Citroen e-C3 als Ersatz für 16 Jahre alten Polo

  • Hallo zusammen,

    ich bin an euren Erfahrungen und Tipps interessiert.

    Wir haben als Zweitwagen für meine Frau einen Polo Bj 2010, mit 110.000 km. Fahrleistung pro Jahr ca. 3.000 km - 4000 km, da Sie zum Arbeiten laufen kann, und wir mitten im Dorf wohnen, wo alles fussläufig zu erreichen ist.

    Der Polo läuft soweit gut, es besteht ein gewisses Reparaturriskio.

    Nun gibt es ja die staatliche Förderung, die für meine Frau 6000 € betägt + Citroen legt für den e-C3 nochmals 6000,-€ oben drauf.

    Neupreis 21190,-€ abzüglich 12.000 € Förderung = 9190,€. Für den Polo würde ich gut 3000 € bekommen, so dass 6000,-€ als Investition übrig bleiben.

    Gelegentlich soll das Auto zum Pendeln (ich) verwendet werden. Hin/Rück 45 km. Geladen wird zu 100% zu Hause, keine PV Anlage.

    Vermutlich werden wir dann eher 5000 - 6000 km pro Jahr mit dem Auto fahren.

    Wall Box muss noch installiert werden (unser MFH).

    Was meint ihr, für 6000,-€ in Ordnung, oder auf die Prämien verzichten und ggf. spärer kaufen.

    Gibt es Tipps/Erfahrungen?

    Danke

  • Kater.Ka 8. April 2026 um 16:30

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Ich bin nicht immer für ein E Auto und wir haben uns entschieden unseren gegen einen Verbrenner zu tauschen aber hier passt doch alles.

    Zweitauto, wenig Kilometer daher Reichweite irrelevant, volle Förderung und der alte ist auch schon ganz schön in die Jahre gekommen.

    Trotzdem würde ich Preise vergleichen, es gibt ihn schon für 18.000€ bei Autoscout.

    Ob eine Wallbox wirklich notwendig ist würde ich mir auch noch genau überlegenen.

  • Bei dem Anforderungsprofil und den Konditionen würde ich die Erfahrung mit dem e machen. Mir wären aber der größere Akku und 7,4-kW-AC-Lademöglichkeit, also auch die erforderliche Wallbox, wichtig. Ansonsten, wenn Kaufland und Lidl mit Ladestationen in der Nähe sind, kann man dort für 29 Ct/kWh AC laden.

  • Nun gibt es ja die staatliche Förderung, die für meine Frau 6000 € betägt

    Kurze Rückfrage. Wie kann eine Förderung nur einem Ehegatten zustehen?
    Du hast doch dann auch 6.000€, oder nicht? Also IHR habt 6.000€.

    Ansonsten stehen wir vor dem gleichen "Problem" und sind auch noch am hin und her überlegen.
    Förderung jetzt mitnehmen und jetzt Geld in die Hand nehmen, um den noch fahrenden Zweitwagen zu ersetzen bevor er kaputt geht.
    Oder warten bis er kaputt geht und dann vermutlich mehr Geld ausgeben müssen, weil die Förderung bis dahin vermutlich ausgelaufen sein wird?

    Ist leider schwer das zu entscheiden.

  • Natürlich kann man warten, bis der Polo "auseinderfällt" oder eine sehr teurere Reparatur anfällt. Das Problem ist aber, dass man dann meist unter Zeitdruck gerät und nicht unbedingt ein günstiges Angebot findet oder wahrnehmen kann. Daher ist man immer im Vorteil, wenn man so einen Kauf geplant angehen kann und nicht unter Zeitdruck ist.

    Wenn ihr zu Hause mit PV quasi für lau laden könnt, ist das doch schon ideal für die langfristige Amortisation. Hinzu kommen noch die Befreiung von der KfZ-Steuer und die verkaufbare THG-Quote, die dieses Jahr bisher bei um die 300 Euro liegt.

  • Hallo bastelke,

    interessante Fragestellung, die neben den Autodaten auch vom Nutzungsprofil abhängen. Bei uns auch ein Polo Bj. 2010, aber da inzwischen beide Rentner als Zweitwagen der absolute Luxus. Deshalb lautet unsere Entscheidung, fahren, bis dass der TÜV uns scheidet.

    In Ihrer Situation mit noch ziemlich vielen Jahren grundsätzlicher Bedarf für ein Zweitauto würde ich auch zum E- Auto tendieren. Der konkrete Typ wäre noch mal eine separate Überlegung.

    Gruß Pumphut

  • Neupreis 21190,-€ abzüglich 12.000 € Förderung = 9190,€. Für den Polo würde ich gut 3000 € bekommen, so dass 6000,-€ als Investition übrig bleiben.

    Da würde ich tendenziell zugreifen. Für einen günstigen Zweitwagen ist der e-C3 perfekt. Die Kurzstrecken steckt ein Elektromotor deutlich besser weg als ein Benziner und sparsamer ist er dabei auch noch. Alternativ kann man natürlich darauf setzen, dass in 3-4 Jahren solche Autos als Gebrauchte auf den Markt kommen. Gibt ja gerade einige Leasingangebote mit vermeintlich niedrigen Monatsraten. Ob die dann aber nennenswert billiger sind als die 9000€ für einen Neuwagen heute, bezweifle ich aber.

    Grundsätzlich würde ich bei 3000-4000km pro Jahr aber die Frage stellen, ob es wirklich einen Zweitwagen braucht oder ob sich das nicht mit E-Bike und ggf. Carsharing regeln lässt. Spart dann doch nochmal einen Batzen Geld.

    Mir wären aber der größere Akku und 7,4-kW-AC-Lademöglichkeit, also auch die erforderliche Wallbox, wichtig

    Der große Akku macht für mich bei einem Zweitwagen mit Kurzstrecken überhaupt keinen Sinn. Wenn man eine Lademöglichkeit zu Hause einrichten kann, fährt man nur den Akku unnötig durch die Gegend. Für so ein Fahrzeug ist meiner Ansicht nach selbst der 30er Akku eigentlich noch viel zu groß. Selbst mit 20-80% Nutzungsfenster reden wir dann von über 100km Reichweite, die bei der Fahrleistung allerhöchstens in der Woche verfahren wird.

  • Guten Morgen zusammen,

    danke für eure Rückmeldung. Ich war gestern Abend noch beim Citroen Händler und konnte mir einen Eindruck vom Fahrzeug verschaffen. Die ganz rudimentäre Ausstattung wird es wohl nicht werden. Eine Ausstattungsstufe drüber liegen wir dann bei 25.100,- € abzgl. 12.000,-€. Für den Polo hat er mir 4000,-€ angeboten, so dass ich am Schluss bei 8.000,-€ lande. Das ist für mich ein guter Preis.
    Pumphut Ich habe Citroen bisher nicht auf meiner Favoritenliste gehabt, aber so ein Angebot scheint mir kein anderer Hersteller anzubieten.
    WerAuchImmer Du hast Recht, ich habe mich falsch ausgedrückt: Unser zu versteuerndes Familieneinkommen ist maßgeblich.
    Ich werde mich nochmals mit meiner Frau zusammensetzen (Sie soll das Auto ja vorrangig fahren) und mit ihr besprechen, ob wir beim Citroen bleiben, bzw. was Sie für Vorstellungen hat.

  • In der Tat ist die günstigste Austattungslinie ziemlich mager ausgestattet.
    Kein Infotainment, sondern nur eine Halterung fürs Smartphone mal so als Beispiel :)

    Ich habe im Kopf, dass der BYD Dolphin Surf aktuell auch noch in dem Preisbereich mitspielt, weil BYD ebenfalls so eine Aktion laufen hat.

    Das ist es bis auf Dacia (der ist aber viel zu klein) dann m.W. auch mit den sehr günstigen E-Fahrzeugen dank Förderung + Aktion.

    Wenn man es noch etwas familientauglicher möchte wären dann e-C3 Aircross bzw. der baugleiche Opel Frontera ggf. interessant.

  • Der große Akku macht für mich bei einem Zweitwagen mit Kurzstrecken überhaupt keinen Sinn. Wenn man eine Lademöglichkeit zu Hause einrichten kann, fährt man nur den Akku unnötig durch die Gegend. Für so ein Fahrzeug ist meiner Ansicht nach selbst der 30er Akku eigentlich noch viel zu groß. Selbst mit 20-80% Nutzungsfenster reden wir dann von über 100km Reichweite, die bei der Fahrleistung allerhöchstens in der Woche verfahren wird.

    Man fährt sinnloserweise meist auch ein paar überflüssige Sitze durch die Gegend. 😉 Es geht um ca. 7% Mehrgewicht.

    Wenn

    Gelegentlich soll das Auto zum Pendeln (ich) verwendet werden. Hin/Rück 45 km.

    90 km insgesamt bedeuten, wäre mir eine Reichweite von 100 km nichts. Keine spontane, unverhoffte Abbiegung, wofür auch immer. Im Winter wird der kleine Akku noch eher problematisch. Meine Meinung.

  • Man fährt sinnloserweise meist auch ein paar überflüssige Sitze durch die Gegend. 😉 Es geht um ca. 7% Mehrgewicht.

    Wenn

    90 km insgesamt bedeuten, wäre mir eine Reichweite von 100 km nichts. Keine spontane, unverhoffte Abbiegung, wofür auch immer. Im Winter wird der kleine Akku noch eher problematisch. Meine Meinung.

    Hi! 45 km stehen für die Hin-/Rückfahrt. Einfache Fahrt sind 22/23 km.

  • Kein Infotainment, sondern nur eine Halterung fürs Smartphone mal so als Beispiel :)

    Wäre für mich ein wünschenswertes Feature auch in anderen Autos. Ein Auto hält um die 20 Jahre, bis dahin kümmert sich kein Mensch mehr um das Infotainment.


    Man fährt sinnloserweise meist auch ein paar überflüssige Sitze durch die Gegend. 😉 Es geht um ca. 7% Mehrgewicht.

    Trotzdem. Der Akku kostet ja auch ein paar Euro. Wenn man das Auto nie weiter als 100km Rundtrip fährt und zu Hause laden kann, macht es einfach keinen Sinn, die Reichweite mit dem großen Akku zu erhöhen.

  • Trotzdem. Der Akku kostet ja auch ein paar Euro. Wenn man das Auto nie weiter als 100km Rundtrip fährt und zu Hause laden kann, macht es einfach keinen Sinn, die Reichweite mit dem großen Akku zu erhöhen.

    Alles gut. Wir tauschen ja nur Blickwinkel aus. Der TE wird sie bewerten können.

  • Wenn das Auto sehr lang gehalten werden soll, würde ich auch eher den großen Akku wählen. Dann versaut die Degradation des Akkus (auch wenn diese in der Regel wohl nicht so stark ist wie befürchtet) die Reichweite nicht so sehr und man kann den Akku länger im optimalen Ladebereich (SoC) halten. Und man hat noch Puffer beispielsweise für die Vorkonditionierung im Sommer oder Winter.

  • Wäre für mich ein wünschenswertes Feature auch in anderen Autos. Ein Auto hält um die 20 Jahre, bis dahin kümmert sich kein Mensch mehr um das Infotainment.

    Finde ich grundsätzlich auch nicht sooo schlimm. Aber Navi und alles andere übers Smartphone AUF DESSEN BILDSCHIRM finde ich heutzutage nicht mehr sooo komfortabel. Das habe ich ja in unserem alten Zweitwagen auch.

    Da empfinde ich Android Auto auf dem größeren Infotainment Bildschirm in der moderneren Familienkutsche doch um einiges angenehmer.
    Das kann hier dann ja zum Glück jeder selbst bestimmen, ob er den Mehrpreis bezahlen will.
    Es ist ja durchaus auch wünschenswert solche Low Budget Ausstattungen anzubieten. Es gibt so viel Schnickschnack, den man eigentlich nicht braucht und auch nicht haben möchte, aber trotzdem bezahlen muss, weil es halt standardmäßig drin ist.

  • Lesen hilft. Manchmal.

    Stimmt. Das "Keine" habe ich in der Tat überlesen, weil ich davon ausgehe, dass man eine PV-Anlage nur dann erwähnt, wenn sie vorhanden ist.

    Also kostet das Laden halt den üblichen Stromtarif. Bei den aktuellen Benzinpreisen und je nach Verbrauch sowie Stromtarif sind trotzdem nur grob 1/3 der Kosten für Treibstoff.

Passende Ratgeber für Dich

Von Finanztip-Experten fundiert recherchiert

Was Finanztip ausmacht
Finanztip Bewertungen