Es ist schon bemerkenswert, wie manche selbst aus einem Produkt, das ausdrücklich als einfache Fire-and-Forget-Anlagelösung konzipiert wurde, wieder ein komplexes Konstrukt machen. Der eigentliche Zweck ist doch gerade, dass man sich um nichts kümmern muss und alles unkompliziert im Hintergrund läuft. Ohne ständige Eingriffe, Anpassungen oder Optimierungsversuche. Das ist, als würde man im All-inclusive-Hotel freiwillig in der Küche mitkochen, nur weil man es nicht aushält, einfach einmal nichts optimieren zu müssen.
Vanguard LifeStrategy 60% oder 80 Prozent
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Tomarcy -
10. Februar 2025 um 10:36 -
Erledigt
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Kann das verstehen. Wenns zuviel wird, wenn Entnahmen gebraucht werden, dann entscheidet man sich und ist bei KISS pur.
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Es ist schon bemerkenswert, wie manche selbst aus einem Produkt, das ausdrücklich als einfache Fire-and-Forget-Anlagelösung konzipiert wurde, wieder ein komplexes Konstrukt machen. Der eigentliche Zweck ist doch gerade, dass man sich um nichts kümmern muss und alles unkompliziert im Hintergrund läuft. Ohne ständige Eingriffe, Anpassungen oder Optimierungsversuche. Das ist, als würde man im All-inclusive-Hotel freiwillig in der Küche mitkochen, nur weil man es nicht aushält, einfach einmal nichts optimieren zu müssen.
Eventuell kann man den 60/40 und 80/20 noch in einen Versicherungsmantel gießen und ne BU sowie LV einarbeiten. Natürlich für ein minimales Entgelt

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Die einfache Tatsache, dass du dir mit der Kombination wieder die Rebalancing-Problematik einhandelst. Und steuerpflichtiges Rebalancing macht kaum einer.
Langfristig wird der 80er dem 60er davonlaufen. Du startest mit 50/50, aber relativ schnell wirst du dann bei einer Mischung landen, die relativ nahe an den 80% Aktienquote ist. Da ist die Frage...wenn du eh de facto 76% Aktienquote hast, warum dann nicht gleich auf den 80er?
Ja, nur die Re-Balancing-Problematik lässt sich nicht vermeiden bei Zielstellung eines Aktienanteils von 70%. Dein Vorschlag? Bei Vanguard darum betteln, dass sie für den deutschen Markt so ein Teil auflegen?

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Es ist schon bemerkenswert, wie manche selbst aus einem Produkt, das ausdrücklich als einfache Fire-and-Forget-Anlagelösung konzipiert wurde, wieder ein komplexes Konstrukt machen. Der eigentliche Zweck ist doch gerade, dass man sich um nichts kümmern muss und alles unkompliziert im Hintergrund läuft. Ohne ständige Eingriffe, Anpassungen oder Optimierungsversuche. Das ist, als würde man im All-inclusive-Hotel freiwillig in der Küche mitkochen, nur weil man es nicht aushält, einfach einmal nichts optimieren zu müssen.
Ja, ich halte insbes. den Lifestrategy 60 für eine gute und einfache Lösung für jemanden der nur überschaubares Risiko will und sich nicht groß kümmern mag. Dieser in der ausschüttenden Variante plus ein zusätzlicher und nicht überdimensionierter Cash-Puffer ergeben eine nahezu wartungsfreie und nervenschonende Geldanlage. Da braucht man sich in den meisten Jahren nicht mal um die lästige Vorabpauschale kümmern. Und man hat sogar die 30% Teilfreistellung auf den Anleihenteil.
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Dein Vorschlag?
Sich für einen der bestehenden entscheiden. Schlicht und einfach
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Ich habe mit diesem Thread zum ersten Mal von Vanguard Life Strategy gehört und irgendwie erschließt sich mir der Sinn noch nicht ganz. Von der Theorie her: Je niedriger x% umso mehr Anleihen, umso sicherer, korrekt?
Ich habe gerade mal alle bei Fondsweb eingegeben: https://www.fondsweb.com/de/vergleichen…82,IE00B3RBWM25
Gerade der 20% ist ja ganz mau...
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Ich habe mit diesem Thread zum ersten Mal von Vanguard Life Strategy gehört und irgendwie erschließt sich mir der Sinn noch nicht ganz. Von der Theorie her: Je niedriger x% umso mehr Anleihen, umso sicherer, korrekt?
Der Prozentwert gibt den Aktienanteil an.
Sinnvoll wegen der Besteuerung sind nur der 80 und der 60. Hier kommen auch die Zinserträge des Anleiheteils in den Genuss der Teilfreistellung. Dafür zahlt man dann aber auch eine Gebühr von 0,25 % pro Jahr für den Anleiheteil. -
Ja, ich halte insbes. den Lifestrategy 60 für eine gute und einfache Lösung für jemanden der nur überschaubares Risiko will und sich nicht groß kümmern mag. Dieser in der ausschüttenden Variante plus ein zusätzlicher und nicht überdimensionierter Cash-Puffer ergeben eine nahezu wartungsfreie und nervenschonende Geldanlage. Da braucht man sich in den meisten Jahren nicht mal um die lästige Vorabpauschale kümmern. Und man hat sogar die 30% Teilfreistellung auf den Anleihenteil.
Und weißt du, was das eigentlich Absurde ist? Mit dieser „Funktioniert-auch-im-Koma“-Strategie fährt man langfristig bessere Ergebnisse ein als 95 % der Wealth Manager und Vermögensverwalter, die in marmorgekachelten Luxusbüros das Ego ihrer wohlhabenden Klientel polieren.
Ich kenne diese erlauchten Hallen von innen. Und ich kann jedem versprechen: Das Ergebnis nach Kosten ist immer (!) einer der größten Schwindel der gesamten Finanzbranche. Nur merken es die Kunden meist nie. Dafür sind die „Zaubertricks“ der sogenannten Experten zu glatt inszeniert.
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Ganz so risikolos finde ich die Lifestrategies nicht. Gerade der hohe Anteil an US-Anleihen kann mächtig nach hinten feuern, wenn die Zinsen steigen. In dem Moment wird auch Bewegung reinkommen in die Aufteilung 80/60.
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Deshalb habe ich mir die Amundi Multi Assett ETF angeschaut, gibts in drei Variationen:
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Dafür zahlt man dann aber auch eine Gebühr von 0,25 % pro Jahr für den Anleiheteil.
Was immer noch ein absoluter Dumpingpreis ist, verglichen mit dem so beliebten aktiven Mischfonds, der nach 5% Ausgabeaufschlag auch noch 1,5% jährlich nimmt.
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Was immer noch ein absoluter Dumpingpreis ist, verglichen mit dem so beliebten aktiven Mischfonds, der nach 5% Ausgabeaufschlag auch noch 1,5% jährlich nimmt.
Welcher ist das?
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Welcher ist das?
Gibt diverse davon und alle rufen für den gesamten Fonds, also auch den Anleihenteil, die für aktive Aktienfonds üblichen Kosten auf. Flossbach von Storch Multiple Opportunities, DWS Konzepte Kaldemorgen, etc.
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Gibt diverse davon und alle rufen für den gesamten Fonds, also auch den Anleihenteil, die für aktive Aktienfonds üblichen Kosten auf. Flossbach von Storch Multiple Opportunities, DWS Konzepte Kaldemorgen, etc.
Ah, das klang so konkret.
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Ich gehe davon aus, dass der in den Startlöchern stehende L&G Gerd Kommer Multiasset Equity ETF auf der Anleihenseite anders aufgestellt sein wird. Auf der Aktienseite dürfte es sich der Einfachheit halber um den bestehenden Gerd Kommer ETF handeln. Und auf der Anleihenseite kurzlaufende Euro-Staatsanleihen und Investmentgrade-Unternehmensanleihen. Evtl. noch etwas Gold. Vielleicht im Verhältnis 70/30. Warten wir's ab. Kann nicht mehr allzu lange dauern.
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Auf der Aktienseite dürfte es sich der Einfachheit halber um den bestehenden Gerd Kommer ETF handeln.
Ganz so einfach dürfte es alleine aufgrund der regulatorischen Vorgaben für ETFs nicht sein.
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Und auf der Anleihenseite kurzlaufende Euro-Staatsanleihen und Investmentgrade-Unternehmensanleihen.
Hoffen wir mal, dass nicht sowas wie bei seinem Anleihe-ETF rauskommt…. @Irving hatte sich klar (und richtig) zu dem Produkt geäußert.
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