doppelt so stark wie davor), Erhöhung des Eintrittsalters durch Kopplung an die Lebenserwartung und das rückwirkend, deutlich höhere Abschläge bei früherem Eintritt.
    Alles andere wie Vermögenssteuer, Beamte in die RV,…sind irrelevante Maßnahmen die am Ende fast nix bringen oder der RV sogar schaden.

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