Hallo Forengemeinde,
ich bin Mitte 40 und beschäftige mich jetzt (erst) seit einiger Zeit zum ersten mal intensiver mit ETF´s als Geldanlange. Als ich mich zunächst grob eingelesen habe (u.a. bei Finanztip oder in bekannten Büchern) dachte ich, das klingt ja eigentlich viel leichter als ich dachte.....schnell Depot eröffnen (was ich auch schon getan habe).....einen der bekannten ETF´s (World, All World) heraussuchen, investieren und auf die ersten "Millionen" (kleiner Scherz
) warten.
Aber umso mehr ich mich mit der Zeit eingelesen habe, begegnen mir ständig neue "Begriffe" und Dinge, die mich immer mehr verunsichern. Hat der ETF einen geringen Spread? Wie steht es mit Währungsrisiko? Ist die Volatilität nicht zu hoch....ist zuviel US-Gewichtung "zuviel" und zu wenig Schwellenländer zu wenig?.............sind nur einige Sachen, die ständig neu dazukommen.
Nachdem ich mein Risikoprofil als "moderat" eingestuft habe, kämen dann zu einem World evtl. auch noch (kompliziertere) Anleihen dazu...die aber doch nicht (mehr) so sinnvoll und risikoarm sind, möchte man der breiten Meinung des Internets glauben. Damit würde auch die "einfache" Alternative des Vanguard LifeStrategy rausfallen, die mir wenigstens das "Rebalancing" erspart hätte und die Frage....sind kurzlaufende Anleihen zu kurz und lange zu lang?
Vielleicht denke ich auch einfach zu kompliziert oder mache mir zu viele Gedanken.
Geht es einigen auch so oder ist es letzten Endes doch gar nicht so kompliziert und ich verrenne mich nur in immer wieder "neu gefundenes"?
Schließlich steht quer durchs Internet ja.......einfach Depot einrichten......Sparplan oder Einmalinvest tätigen (dann natürlich die Orderprovision beachten) und zurücklehnen.