Daher sollte auf jeden Fall wie in Schweden die Möglichkeit bestehen, in einen kostengünstigen staatlichen Fonds zu investieren. Bei Produkten von Banken und Versicherungen könnte die steuerliche Förderung an bestimmte Voraussetzungen (z.B. Mindestmaß an Streuung/Kosten für Depot und Produkt von höchstens 1% des Depotwerts, etc.) gekoppelt werden.
Das Problem ist nicht, dass die Privatwirtschaft keine kostengünstigen Fonds bietet. Weltweite ETF für maximal 0,2% gibt es mehr als genug. Das Problem ist, dass solche Produkte bisher nicht einfach für die begünstigte Altersvorsorge genutzt werden können, sondern entweder gar nicht verfügbar sind oder noch einmal teuer und nachteilig umverpackt werden müssen.