Was verdient ihr & seid ihr zufrieden?

  • Du kannst dich der Antwort nähern, indem du dir vorstellst, zwei Leute machen die gleiche Arbeit gleich gut und der eine bekommt 50% mehr. Fällt dir was auf?

    Ja, Dein etwas [Passage von Mod entfernt, da persönliche Herabsetzung] , ohne jedwede Ahnung davon, worauf es ankommt. Sorry!

    Gleiches Gehalt für gleiche Leistung.

    Eigentlich ist das ziemlich einfach.

    Meine Befähigung spielt keine Rolle?

    Mein Sozialverhalten spielt auch keine Rolle?

    Meine lebenslange Erfahrung durch Tätigkeiten in anderen Bereichen und anderen Firmen spielt auch keine Rolle?

    Meine Kontakte, die helfen könnten, spielen auch keine Rolle?

    Dinge wie Loyalität zum Arbeitgeber, Verlässlichkeit und Opferbereitschaft sind egal?

    Der Umstand, dass ich noch wesentlich mehr könnte, wenn es darauf ankommt, soll auch keine Rolle spielen?


    Beschränkt sich Eure Vorstellung von Arbeit und Dienst wirklich auf das Zukleben von Tüten am Fließband? Dort mag es gleiches Geld für gleiche Leistung geben.

  • Mitarbeiter A, 80000€ - Mitarbeiter B, 60000€

    B ist angepisst weil er weniger hat.

    Aber er hat doch selbst entschieden den A.vertrag mit 60000€ zu unterschreiben und es steht ihm auch frei nach zu verhandeln oder sich einen besseren Job zu suchen. 🤷🏻‍♂️

    Und das ist dem Betriebsfrieden dienlich, wenn vor allem B das bemerkt?

  • Ja, Dein etwas eingeschränktes Weltbild, ohne jedwede Ahnung davon, worauf es ankommt. Sorry!

    Auch wenn ich nicht angesprochen war, geht das sicher auch anders.

    Wie gesagt, die Leistung ist das was zählt, bzw. die erzielten Ergebnisse.

    Wenn du deine Erfahrung in deine Ergebnisse einfließen lässt, kannst du bessere Ergebnisse erzielen, als ein Berufseinsteiger. Das rechtfertigt ein höheres Gehalt. Wenn du diese Erfahrung, aus welchen Gründen auch immer, nicht einfließen lässt, ist ein höheres Gehalt nicht vertretbar.

  • Auch wenn ich nicht angesprochen war, geht das sicher auch anders.

    Ja, mache ich aber nicht so.

    Auch wenn ich nicht angesprochen war, geht das sicher auch anders.

    Wie gesagt, die Leistung ist das was zählt, bzw. die erzielten Ergebnisse.

    Wenn du deine Erfahrung in deine Ergebnisse einfließen lässt, kannst du bessere Ergebnisse erzielen, als ein Berufseinsteiger. Das rechtfertigt ein höheres Gehalt. Wenn du diese Erfahrung, aus welchen Gründen auch immer, nicht einfließen lässt, ist ein höheres Gehalt nicht vertretbar.

    Wenn man nicht einmal liest, was der andere geschrieben hat oder nicht darauf eingeht, dann ist das nicht nur eine schlechte Leistung, sondern es ist einfach gar nichts und rechtfertigt auch nichts.

  • Die Gehälter korrelieren ausschließlich mit Verhandlungsgeschick und der Markt Situation während der Einstellung.

    Können und Einsatz spielen keine Rolle. Und während man im unteren und mittleren Gehalts Bereich um ein paar hundert Euro kämpft, schiebt man sich in der Chef Etage gegenseitig Boni im 5stelligem Bereich zu.

    Der Mitarbeiter will einen höhenverstellbaren Tisch? Unverschämt. Man braucht das Budget für die 8000& Designer Lampe im Chef Büro.

    Btw, nichts davon ist ausgedacht.

  • Und das ist dem Betriebsfrieden dienlich, wenn vor allem B das bemerkt?

    Wenn B sich dann so verhält das Unruhe dabei entsteht dann ist das nicht dienlich, geb ich dir Recht.

    Andererseits hat, wie bereits erwähnt, B aus freien Stücken, bei Antritt der Arbeitsstelle die 60k als ausreichend bewertet und unterschrieben.

    Den Betriebsfrieden im Nachhinein zu stören weil man mit seiner eigenen Entscheidung unzufrieden ist, halte ich für keine gute Option.

  • Wenn B sich dann so verhält das Unruhe dabei entsteht dann ist das nicht dienlich, geb ich dir Recht.

    Andererseits hat, wie bereits erwähnt, B aus freien Stücken, bei Antritt der Arbeitsstelle die 60k als ausreichend bewertet und unterschrieben.

    Den Betriebsfrieden im Nachhinein zu stören weil man mit seiner eigenen Entscheidung unzufrieden ist, halte ich für keine gute Option.

    Der Mitarbeiter kann besonders wenn das Unternehmen nicht tarifgebunden ist, nur sehr grob wissen, welches Gehalt gezahlt wird.

    Ich sehe hier den Arbeitgeber in der Pflicht, dafür zu sorgen, die Mitarbeiter fair, also vergleichbar, zu bezahlen.

    Wenn der Arbeitgeber den Betriebsfrieden durch offenkundig völlig unterschiedliche Bezahlung stört, kann er das nicht dem Mitarbeiter vorwerfen. Wirklich nicht.

  • ich arbeite in einer Branche in der es oft üblich ist Gehälter selbst zu Verhandeln.

    ich arbetie zwar in einem Betrieb welcher einen Tarifvertrag hat, allerdings werde ich selber AT bezahlt, ich liege mit meinem gehalt über der BBG, und habe keine führende Position (die hatte ich zur genüge in meiner vorigen Selbständigkeit mit teilweise 60 stunden woche), agiere jedoch weitestgehend selbstständig, was die Abarbeitung der anfallenden Arbeiten angeht. Desweiteren erhalte ich die selben Lohnerhöhungen Automatisch die für Tarif gebundene stellen gelten.

    Eine Nachtverhandlung insgesamt ist meinerseits jederzeit Möglich, sehe aber aktuell keinen Bedarf darin.


    mit meiner derzeitigen 4 tage Woche +einmal im Monat Bereitschaft bin ich vollauf zufrieden. Und kann im Bezug auf Arbeitsaufwand zu Gehalt nicht groß meckern.

  • Der Mitarbeiter kann besonders wenn das Unternehmen nicht tarifgebunden ist, nur sehr grob wissen, welches Gehalt gezahlt wird.

    Ich sehe hier den Arbeitgeber in der Pflicht, dafür zu sorgen, die Mitarbeiter fair, also vergleichbar, zu bezahlen.

    Der Mitarbeiter wird es im Normalfall nie erfahren!

    Dem AG ist das ziemlich recht, warum sollte er etwas ändern?

  • Knapp 4.500 netto mit Ende 50 und da mir meine Arbeit derzeit ziemlich viel Freude bereitet, bin ich sehr zufrieden.
    Meine ersten 10 bis 15 Arbeitsjahre habe ich wenig verdient, da war ich allerdings auch zufrieden. Die Arbeit wird mir in einigen Jahren sicherlich fehlen.
    Mein Freundeskreis verdient zum Teil bedeutend mehr, besitzt mehr, deswegen fühlte ich mich manchmal als „die Arme“, so absurd das bei meinem Einkommen für manche klingen muss.

  • Der Mitarbeiter kann besonders wenn das Unternehmen nicht tarifgebunden ist, nur sehr grob wissen, welches Gehalt gezahlt wird.

    Das Gehalt weis der Mitarbeiter doch BEVOR er den Arbeitsvertrag unterschreibt und sich damit auch mit der Summe einverstanden erklärt.

    Wenn B im Nachhinein unzufrieden ist, kann er doch niemand anders (sein Chef zB), für seine eigene Entscheidungen verantwortlich machen.

  • Das Gehalt weis der Mitarbeiter doch BEVOR er den Arbeitsvertrag unterschreibt und sich damit auch mit der Summe einverstanden erklärt.

    Wenn B im Nachhinein unzufrieden ist, kann er doch niemand anders (sein Chef zB), für seine eigene Entscheidungen verantwortlich machen.

    Woher soll er wissen, was die Firma in dieser Stellenkategorie zahlt?


  • Mein Freundeskreis verdient zum Teil bedeutend mehr, besitzt mehr, deswegen fühlte ich mich manchmal als „die Arme“, so absurd das bei meinem Einkommen für manche klingen muss.

    Das kann ich gut nachvollziehen. Ich würde sagen, dass unser Haushaltsnettoeinkommen mit ca. 9k€ schon ganz gut ist (ich 41, Frau 36), aber der Freundeskreis um uns herum teilweise deutlich mehr verdient. Da sind Gehälter von 150k€ und darüber keine Seltenheit und ich frage mich dann immer, was ich falsch gemacht habe :D

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