Wieder mal eine Standmeldung (2025)

  • monstermania

    Schöner Thread und gute Entwicklung. Ich habe ähnlich wie du auch umgeschwenkt von MSCI World/EM auf FTSE AW (statt Acwi IMI) allerdings die Altbestünde nur zu kleinerem Teil verkauft.

    Deine Gedanken zur Berücksichtigung der Rente (GRV) finde ich auch relevant und die Idee mit den Rentenpunkten den Wert zu bemessen nicht schlecht. Hier kann man sich je nach familiärer Situatiom auch den best und worst case (beide Partner:innen leben 20 Jahre, einer stirbt sofort zu Beginn) als Spanne vermerken.

    Ich frage mich noch, ob bzw. wie man in so einer Vermögensübersicht die Steuer berücksichtigen kann oder soll. Manche der Renten sind ja noch zu versteuern, je nach Alter des Depots können aber auch dort noch sehr viele unversteuerte Gewinne enthalten sein. Es ist vermutlich ziemlich viel Aufwand das noch aufzuschlüsseln bzw. ggf. Mit bestimmten „Pauschalen“ einzupreisen. Hast du dir dazu mal Gedanken gemacht?

  • Ich frage mich noch, ob bzw. wie man in so einer Vermögensübersicht die Steuer berücksichtigen kann oder soll. Manche der Renten sind ja noch zu versteuern, je nach Alter des Depots können aber auch dort noch sehr viele unversteuerte Gewinne enthalten sein. Es ist vermutlich ziemlich viel Aufwand das noch aufzuschlüsseln bzw. ggf. Mit bestimmten „Pauschalen“ einzupreisen. Hast du dir dazu mal Gedanken gemacht?

    Ich kalkuliere einfach ganz grob mit 25% Steuern/Abgaben.
    Beim Aktien-ETF sind es aktuell nach TFS rund 19% Steurn. Bei meiner Rente (Steuern/KV/PV) ca. 25% Abgaben.
    Aber wer weiß schon, wie es sich in den nächsten 10, 20, 30 Jahren Steuer- und Abgabentechnisch so entwickelt?
    Genau so wenig wie die konkreten Renditen der Zukunft kennen wir die konkreten Steuersätze der Zukunft. Ich würde eher davon ausgehen, dass es auf Grund der insgesamt älter werdenden Gesellschaft teurer wird.

  • Das führt dann dazu, dass der Barwert der Rentenansprüche nochmals höher ausfällt und ich aktuell gerade mal knapp 21% Aktienquote habe. :/

    Ich finde das immer ganz eindrücklich zu sehen, wenn man sich wirklich mal klarmacht, wie gering der eigene Aktienanteil tatsächlich ist bei Berücksichtigung des gesamten Vermögens (und nicht nur der liquiden Mittel / Geldbestände).

    Und Du hast ja nur eine vergleichsweise kleine (geerbte) Immobilie. Wer eine größere bzw. teurere Wohnung / Haus zur Selbstnutzung hat, bei dem fällt der Aktienanteil noch kleiner aus, bzw. der "Immobilienklumpen" noch größer. Bei uns macht die Immobilie aktuell ca. 70% in der "engen" Vermögensbetrachtung aus. Wenn sie 2035 abbezahlt ist, werden es (ganz grob geschätzt) vermutlich immer noch ca. 50% sein.

    Von unserem frei verfügbaren Geld steckt fast alles in Aktien, trotzdem werden wir (erst recht unter Berücksichtigung von Rentenanwartschaften) einfach aufgrund der Immobilie in absehbarer Zeit bzw. vermutlich nie auf einen wirklich großen Aktienanteil kommen.

  • Was mir nicht so klar ist, weshalb rechnest Du das "Restsparpotential" bis 63 in Dein aktuelles Vermögen ein? Aktuell hast Du das Geld ja noch nicht. Dann müsstest Du doch konsequenterweise auch das "Restsparpotential" bei der GRV mit einrechnen, also der Wert der voraussichtlich in den nächsten Jahren bis 63 noch zu verdienenden Rentenpunkte, oder?

    Aber dann wird es immer mehr zu einer Hochrechnung und immer weniger zu einer Darstellung des Ist-Stands.

  • Was mir nicht so klar ist, weshalb rechnest Du das "Restsparpotential" bis 63 in Dein aktuelles Vermögen ein? Aktuell hast Du das Geld ja noch nicht. Dann müsstest Du doch konsequenterweise auch das "Restsparpotential" bei der GRV mit einrechnen, also der Wert der voraussichtlich in den nächsten Jahren bis 63 noch zu verdienenden Rentenpunkte, oder?

    Aber dann wird es immer mehr zu einer Hochrechnung und immer weniger zu einer Darstellung des Ist-Stands.

    Da hast Du sicher nicht unrecht.
    Mir ging es aber um die Visualisierung meiner aktuellen Aktienquote im Verhältnis zu meinem 'Gesamtvermögen'. Und ja das pot. Restsparpotential ist etwas Kaffeesatzleserei. Aber dieses Jahr kommen definitiv noch 2 Festgeldanlagen aus dem Erbe zur Auszahlung. Und der Jobs ist auch recht sicher. Ohnehin sinkt der Anteil des 'Restsparpotentials' jeden Monat nach der Sparplanausführung. Die Hochrechnung wird also mit jedem Monat detaillierter.
    Das 'Restsparpotential' kann ja höchst unterschiedlich genutzt werden. Ich könnte ja statt dem ETF-Depot ja auch beginnen Gold zu kaufen, Rentenpunkte nachkaufen oder das Geld schlichtweg verkonsumieren.
    Insofern hilft es mir den Überblick darüber zu behalten, was bis zum angedachten Ruhestand noch so an investierbarem Kapital zu erwarten ist.
    Und in Anbetracht der insgesamt doch recht überschaubaren Aktienquote bedeutet es für mich aktuell: Alles was geht fließt in den Aktien-ETF.:)

    PS: Ist ja auch kein Problem das 'Restsparpotential' aus der Betrachtung rauszunehmen. Aber auch dann bleibt die aktuell Aktienquote immer noch erschreckend gering

  • Da hast Du sicher nicht unrecht.
    Mir ging es aber um die Visualisierung meiner aktuellen Aktienquote im Verhältnis zu meinem 'Gesamtvermögen'.

    Aber rechnest Du dann auch die potenziellen restlichen künftigen Rentenpunkte bis 63 mit ein?

    Das wäre dann ja nur konsequent. Meinetwegen als separaten Punkt "voraussichtliche weitere Rentenpunkte bis 63" o.ä.? Das lässt sich vermutlich ja auch heute schon ganz gut vorhersagen, zumindest wenn man davon ausgeht, dass der Job gleich bleibt und eben mit dem Rentenpunktwert von heute rechnet...

  • Aber rechnest Du dann auch die potenziellen restlichen künftigen Rentenpunkte bis 63 mit ein?

    Das wäre dann ja nur konsequent. Meinetwegen als separaten Punkt "voraussichtliche weitere Rentenpunkte bis 63" o.ä.? Das lässt sich vermutlich ja auch heute schon ganz gut vorhersagen, zumindest wenn man davon ausgeht, dass der Job gleich bleibt und eben mit dem Rentenpunktwert von heute rechnet...

    Ja, das ist auch recht gut vorhersehbar. Meine eigene Hochrechnung deckt sich bis auf wenige Euro mit der offiziellen Hochrechnung der Rentenversicherung. ;)
    Aber dann müsste ich ja auch den Aktienanteil hochrechnen. Rechne ich dann mit 5, 6 oder 7% Rendite p.a.?:/
    Man sollte das mit dem 'Restsparpotential' auch nicht überbewerten. Wenn dieses Jahre die Immobilie verkauft wird und der Erlös und die auslaufenden Festgelder konsequent in den ETF fließen sieht es schon wieder ganz anders aus.

  • Wenn ich meine Vermögenssituation betrachte - dann lasse ich Rentenentgeltpunkte aussen vor.


    Ich betrachte nur was ich (oder meine Erben) innerhalb sehr kurze Zeit liquidieren kann:


    * Bargeld (Anleihen, Tagesgeld etc)
    * Aktien ETF
    * KLV (Restkaufwert)

    Immobilien, Rentenentgeltpunkte, BaV, … usw sind Sachen, die schwer zu quantifizieren sind.


    Damit rechne ich mich ärmer als ich tatsächlich bin.


    Das deckt Sicht mit meiner sehr konservativen Denkweise.


    Ich verstehe nicht warum andere sich „reicher“ rechnen als die tatsächlich sind.

  • Leider ist 2025 meine Mutter verstorben, so dass meine Schwester und ich viel zu früh geerbt haben.

    Mein herzliches Beileid.

    Finde ich gut, wie Du da Transparenz schaffst und Dir einen Überblick über Deine gesamten Finanzen (und dies zudem mit anderen teilst).

    Persönlich finde ich es ein bißchen schade, daß Du (nach meiner Erinnerung jedenfalls ... ?) erst so relativ spät gestartet bist bezüglich einer ernsthaften Beschäftigung mit dem Thema. Und auch mit dem Verschieben oder regelmäßigen Investieren von Mitteln in risikoreiche aber renditeträchtige Anlageklassen. Das aber nur am Rande.

    Ganz generell finde ich diesen Aspekt (eher Erkenntnis) sehr bedeutsam:

    Insgesamt ist jedoch festzustellen, dass der eigentliche Aktienanteil im Gesamtvermögen mit 25% aktuell doch recht überschaubar ist.

    Hatte dazu schon mehrfach an anderen Stellen was geschrieben, wenn beispielsweise Leute von ihrer Aktienquote mit 50%, 60%, 70% oder mehr sprechen - dies aber allein sprich ausschließlich auf ihre "freien" Mittel beziehen: Also ohne diese Quoten in Bezug auf ihr Gesamtvermögen zu setzen bzw. danach zu berechnen (das fängt beispielsweise schon mit dem oftmals dabei "vergessenen" Wohneigentum an). Noch deutlicher wird dies dann bezüglich schon bestehender (meist nicht ganz unbedeutender oder sogar relevanter) Renten- und/oder Pensionsanwartschaften.

    Die wirkliche, wahre oder realistische Asset-Allocation das Gesamtvermögen (als Gesamtbilanz) betreffend fällt bei einer derartigen genaueren Betrachtung in Sachen "Anteile in risikoarmen" vs "Anteile in risikoreichen" Anlageklassen meist (ganz) anders in der Gewichtung aus, als bei einer nur oberflächlichen bezogen allein auf die "freien Mittel".

    Würde sich diese Einsicht oder Erkenntnis mehr durchsetzen, könnte oder dürfte dies auch Einfluß auf das Anlageverhalten haben.


    Wobei auch da natürlich - meines Erachtens - immer "Paragraph Eins - jeder macht Seins" greift sprich auch diese wahre oder realistische Asset-Allocation hängt einerseits von den individuellen Möglichkeiten und andererseits von ebensolchen individuellen Haltungen ab. Für meinen Teil habe ich als Zielmarke mein Gesamtvermögen betreffend 70% in risikoreichen Anteilen definiert (Beteiligung am Produktivkapital und Sachanlagen im engeren und weiteren Sinne), um nach Steuer und Inflation noch die realistische Chance auf eine realen Vermögenszuwachs zu haben - aber andererseits auch Schwankungen zu begrenzen und eine möglichst solide, robuste und resiliente finanzielle Aufstellung (gemäß meinem Bild) zu gewährleisten.


    Dir weiterhin gutes Gelingen (auch bezüglich dem Hausverkauf) !

  • Ich frage mich noch, ob bzw. wie man in so einer Vermögensübersicht die Steuer berücksichtigen kann oder soll.

    Manche der Renten sind ja noch zu versteuern, je nach Alter des Depots können aber auch dort noch sehr viele unversteuerte Gewinne enthalten sein. Es ist vermutlich ziemlich viel Aufwand das noch aufzuschlüsseln bzw. ggf. Mit bestimmten „Pauschalen“ einzupreisen. Hast du dir dazu mal Gedanken gemacht?

    Ich führe in meiner Depotdatei ein Feld implizite Steuer mit, in dem ich die Steuerbeträge addiere, die ich zahlen müßte, wenn ich heute alle steuerpflichtigen Depotposten verkaufen würde. Interessehalber steht daneben eine Spalte, bei der ich mit dem SPD-Plan 30% Abgeltungsteuer + Soli gerechnet habe. Die Spalte steht direkt neben dem aktuellen Depotwert.

    Ich kann abschätzen, was ich an Alterseinkünften zu erwarten habe und habe mal die Steuer simuliert. Das werden bei mir um die 10% sein, Grenzsteuersatz natürlich viel höher.

    Sieht danach aus, daß genug da sein wird. :)

  • Ich würde bei solchen Rechnungen tiefentspannt auch in Erwägung ziehen, dass sich das Depot in den nächsten 6 Jahren auch halbieren kann.

    Wie an anderer Stelle bereits geschrieben: Wäre aus meiner Sicht schön, wenn sich das Depot in den nächsten Monaten halbieren würde und dieser Zustand dann auch ruhig einige Jahre so anhalten würde.;)
    Schließlich kann ich durch den Erbfall in den nächsten Monaten einiges Geld neu investieren. Und dazu dann noch meine normale Sparraten.
    Ich hoffe jetzt noch auf einen Anlagehorizont von 30-35 Jahren. In diesem Zeitraum wird es sicherlich noch einige Rücksetzer/Crash an den Börsen geben.

  • Ich kann abschätzen, was ich an Alterseinkünften zu erwarten habe und habe mal die Steuer simuliert. Das werden bei mir um die 10% sein, Grenzsteuersatz natürlich viel höher.

    @Achim Weiss :

    Beziehen sich die 10% als Steuerabzug auf deine Bezüge aus GRV und bAV? Nach welchem Schema hast du das berechnet und bist auf die 10% gekommen?

    Ich möchte in ca. 10 Jahren in Rente gehen und rechne pauschal mit 25% Steuerabzug ab Renteneintritt (ohne mich irgendwo informiert zu haben).

  • Beziehen sich die 10% als Steuerabzug auf deine Bezüge aus GRV und bAV?

    Ja.

    Nach welchem Schema hast du das berechnet und bist auf die 10% gekommen?

    Ich habe hier ein Excel-Blatt, das ich meinen fiktiven Steuerbescheid nenne. Das sieht aus wie ein Steuerbescheid, ist aber mit den passenden Formeln hinterlegt, die mir die Steuer ausrechnen.

    Was meine voraussichtlichen Alterseinkünfte anlangt, wird nur ein Teil steuerwirksam sein, also schreibe ich den wahren Wert der jeweiligen Zahlungen neben den "Steuerbescheid" und hinterlege eine Formel, die den steuerwirksamen Teil errechnet, der dann in dem "Steuerbescheid" steht.

    Abzusetzen sind Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge. Die berücksichtige ich in beiden Rechnungen, in der "offiziellen" Rechnung den steuerlich absetzbaren Teil, in meiner Parallelrechnung die wahre Zahlung (die in meinem Fall höher sein wird).

    Unten erhalte ich als Rechengröße das zu versteuernde Einkommen sowie die meine tatsächlichen Einkünfte.

    Die Prozente ergeben sich dann, einmal der Durchschnittssteuersatz bezogen auf das zu versteuernde Einkommen, einmal der Durchschnittssteuersatz bezogen auf mein wahres geplantes Alterseinkommen (abzüglich Krankenversicherung). Da kommen bei mir im einen Fall um die 15%, im anderen Fall um die 10% heraus.

    Das sind allerdings die Verhältnisse von heute. Für jedes Folgejahr müßte man die Rechnungen anpassen. Ich gehe aber davon aus, daß die Steigerung der Rente und auch die Versteuerung einigermaßen mit der Inflation einhergehen, so daß ich zumindest einigermaßen sagen kann: Wenn ich heute in Barwerten rechne, also mit der aktuellen Kaufkraft, dann habe ich in z.B. 10 Jahren zwar andere absolute Zahlen, aber die Verhältnisse sollten sich zumindest nicht fundamental verschieden haben.

    Aber wie das mit Prognosen so ist: Sie sind unsicher, vor allem dann, wenn sie sich auf die Zukunft beziehen. :)

  • Die Prozente ergeben sich dann, einmal der Durchschnittssteuersatz bezogen auf das zu versteuernde Einkommen, einmal der Durchschnittssteuersatz bezogen auf mein wahres geplantes Alterseinkommen (abzüglich Krankenversicherung). Da kommen bei mir im einen Fall um die 15%, im anderen Fall um die 10% heraus.

    @Achim Weiss : Vielen Dank für die ausführliche und verständliche Beschreibung. Die Prozentzahlen sind höchstwahrscheinlich nur eine grobe Schätzung von dir auf Basis der aktuellen Steuertabellen und des aktuellen Grundfreibetrags.

    Ich habe nochmal etwas im Netz recherchiert und werden vorsichtshalber mit 18-20% steuerlichen Abzügen (ESt + KSt) auf meine Brutto-Gesamtrente (GRV + bAV) rechnen. Das wäre jedenfalls besser als meine zuletzt angegebenen 25%. Und vielleicht sind es dann in 10 Jahren doch nur 15%, wie du angegeben hast.

    Aber wie du so schön geschrieben hast:

    Aber wie das mit Prognosen so ist: Sie sind unsicher, vor allem dann, wenn sie sich auf die Zukunft beziehen. :)

  • Hi monstermania,


    danke für Offenheit und Transparenz und guten Diskussionsanstoß!


    Mein Mitgefühl für den Verlust, den Du im vergangenen Jahr mit dem Tod Deiner Mutter erleiden musstest. Du hast ja öfters schon von ihr und Deinem schon früher verstorbenen Vater geschrieben, und ich hatte immer den Eindruck, Ihr habt ein schönes und liebevolles Verhältnis.


    Inhaltlich/sachlich zu dem Punkt mit der Einbeziehung künftiger Sparleistung und der Gesetzlichen Rente will ich einfach mal schreiben, wie ich es mache:


    Mein freies Anlagevermögen verwalte ich in Portfolio Performance. Dazu ergänzend für ich eine Excel-Datei mit verschiedenen Darstellungen:

    In einer stelle ich bspw. in einer Tabelle - ausgehend vom Depotstand des freien Anlagevermögens zum letzten Jahresende - dar, wie sich das freie Anlagevermögen bis zu meinem 70sten mit einer bestimmten prognostizierten Sparrate und einem IZF zwischen 2 und 10 Prozent entwickeln könnte,

    in einer anderen wie hoch meine prognostizierten mtl. Zuflüsse im Alter sein werden und - gegenübergestellt, nur zur Einordnung - wieviel freies Vermögen ich dafür bei einer Entnahme nach der 3-Prozent-Regel haben müsste.


    Sind alles nur Annährungen und vage Prognosen … viel mehr scheint mir über einen Horizont von 25, 30 Jahren aber auch kaum vernünftig möglich.

  • Die Bewertung der Rentenanwartschaft bei der GRV ist ähnlich schwierig wie die Bewertung einer selbst bewohnten Immobilie. Man wird mit einer gewissen Unschärfe leben müssen. Desto mehr man sich dem Ruhestand nähert, desto wichtiger ist es in Kapitalflüssen zu denken meiner Einschätzung nach.

  • Das führt dann dazu, dass der Barwert der Rentenansprüche nochmals höher ausfällt und ich aktuell gerade mal knapp 21% Aktienquote habe.

    Die Aktienquote bezogen auf das Gesamtvermögen ist sicherlich geringer, als in Relation zum liquiden Vermögen.

    Die wirkliche, wahre oder realistische Asset-Allocation das Gesamtvermögen (als Gesamtbilanz) betreffend fällt bei einer derartigen genaueren Betrachtung in Sachen "Anteile in risikoarmen" vs "Anteile in risikoreichen" Anlageklassen meist (ganz) anders in der Gewichtung aus, als bei einer nur oberflächlichen bezogen allein auf die "freien Mittel".

    Das gilt also nicht zwingend für die Quote der "risikoreichen" Anlagen. Bei mir steckt ein größerer Klumpen in risikohaltigen Immobilien.

    Bei monstermania ist der geplante Tausch von Haus in Aktien m.E. keine Veränderung der Risikoquote im Gesamtvermögen.

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