Praxiserfahrungen mit E-Auto

  • Jedenfalls fahre ich mittlerweile 5 Jahre BEV (MokkaE und ID3), günstiger kann ich nicht fahren. Wagen sind beide Firmenwagen mit 0,25% Versteuerung. Anstatt dem ID3 sollte ich wieder letztes Jahr ein Verbrenner bekommen, hab dann gesagt das ich das aber Brutto auf mein Gehalt haben möchte um Netto das selbe rauszubekommen, wären dann für die Firma 700€ brutto mehr geworden, so wurde es der ID3 .

  • Was ist das für ein Fahrzeug? Klingt sehr interessant für mein Fahrprofil.

    Diese Verbrauchswerte sollte man auch in den aktuellen VW-Modellen erreichen, weil die neuesten Antriebsgenerationen haben (z.B. APP550), beispielsweise ein VW ID.3 oder ID.7. Beim ID.4 / ID.5 kann man auf ähnliche Werte kommen, aber ist die SUV-Bauform schon ein kleiner Verbrauchsnachteil.

  • Zur Wahrheit gehört auch, das Fahrzeug allein ist nicht billig. Aber der unerwartet hohe Rückkaufpreis des 7 Jahre alten Vorvorgängers und die Aussicht auf die staatliche Prämie hat die Investition mit 30k realistisch gemacht.

    Ich fahre auch ein geleastes BEV (Firma). Privat würde ich mir Stand heute kein Auto mehr kaufen. Das Vermarktungsrisiko wäre mir derzeitig zu hoch. Die Chinesen treiben die Entwicklungen was Ladekapazität und -zeit betrifft voran. Da kann ein Auto ganz schnell zum Ladenhüter werden.

  • Ich weiß nciht, warum der Artikel so verrissen wird. Er bestätigt, was man aus diversen Quellen hört. Für die Chinesen ist es mittlerweile wichtiger wie komfortabel sie im täglichen Stau im Auto arbeiten und leben können, als die Qualität des Fahrwerks bei 200km/h. Für die junge Generation ist ein deutsches Auto sowas wie bei uns der Wackeldackel auf der Hutablage.

    Die deutsche Automobilindustrie hat in ihrem Abwehrkampf (technologieoffenheit!) leider den Fortschritt vergessen.

    BMW scheint noch (wieder) gut unterwegs zu sein, auch die neuen Mercedes Modelle sind viel versprechend - aber ob die auch auf dem wichtigsten Markt der Welt (Spoiler: China) ankommen ist ungewiss. Aber VW - das wird wohl ncihts mehr. Die schaffen es nicht mal mehr fehlerfreie Software für Benziner herzustellen.

  • Wagen sind beide Firmenwagen mit 0,25% Versteuerung

    Würden Elektroautos für privat mit 75% subventioniert, bräuchten wir den Thread hier nicht. Da würde bis auf ein paar Hardcore Petrolheads jeder elektrisch fahren ;)

    Privat würde ich mir Stand heute kein Auto mehr kaufen. Das Vermarktungsrisiko wäre mir derzeitig zu hoch.

    Ein Risiko hast du nur, wenn du das Auto relativ zeitnah wieder verkaufen willst. Wenn du es langfristig fährst, ist der Restwert eh niedrig und mögliche Abschläge relativ egal.


    Aber VW - das wird wohl ncihts mehr.

    Immer wieder lustig, wie einem Konzern nachgesagt wird, den Anschluss an die Elektromobilität verschlafen zu haben. Wo der doch in Deutschland 8 (!) der Top 10 Modelle 2025 aus dem VW-Konzern kamen und ID3-7 das Podium besetzen. Europaweit sind es immerhin noch 5 der Top 10 Plätze. Diagnose eindeutig: Elektromobilität komplett verschlafen. Können die einfach nicht

  • Dann hast du den Artikel in der Tat nicht verstanden.

    Dazu müsste ich ihn überhaupt erstmal lesen ;)

    Hauptprobleme der deutschen Autoindustrie (und auch der ausländischen) sind meiner Ansicht nach vor allem drei Punkte:

    1. war man total kurzsichtig unterwegs. Zahnriemen im Öl, extremes Downsizing, unterdimensionierte Ölabstreifringe...hält einen Leasingzyklus gerade so durch und der nächste Kunde hat den Ärger

    2. man hat den ganzen Markt nach oben verschoben. Kleinwagen und Vernunftautos haben geringe Marge, also hat man das weggelassen. Der Golf für 45k ist halt viel interessanter als ein Up. Besonders dreist ist man hier bei Elektroautos, wo es den großen Akku nur mit der höchsten Ausstattungslinie gibt.

    3. man ist auf den ganzen Quatsch vom rollenden Smartphone aufgesprungen (hat Tesla ja gemacht....) ohne zu prüfen, ob das wirklich jemand will (nein, nicht wirklich) und ob man die Kompetenz dafür hat (nein, auch nicht). Und dann hat man (siehe Punkt 1) die schlechtesten Angewohnheiten aus der Software Branche übernommen und Bananensoftware ausgeliefert. Soweit ich das mitbekommen habe, ist die Software bei VW mittlerweile gereift und ganz brauchbar...aber der Schaden ist angerichtet. Die Energie vom rollenden Smartphone hätte man besser in ordentliche Autos investiert.


    Für die deutschen Hersteller kommt noch spezifisch dazu, dass man China mit einer liberalen Marktwirtschaft verwechselt hat und eiskalt erwischt wurde, als die Regierung dort auf die eigene Wirtschaft gesetzt hat. Dass die Chinesen noch andere Präferenzen haben kommt dazu...aber ein Großteil der Autos dort wird in wenigen Jahren Elektroschrott sein, wenn die Marktbereinigung stattfindet und die Server mit dem Hersteller verschwinden. Und die Präferenzen der Chinesen sind nicht automatisch die Zukunft in Deutschland. Jeder Markt hat eigene Präferenzen.

  • Da ist aber wenig VW-spezfisch. Auch andere Hersteller haben wenig Erfahrung mit Software. Und wie man die schnelllebige Software-Welt damit verheiratet, dass ein Auto 20 Jahre und mehr hält...als Software Entwickler bin ich da verdammt skeptisch. Solange das Ding am Internet hängt, muss die Software gewartet werden

  • Touch am Lenkrad, Touch an der Klimabedienung sind nur die offensichtlichsten Mängel. Die ganzen Fehlerchen in der Software merkt man später erst.

    Das mag auf vergangene Modelle zutreffen, allerdings ist VW vom Touch überall wieder weg. Man schaue sich die kommenden Modelle ID-Polo oder Skoda Epic an. Schalter wieder da, Software vernünftig, mit den derzeit aufgerufenen Preisen und der noch verfügbaren Förderung sind die in meinem Fokus. Barzahlung ist obligatorisch und auf einen Wiederverkaufspreis schaue ich nicht, da ich ein Auto lange fahre. So wie meinen Skoda Fabia BJ 2017. Diesen würde ich allerdings in Zahlung geben, dafür kann ich wohl ca. 5-6 TSD anrechnen. Mit der ACE Mitglieder Powerkarte kann ich dann bei EnBW für 51 Cent laden. Vielleicht nutzt jemand diese und kann noch Tipps geben!? Leider ist dann wohl erst Ende des Jahres mit dem Auto (egal ob Polo oder Epic) zu rechnen, da anscheinend die Produktion mit den Vorbestellungen nicht Schritt halten kann.

  • Vielleicht ist es nciht mehr so schlimm, das du das Auto paar Minuten zum Reboot abstellen musst - aber du solltest damit rechnen.

    Geschichten aus dem Paulaner Garten.

    Mit der ACE Mitglieder Powerkarte kann ich dann bei EnBW für 51 Cent laden. Vielleicht nutzt jemand diese und kann noch Tipps geben!?

    Der Preis ist nicht so schlecht. EnBW ist in Deutschland definitiv einer der Anbieter, die ich bevorzugt wähle. Sowohl entlang der Autobahnen, als auch im urbanen Bereich sind sie schon ganz gut mit (zuverlässigen) Ladesäulen unterwegs.

    Falls du ausschliesslich bei EnBW laden wirst, da du daheim nicht laden kannst, wäre eventuell auch ein Abo-Tarif mit Grundgebühr bei der EnBW interessant.

  • Mitsubishi Eclipse Cross EV 2026, Hersteller Renault - 8 Jahre Garantie. Schwestermodell ist der Renault Scenic e-tech.

    Ich wollte ein Fahrzeug mit 22kW AC-Laden, preigünstig bei Kaufland/Lidl (29 ct/kWh) zu nutzen, und eine hinreichend große Batterie (87 kWh) für die längeren Strecken.

    Zur Wahrheit gehört auch, das Fahrzeug allein ist nicht billig. Aber der unerwartet hohe Rückkaufpreis des 7 Jahre alten Vorvorgängers und die Aussicht auf die staatliche Prämie hat die Investition mit 30k realistisch gemacht.

    Ich finde es immer super, wenn man das gleiche Auto vom Hersteller sowohl als Verbrenner und als E-Variante bekommt.

    Laut Autoscout ist das Auto NEU als E-Variante 8.000-10.000 € teurer als die Verbrenner Version und zeigt leider, dass die E Versionen noch immer viel teurer sind. Ob sich das dann lohnt muss man für sich selbst rechnen.

    Für 8.000 € bekommt man 4000 Liter Benzin oder die ersten 50.000 km (bei 8 Liter) "kostenlos" (von den Opportunitätskosten mal abgesehen).

  • Ich finde es immer super, wenn man das gleiche Auto vom Hersteller sowohl als Verbrenner und als E-Variante bekommt.

    Laut Autoscout ist das Auto NEU als E-Variante 8.000-10.000 € teurer als die Verbrenner Version und zeigt leider, dass die E Versionen noch immer viel teurer sind. Ob sich das dann lohnt muss man für sich selbst rechnen.

    Von welchem Fahrzeug redest du? Den Renault Scenic gibt es anscheinend nur noch elektrisch, genauso wie den Mitsubishi Eclipse Cross. Also gibt's keine Verbrennerversion mehr, mit welcher man direkt vergleichen könnte.

  • Hauptprobleme der deutschen Autoindustrie (und auch der ausländischen) sind meiner Ansicht nach vor allem drei Punkte:

    Dazu kommt, dass vor allem die deutschen Hersteller vor allem durch Jammern auffallen. Bei der Katalysator-Einführung, bei der Pflicht für den Partikelfilter usw usf. Heute ist das alles etablierte Technik.

    Wenn der Gesetzgeber dann EURO 6d, e und 7 einführen will und dann auch nur Jammern kommt, denkt der Gesetzgeber sich „ach ja, wie immer und am Ende geht es doch“. Aber irgendwann geht es halt beim Schadstoffausstoss nicht mehr weiter. Da war die Jammer-Strategie ein sehr klassisches Eigentor.

  • Wird schon nicht einfach für die deutschen Hersteller. Der wird nach Rabatten für 39-40k zu haben sein. Neu. 6 Jahre Garantie. Wer da noch einen Verbrenner kauft, dem ist echt nicht mehr zu helfen. Bei sowas muss ich selbst als Audi-Fahrer den Hut ziehen. Wahnsinn!

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