Wenn die Steuereinnahmen nominal fast identisch sind und sich entsprechend mit dem BIP bewegen, dann müssen die Ausgaben ja stärker als die Inflation steigen, andernfalls hätten wir doch nicht diese Probleme.
Was steigt dann da stärker an?
Und dann wäre ja die Frage, wie man alle Posten die stärker als die Inflation steigen begrenzen will? Und da muss man sich ehrlich machen: Alle Postensteigerungen müssten auf die Inflationsrate gedeckelt werden, denn andernfalls haben wir doch ein Ausgabenproblem.
Steuerreform – Spitzenverdiener müssen ihren Beitrag leisten
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Einundzwanzig -
2. Mai 2026 um 21:12 -
Geschlossen -
Erledigt
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andernfalls haben wir doch ein Ausgabenproblem.
Oder vllt doch ein Einnahmenproblem?
wenns Geld nicht reicht könnten wir ein Ausgabenproblem, ein Einnahmenproblem, eine Kombination von beidem haben oder sogar gar keins wenn das Problem durch zusätzliche Schulden gelöst werden kann. Ich weiß es nicht 
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"Sondervermögen sind gar keine Vermögen."
"SONDERVERMÖGEN SIND GAR KEINE VERMÖGEN?"
"Pssssst .... genau!"
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Nutzt diese Medienlandschaft überhaupt noch wer?
Ja, ich. Und ich bin bei weitem noch nicht im Boomer-Alter.
Das, was auf den Privatfernsehsendern läuft, ist doch zu 99% Schrott, unterbrochen durch extrem viel Werbung. Ich habe auch Abos für Streaming-Dienste, aber ich will nicht deren Serien und Filme schauen, deren Qualität stark schwankt.
Ich zahle wirklich gern Geld dafür, dass ich halbwegs seriöse Nachrichten schauen kann, Sendungen wie "Kulturzeit" habe, Radiosender für Radio Eins (RBB), DLF Kultur, lustige Serien auf ZDF Neo. Im Vergleich zu anderen Abos sind die Kosten nicht überhöht.
Und ich kann diese Dienste auch überall konsumieren: Auf dem TV, auf dem Tablet, auf dem Smartphone, auf dem Homepod, im Auto via Webradio...Das sind alles Sachen, die definitiv nicht marktwirtschaftlich betrieben werden können.
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Nutzt diese Medienlandschaft überhaupt noch wer?
TV nur mit Privaten ist einfach schrecklich. Zu viel Unterschichtfernsehen.
Mich stört am ÖRR die hohen Honorare die Welke, Lichter, Lanz und Co. bekommen. Für 250.000 EUR findet man sicher auch einen, der deren Job macht. Muss da denn gleich 1-2 Mio. gezahlt werden?
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Ich persönlich informiere mich bei TicToc (Jinping/Larry Ellison), Meta (Zuckerberg), X (Elon Musk), Washington Post (Bezos), the new york post (Murdoch), Bloomberg news (Bloomberg), Springer, Burda, Bertelsmann (rtl und co) FAZ (BMW Erben), Le figaro (Familie Dassault), le parisien (bernard Arnault), etc und komme zum Schluss das es am besten ist wenn Millardäre niedrig besteuert werden und möglichst viel Macht haben. Mir fällt kein Grund ein wozu wir die öffentlich rechtlichen noch brauchen
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Ich persönlich informiere mich bei TicToc (Jin Ping/Larry Ellison), Meta (Zuckerberg), X (Elon Musk), Washington Post (Bezos), the new york post (Murdoch), Bloomberg news (Bloomberg), Springer, Burda, Bertelsmann (rtl und co) FAZ (BMW Erben), Le figaro (Familie Dassault), le parisien (bernard Arnault), etc und komme zum Schluss das es am besten ist wenn Millardäre niedrig besteuert werden und möglichst viel Macht haben. Mir fällt kein Grund ein wozu wir die öffentlich rechtlichen noch brauchen
Ich informiere mich bei taz (absolut cool), Tagesschau (sachlich und dröge), Wirtschaftswoche (treudoof neoliberal), „Der Aktionär“ (Assi-Dream) und bei Cash.ch sowie BILD (wissen wie Dick und Doof dem enthirnten Brandmauerncrasher entgegen wanken).
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Mich stört am ÖRR die hohen Honorare die Welke, Lichter, Lanz und Co. bekommen. Für 250.000 EUR findet man sicher auch einen, der deren Job macht. Muss da denn gleich 1-2 Mio. gezahlt werden?
Diese Behauptungen gehen knapp Richtung Halbwahrheit bzw. Desinformation. Bei einem Teil der kolportierten Zahlen geht es nicht um reine Moderationsgehälter, sondern das sind die Gesamthonorare für die gesamte Produktion, es wird also nicht mehr der Moderator, sondern auch die Reaktion und Produktionsmitarbeiter davon bezahlt.
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Das ist doch Quatsch.
Menschen die Vollzeit mit 15 Euro bis 20 Euro Stundenlohn arbeiten, müssen bei der Einkommensteuer deutlich entlastet werden.Das hat nichts mit der Ausgabenseite zu tun.
Man könnte aber auch einfach sagen, man schaut, dass man die Ausgaben kürzt, und den Menschen einen höheren Anteils IHRES Geldes belässt. Irgendwie scheint mir mittlerweile, man muss sich für sein Einkommen rechtfertigen, statt dass der Staat benennen muss, wofür er das Geld überhaupt benötigt.
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Ich zahle wirklich gern Geld dafür, dass ich halbwegs seriöse Nachrichten schauen kann, Sendungen wie "Kulturzeit" habe, Radiosender für Radio Eins (RBB), DLF Kultur, lustige Serien auf ZDF Neo. Im Vergleich zu anderen Abos sind die Kosten nicht überhöht.
Und ich kann diese Dienste auch überall konsumieren: Auf dem TV, auf dem Tablet, auf dem Smartphone, auf dem Homepod, im Auto via Webradio...Das sind alles Sachen, die definitiv nicht marktwirtschaftlich betrieben werden können.
Dann sind diese Angebote aber am Markt vorbei und es ist kein ausreichender Bedarf dafür da. Zudem ist es vergleichbar teuer: Die BBC liefert eine gleiche bis bessere Qualität bei ca. 60% der Kosten.
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Die BBC liefert eine
gleiche bisbessere Qualität bei ca. 60% der Kosten.Habs mal korrigiert

Will mich nicht übermäßig kritisch über die Öffentlich Rechtlichen äußern, weil ichs schon wichtig finde, eine vernünftige und qualitätsgesicherte Berichterstattung zu haben, aber manch andere Länder holen vielleicht ein bisschen Mehr aus dem Budget raus.
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Irgendwie scheint mir mittlerweile, man muss sich für sein Einkommen rechtfertigen, statt dass der Staat benennen muss, wofür er das Geld überhaupt benötigt.
Die Ausgaben für die „Stütze“ der offiziell Arbeitsfähigen ist in den letzten vier Jahren um ca. 30 % gestiegen,
Das Konzept Bürgergeld/Grundsicherung ist in der jetzigen Form völlig gescheitert,
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Dann sind diese Angebote aber am Markt vorbei und es ist kein ausreichender Bedarf dafür da.
Doch, natürlich ist Bedarf da, aber es lässt sich halt schlecht monetarisieren. Und ich bin froh, dass ich nicht zehn Minuten Werbung für 20 Minuten Sendung zahlen muss.
Oper, Theater etc. sind auch alle subventioniert. Soll man diese auch komplett einstellen, weil "kein Markt" dafür da ist?
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Das Konzept Bürgergeld/Grundsicherung ist in der jetzigen Form völlig gescheitert,
Darüber ist man sich ja sogar einig, dein Sarkasmus geht also fehl.
Doch, natürlich ist Bedarf da, aber es lässt sich halt schlecht monetarisieren. Und ich bin froh, dass ich nicht zehn Minuten Werbung für 20 Minuten Sendung zahlen muss.
Oper, Theater etc. sind auch alle subventioniert. Soll man diese auch komplett einstellen, weil "kein Markt" dafür da ist?
Der Vergleich passt ja nicht ganz. Es gibt ja kostenlosen Rundfunk und Fernsehen. Ich persönlich wäre für den ÖRR als Pay-TV-Modell. Menschen wie du könnten sich dann für ein Abo entscheiden, andere schließen das dann eben nicht ab.
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Die Ausgaben für die „Stütze“ der offiziell Arbeitsfähigen ist in den letzten vier Jahren um ca. 30 % gestiegen,
Das Verfassungsgericht hat einen Rahmen festgelegt, was als untere Grenze gilt. Und wenn ich mir allein ansehe in welchem Maße die Mieten in den letzten Jahren so gestiegen sind.
Die Mieten + Nebenkosten werden bei Bürgergeld/Grundsicherung ja auch übernommen.Das Konzept Bürgergeld/Grundsicherung ist in der jetzigen Form völlig gescheitert,
Die Frage wäre, wie/wo man hier wirklich große Summen einsparen wollen würde? Zentrale Sammelunterkünfte für Bezieher von Bürgergeld/Grundsicherung?

Unser heutiger Kanzler wollte ja hier vor der Wahl auch 2 stellige Milliardenbeträge einsparen. Was daraus wurde wissen wir ja. -
Der Vergleich passt ja nicht ganz. Es gibt ja kostenlosen Rundfunk und Fernsehen. (...)
Lustiges Framing. Du solltest "kostenlos" korrekterweise mit "werbefinanziert" ersetzen.
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Die Frage wäre, wie/wo man hier wirklich große Summen einsparen wollen würde? Zentrale Sammelunterkünfte für Bezieher von Bürgergeld/Grundsicherung?
Diese Idee hatte ich tatsächlich unironisch, angesichts sich leerender Asylbewerberunterkünfte. Die Gebäude gehören im Regelfall den Landkreisen, wären also kostengünstig- kostenneutral. Wenn man dann noch einen speziellen GKV-Tarif analog zum Notlagentarif der PKV einführen würde und dort Verpflegung anbieten würde und den Rest des Satzes per Bezahlkarte, ließe sich einiges einsparen.
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Lustiges Framing. Du solltest "kostenlos" korrekterweise mit "werbefinanziert" ersetzen.
Das eine schließt das andere ja nicht aus. Für den Konsumenten ist es frei von Kosten, also kostenlos. Klar wird es durch Werbung finanziert, hat ja aber auch seine Vorteile (Stichwort Biopause).
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Für den Konsumenten ist es frei von Kosten, also kostenlos.
Der Konsument zahlt es indirekt...indem er unnötig teurere Produkte von Herstellern kauft, welche Werbung schalten. Da hätte ich auch gern einen Opt-Out.
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Diese Idee hatte ich tatsächlich unironisch, angesichts sich leerender Asylbewerberunterkünfte. Die Gebäude gehören im Regelfall den Landkreisen, wären also kostengünstig- kostenneutral. Wenn man dann noch einen speziellen GKV-Tarif analog zum Notlagentarif der PKV einführen würde und dort Verpflegung anbieten würde und den Rest des Satzes per Bezahlkarte, ließe sich einiges einsparen.
Auch die Wohnraumsitutation würde sich wohlmöglich vielerorts entspannen, wenn der Staat als stabiler Mietzahler von Bürgergeld/Grundsicherungsempfängern ausfallen würde. Da würden sicherlich neben Sozialverbänden auch Verbände wie Haus & Grund und andere aus der Immobilienwirtschaft etwas dagegen haben. Soll ja durchaus Vermieter geben, die sich mit diesem Geschäftsmodell einen lukrativen Zweig aufgebaut haben.
Die eigentliche Frage wäre aber wohl, wie die Gerichte eine solchen 'Umzugszwang' beurteilen würden.
PS: Neulich in einem Podcast gehört. Wenn es Menschen gibt, die freiwillig Geld dafür bezahlen, dass man in einem Mehrbettzimmer in einem Hostel übernachten darf, kann eine solche Unterbringung ja nicht menschenunwürdig sein.
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