GRV ungleich Investment

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  • Mein Beitrag zur Diskussion ist hier mal ein Vergleich zwischen dem dänischen und dem Deutschen System (wohl wissend, ein zentral regiertes 6-Mio.-Völkchen mit einem 83-Mio.-Volk, einer Bundesregierung und 16 Landesfürsten zu vergleichen ein wenig hinkt ;))

    https://grafkerssenbrock.com/rentensystem-d…emark-vergleich

    Naja, die Rente ist ja Bundesrecht, sollte daher auch im Föderalismus funktionieren.

    In Dänemark hat man aber weniger Angst vor Lohnnebenkosten (und weniger Berge).

  • Dann hätten wir längst die Wiederinkraftsetzung einer Vermögensabgabe und andere schmerzhafte Einschnitte bei den sogenannten Eliten der Nation.

    Bringst Du da nicht etwas durcheinander ... ?

    Vermutlich meintest Du die sog. "Vermögenssteuer" (statt "Vermögenabgabe") und deren "Wiederinkraftsetzung" ...?

    Wie auch immer: Ein genialer Ansatz übrigens. Das bringt endlich die mauen private Investitionen in Schwung und verbessert endlich auch die seit 2013 abgestürzte internationale Wettbewerbsfähigkeit des Standort Deutschlands. Zugleich geht durch den Erhebungsaufwand der Vermögenssteuer (neues Personal beim Staat) auch endlich der staatliche Sektor mal etwas zurück. Das Einzige, was in den vergangenen Jahren noch gewachsen ist hierzulande ... Ein gutes Signal an internationale Investoren und ebensolches Kapital ist es obendrein. Wie schon gesagt, genialer Ansatz eben.

    Darauf ein Minzeis.

    Weder die SPD (siehe Nr. 4.132) noch ausgesprochenen Anhängern eines ganz weit links positionierten Nischenblättchens wie der taz

    ich die taz präferiere.

    können durch das Ignorieren oder das Unleserlich machen von Fakten den unvermeidlichen "Rendezvous mit der Realität" entgehen. :)

  • Es gibt bekanntlich aus bestimmten Kreisen die Methode, Internetforen mit „Müll, Shit oder nennt es wie ihr wollt“

    zu FLUTEN.

    Das macht natürlich hier keiner, der ernsthaft am Finanztip-Forum interessiert ist.

  • Es ist das Ergebnis linker Politik und vor allem der Besetzung der Schaltstellen mit Linken.

    Es ist nicht das gewünschte Ergebnis linker Politik, das gebe ich zu.

    Wie man zu dem Standpunkt kommt würde mich mal interessieren.

    Ich meine schon, nach Hitler wurden nach und nach alle Schaltstellen mit den Leuten besetzt die links von ihm standen. Insofern könnte das hinkommen.

    Aber wenn die Politik der CxU allgemein schon als links betrachtet wird haben wir ein anderes Verständnis von linker Politik. Selbst die SPD und Grüne machen in meinen Augen keine linke Politik, sondern sind bestenfalls in der Mitte zu verorten. Aber ich lass mir das gerne mal als PN erklären, das gehört hier eher nicht in den Thread.

  • Wir haben primär ein Verteilungs- und Strukturproblem, kein Produktivitätsproblem.

    Hängt das nicht praktisch unweigerlich zusammen? Das, was Statista unter Arbeitsproduktivität versteht, passt meiner Ansicht nach nicht zur Entwicklung so mancher struktur-/verteilungs-/sozialpolitischer Kennzahl.

    Aber wenn ein CDU-Kanzler das auch so sieht, muss es hier wohl zwangsläufig falsch sein :rolleyes:

    https://de.statista.com/infografik/336…in-deutschland/

  • Hängt das nicht praktisch unweigerlich zusammen? Das, was Statista unter Arbeitsproduktivität versteht, passt meiner Ansicht nach nicht zur Entwicklung so mancher struktur-/verteilungs-/sozialpolitischer Kennzahl.

    Aber wenn ein CDU-Kanzler das auch so sieht, muss es hier wohl zwangsläufig falsch sein :rolleyes:

    https://de.statista.com/infografik/336…in-deutschland/

    Ich hab es jetzt 3 mal gelesen und verstehe nicht, was Du mir sagen willst. Vielleicht liegt es auch daran, dass Du meinen Beitrag aus dem Zusammenhang gezogen hast

  • Sollte mit dem Folgenden - wenn auch "verschwurbelt" sprich "von hinten durch die Brust ins Auge" - eventuell sogar meine Wenigkeit gemeint sein ... ? :/

    Gerede aus einer ganz seltsamen Ecke

    Es gibt bekanntlich aus bestimmten Kreisen die Methode, Internetforen mit „Müll, Shit oder nennt es wie ihr wollt“

    zu FLUTEN.

    (nachträglich gefettet von mir)

    ?

    Das ist vermutlich genau jener "freundliche und wertschätzende Ton", der hier von der sog. Moderation gerne gepredigt und eingefordert wird ... oder als Phrase für temporäre Verwarnungen (Sperren) herhalten mußte ... ?

    In dem Kontext frage ich mich in der Retrospektive, wie es mir über immerhin fünf Jahrzehnte hinweg nur gelingen konnte - via meiner Arbeit und auf Märkten - ein gutes Einkommen zu erzielen (und via meiner Grundhaltung "Auskommen mit dem Einkommen" relevanten Vermögensaubau zu betreiben) ... ?

    Bei all meinem vielen "Müll, Shit" und "Gerede aus einer ganz seltsamen Ecke" (um Deine nette Formulierungen zu verwenden) ... ?

    Ein wahres Wunder in der Rückschau ... !

    Alimentiert vom Steuerzahler - wie Politiker und/oder Beamte - oder alimentiert vom Steuerzahler - wie Transferempfänger oder zumindest Netto-Transferempfänger - mußte ich nämlich keine einziges Mal werden. Meine Klienten und Kunden haben mich ganz freiwillig (sehr gut bis ausgezeichnet) bezahlt.


    Dir - und Eurem Schweizer Vermögensverwalter der Familie selbstverständlich - nichtsdestotrotz weiterhin ganz viel Glück !

  • Zunächst müssten die gesamtgesellschaftlichen Leistungen, die über die Rentenversicherung abgewickelt werden, über den Bundeszuschuss auskömmlich finanziert werden und nicht zu einem Übermaß von den Versicherten getragen werden.

    Da stimme ich zu, aber du lieferst hier auch die Erklärung, wieso solche GRV-Themen viel mehr mit Politik zu tun haben, wie viele glauben/möchten. Denn der Bundeszuschuss an die Rente ist heute schon ein maßgeblicher Teil der Bundesausgaben, und die Abgaben, um diesen zu füttern, sind heute schon sehr hoch in Deutschland. Da kann man das Thema nicht so isoliert betrachten, wie manche hier das gerne hätten.

    Und die Gruppen, die als zusätzliche Beitragsbasis in Frage kämen, erleben diese steigenden Belastungen an diversen anderen Stellen auch schon. Und sinkende/stagnierende staatliche Leistungen, die Infrastrukturprobleme usw. auch.

    Wenn alles, was Aspekte dieser gesamtgesellschaftlichen und politischen Entwicklungen anspricht, dann gleich wieder Stammtisch und Rechts ist, solltet ihr "Rente" als Thema hier pauschal verbieten. Das wäre wenigstens konsequent.

  • Vielleicht liegt es auch daran, dass Du meinen Beitrag aus dem Zusammenhang gezogen hast

    Nenne doch mal Ideen zur Lösung, wenn wir kein Produktivitätsproblem (oder ein nachrangiges) hätten, aber ein "Verteilungs- und Strukturproblem".

    Gerne auch Lösungen, die langfristig tragen könnten. Nicht so a la ein Jahr finanzieren uns die Millionäre im Land einfach mal alles, und danach sehen wir irgendwie mal weiter.

  • Das, was Statista ...

    Hast du schon mal eine dieser "Statistiken" gemacht?

    Da kommen so nette Briefe mit dem Hinweis "kostenfrei" und "Geldstrafe 50.000 EUR".

    Super Datenbasis sage ich. Da verwendet jeder Unternehmer gerne Stunden darauf, die Zahlen exakt zu ermitteln.

    Bei jeder Statistik frage ich mich immer: woher kommen die Daten. Viele Daten gibt es einfach gar nicht. Wissenschaftliches Arbeiten mancher Institute hilft da auch nicht.

    Beispiel gefällig?

    Die sogenannte Bezugsgröße. Das Durchschnittseinkommen. Da sind wohl -statistisch- alle, die so um 3.000 EUR verdienen, Teilzeitbeschäftigte. Nicht mal über die SV Meldungen werden Löhne über der BBG gemeldet.

    Eine Santander, Deutsche Bank, Postbank, Noris Bank oder Klarna möchte ich nicht als Vertragspartner.

  • Man könnte auf die Statista-Daten eingehen, oder man bringt halt das liebe Nebelkerzen-Gelaber. Man kennt diesen typischen Diskussionsstil hier ja schon, und solange es klappt rettet man ganze Demokratien so! <3

    Jetzt stellt man noch die Reallohntentwicklung neben deine Statistik zum Produktivität. Dann sehen wir beispielsweise das wir unter dem Niveau von 2015 liegen bei den Reallöhnen trotz sehr leicht gestiegener Produktivität. Dann sieht man das es ein Umverteilungsproblem ist, denn irgendwo muss die Produktivität ja hin sein und der Arbeitnehmer hatte dazu ja noch einen Reallohnverlust. Anscheinend hat sich jemand die Taschen voll gemacht mit einem Arbeiter der weniger verdient und mehr leistet.

    https://genesis.destatis.de/datenbank/onli…0020/chart/line

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