Beiträge von WorriedDad

    Den S & P 500 hatte ich dazugeholt, da dieser in den letzen fünf Jahren eine bessere Performance hatte. Aber teilweise ist es natürlich eine zusätzliche USA-Gewichtung.

    Nein, nicht „teilweise“. Sondern nur und ausschließlich und gar nichts anderes. Der S&P 500 ist USA und sonst nichts.


    An Deiner Stelle würde ich einen Aktien-ETF (ACWI IMI), einen Geldmarkt-ETF, einen Gold-ETC (Euwax Gold II) und Bitcoin nehmen. Fertig, nicht mehr.


    Schon die Kombi aus Geldmarkt-ETF und Tagesgeld ist komisch …

    Und diese Gewinnabführung kann z.B. auch in Gold eingetauscht werden, anstelle der Währung des Landes, in dem das Unternehmen steht. Daher müsste eine mit Geld gekaufte Firma doch mehr Wert sein, als eine reine "Forderung" - oder?

    Und wie stellst Du Dir den Tausch zwischen der besagten Währung und dem besagten Gold vor? Welche Rolle spielt der?


    Wird mit dem Thread eigentlich ein Referat in WBS vorbereitet?

    Die Zahlen sehe ich. Was gibt es für sich daraus ableitende Schlussfolgerungen? Die Kürze der Zeit verbietet das m. E., aber vielleicht kann man das auch anders sehen.

    Meine - alles andere als überraschende - Schlussfolgerung aus dem Vergleich des Kommer-ETFs lautet: ein ETF entwickelt sich so, wie sich seine Komponenten entwickeln.

    Wenn man zwei ETFs hat,

    • von denen einer sich stärker als der andere auf Unternehmen aus einem bestimmten Land konzentriert,
    • von denen einer einen deutlich größeren Anteil in seine 20 stärksten Aktien investiert,
    • von denen einer nicht und der andere ein bisschen in Small Caps investiert,

    werden die sich in ihrer Performance je nach dem unterscheiden, ob dieses bestimmte Land bzw. ob diese 20 Aktien bzw. ob die Small Caps den Markt outperformen oder nicht. Das ist aber wenig überraschend …

    Für mich ist die Frage aber nicht, ob das in einer täglichen / wöchentlichen / monatlichen Betrachtungen so ist, sondern wie es sich langfristig darstellt? Und zwar konkret: langfristig für den exakt meinen Anlagehorizont betreffenden Zeitraum. Selbst in 20 Jahren wird man nur sagen können, wie es die vergangenen 20 Jahre war - aber nicht, wie es die dann kommenden 20 Jahre sein wird. Von daher wird der Vergleich der Rückschau für die Zukunftsplanung immer wenig instruktiv sein.

    Meine persönliche Schlussfolgerung aus diesen längst bekannten Feststellungen war und ist und bleibt, dass eine eher gemäßigtere, ausgeglichenere Verteilung mit einem geringeren Risiko verbunden ist. Und deshalb habe Sympathien für den Kommer-ETF und andere Maßnahmen, die die US-/BigTech-Konzentration der reinen MCAP-Ansätze etwas abmildern.

    Für mich ist das eine komplette Schnapsidee, sorry.

    Da stimme ich absolut zu!

    Was ich hingegen schon (erfolgreich) gemacht habe: Wenn es 15, 20 Prozent runtergeht, sukzessive mit Geld in gehebelte Anlagen wie bspw. den dreifach gehebelten Nasdaq 100 einsteigen, das eigentlich nicht fürs Investieren gedacht war. Auf die Art habe ich bspw. im / nach dem März 2025-Dip mit dem Geld einen IZF von 152 Prozent geschafft.

    Aber:

    1. Das ist Zockerei und keine ernsthafte Anlage,
    2. das ist wirklich nicht zur Nachahmung empfohlen,
    3. da ging es um ausgesprochen überschaubare Beträge und mit mehr würde ich das auch nicht just for fun machen.

    Weil ich es nicht will? Auch wenn sie am Ende mehr oder weniger gleich sind. Ich will das ganze etwas breiter aufstellen ;)

    Na, wenn Du das willst, dann mach‘ es doch einfach und verplempere nicht unsere Zeit mit Deinen Fragen! Es ist Dein Geld, Deine Verantwortung. Mir und den anderen hier kann es völlig Wumpe sein, was Du mit Deinem Geld machst: Mir schadet es noch nicht mal, wenn Du es Dir in 5-Euro-Scheinen von der Bank holst und daraus ein Lagerfeuer machst. Umgekehrt haben wir auch nix davon, wenn Du alles in Tenbagger investierst und Dir nächsten Monat einen Lambo kaufen kannst.

    Aber - Du warst es, der hier einen Thread aufgemacht und die Frage gestellt hat, was wir Anderen von Deinen Überlegungen halten. Insofern solltest Du vernünftigerweise auch nicht patzig werden, wenn Dir die Antworten nicht gefallen. Hättest ja nicht fragen müssen, wenn Du Gegenrede nicht aushältst.

    Also ersetzen wir das "müssen" durch "sollten"?

    Die semantische Bandbreite deutscher Modalverben ist sehr groß. Der Satz „Peter dürfte heute Abend nochmals weggehen.“ könnte bspw. verwendet werden, um eine Vermutung über Peters künftiges Handeln zu äußern, oder um einem Dritten gegenüber auszudrücken, dass Peter das Weggehen erlaubt wäre. Das Verb „müssen“ kann bspw. verwendet werden, um unumstößliche Fakten zu formulieren („Alle Menschen müssen sterben.“) oder um starke Vermutungen anzustellen („Peter muss krank sein, sonst wäre er heute auch gekommen.“) oder um jemandem normativ eine Verpflichtung („Du musst zuerst Deine Hausaufgaben machen, dann darfst Du fernsehen.“) aufzuerlegen.


    Was will ich damit bzw. in dem Zshg. sagen?

    1. Ich bin kein Deutschlehrer.
    2. Die Modalverben sind eine kleine, aber sehr interessante Gruppe von Verben.
    3. Ich sehe keinen Grund, meine ursprüngliche Formulierung anzupassen; sie sagt, was ich sagen wollte.
    4. Wenn Du es als „sollen“ lesen möchtest, bin ich der letzte, der Dir das verwehrt.
    5. In der Sache hat diese Erörterung einen nur überschaubaren Ertrag gebracht, aber sie hat immerhin (und mit überschaubarem Aufwand) unsere Beitragszähler hochgeschraubt.

    Wenn jemand die persönlichen Finanzen an Sternbildern ausrichtet oder nur nach Lust und Laune Einzelaspekte angeht, dann ist das

    a) okay (weil individuell)

    b) nicht okay (weil nicht ganzheitlich) ?

    c) unvernünftig


    Aber wer es möchte - why not? Solange es um Dinge geht, die man nur vor sich selbst verantworten muss, darf man ja im eigenen Ermessen unvernünftig agieren.

    Mir scheint, Dir schwirren viele Gedanken im Kopf herum, und von Außen induzierter Ideenreichtum paart sich mit ein bissle FOMO und der Furcht, was falsch zu machen.


    Fakt ist: Mit 70/30 hast Du das US-Exposure schonmal deutlich niedriger als jemand, der einen MSCI World-ETF bespart - und das US-Exposure scheint mir erstmal Deine größte Sorge.


    Ich würde erstmal einfach die Sparpläne weiterlaufen lassen und gar nichts machen, bis ich mir klar bin, was ich will. Und dazu gehört nicht nur die Frage, welches ETF-Sammelsurium ich haben möchte, sondern auch wo zwischen den Polen „einfach“ und „komplex“ mein Portfolio verortet sein soll.

    Diesen lächerlichen Satz hat der Achim auch immer gebracht. Keine Ahnung was der ausdrücken soll. Ist es der Anspruch dieses Forums ganzheitliche Beratung zu liefern?

    Ich finde es einigermaßen amüsant, dass Du eine Aussage von mir kritisiert, nachdem Du hier hiermit:

    Das mag eine sinnvolle Strategie für dich sein. Ich mache das auch so. Der User oben musste aber …

    implizit zugestimmt hast: Jeder muss für sich und seine komplexe Situation - vom Alter bis zum Einkommen, von der Familien- und Wohnsituation bis zum Lebensstil - die richtige Lösung finden; was für den einen passt, kann für den anderen grottenfalsch sein. Und nochmal:

    Ich würde es niemandem so empfehlen, weil ich ohnehin nie etwas empfehle, sondern höchstens meine Meinung äußere, wie ich irgendetwas machen würde:

    Von daher ist mir ein Rätsel, wenn ich explizit nichts empfehle, wie Du irgendwie das Stichwort „Beratung“ aufnehmen kannst …?!

    Und über den Zeitpunkt des Erscheinens unseres Wiedergängers kann man sich nur wundern.

    Nun ja. Man kann den Gedanken haben, dass eine höhere Instanz der Forumsgesellschaft Prüfungen schickt … und wenn die eine geht, kommt die nächste.

    Da mein Auto früher als erwartet am Sterben ist, werde ich mein Depot räumen müssen (Notgroschen reicht nicht) und werde dann neu starten.

    Aus deinen Aussagen schließe ich, dass dein Humankapital und deine Ansprüche aus der GRV sehr wahrscheinlich mehr als 99 % deines Gesamtvermögens ausmachen. Vor diesem Hintergrund halte ich es nicht für zweckmäßig, mit den verbleibenden < 1 % Experimente mit mehreren ETFs zu machen oder über Faktorinvesting nachzudenken. Ich würde einen der beiden nehmen. Welchen auch immer. Ich persönlich würde den GK-ETF nehmen. Aber eben nur den.

    Außerdem würde ich meine Finanzen grundsätzlich anders strukturieren, wenn bereits ein defektes Auto dazu führt, dass du volatile Assets angreifen musst. Ein monatlicher Sparplan von 300–400 Euro auf ein Tagesgeldkonto oder einen Geldmarkt-ETF, um regelmäßig Rücklagen für Ersatz oder Reparaturen zu bilden, wäre ein sinnvoller Anfang. Wenn du ein sehr einfaches und kostengünstiges Auto fährst...

    Finanzen müssen immer ganzheitlich betrachtet werden und sind eine höchst individuelle Sache.


    Ich würde es niemandem so empfehlen, weil ich ohnehin nie etwas empfehle, sondern höchstens meine Meinung äußere, wie ich irgendetwas machen würde:


    Mein Notgroschen wurde mit der Zeit auf praktisch Null zurückgefahren; alles andere steckt in volatilen Assets zwischen Krypto und Gold, Aktien und Langlaufenden Anleihen. Wenn irgendwas Ungeplantes ist, muss ich es aus dem laufenden Einkommen finanzieren oder - was bisher noch nicht vorkam - volatile Assets verkaufen. Meine Überzeugung ist, die Opportunitätskosten wären zu hoch, wenn 20.000 oder 30.000 oder 50.000 Euro einfach irgendwo herumliegen würden zum Tagesgeld-Zinssatz.


    (Bin mir überhaupt nicht sicher, aber macht es Thomas von Finanzfluss nicht auch so?!)

    Und welch eine Überraschung: Es war mein alter totgeglaubter "Forumsfreund" Irving.

    Aber nur nicht aufregen, McProfit! Man kann vermutlich nur erahnen, wie traurig, leer und erbärmlich ein Leben und eine Person sein müssen, dass sie es brauchen, feige versteckt hinter der Anonymität eines Pseudonyms beispielsweise so:

    Ich bin der Antichrist, an dem sich vom Leben gelangweilte Vielposter abreagieren.


    in einem Internetforum gegenüber ihnen Unbekannten agieren zu müssen.


    Es wäre falsch, solchen Personen das Gefühl zu geben, sie könnten (wenigstens) auf diesem Wege Macht über andere Menschen und Einfluss auf sie ausüben.