Sparringspartner gesucht

  • es ist bisher der erste Post, der im Forum nicht lesbar ist. Ein Kasten, darin Code und in blau eine Zeilenzählung :/ Und dass da etwas ungewöhnlich ist, zeigt die anschließende Wiederholung des Textes in der üblichen Form. Geht also......

    Promovieren, sehr viel Geld, aber etwas fern von Alltag? Hättest ja einfach erklären können, welches Format der erste Post hat.

    Hallo britty, ja, hätte ich. Hier der Screenshot:

    Samsung S25, Android 16

  • Moin Friedrich95 , willkommen im Forum.

    Ich könnte mir gut Vorstellen das eine Stiftung in die du einen Großteil deines Vermögens einbringen könntest etwas für dich wäre.

    Nur habe ich leider überhaupt keine Ahnung davon.

    Meine Frau und ich Spenden regelmäßig kleinere und größere Beträge. Teils mit wiederkehrenden Zahlungen, teils mit Einzelspenden. Unser Vermögen ist allerdings um circa. Faktor 10 kleiner als deins.

    Aber für unserer kleines Leben mit dem wir zufrieden sind haben wir mehr als genug.
    Immer mehr anzusparen damit „Haufen“ immer größer wird ist jedenfalls nicht unser Ziel. Ein Brötchen ist für den Millionär auch nicht teurer wie für den Bürgergeldempfänger.

    Und in der Liga „ Reichster auf dem Friedhof“ reicht uns ein gesicherter Platz im unteren Mittelfeld damit man mit dem Abstieg nichts zu tun hat.

    Ansonsten wünsche ich Dir viel Fortune und weise Entscheidung um dein Vermögen für dich Sinnstiftend einzusetzen.

  • Ich danke für die konstruktiven Anregungen.

    Selbstverständlich ist es ein Privileg und der Terminus "Leidensgenosse" war nicht so wörtlich gemeint. Es geht mir nicht um Mitleid.

    Ich halte mich weder für etwas Besonderes noch für etwas Besseres. Und ja: Ich suche Austausch mit "meinesgleichen", wie es ein Forum-User nannte. Ich will auch nicht ausschließlich Kontakt zu solchen Leuten aber eben AUCH, weil ich das bisher gar nicht hatte.

  • Britty! Warum denkst du ich sei fern vom Alltag? Was bedeutet es für dich generell "fern vom Alltag" zu sein? Mein Leben besteht zu einem nicht unwesentlichen Teil aus Alltag. Fern vom Alltag fühle ich mich im Urlaub am Ostseestrand... Mein Alltag besteht aus neun Stunden Arbeit täglich und abends gehe ich meist zum Sport.

  • Die Bücher von Nikolaus Braun habe ich gelesen, die Interviews alle geguckt. Das war eine absolute Bereicherung. Die Bücher von Gerd Kommer, Andreas Beck, Martin Weber, Albert Warneke, William Bernstein und Morgan Housel habe ich auch gelesen.

    Ja. Ich betrachte es nicht "vollständig" als meines. Wie Indigene Völker auch das Land auf dem sie wohnen nicht als ihres betrachten, weil sie sich als Gäste betrachten.

  • Ich denke in so einem Forum trifft man eher wenige Leute in vergleichbarer Situation. Vielleicht eher im Golfclub oder auf dem Elite Internat. Aber da es sich um das Erbe aus einem Familienunternehmen handelt, sollte doch schon im näheren Umfeld ein bisschen Erfahrung im generationenübergreifenden Vermögensaufbau vorhanden sein?

    Ein Aspekt ist vermutlich das Geld im Unternehmen zu lassen. Aber das ist natürlich ein Single-Point of failure. Klassicherweise investiert man dann in Immobilien oder andere Unternehmen. Danach geht man dazu über komplexe Firmengeflechte zur Steuer-"Optimierung" und Reduzierung des Haftungsrisikos aufzubauen.

    Aber selbst wenn du es nur im ETF liegen lässt und fleißig deine Steuern zahlst wird sich dein Vermögen unweigerlich vermehren. Die Gefahr besteht im Ausgeben.

  • Mag sein, dass es im Golfclub oder Internaten vermögende Menschen gibt. Viele von denen teilen aber überhaupt nicht meine Philosophie. Und darum geht es mir.

    Mein Versuch hier im Forum mit meinen Posts solche Menschen zu finden ist vielleicht etwas unbeholfen. Unversucht wollte ich nichts lassen.

    Ich bitte um Nachsicht, wenn mein Anliegen hier nicht reingehört und ich damit gestört habe. Ich finde Finanztip und dieses Forum ganz wunderbar.

  • Mein Versuch hier im Forum mit meinen Posts solche Menschen zu finden ist vielleicht etwas unbeholfen.

    Du findest hier vielleicht ein paar wohlmeinende Ratschläge, aber doch keine "Menschen", virtuell, anonym. Dir helfen reale Menschen aus deinem Alltag mehr, geerdet zu bleiben, der Einsamkeit zu begegnen. Dazu ist kein 'Gleichstand' von Vermögen erforderlich.

  • Du sagst, du bist nicht konsumorientiert und ich lese zwischen den Zeilen, dass dir Geld nicht wichtig ist. Zu mindestens behauptest du das. Aber andererseits suchst du nach "deinesgleichen". Was sollen das denn für Menschen sein? Ich vermute mal, du bist ein stinknormaler Mensch, mit Ecken und Kanten, Stärken und Schwächen. Das einzige, was dich unterscheidet, ist das prall gefüllte Konto. Also sind "deinesgleichen" Menschen mit Geld? Geld scheint also doch für dich wichtig zu sein. Jedenfalls so wichtig, dass es für ein Abgrenzungsmerkmal gegenüber anderen ist? :/

    Vorschlag: Sei froh, das du dir offensichtlich keine finanziellen Sorgen machen musst, aber vergiss das Geld ansonsten. Lebe dein Leben, studiere, arbeite was auch immer du willst. Dann findest du auch Menschen, die so ticken wie du. Unabhängig vom Kontostand. (und erzähl am besten niemanden von deinem Vermögen, jedenfalls nicht von Anfang an. )

  • Den größten Fehler, den du machen kannst, ist, dich unter "deinesgleichen" zu begeben. Hab das bei einer Jugendfreundin mitangesehen. Von Sekretärin, dann Arbeitslosigkeit zur mehrfachen Millionärin durch Wissbegier, Zukunftsorientierung, Freude an Zahlen. Dann Freude am Reichtum, an Luxus, an Exklusivität, an den neuen Freunden. Und dabei sukzessive den Bezug zur bürgerlichen Realität, zum Alltag verloren. Sie ist jetzt jemand anders.

    Vielleicht das probieren: dir ein auskömmliches Einkommen geben und alles andere anlegen. Lass deinen Reichtum dein Geheimnis sein.

    Es gibt hier übrigens auch Threads zu Stiftungen.

  • Also sind "deinesgleichen" Menschen mit Geld? Geld scheint also doch für dich wichtig zu sein. Jedenfalls so wichtig, dass es für ein Abgrenzungsmerkmal gegenüber anderen ist? :/

    Ja, "seinesgleichen" sind Menschen mit viel Geld. Na und? Soweit ich mich erinnere, tummeln sich in diesem Forum (wenn auch wohl bisher nicht in diesem Thread) einige davon. Ich kann mir gut vorstellen, dass Friedrich95 sich manchmal ein bisschen einsam fühlt, weil seine Alltagsumgebung so ganz andere Probleme hat. Dass vermutlich alle hier im Thread denken "och die Probleme möcht ich haben ..." ist kein Grund, auf ihm rumzuhacken.

    Friedrich95, ich bewege mich in ganz anderen finanziellen Sphären. Trotzdem kann ich mich ein bisschen reinfühlen: ich habe gerade eine für meine Verhältnisse größere Erbschaft (voraussichtlich so gerade eben noch innerhalb der Steuerfreiheitsgrenze) gemacht, kann immer noch nicht fassen, dass das alles wirklich meins sein soll und zerbreche mir den Kopf, wie ich es hinkriege, dass das Geld für den Fall, dass ich es nicht anzutasten brauche, in der Familie bleibt. Eine dolle Steigerung meines Lebensstandards, mit dem ich ganz zufrieden bin, ist nämlich nicht geplant, und das scheint bei Dir ja auch so zu sein.

  • Nunja, es prägt das Bewusstsein eines Menschen, ob er frei ist von existenziellen Sorgen oder dafür diverse Kompromisse im Leben eingehen muss, oder eben nicht.

    Ich finde es persönlich seit Jahrzehnten durchaus mental belastend, täglich fremdbestimmte Dinge tun zu müssen, weil es einen materiellen Zwang gibt, vulgo: Arbeit.

    Man kann natürlich sagen, dass man das vielleicht gerne tut, es ist trotzdem ein Unterschied, denn man könnte es ja nicht einfach selbstbestimmt sein lassen, deshalb neigen viele dazu es sich schön zu reden.

  • Ich habe vor kurzem 5 eur in ein Crowdfunding für 8k eur gegeben für eine junge Frau, die einen Assistenzhund braucht, um mit ihrer Erkrankung alltagstauglich zu bleiben. Die Kasse zahlt nicht für seine Ausbildung.

    5 eur plus die 60 für UNICEF im Jahr plus einen Fuffi um Weihnachten herum, wenn die Herzen weiter werden. Hier und da mal einen Euro an der Straße und vergessen wir nicht das Trinkgeld im Lokal! Das sind dann ca. 0,5% von meinem Jahresnetto und ich bedaure, nicht mehr zu geben, sondern es für mich und meine zwei Großen behalten zu müssen.

    Geld zu vermehren ist in deiner Liga nicht das Problem, sondern es sinnvoll auszugeben. Machst du da was? Das und nachhaltig anlegen und Steuern zahlen, dann haben wir alle was davon und können gut schlafen. Stiftungen und Vereine sind gute Adressen, aber auch mal kleine Schicksale beachten. Fühlt sich gut an und es versickert nicht in Verwaltungskosten, sondern kommt 1:1 an. :saint:

  • Ja, "seinesgleichen" sind Menschen mit viel Geld. Na und? Soweit ich mich erinnere, tummeln sich in diesem Forum (wenn auch wohl bisher nicht in diesem Thread) einige davon. Ich kann mir gut vorstellen, dass Friedrich95 sich manchmal ein bisschen einsam fühlt, weil seine Alltagsumgebung so ganz andere Probleme hat. Dass vermutlich alle hier im Thread denken "och die Probleme möcht ich haben ..." ist kein Grund, auf ihm rumzuhacken.

    Friedrich95, ich bewege mich in ganz anderen finanziellen Sphären. Trotzdem kann ich mich ein bisschen reinfühlen: ich habe gerade eine für meine Verhältnisse größere Erbschaft (voraussichtlich so gerade eben noch innerhalb der Steuerfreiheitsgrenze) gemacht, kann immer noch nicht fassen, dass das alles wirklich meins sein soll und zerbreche mir den Kopf, wie ich es hinkriege, dass das Geld für den Fall, dass ich es nicht anzutasten brauche, in der Familie bleibt. Eine dolle Steigerung meines Lebensstandards, mit dem ich ganz zufrieden bin, ist nämlich nicht geplant, und das scheint bei Dir ja auch so zu sein.

    Wo hacke ich denn auf ihm herum?

    Ich habe ihm nahegelegt, weniger ans Geld zu denken, bzw. das Geld nicht als trennendes Element zu empfinden. Wenn er studiert/arbeitet was er liebt, wird er automatisch Menschen treffen, mit denen ihn was verbindet. Und diese Verbindung ist nach meiner bescheidenen Meinung dann sicher nachhaltiger als eine Verbindung, die nur auf einer ähnliche Höhe des Kontostandes/Depots whatever basiert.

  • Sorry Seo, Dich hatte ich mit "rumhacken" nicht gemeint, war wg. Zitat missverständlich. Ich hab mich nur über das Sichaufhängen am Begriff meinesgleichen bzw. seinesgleichen geärgert und Dein Beitrag war der letzte, in dem das Wort auftauchte.

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