Praxiserfahrungen mit E-Auto

KI-Zusammenfassung

: Welche Erfahrungen gibt es mit Elektroautos im Alltag, wenn vor allem kurze Strecken und gelegentlich Fahrten unter 200 km anstehen? Wallbox und PV wären möglich, öffentliche Lademöglichkeiten können aber knapp sein.

Welche Erfahrungen gibt es mit Elektroautos im Alltag, wenn vor allem kurze Strecken und gelegentlich Fahrten unter 200 km anstehen? Wallbox und PV wären möglich, öffentliche Lademöglichkeiten können aber knapp sein.

  • Mehrere Beiträge sehen Heimladen als größten Komfort- und Kostenvorteil für kurze und mittlere Strecken.
  • In den Erfahrungsberichten wird Winterreichweite mit etwa 20 bis 35 % Verlust beschrieben, besonders bei kalten Kurzstrecken.
  • Die Einschätzung der Community bleibt geteilt, wenn häufige Langstrecken, Zeitdruck, große Fahrzeuge oder keine eigene Lademöglichkeit dazukommen.

Unsere Finanztip-Empfehlungen zu diesem Thema

Klickst Du auf eine Empfehlung mit *, unterstützt das unsere Arbeit. Finanztip bekommt dann eine Vergütung. Empfehlungen geben wir immer nur redaktionell unabhängig und nach strengen Finanztip-Kriterien. Mehr Infos
  • Sprachbedienung dauert einfach wesentlich länger. Für mich ist es eine höhere kognitive Last einen fließend ausgesprochenen Befehl zu sagen, als einfach die Hand auszustrecken und einen Knopf zu drücken. Da muss ich auch nirgends hinsehen, den Knopf oder Drehregler finde ich blind. Mechanisches Gedächtnis nennt man das.

    Vielleicht hatte ich bisher auch nur richtig schlechte Sprachsteuerungen. Noch keine einzige hat einen frei formulierten Befehl verstanden. BMW: Fahre nach Hause - ich navigiere nach Hauser. Nein, Navigiere zu Heimat - ich navigiere nach Heimar. Audi: Sitzheizung höher - diesen Befehl kenne ich nicht. (Gestern kannte er ihn aber noch)

    Google ist auch schön. Wenn ich einen Sekundenbruchteil überlege wie ich den Satz fortführe, dann wird das schon als Ende des Befehls gedeutet. Man muss wie ein sprachliches Maschinengewehr (Dieter Thomas Heck Style) ohne Atemzug den bei 180 km/h im Kopf vorformulierten Satz loswerden. Tolles Erlebnis.

    Ist bei mir komplett anders... wenn ich dem Navi eine Adresse wie den Flughafen Salzburg oder ein Hotel in Hamburg z.B. sage, dann ist das allemal schneller als wenn ich es per Fingertipp (oder ganz nostalgisch per Drehregler) auf dem Display rumtippe.

    Es ist fast wie im richtigen Leben, deswegen heißt das hier auch Erde und nicht Paradies.

  • Ist bei mir komplett anders... wenn ich dem Navi eine Adresse wie den Flughafen Salzburg oder ein Hotel in Hamburg z.B. sage, dann ist das allemal schneller als wenn ich es per Fingertipp (oder ganz nostalgisch per Drehregler) auf dem Display rumtippe.

    Das kann ich bestätigen. In Verbindung mit einem HUD muss man seinen Blick gar nicht mehr von der Straße nehmen. Ich denke, dass es ein Anpassungsprozess ist und viele Menschen aus Gewohnheit den Status Quo verteidigen. Die Diskussion erinnert mich an eine Zeit in der sehr viele ziemlich überzeugt waren, dass ein Handy ohne Tasten völlig unbrauchbar wäre. ;)

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

  • Gut und ausgewogen zusammengefasst.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

  • wenn ich dem Navi eine Adresse wie den Flughafen Salzburg oder ein Hotel in Hamburg z.B. sage, dann ist das allemal schneller als wenn ich es per Fingertipp (oder ganz nostalgisch per Drehregler) auf dem Display rumtippe.

    Tatsächlich habe ich seit Jahren keine Adresse mehr auf dem Auto Navi eingetippt. Ich habe die vorher schon auf dem Handy recherchiert und in meine bevorzugten Navi App als Ziel angetippt. Das Auto übernimmt die dann dank Android Auto einfach. Das ermöglicht es Ziele aus Terminen, Mail, WhoutsÄb (warum ist das denn ein verbotenes Wort?), Google, whatever einfach mit 2 Tips zu übernehmen. Das geht für mich noch viel schneller als sprechen. Und ich wäre mir bei Sprachansage nie so sicher zu welchem Frankfurt oder Bremen das Navi mich denn wohl führen würde...

  • Vielleicht hatte ich bisher auch nur richtig schlechte Sprachsteuerungen. Noch keine einzige hat einen frei formulierten Befehl verstanden. BMW: Fahre nach Hause - ich navigiere nach Hauser. Nein, Navigiere zu Heimat - ich navigiere nach Heimar. Audi: Sitzheizung höher - diesen Befehl kenne ich nicht. (Gestern kannte er ihn aber noch)

    Das liegt einfach daran, dass eine Sprachsteuerung kein Sprachverständnis mit sich bringt. Sie reagiert nur auf Befehle, die sie kennt. Und wenn du nicht genau diese Befehle auswendig gelernt hast, funktioniert es nicht. Das funktioniert aber auch nur, wenn du sehr deutlich sprichst. Wenn dann noch Parameter wie z.B. ein Navigationsziel hinzukommen, ist es reine Glückssache, was da erkannt wird.

    Diese Art der Spracherkennung gibt es schon seit 20 Jahren in Autos. Ich habe sie nie benutzt, weil sie einfach nicht zuverlässig funktioniert.

    Google ist auch schön. Wenn ich einen Sekundenbruchteil überlege wie ich den Satz fortführe, dann wird das schon als Ende des Befehls gedeutet. Man muss wie ein sprachliches Maschinengewehr (Dieter Thomas Heck Style) ohne Atemzug den bei 180 km/h im Kopf vorformulierten Satz loswerden. Tolles Erlebnis.

    Das ist eine echte Herausforderung selbst für Google: zu erkennen, wann der Sprecher fertig ist. Wenn man ein Ziel bei Google Maps per Sprache angibt, ist das ziemlich klar erkennbar. Hält man da ein längere Ansprache, muss man sich vorher genau überlegen, was man sagen will. Das ist für die meisten gar nicht so einfach, "druckreif" zu sprechen.

  • Tatsächlich habe ich seit Jahren keine Adresse mehr auf dem Auto Navi eingetippt. Ich habe die vorher schon auf dem Handy recherchiert und in meine bevorzugten Navi App als Ziel angetippt. Das Auto übernimmt die dann dank Android Auto einfach. Das ermöglicht es Ziele aus Terminen, Mail, WhoutsÄb (warum ist das denn ein verbotenes Wort?), Google, whatever einfach mit 2 Tips zu übernehmen. Das geht für mich noch viel schneller als sprechen. Und ich wäre mir bei Sprachansage nie so sicher zu welchem Frankfurt oder Bremen das Navi mich denn wohl führen würde...

    Ich suche mir die Adressen vorher meist am Handy in Google Maps oder wo auch immer raus und schicke sie an mein Auto (ohne Android Auto) und trotzdem kann es bei mir mal vorkommen, dass ich unterwegs das Naviziel ändere... bevor ich dann anhalte um mein Handy zu bedienen, nutze ich die Sprachsteuerung.
    Um beim Beispiel Frankfurt zu bleiben, ist es für mich kein Problem ein Wort mehr (Main oder Oder) zu sagen. Klappt bei meinem Navi auf Google Basis (keine eigene Herstellersoftware) wunderbar.
    Im nicht-deutschsprachigen Ausland, wo evtl. die Aussprache eine Rolle spielt, war ich noch nicht.

    Es ist fast wie im richtigen Leben, deswegen heißt das hier auch Erde und nicht Paradies.

  • Ich sehe schon, dass ich mich bei Übernahme meines ID Polo im nächsten Herbst erst einmal damit beschäftigen muss, diverse technische Spielereien abzustellen. Ich bin sehr Oldschool und werde mit Sicherheit nicht verbal mit dem Auto kommunizieren und es auch nicht "streicheln". Gott sei Dank hat VW die Knöpfe und Schalter wieder eingeführt. :)

  • im nächsten Herbst erst einmal damit beschäftigen muss, diverse technische Spielereien abzustellen.

    Pass auf, was/wieviel du bei der Bestellung ankreuzt, sonst stellst du manche technische Spielereien bei jedem einzelnen Start ab. Das ist bei bestimmten Assistenzsystemen inzwischen wegen gesetzlicher Regelungen der Fall.

  • Pass auf, was/wieviel du bei der Bestellung ankreuzt, sonst stellst du manche technische Spielereien bei jedem einzelnen Start ab. Das ist bei bestimmten Assistenzsystemen inzwischen wegen gesetzlicher Regelungen der Fall.

    Das ist unabhängig von den Optionen. Die gesetzlich verpflichtenden sind nämlich, da verpflichtend, immer Serie. Achten muss man darauf wie nervig die sind und wie leicht die sich ausstellen lassen.

    "Bitte EU-Bimmel und Ins-Lenkrad-Greifer abschalten" versteht meines Wissens selbst die Tesla Sprachsteuerung nicht.

  • Ja, genau diese Systeme sind es... Lasse ich sie an, erlebe ich durch eine derzeit etwas lustige Kombination von Straßenmarkierung, Wanderbaustelle und Fahrbahnverengung mit Blumenkübeln am Ortseingang den Versuch meines Autos, mich einerseits mit Lenkradeingriffen gegen eben diese Blumenkübel fahren zu wollen, gleichzeitig dann eine Vollbremsung einleitend, weil ich ja eigentlich doch nicht gegen diese Blumenkübel fahren soll. Einfach drumherum lenken und durch die im Navi ersichtliche Baustelle in meine Einfahrt fahren, so wie es mir als Anlieger rechtlich und praktisch ermöglicht wird, ist gesetzlich halt nicht vorgeschrieben. Das wirkte beim ersten Mal für Außenstehend irgendwo zwischen medizinischem Notfall und 2,3 Promille und fördert die Akzeptanz solcher Assistenten irgendwie noch nicht so richtig. Auch wenn es in dem Fall auf altmodische Tasten gelegt werden kann.

  • Nur am Rande aber in dem Kontext:

    Frage mich inzwischen ernsthaft, wie es mir in deutlich über 50-jähriger Fahrpraxis zum einen nur gelingen konnte (in keinem meiner Fahrzeuge war jemals und ist aktuell ein Navi vorhanden) stets zuverlässig mein Fahrziel zu erreichen - und zum anderen, wie es nur möglich war ohne alle diese elektrischen/elektronischen Warn- und Hilfsmittel mit sämtlichen meiner Fahrzeuge (von 14 bis knapp 700 PS) unfallfrei (von den unverschuldeten Unfällen abgesehen) zu bleiben ... ?

  • Am Anfang war für mich der Spurhalteassistent sehr gewöhnungsbedürftig. Der greift doch manchmal recht „hart“ ein.

    ich will mich gar nicht daran gewöhnen das random plötzlich die Lenkung in die falsche Richtung lenkt. Warum sollte man das wollen? Solche vorgeschriebenen Assistenten müssen nicht zu 99%,sondern zu 100% korrekt funktionieren.

Passende Ratgeber für Dich

Von Finanztip-Experten fundiert recherchiert

Was Finanztip ausmacht
Finanztip Bewertungen