Hilfe der Crash kommt... (bald?) reloaded

KI-Zusammenfassung

: Kommt wegen der Spannungen im Nahen Osten, möglicher Energie- und Lieferkettenprobleme sowie hoher Bewertungen bald ein größerer Börsencrash, oder sind die Rückgänge eher Korrekturen?

Kommt wegen der Spannungen im Nahen Osten, möglicher Energie- und Lieferkettenprobleme sowie hoher Bewertungen bald ein größerer Börsencrash, oder sind die Rückgänge eher Korrekturen?

  • Mehrere Beiträge nennen mögliche Auslöser wie Rohstoffknappheit, Inflation, Zinsen und hohe Tech-Bewertungen, andere verweisen auf eingepreiste Risiken und frühere Erholungen der Märkte.
  • Aus der Community kommen praktische Hinweise zu unsicheren Lieferwegen, möglichen Verzögerungen an der Straße von Hormus und MSCI-World-Phasen von mehr als zehn Jahren im Minus.
  • In der Tendenz entsteht kein Konsens, doch viele Beiträge sehen langfristige Sparpläne und breit gestreute Anlagen durch spätere Erholungen und Allzeithochs nicht widerlegt.

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  • Klingt weniger reißerisch und mehr durchdacht als andere crashszenarien. Schade dass der Autor seinen gut durchdachten Vorschlag zur Lösung des Dilemmas nicht anbietet.

    Solche helfen oft, die Qualität des gesamten Artikels einzuordnen. Andrerseits ist „kein billiges Heilsversprechen“ schon mal nicht schlecht.

    Und ja ich weiß schon: nicht alle Eier in einen Korb und eisern Sparpläne durchziehen.

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  • Der Crash wird kommen ! Das Yin und Yang der Finanzwelt, Das Yang kann ohne das Yin nicht existieren. Ein gesunder Wald braucht auch hin und wieder mal einen Waldbrand um sich vom Unterholz zu befreien. Freuen wir uns auf den Crash der irgendwann kommen muss, den wir brauchen den Crash, er macht unser Portfolio stabiler und resistenter um danach noch rasanter zu steigen.

    Welcome Crash ! We need you !

  • Ein gesunder Wald braucht auch hin und wieder mal einen Waldbrand um sich vom Unterholz zu befreien. Freuen wir uns auf den Crash der irgendwann kommen muss, den wir brauchen den Crash, er macht unser Portfolio stabiler und resistenter um danach noch rasanter zu steigen.

    Naja…die Ansicht gab es historisch auch vor dem 1.Weltkrieg bei den europäischen Großmächten in bestimmten Kreisen…

  • 17.06.2026

    Lieber Forumsfreund Pfennigbaron, Tomarcy, monstermania  britty  12345
    liebe Forumsfreunde,

    in meinem letzten Kommentar habe ich hier sozusagen amtlich mitgeteilt, dass sich der Forumsfreund McProfit nach über 40 Jahren an der Börse von seinen geliebten Einzelaktien verabschiedet und sein gesamtes (!) Aktienvermögen in ETFs umgeschichtet hat.

    Das hat erstaunlich viele Reaktionen ausgelöst. Manche fragten nach der Strategie, Du aber, lieber Pfennigbaron, hast nach den Emotionen gefragt. Und damit hast Du ins Schwarze getroffen.

    Denn wer jahrzehntelang Aktionär von McDonald’s, Procter & Gamble, Allianz oder anderen alten Depotgefährten war, der fühlt sich irgendwann nicht mehr nur als Anleger, sondern als halber Miteigentümer.

    Wenn die Kinder bei McDonald’s einen Hamburger kaufen, denkt man: Sehr schön, ein kleiner Teil davon kommt irgendwann als Dividende wieder heim. Und im Drogeriemarkt greift man natürlich eher zu Ariel als zu Persil — nicht aus Waschüberzeugung, sondern aus Aktionärspflicht.

    Der Abschied war also nicht ganz emotionslos. Zumal sich auch das Finanzamt über meine Entscheidung gefreut hat. In über 40 Jahren sammelt sich einiges an Kursgewinn an. Meine ersten McDonald’s-Aktien hatten sich verzehnfacht — da nimmt der Fiskus zum Abschied nicht nur einen Kaffee, sondern gleich das ganze Menü.

    Warum also trotzdem ETFs?

    Ganz einfach: Einzelaktien machen Arbeit. Und sie machen Gedanken. Selbst Weltkonzerne können sich in kurzer Zeit halbieren. Dann beginnt im Kopf sofort die Talkshow: Nachkaufen? Verkaufen? Aussitzen? Umschichten? Oder einfach HOFFEN und auf die Dividende warten?

    Ich bin dieses Jahr 80 geworden. Es funktioniert zwar noch fast alles wie früher — nur manchmal etwas langsamer und mit mehr Bedienungsanleitung. Aber der Kopf verändert sich. Man hat nicht weniger Interesse, aber weniger Lust, sich von jeder Quartalszahl den Puls ruinieren zu lassen.

    Ich habe in meiner Börsenzeit über acht Präsidenten, mehrere Crashs, Ölkrisen, Dotcom, Lehman, Corona und unzählige „Diesmal-ist-alles-anders“-Propheten überlebt.

    Am Ende wurde an der Börse doch weiter gehandelt. Sogar höher.

    Heute genieße ich lieber mein Ferienhaus, gute Freunde, hoffentlich weiterhin liebe Angehörige und die kleinen Rituale des Alters.

    Früher schaute ich ständig auf die Kurse im iPhone. Heute schaut meine Apple Watch auf meinen Herzrhythmus, und der Schrittzähler ist der einzige Index, der mich noch täglich zum Handeln zwingt.

    Ja, ich gebe zu: Die Einzelaktien fehlen mir ein wenig.

    Auch die eine oder andere saftige Dividende, zum Beispiel von Allianz, hatte durchaus ihren Charme. Eine fünfstellige Gutschrift fühlt sich nun einmal besser an als ein freundlicher Newsletter der Depotbank.

    Aber meine ETFs schütten ebenfalls aus — nüchtern, emotionslos, aber regelmäßig. Fast wie gute Mieter: Sie zahlen einfach, ohne vorher eine Hauptversammlung einzuberufen.

    Die Namen dieser ETFs kann ich mir zwar bis heute kaum merken. Irgendetwas mit World, Dividend, Quality, UCITS und Dist. Wenn ich den Depotauszug lese, brauche ich manchmal mehr Übersetzungshilfe als bei einer Speisekarte in St.Tropez. Aber vielleicht ist genau das der Punkt: weniger Romantik, weniger Drama, mehr Ruhe.

    Mein Fazit:

    Einzelaktien waren meine große Börsenliebe.

    ETFs sind jetzt meine Alters-WG — etwas seelenloser, aber aufgeräumt, bequem und erstaunlich stressfrei.

    Keine Sorge: Noch sitze ich nicht im Park und füttere Tauben.

    Ich lese Eure täglichen Kommentare weiterhin sehr gerne.

    Für mich ist das manchmal wie eine Reise in meine eigene Börsenvergangenheit: all die Hoffnungen, Sorgen, Käufe, Verkäufe und kleinen Glaubenskriege, die ich bestens kenne — nur heute mit etwas mehr Abstand und einem Glas Rosé in der Hand.

    Ich wünsche Euch allen weiterhin viel Erfolg, jeder mit seiner eigenen Strategie. Hauptsache, man schläft gut damit.

    Viele Grüße von der Côte d’Azur
    Euer Forumsfreund McProfit

  • Ja, ich gebe zu: Die Einzelaktien fehlen mir ein wenig.

    Vielleicht magst Du ja trotzdem einfach nur zum Spaß noch noch ein paar kaufen und beobachten? Auch wenn Dein Hauptvermögen inzwischen in ETFs liegt, heißt das ja nicht, dass Du zum Spaß und als Hobby nicht auch noch Einzelaktien haben darfst.

    Ich freue mich jedenfalls immer, wenn ich hier doch das ein oder andere Mal noch was von Dir lese!

  • Bist du nicht gestern noch für ne goldene Halskette ausgestiegen? Klingt eher nach Sell and Buy 100% Halskette, als nach 100% Buy and Hold :/

    Tu wie ich es sage und nicht wie ich es selber mache 🤪🤪🤪

  • Wichtig ist einfach prognosefrei zu investieren.


    Diejenigen, die 100% Buy and Hold machen, machen alles richtig.

    Ist das so ? Manchmal ist es sinnvoller die Strategie zu wechseln, Buy and Hold ist meist richtig, aber nicht zu 100%. Es gibt genug Produkte aus der Filiale (UnionDepot oder Deka), die schlagen nach Abzug der Kosten (5% Kaufordergebühr, hohe TER von 2% z.B.) nicht mal ansatzweise die Inflation, weil die teilweise auch noch schlecht performen. dann ist "not Hold" und umschichten die bessere Wahl (weiss das aus leidvoller eigener Erfahrung).

  • Ich lese gerade die Vorabversion der angeblichen Einigung zwischen Iran und USA und frage mich was danach besser sein soll, als vor dem Krieg? Wem hat das irgendetwas genutzt?

    Ist scheinbar egal, die Börsen gehen weiter nach oben.

  • Ich glaube fest an folgendes Anagramm Märchen wie Elgob zu ihrem Namen kam:

    Es war einmal eine junge Investorin die sich selbst und andere ausdauernd belog und sich als disziplinierte rationale Investorin bezeichnete um vor sich zu rechtfertigen, dass sie - obschon ihr Vermögen immer kleiner wurde - sich die begehrte LVM Handtasche locker leisten könnte. Auch belog sie sich gerne über den - tatsächlich nicht vorhandenen - Feingoldhehalt ihres zuletzt vom Verlust des Grals erwirtschafteten Bettlerinnenarmbandes von welchem sie vom Zahnarztgatten ihrer Freundin (welche sie zu leichtfertigen Investitionen unterhalb der Inflationsrate und über einem KGV von 150 verleitet hatte) die Anfertigung eines goldenen Backenzahnes erbat.

    Als dieser die List bemerkte, bekam er Angst um das Vermögen das seine Gattin auf der Freundin Geheiß verzockt hatte und es entkam ihm ein F*tse welches er rasch auf einen - durch Anagramm verschleierten - den wahren Charakter der impulsiven Freundin jedoch in Alle Welt hinausschreienden Namen änderte.

    So kam Elgob zu dem Namen unter dem sie das ganze FT Forum seither kennt. Und wenn sie nicht gestorben ist, dann springt Elgob noch immer hin und her.

  • Ich glaube fest an folgendes Anagramm Märchen wie Elgob zu ihrem Namen kam:

    Also ich lese da rückwärts Bogle ;)

    McProfit Schön, das du deinen 80.sten Geburtstag mit einer Risenfete anscheinend gut überstanden hast. :P

    Wenn du dich weiterhin über Ausschüttungen freuen möchtest, empfehle ich dir meine 2 AusschütterETF. Einen breitanlegenden mit Industrie- und Schwellenländern mit 4 Ausschüttungen im Jahr und einen sogar monatlich ausschüttenden.
    Aber du hast die ja sicher schon notiert. Alles Gute an der Côte d’Azur und bleib uns hier gern noch eine Weile erhalten.

  • Also ich lese da rückwärts Bogle ;)

    Du hast natürlich recht, man muss nicht unbedingt um die Ecke denken.

    Kann selbstverständlich auch so sein, dass jener der sich für seine ernstgemeinten Beiträgen nach diversen Investoren benennt, sich für seine quatschbeiträge verkehrt rum nach Investoren benennt.

  • Also ich lese da rückwärts Bogle ;)

    Glückwunsch - du hast den Jackpot geknackt.


    Bin massiv Fan von John Bogle und Vanguard.


    Viele von meine Posts sind als Unterhaltung zu verstehen.


    Die Handlung und alle handelnden Personen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit mit lebenden oder realen Personen wären rein zufällig (außer wenn das nicht der Fall ist 🤪)

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