Ich verstehe nicht warum man zu dem Thema so schnippisch sein muss. ...
Und ich verstehe nicht, was daran ernst zu nehmen ist.
Wer nicht entsparen kann oder will, der lässt es eben. Wenn er lange genug gehungert hat, dann wird er es schon lernen.
Ich verstehe nicht warum man zu dem Thema so schnippisch sein muss. ...
Und ich verstehe nicht, was daran ernst zu nehmen ist.
Wer nicht entsparen kann oder will, der lässt es eben. Wenn er lange genug gehungert hat, dann wird er es schon lernen.
Vielen Dank für diesen (wie immer) extrem hilfreichen Beitrag.
Anon_H die Beiträge von Schwachzocker einfach ignorieren. Er hält hier schon ewig seine Stöckchen in die Höhe und bringt nichts Substanzielles mehr zustande. Warum auch immer....
Ich glaube für viele ist die Hürde zu hoch und am Ende möchte man es nicht veräußern; genauso wie man in der "Ansparphase" nichts veräußern wollte. Ich glaube diese Hürde verschwindet dann nicht einfach und man dreht jeden Cent, den man aus dem Pott nehmen würde 3x um.
ich kann natürlich nur für mich sprechen, und ich bin auch erst seit 2 Jahren in der "Entnahmephase", aber ich ich sag mal so: das mit dem Entnehmen klappt schon. Und Bauchschmerzen hatte ich deswegen auch keine.
Wobei ich ehrlicherweise dazusagen muss, dass ich weniger entnehmen musste, als das Depot gewachsen ist. Unterm Strich habe ich also immer noch mehr als vorher.
Aber wenn Trump erfolgreich die Weltwirtschaft abwürgt, komme ich früher oder später (nach vollständigem Verbrauch von TG und GMF) an den Punkt, das ich ans Eingemachte ran muss. Dann melde ich mich mit einem Update. 😇
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Aber wenn Trump erfolgreich die Weltwirtschaft abwürgt, komme ich früher oder später (nach vollständigem Verbrauch von TG und GMF) an den Punkt, das ich ans Eingemachte ran muss. Dann melde ich mich mit einem Update. 😇
Wenn kein Geld mehr da ist, dann kann man auch nicht entnehmen. Das ist eine ganz andere Problematik.
Gleichzeitig sparen und Dividenden entnehmen klingt mir nicht wirklich gut strukturiert.
Das ist in meinen Augen eine "Teil-Gewinnmitnahme".
Also was ganz normales.
Wenn ich in unbestimmtem Turnus meine Verrechnungskonten der Depots anschaue, dann entscheide ich: Anlegen oder aufs Giro zum Ausgeben.
Wenn kein Geld mehr da ist, dann kann man auch nicht entnehmen. Das ist eine ganz andere Problematik.
richtig - aber das Depot wird ja nicht über Nacht verschwinden. Ich habe also mehrere Monate/Jahre um mir zu überlegen wieviel ich noch entnehmen will und ob/wie ich für andere Einnahmequellen sorge.
Vielleicht bin ich naiv, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es mir psychisch schwer fallen wird von Anparen auf Entnahme umzustellen.
Das ganze hat ja einen klaren Auslöser und Zeitpunkt: sobald meine Einnahmen nicht mehr zum leben reichen aka wenn statt Gehalt nur noch Rente auf meinem Konto ankommt.
Vielleicht bin ich naiv, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es mir psychisch schwer fallen wird von Anparen auf Entnahme umzustellen.
Das ganze hat ja einen klaren Auslöser und Zeitpunkt: sobald meine Einnahmen nicht mehr zum leben reichen aka wenn statt Gehalt nur noch Rente auf meinem Konto ankommt.
Ja, du bist noch jung, da ist das Entscheiden evtl. einfacher.
Aber wenn das angesparte Geld reichen soll, dann wirst du knauserig.
Als Rentner/in: Noch ist ja da, aber wie lange noch, wenn ich älter werde als ich denke, soll ja auch noch genug da sein, lieber spare ich, bevor ich zuviel ausgebe, wer weiß was passiert. und so weiter und so fort.
Wenn man sich da nicht persönlich aus dem "Kreislauf" raus zieht, dann bis du gefangen darin.
Man verbringt sein Leben damit die möglichst hohe Sparrate zu erzielen, dabei die möglichst höchste Rendite zu erwirtschaften und dann das Geld zu möglichst geringen Steuernachteilen abzukassieren.
Warum siehst Du sparen eigentlich so negativ (kommt mir zumindest so vor)?
Haben sich Deine Eltern/Verwandten keine eigene Immobilie gekauft? Worin siehst Du den den Unterschied, ob jemand 20, 30 Jahre seine Immobilie abbezahlt und anschließend mietfrei lebt zu einem Aktienbesitzer, der irgendwann seine Miete von den Erträgen aus den Aktien zahlt?
Warum kann man nicht einfach Leben und sparen/investieren?![]()
Und über Nacht soll man dann aufhören irgendeine Sparrate zu erzielen, die Rendite durch aktive Entnahme reduzieren und regelmäßig Steuernachteile realisieren.
Das wird den meisten nicht ohne psychologischen Stress, schlechtes Gewissen oder Pfennigfuchserei gelingen.
Das vermag ich nicht zu beurteilen. Es spielt für mich auch keine Rolle, was die 'meisten' machen. Einzig was ich mit meinem Geld mache spielt eine Rolle. Und dazu gehört m.E., dass man ein Ziel hat und einen Plan, wie man dieses Ziel erreicht. Mit Plan und Ziel kommt nichts einfach so 'über Nacht'. Außer evtl. der Lottogewinn.![]()
Ich sehe es nicht negativ, das kam dann wohl falsch rüber. Aber in dieser Finanzbubble, in der wir alle sind, sonst wären wir nicht in so einem Forum, geht es genau um diese drei Dinge. Und wenn man von der Spar- auf die Entsparphase wechselt, drehen sich diese drei Dinge ins Gegenteilige. Ich kann mir halt vorstellen, dass das für viele nicht so einfach ist wie jetzt behauptet und dann halt auch im Alter weiter sparsam gelebt wird.
Das sieht man schon an der Reaktion einiger gegenüber meinem Plan Gewinne auch mal mitzunehmen (und Dividenden zu verkonsumieren). "Kann doch nicht sein, dass du deine Rendite schmälerst" :O Doch kann es
Genau deswegen sag ich ja auch: man kann sparen und leben. Wenn ich jeden Monat auf 20-30% meines Gehalts verzichte, kann man sich einen kleinen Teil (1,5% p.A.) doch auch wieder rausnehmen.
Ich bin eigentlich der Typ "Vor- und Nachteile mit persönlicher Präferenz". Hat beides für und wieder ![]()
Quasi meine ganze Familie kommt aus dem unteren Mittelstand und alle haben ein Eigenheim. Einige kommen aus dem oberen Mittelstand, die haben dann ein größeres Eigenheim und teurere Hobbys. Bei jeder Familienfeier geht es nur um Politik und wie alles teurer wird. Und um die Kredite die als nächstes aufgenommen werden müssen für Renovierung, Dach, Heizung etc.
Deswegen bin ich nicht an einem Eigenheim interessiert, zumal das in der Stadt, in der ich mich am wohlsten fühle, heutzutage nahezu unbezahlbar ist. Ich finde meine fixe Mietzahlung "all-inclusive" ganz angenehm
Auch da: Am Ende des Tages hat es Vor- und Nachteile. Ich bin weder extrem Anti noch extrem Pro einer Seite. Ich hab nur meine eigene Präferenz.
Bei den Berechnungen im Wertpapier Forum zum Thema thesaurierend oder ausschüttend gab es übrigens den einen oder anderen Rechenfehler. Inzwischen liegen da beide Modelle bei den üblichen Abläufen (Ansparphase, Entsparphase) wieder relativ gleich auf. Den Vorteil bei thesaurierend sehr ich für mich hauptsächlich beim Cashflow für das rebalancing sowie der kleineren oder ausfallenden Vorabpauschale. Hier im Forum gab es dazu ja auch mal Berechnungen. Vermutlich ist es schlicht egal...
Ich denke du meinst den Cashflow Vorteil der Ausschütter, nicht Thesaurierer ![]()
Das denke ich auch. Insbesondere, wenn man die Ausschüttungen wieder reinvesiert. Ein Vorteil von Ausschüttern ist m.E. einfach dass man auch flexibler ist, was man mit den Ausschüttungen macht. Wenn man gerade etwas Geld braucht, kann man es verwenden, wenn nicht, kann man es wieder neu anlegen.
Wenn man bei den Erträgen über den Freistellungsauftrag hinausgeht, finde ich es übrigens psychologisch besser die Ausschüttungen direkt zu versteuern statt via Vorabpauschale auf das gesparte Geld noch extra bezahlen zu müssen. Das fühlt sich dann glaube ich nochmal doofer an, auch wenn es unterm Strich egal ist oder der thesaurierer langfristig mehr Rendite macht.
Mir ging es ja auch nicht darum die Ausschüttungen zu verprassen, nur um sie zu verprassen. Aber ich möchte in meiner Situation einfach die Wahl haben. Es gibt ja nicht nur "Alle Ausschüttungen werden verprasst vs. alle Ausschüttungen werden reinvestiert". Es gibt auch noch was dazwischen.
Ich glaube einige hier wollten mich da diesbezüglich auch einfach missverstehen.
... Ein Vorteil von Ausschüttern ist m.E. einfach dass man auch flexibler ist, was man mit den Ausschüttungen macht. Wenn man gerade etwas Geld braucht, kann man es verwenden, wenn nicht, kann man es wieder neu anlegen.
Ich finde den Gedanken, dass man nur Geld aus Ausschüttungen verwenden kann, während man Geld aus Anteilsverkäufen offenbar nicht verwenden kann, gelinde gesagt etwas skurril.
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Wenn man bei den Erträgen über den Freistellungsauftrag hinausgeht, finde ich es übrigens psychologisch besser die Ausschüttungen direkt zu versteuern statt via Vorabpauschale auf das gesparte Geld noch extra bezahlen zu müssen....
Da wird nichts "extra" bezahlt.
...Das fühlt sich dann glaube ich nochmal doofer an, auch wenn es unterm Strich egal ist oder der thesaurierer langfristig mehr Rendite macht.
Doof ist es, wenn Leute wegen den Gefühlen auf Rendite verzichten. Das fühlt sich nicht nur so an, sondern es ist tatsächlich doof.
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Mir ging es ja auch nicht darum die Ausschüttungen zu verprassen, nur um sie zu verprassen. Aber ich möchte in meiner Situation einfach die Wahl haben. Es gibt ja nicht nur "Alle Ausschüttungen werden verprasst vs. alle Ausschüttungen werden reinvestiert". Es gibt auch noch was dazwischen.
Ich glaube einige hier wollten mich da diesbezüglich auch einfach missverstehen.
Und ich glaube, Du bist es, der zwar verstehen möchte, es aber nicht schafft.
Man investiert einfach kein Geld in Aktien, wenn dieses Geld benötigt wird. Das ist wirklich ganz einfach zu verstehen.
Das Argument zieht zumindest nicht beim Thema Rebalancing. Aber gut, für 1000eur brutto Ausschüttung braucht man dann auch schon 60k Einlage. Bei größeren Depots ist das dann auch nicht mehr wirklich ein Hebel.
Mein Plan war jetzt einfach mit dem Faktor 1,02 den Sparplan aufzusetzen. Dann bin ich theoretisch sogar eher investiert und kann die Ausschüttung behalten.
Und ich glaube, Du bist es, der zwar verstehen möchte, es aber nicht schafft.
Du hast echt ne ganz ätzende Art am Balg.
ich habe nie irgendwo geschrieben, dass man auf die Ausschüttung angewiesen sei. Du willst es wirklich nicht verstehen, weil es nicht deiner Auffassung von Sinn & Zweck der Geldanlage entspricht.
Es geht nicht allen um Renditemaximierung. Das kann man auch einfach mal akzeptieren. Oder man wird halt herablassend, deine Entscheidung.
Meine Eingangsfrage wurde eh beantwortet, ich melde mich wieder ab ![]()
Schönes Weiteres noch!
Es geht nicht allen um Renditemaximierung.
Das habe ich durchaus verstanden. Und genau das ist doof, kein Gefühl, sondern wirklich doof.
Doof ist es, wenn Leute wegen den Gefühlen auf Rendite verzichten.
Noch doofer wird es, wenn Leute wegen Rendite auf Gefühle verzichten.
Zum Glück sind nicht alle gefühllose Renditemaximierer.
Noch doofer wird es, wenn Leute wegen Rendite auf Gefühle verzichten....
Ganz und gar nicht! Die können beim Sparbuch bleiben - Kein Problem! Und schon hat man seine ganzen Gefühle.
Ich weiß nur nicht, was die bei Aktien wollen?
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