Vanguard LifeStrategy 60% oder 80 Prozent

  • Es ist schon bemerkenswert, wie manche selbst aus einem Produkt, das ausdrücklich als einfache Fire-and-Forget-Anlagelösung konzipiert wurde, wieder ein komplexes Konstrukt machen. Der eigentliche Zweck ist doch gerade, dass man sich um nichts kümmern muss und alles unkompliziert im Hintergrund läuft. Ohne ständige Eingriffe, Anpassungen oder Optimierungsversuche. Das ist, als würde man im All-inclusive-Hotel freiwillig in der Küche mitkochen, nur weil man es nicht aushält, einfach einmal nichts optimieren zu müssen.

  • Es ist schon bemerkenswert, wie manche selbst aus einem Produkt, das ausdrücklich als einfache Fire-and-Forget-Anlagelösung konzipiert wurde, wieder ein komplexes Konstrukt machen. Der eigentliche Zweck ist doch gerade, dass man sich um nichts kümmern muss und alles unkompliziert im Hintergrund läuft. Ohne ständige Eingriffe, Anpassungen oder Optimierungsversuche. Das ist, als würde man im All-inclusive-Hotel freiwillig in der Küche mitkochen, nur weil man es nicht aushält, einfach einmal nichts optimieren zu müssen.

    Eventuell kann man den 60/40 und 80/20 noch in einen Versicherungsmantel gießen und ne BU sowie LV einarbeiten. Natürlich für ein minimales Entgelt8o

  • Die einfache Tatsache, dass du dir mit der Kombination wieder die Rebalancing-Problematik einhandelst. Und steuerpflichtiges Rebalancing macht kaum einer.

    Langfristig wird der 80er dem 60er davonlaufen. Du startest mit 50/50, aber relativ schnell wirst du dann bei einer Mischung landen, die relativ nahe an den 80% Aktienquote ist. Da ist die Frage...wenn du eh de facto 76% Aktienquote hast, warum dann nicht gleich auf den 80er?

    Ja, nur die Re-Balancing-Problematik lässt sich nicht vermeiden bei Zielstellung eines Aktienanteils von 70%. Dein Vorschlag? Bei Vanguard darum betteln, dass sie für den deutschen Markt so ein Teil auflegen? :/

  • Es ist schon bemerkenswert, wie manche selbst aus einem Produkt, das ausdrücklich als einfache Fire-and-Forget-Anlagelösung konzipiert wurde, wieder ein komplexes Konstrukt machen. Der eigentliche Zweck ist doch gerade, dass man sich um nichts kümmern muss und alles unkompliziert im Hintergrund läuft. Ohne ständige Eingriffe, Anpassungen oder Optimierungsversuche. Das ist, als würde man im All-inclusive-Hotel freiwillig in der Küche mitkochen, nur weil man es nicht aushält, einfach einmal nichts optimieren zu müssen.

    Ja, ich halte insbes. den Lifestrategy 60 für eine gute und einfache Lösung für jemanden der nur überschaubares Risiko will und sich nicht groß kümmern mag. Dieser in der ausschüttenden Variante plus ein zusätzlicher und nicht überdimensionierter Cash-Puffer ergeben eine nahezu wartungsfreie und nervenschonende Geldanlage. Da braucht man sich in den meisten Jahren nicht mal um die lästige Vorabpauschale kümmern. Und man hat sogar die 30% Teilfreistellung auf den Anleihenteil.

  • Ich habe mit diesem Thread zum ersten Mal von Vanguard Life Strategy gehört und irgendwie erschließt sich mir der Sinn noch nicht ganz. Von der Theorie her: Je niedriger x% umso mehr Anleihen, umso sicherer, korrekt?

    Der Prozentwert gibt den Aktienanteil an.

    Sinnvoll wegen der Besteuerung sind nur der 80 und der 60. Hier kommen auch die Zinserträge des Anleiheteils in den Genuss der Teilfreistellung. Dafür zahlt man dann aber auch eine Gebühr von 0,25 % pro Jahr für den Anleiheteil.

  • Ja, ich halte insbes. den Lifestrategy 60 für eine gute und einfache Lösung für jemanden der nur überschaubares Risiko will und sich nicht groß kümmern mag. Dieser in der ausschüttenden Variante plus ein zusätzlicher und nicht überdimensionierter Cash-Puffer ergeben eine nahezu wartungsfreie und nervenschonende Geldanlage. Da braucht man sich in den meisten Jahren nicht mal um die lästige Vorabpauschale kümmern. Und man hat sogar die 30% Teilfreistellung auf den Anleihenteil.

    Und weißt du, was das eigentlich Absurde ist? Mit dieser „Funktioniert-auch-im-Koma“-Strategie fährt man langfristig bessere Ergebnisse ein als 95 % der Wealth Manager und Vermögensverwalter, die in marmorgekachelten Luxusbüros das Ego ihrer wohlhabenden Klientel polieren.

    Ich kenne diese erlauchten Hallen von innen. Und ich kann jedem versprechen: Das Ergebnis nach Kosten ist immer (!) einer der größten Schwindel der gesamten Finanzbranche. Nur merken es die Kunden meist nie. Dafür sind die „Zaubertricks“ der sogenannten Experten zu glatt inszeniert.

  • Ich gehe davon aus, dass der in den Startlöchern stehende L&G Gerd Kommer Multiasset Equity ETF auf der Anleihenseite anders aufgestellt sein wird. Auf der Aktienseite dürfte es sich der Einfachheit halber um den bestehenden Gerd Kommer ETF handeln. Und auf der Anleihenseite kurzlaufende Euro-Staatsanleihen und Investmentgrade-Unternehmensanleihen. Evtl. noch etwas Gold. Vielleicht im Verhältnis 70/30. Warten wir's ab. Kann nicht mehr allzu lange dauern.

    2 Mal editiert, zuletzt von Saarlaender (15. Mai 2026 um 21:12)

Passende Ratgeber für Dich

Von Finanztip-Experten fundiert recherchiert

Was Finanztip ausmacht
Finanztip Bewertungen