Was verdient ihr & seid ihr zufrieden?

  • Puh, ich weiß nicht, ob wir das Fass öffnen wollen... Was ist mit den "Influencern" die teilweise 50k für einen Post auf Instagram bekommen (von verdienen möchte ich hier nicht schreiben)?

    Ähnlich wie bei Youtubern u.ä. wird hier aber offenbar ein Bedarf befriedigt und das Einkommen nicht durch Zwangsabgaben finanziert. Wenn es keinen (mehr) interessiert, gibt's auch kein Geld mehr. Passt für mich...

  • Wie würde denn dein Leben ohne Zwangsabgaben aussehen?
    Alles besser? Alles Sicher ? Alles Schön? Was könntest du dir dann mit dem „mehr“ Geld kaufen? Wie teuer wären die staatlichen und solidarischen Leistungen wenn du alles privat bezahlen müsstest? Wo würde die Wirtschaft stehen oder wäre sie überhaupt vorhanden?

    Ich finde die Leistungen die ich durch meine Steuerzahlungen erhalte günstig und wohne gerne in diesem Land. Das schöne ist ja das wir ein relativ freies Land sind und die Grenzen sind für Auswanderer in fast alle Richtungen offen.

  • Ich habe doch nicht meine Abgaben kritisiert, ich lebe auch gern hier und leiste gern meinen Beitrag für die Allgemeinheit. Ich wollte nur den stumpfen Unterstellungen, dass mein Gehalt unanständig (nichts anderes ist mit einigen Posts gemeint) wäre - und dann bekommen auch noch alle, die viel verdienen eine Tankkarte und sind von den den aktuellen Spritpreisen nicht betroffen - entgegen wirken.

    Ansonsten @ Horst: Das Leben ist zu kurz für kleine hässliche Autos 8o

  • Anderen das vorwerfen:

    Keinerlei Basiswissen, keinerlei Praxiserfahrung, einfach nur rein prügeln…..,

    Und selber sowas raushauen:

    Vielleicht kapierst du dann endlich, warum z.B. Bosch so schlecht dasteht.
    Viele Scheinhäuplinge, die mit Dienstreisen und endlosen Besprechungen ihre 6-stelligen Jahresgehälter „verdienen“.

    Find den Fehler...;)

    Also ich habe sowohl mehrjährige Berufserfahrung im ÖD als auch in der freien Wirtschaft. Kannst Du das von Dir auch behaupten?

  • Wie würde denn dein Leben ohne Zwangsabgaben aussehen?
    Alles besser? Alles Sicher ? Alles Schön? Was könntest du dir dann mit dem „mehr“ Geld kaufen? Wie teuer wären die staatlichen und solidarischen Leistungen wenn du alles privat bezahlen müsstest? Wo würde die Wirtschaft stehen oder wäre sie überhaupt vorhanden?

    Ich finde die Leistungen die ich durch meine Steuerzahlungen erhalte günstig und wohne gerne in diesem Land. Das schöne ist ja das wir ein relativ freies Land sind und die Grenzen sind für Auswanderer in fast alle Richtungen offen.

    Da hast Du mich wohl missverstanden, ich habe grundsächlich nichts gegen Steuern und Abgaben, auch wenn ich die Mittelverwendung nicht immer optimal finde.

    Aber wenn man sich sogar aktiv dafür entscheidet, ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung am Markt zu erwerben spricht m.E. erst Recht nichts dagegen, dass der Anbieter daran auch (gut) verdient...

  • Das Leben ist zu kurz für kleine hässliche Autos

    Für dicke Brummer sind auch viele Parklücken zu kurz und zum Glück liegt die Schönheit ja im Auge des Betrachters. Wobei ein Auto für mich auch nur ein Gebrauchsgegenstand ist. Es muss ab und zu fahren und meistens parken. Eigentlich sind das ja auch Stehzeuge und keine Fahrzeuge. Aber das ist ein anders Thema.

  • Beamte würden sich dafür anstatt zu tanken einen Gebrauchtwagen kaufen und den restlichen Sprit, der noch im Tank ist, nutzen.


    Klar, so mache ich das jede Woche und will die Gelegenheit nicht verpassen, Typen wie dir dafür zu danken, dass ihr mir diesen gleichermaßen opulenten wie nachhaltigen Lebensstil finanziert.

    DANKE!

    Bitte heute nochmals ordentlich Steuern generieren, denn nächste Woche solls mal ein Kombi werden.

  • Mittlerweile bereue ich, die Zahl hier gepostet zu haben, bringt ja einfach nichts, außer der sinnlosen, aber typisch deutschen Neiddebatte.

    Ohne eine Ahnung zu haben, welche Ausbildung dahinter steht und welche Arbeit täglich verrichtet wird, einfach mal mit Plattitüden alles in den Dreck ziehen.

    RWE4Life : Sieh es einfach so:

    Neid ist die höchste Form der Anerkennung.

  • Hast Du überhaupt ein Recht soviel zu verdienen?

    Wenn sich Dir (offensichtlich) eine solche Frage bereits bei einem so überschaubaren Einkommen per annum (eingedenk Alter, Position und Verantwortung)

    bin Anfang 50, bei einem großen IGM Konzern in einer Metropolregion beschäftigt, verdiene als Teamleiter ca. 135k + bAV.

    aufdrängt - was ist denn dann erst mit den Protagonisten - um nur einen Bereich aus diversen zu nennen - die über den Globus verteilt, solche Beträge und teilweise deutlich mehr nicht per annum sondern pro Woche verdienen, allein, weil sie besser als viele andere gegen einen Ball treten oder mit irgendeinem Schlaggerät (Baseball-, Golf-, Tennis-, Eishockey- etc. pp. -Schläger) gegen irgendeinen Ball oder Puck schlagen können und Millionen Menschen (Fans) ihnen dabei im Stadion und TV zusehen möchten ... ?

    Manche von diesen haben weder Abitur noch ein oder mehrere Studiengänge erfolgreich absolviert ...

    Nach meiner Erinnerung bildet hierzulande in dem Kontext das Grundgesetz (Art. 12) den Rahmen. Es steht Dir also frei Deine Fähigkeiten, Kompetenzen und Erfahrungen am Markt anzubieten und via Angebot und Nachfrage adäquate Preise dafür zu erzielen.

    Da Du Dich nach meiner Erinnerung für den Weg als Staatsdiener (Beamter) entschieden hattest:

    Nach meinen Erfahrungen ist es damit tendenziell folgendermaßen bestellt: Wer sich und seinen Fähigkeiten vertraut, wird seinen beruflichen Erfolg am Arbeitsmarkt und/oder den Märkten für Selbständige, Freiberufler oder Unternehmer suchen. Aber eher nicht ausgerechnet im Staatdienst.

    Oder im öffentlichen Dienst.

    Die wenigen mir bekannten Ausnahmen bestätigen diese Regel.

  • Wie würde denn dein Leben ohne Zwangsabgaben aussehen?
    Alles besser? Alles Sicher ? Alles Schön?

    Derartige Extrempositionen in den Raum zu stellen, erscheint mir der Thematik nicht angemessen oder pointierter formuliert arg unterkomplex. Mir persönlich ist beispielsweise niemand bekannt, der ein Modell ohne jede Steuern und Abgaben fordert. Sind Dir solche Leute bekannt ... ?

    Wie stets (siehe auch einen Themenbereich wie Bürokratie und Regulatorik) macht dabei die "Dosis in ihrer Gesamtheit das Gift".

    Ich finde die Leistungen die ich durch meine Steuerzahlungen erhalte günstig und wohne gerne in diesem Land.

    Da stellt sich mir die Frage, wie hoch denn Deine Steuerzahlungen über die Jahrzehnte hinweg so sind ...

    In den früheren Jahrzehnten habe ich durchaus gerne Steuern bezahlt, weil ich mich zum einen ordentlich regiert fühlen konnte (den Vergleich zu vielen anderen Ländern hatte ich seit den 70er Jahren) und zum anderen dies als ein Beleg für meine erfolgreiche Tätigkeiten (generiertes Einkommen) gesehen habe.

    Die Ratio "das von mir in Summe staatlicherseits Abgeforderte" vs "das mir staatlicherseits dafür Gebotene" sehe ich aber seit fast 20 Jahren deutlich kritischer. Angefangen von einer längst überbordenden sprich lähmenden Bürokratie samt ebensolcher EU-Regulatorik über seit Jahren überfällige aber nicht erfolgte Reformen und eine immer mehr schwindenden Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland bis hin zu Themen wie innerer und äußerer Sicherheit. Ein gewagtes Währungsexperiment - nach meinem Dafürhalten mit schweren Konstruktionsfehlern behaftet - kommt seit 2002 noch hinzu.

    Im Vergleich dazu fast eine Petitesse aber eben eine sehr unerfreuliche bis unangenehme

    Wenn ich heute beispielsweise durch meine Geburtsstadt und die Innenstadt (seit Jahren mit Waffenverbotszonen ...) gehe oder radle, erkenne ich so manche Straßen und Gegenden kaum noch wieder. Die signifikanten Veränderungen sind aber keine positiven ... Auch wenn Besuche auf einem Weihnachtsmarkt, einer Kerb, einem Weinfest, einer Großveranstaltung usw. oder selbst nur der Innenstadt ohne jede Veranstaltung vom Sicherheits-Setting an Abschnitte der früheren Berliner Mauer erinnern (Poller, Zufahrtssperren, Betonblöcke, mobile LKW-Sperren (z. B. von CitySafe), Stahlseile, hohe Präsenz von Polizei und/oder privater Security, Videoüberwachung usw.) dann empfinde ich das jedenfalls als eine mehr als unangenehme Entwicklung.

    Nur am Rande aber in dem Kontext:

    Das schöne ist ja das wir ein relativ freies Land sind und die Grenzen sind für Auswanderer in fast alle Richtungen offen.

    Als verantwortlicher Politiker würde ich dabei aber stets auch den Blick auf gesetzte Anreize bzw. gesetzte Fehlanreize samt deren Wirkungen für das Land richten und damit u. a. auf die Frage, wen zieht es in das Land und wen zieht es - als eigentlich Einheimischer - tendenziell aus dem Land.

  • Allerdings stellt sich die Kundenaquise für freiberufliche Finanzbeamte und selbständige Polizisten auch durchaus schwierig dar.

    Mit "Finanzbeamten" kenne ich mich (glücklicherweise) nicht aus - den Umgang mit diesen überlasse ich gerne diesbezüglichen Profis.

    Zum Thema "selbständige Polizisten" kann ich immerhin so viel beitragen, daß mir ein Fall persönlich bekannt ist, bei dem der Wechsel vom "Polizeibeamten" zum Gründer und Inhaber eines Security-Service (mit inzwischen rund 30 Mitarbeitern) offensichtlich ziemlich erfolgreich war.

  • Kleiner reminder für alle neuen

    Gut, dass es nur um die Neuen geht, editieren kann man ja nicht mehr.

    Von 110k€ Brutto in 2025 auf ca. 76k€ Brutto in 2026 zu ca. 53k€ Brutto ab 2027.
    Netto sah es halt anders aus:
    von. 30k€ Netto in 2025 auf ca. 40k€ Netto 2026 zu ca. 33k€ Netto ab 2027.

    Ich bin immer noch hochzufrieden mit der Bezahlung.
    Von 30 Tagen Urlaub in 2025 auf 75% Freistellung in 2026 zu 100% Freistellung ab 2027.

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