Vorabpauschale 2026 sogar bei 3,2%!!!

  • Das ist meiner Frau mit insgesamt 10 ausschüttenden ETF in mehreren Depots bei der ING zu viel….sind alles Sparpläne. Das wird ja noch verrückter.

    Aber wo schütten die denn hin und wie viele Verrechnungskonten gehören dazu? Da gibt es ja vielleicht eine praktische Lösung, das könnte sie doch im Seminar mal anbringen.

  • Das ist meiner Frau mit insgesamt 10 ausschüttenden ETF in mehreren Depots bei der ING zu viel….sind alles Sparpläne. Das wird ja noch verrückter.

    §1 schon klar
    10 ETFs... genau das, was hier empfohlen wird :D Kobra Adrian, Übernehmen Sie.

    Es ist fast wie im richtigen Leben, deswegen heißt das hier auch Erde und nicht Paradies.

  • Die ING hat auch abgerechnet!

    Wie erwartet fiel das erste Mal Steuer auf die Vorabpauschale bei meinem Ausschütter an (dieser hier: https://extraetf.com/de/etf-profile/IE00B4X9L533). Die letzten Jahre war der Basiszins noch so niedrig, dass mit der Steuer auf die Ausschüttungen alles abgegolten war.

    Mit Teilfreistellung sind das pro Stück

    0,10557332 Euro


    0,10935 Euro (umgerechnet aus US-Dollar) Betrug am 26. November die letzte Gutschrift.

    Somit sieht man den Vorteil der Ausschütter für Menschen in der Entsparphase.

    Lob übrigens für die ING. Top-Abrechnungen.
    Nicht so ein Zeug wie bei Trade Republic. Da liegen Welten dazwischen.

  • Was mich aber wundert: Ausschüttungen tauchen in der Abrechnung überhaupt nicht auf. Müssten die nicht noch in Abzug gebraucht werden, so dass die Steuer auf die Vorabpauschale nur auf die Differenz fällig wird?

    Gerechnet wird schlicht mit einer Vorabpauschale pro Stück von 0,15081904 EUR (also ca. 15 Cent), nach Teilfreistellung 0,10557332 EUR (also ca. 10 Cent).

    Diese Werte werden dann mit der Anzahl der vorhandenen Anteile multipliziert (für unterjährig gekaufte Anteile ggf. nur anteilig).

    Das Multiplikationsergebnis (mit dem Wert nach Teilfreistellung) wird dann als Kapitalertrag angesetzt und mindert den Sparer-Pauschbetrag entsprechend.

  • Was mich aber wundert: Ausschüttungen tauchen in der Abrechnung überhaupt nicht auf. Müssten die nicht noch in Abzug gebraucht werden, so dass die Steuer auf die Vorabpauschale nur auf die Differenz fällig wird?

    Die Ausschüttungen müssten bei diesem Wert schon abgezogen sein.

    Ein Vergleich von „Zwillingen“ wie den beiden Vanguard FTSE All-World müsste das zeigen.

  • Die Ausschüttungen müssten bei diesem Wert schon abgezogen sein.

    Ein Vergleich von „Zwillingen“ wie den beiden Vanguard FTSE All-World müsste das zeigen.

    Mhh, so ganz sicher bin ich mir nicht. Irgendwas ist abgezogen, aber so richtig passt es nicht zu den Ausschüttungen...

    Ich habe nochmal nachgerechnet (der Einfachheit halber mit einem Anteil, die ING gibt ja auch die Vorabpauschale je Anteil an):

    • Wert je Anteil am 1. Januar 2025: 36,18 EUR
    • Basisertrag: 0,915354 EUR (2,53% des Werts bei Jahresbeginn)
    • Wertsteigerung je Anteil: 1,90 EUR (Differenz zwischen 36,18 EUR bei Jahresbeginn und 38,08 EUR bei Jahresende)

    Der Basisertrag ist niedriger als die Wertsteigerung, also wird er als Vorabpauschale genommen.

    • Basisertrag nach 30% Teilfreistellung: 0,6407478 EUR
    • Erhaltene Ausschüttungen: 0,49 EUR

    Zieht man die erhaltenen Ausschüttungen ab, landet man bei ca. 0,15 EUR für die Vorabpauschale je Anteil.

    Merkwürdigerweise wird bei der ING die Vorabpauschale pro Stück VOR Teilfreistellung mit 0,15 EUR angegeben (nach Teilfreistellung wären es nur ca. 0,10 EUR). Ich komme bei meiner Rechnung auf 0,15 EUR NACH Teilfreistellung (vor Teilfreistellung entsprechend mehr).