Sparen für den Enkel

  • Geht auch beides. Habe Auto und fuhrerschein bekommen

    Für Partys habe ich neben dem Studium gejobbt.

    Tat mir ganz gut , wenn es auch in Kombi sicherlich ein Semester gekostet hat

    Ich hab zum 18. auch nen mittleren 4 stellingen Betrag erhalten. Den hab ich nie angerührt, weil das muss ja für was Vernünftiges sein. (Gut, ich hätte ihn mal geschickter anlegen können)

    Das Geld gibt's heute immernoch. Heute geht der Betrag in den Depotschwankungen einfach unter und im Nachhinein hätte ich mir im Studium einfach mal was geiles gönnen sollen. Der persönliche Nutzen wäre da auf jeden Fall deutlich höher gewesen.

    Edit: Noch als Ergänzung: und ich find Geld in eine Party investiert, auf jeden Fall deutlich sinnvoller als in ein Auto ;).

  • Ich würde die Eltern bitten, ein Konto auf Namen des Kindes zu eröffnen. Bspw. bei der ING. Vielleicht haben die sowas sowieso schon. Am besten dann einen Sparplan in einen ETf.

    Nachteil, ab dem 18. Geburtstag kann das Kind frei darüber verfügen. Aber das ist ja auch OK und gehört zum erwachsen werden dazu.

    Vorteil, wenn Du vorher verstirbst, gehört das Geld Deinem Enkel. Andernfalls ist es einfach Teil der Erbmasse und wird zwischen Deinen Kindern aufgeteilt. Egal wie der Name des Kontos lautet.

    Man kann doch im Testament verfügen, dass Fonds XYZ an den Enkel bererbt werden soll.

    Solange bleibt es im eigenen Besitz.

  • Bevor ihr an euren Enkel denkt: bei euch alles geklärt? Vollmachten, Testament, Patientenverfügung?

    Dann würde ich erstmal von Dachfonds abraten. Das sind meistens teure und unnötige Produkte.
    Vielleicht kannst du ja die ISIN oder WKN der Produkte mal hier posten dann kann man mal sehen worin ihr bisher investiert habt.

    Das vielleicht mal als Lektüre für euch und die Mutter:

    https://www.finanztip.de/geldanlage/sparen-fuer-kinder/


    Viel Erfolg mit euren Finanzentscheidungen.S


    Danke dir!

    Weiss gar nicht ob es Dachfonds sind, wahrscheinlich nicht. Sorry für meine Ahnungslosigkeit.

    Bei quirion habe ich die

    Bei ing und raisin ähnliches.

  • Man kann doch im Testament verfügen, dass Fonds XYZ an den Enkel bererbt werden soll.

    Solange bleibt es im eigenen Besitz.

    Das kann man natürlich tun. Finde ich etwas kompliziert.

    Die Diskussion gibt's hier ja öfters. Ich finde halt grundsätzlich, dass wenn man Geld verschenken will, einem klar sein sollte, dass verschenkt verschenkt ist und das der Beschenkte eventuell andere Prioritäten hat als man selbst. Alle Konstruktionen dem vorzubeugen, sind irgendwie zu kompliziert.

    Aber vielleicht sehe ich das auch anders, wenn meine Tochter mit 18 ihrem Freund auf dem Motorrad 10.000€ leiht.;)

  • Ich würde ganz simpel bei der ING ein Unterdepot eröffnen…geht in 30 Sekunden.

    Dann dem Unterdepot den Namen des Enkels geben und fröhlich einen Sparplan auf einen Welt-ETF anlegen.

    Und dann gar nichts mehr machen,

    17 Jahre zurückblickend wäre das mit nem Unterdepot auch für uns die beste Lösung gewesen, nur dass das damals noch nicht so ging :)

  • Ich hab zum 18. auch nen mittleren 4 stellingen Betrag erhalten. Den hab ich nie angerührt, weil das muss ja für was Vernünftiges sein. (Gut, ich hätte ihn mal geschickter anlegen können)

    Haha, kenne ich. Habe Bundesschatzbriefe von den Großeltern ausgezahlt bekommen und direkt in DEKA-Dachfonds reinvestiert. Offenbar war ich aber noch nicht reif genug und habe nach der ersten länger anhaltenden Schwankung nach unten wieder verkauft. Hab das Geld dann ins Leben investiert und sehr viel gewonnen.

  • Ich persönlich würde mir ein ETF raussuchen und da einen Sparplan einrichten, natürlich noch auf den eigenen Namen.

    Du kannst die nächsten 17 Jahre dann in Ruhe abwarten wie sich der Enkel entwickelt und dann selbst abschätzen ob es Sinn macht mit dem 18. Geburtstag das Depot auf ihn zu überschreiben.

  • Die Antwort auf diese Frage ist nicht einfach und je nach Situation kommen andere Lösungen in Frage.

    1) Gewünschte Sparrate

    Sollte die klein sein (<=50 Euro), dann würde ich das Depot auf den Namen des Enkels laufen lassen. Wenn er das Geld am Ende verjubelt dann ist es so. Vielleicht nutzt er es aber sinnvoll für einen Auslandsaufenthalt und/oder für den Führerschein. Wenn der Rest dann verjuxt wird, ist es nicht tragisch und vielleicht eine lehrreiche Erfahrung.

    Sind höhere Sparraten gewünscht, würde ich zu zwei Depots tendieren (eines auf den Enkel und ein Unterdepot bei Dir selbst). Über das zweite würde ich auch testamentarisch verfügen. Das kannst Du auch jederzeit anpassen, falls doch noch weitere Enkelkinder auftauchen. Genausogut, kannst Du aber auch schon frühzeitig Geld davon an den Enkel verschenken, wenn Du meinst er entwickelt sich gut.

    2) Vererbungssituation und Vorsorge

    Wirst Du mit den Freibeträgen bei der Erbschaft hinkommen oder willst Du möglicherweise alle zehn Jahre im Rahmen von Schenkungen schon etwas loswerden? Kannst Du Dir das leisten oder musst Dein Geld noch zusammenhalten?

    3) Finanzwissen/-management der Mutter

    Nachdem die Mutter das Depot betreuen soll, wird sie Hilfe beim Thema Finanzen brauchen? Falls ja wäre ein Einführungsbuch zu dem Thema gut. Du wirst monatlich Deine Sparrate überweisen aber sie muss dafür sorgen, dass das Geld angelegt wird und vielleicht in ein paar Jahren mal umgeschichtet wird, um den Freibetrag des Enkels zu nutzen. Kommer, Walz und Sulilatu wären gut geeignet. Wenn sie bereits fit ist in dem Thema würde ich ihr die Wahl der Bank überlassen. Sonst nimm die ING, da kennst Du Dich bereits aus und kannst ihr helfen.

    4) Welcher ETF?

    Für eine langfristige Anlage ist ein marktbreiter ETF perfekt geeignet. Die Portfolioangebote enthalten oft hohe Kosten und bei der Zusammenstellung kann man Glück oder großes Pech haben. Mit dem marktbreiten ETF bekommt man einfach das, was der Markt hergibt.

  • Hallo,


    vielen Dank für die Ausführingen und Nachfragen.


    1) Gewünschte Sparrate100 € sollten es schon mindestens sein.

    2) Vererbungssituation und Vorsorge können wir bisher noch nicht beurteilen, meine Frau und ich haben beide noch 5-8 Jahre zur Rente.

    3) Finanzwissen/-management der Mutter Geht gegen null (mit Sulilatu könnte ich dienen) Hatte bevor ich mich etwas mehr mit der Materie beschäftigt, an Robotadvisor gedacht. Was ich jedoch gelesen habe, ist das kein wirklich guter Weg, Gebühren zu hoch und bei rebalancieren braucht es deinen ganzen Steuerfreibetrag auf. Bin zumindest in der Entscheidungsphase, ob ich alles in ein Direkt Depot bei der Ing übergeben soll (denke, da muss ich mal einen Extra Thread aufmachen, was ihr da so von haltet).


    4) Welcher ETF? bin da noch offen, dachte bisher an den Amundi LU1829220216. Nehme aber gerne noch Tipps an.


    Vielen Dank vorab

  • Welcher ETF? bin da noch offen, dachte bisher an den Amundi LU1829220216. Nehme aber gerne noch Tipps an.

    Das ist ein überteuerter, alter ETF mit steuerlich ungünstigem Domizil in Luxemburg.

    0,45 % TER (also Gebühr pro Jahr).

    Völlig veraltet.

    Die Konkurrenz ist da sauber bei 0,12 % angekommen. Mit dem Domizil Irland.

    SPDR MSCI ACWI IE00B44Z5B48

    geht bei der ING.

  • Ich würde es versuchen einfach zu halten. Sprich mit der Mutter, sag sie möchte bei der ING ein Depot auf Deinen Enkel eröffnen und einen monatlichen Sparplan in den SPDR MSCI ACWI IE00B44Z5B48 oder bspw. den FTSe All World aufmachen. Ich würde ausschüttend wählen. Du überweist per Dauerauftrag direkt auf das Verrechnungskonto des Enkels.

    Und dann schaut ihr mal, ob das Geld sich bis dahin vermehrt hat oder vielleicht auch weniger geworden ist ;).

    Ja, über das Geld kann er mit 18 frei verfügen. So what?

  • vielen Dank, werde es so umsetzen.

    Hatte den Amundi (Einmalzahlung+ Rate) gerade für mich storniert. Die Ing hatte ihn imho so verlockend beworben.


    Denke, euren Tipp werde ich auch für mich jetzt zumindest für den Anfang wahrnehmen.


    Vielen Dank!


    Dann muss ich nur noch sehen, was ich mit meinen Robo-Advisern anfange

  • Hallo zusammen, wir würden gerne für unseren Enkel (<1 Jahr ) sparen.

    Es soll zum einen ein Grundstock für erste kostspielige Aktivitäten sein und zum anderen ein beginn der Altersvorsorge .

    Bisher dachte ich an zwei Dachfonds…..

    Also bei dem großen Zeithorizon bietet sich ein globales ETF an. Bei Dachfonds wäre ich schon wegen der Gebühren vorsichtig. Sicherer sind sie auch nicht.

Passende Ratgeber für Dich

Von Finanztip-Experten fundiert recherchiert

Was Finanztip ausmacht
Finanztip Bewertungen