Kurz noch mal, weil mein "nein" zum Zinseszins falsch verstanden werden könnte.
Natürlich fehlt der Zinseszins auf den fehlenden Betrag.
Aber: das macht am Ende trotzdem genau die 1,5% in Relation zum eigentlichen Betrag.
Anfängerfragen zu ETF-Anlage
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Heute4 -
19. Mai 2026 um 20:03 -
Unerledigt
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Eigentlich ist es doch total einfach.
Es handelt sich in Deutschland schlicht und einfach um einen Wettbewerbsmarkt zwischen den verschiedenen Banken und Anbietern.
Die DKB möchte hier mitspielen und bietet etwas an. Wenn sie meint, sie könne 1,50 € dafür verlangen, dass ein Sparplan ausgeführt wird und andere aus Konkurrenz machen das eben gar nicht, dann testet die DKB aus wie „doof“ ihre Kunden sind. -
Eigentlich ist es doch total einfach.
Es handelt sich in Deutschland schlicht und einfach um einen Wettbewerbsmarkt zwischen den verschiedenen Banken und Anbietern.
Die DKB möchte hier mitspielen und bietet etwas an. Wenn sie meint, sie könne 1,50 € dafür verlangen, dass ein Sparplan ausgeführt wird und andere aus Konkurrenz machen das eben gar nicht, dann testet die DKB aus wie „doof“ ihre Kunden sind.Na ja, die bezahlen halt die DKB für ihr KISS. Genauso wie 0,75% aufs Tagesgeld nicht Verarschung sind, sondern auch einer Prioritätensetzung geschuldet. Bequemlichkeit kostet halt Geld. Ich kenne einige Leute mit Sparplänen bei der Comdirect, da bezahlt man ja schnell noch mehr als 1,50€.
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Keep it expensive, stupid! -> KIES
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Doof ist relativ. Die DKB macht es mit den 1,50 EUR transparent, was Neos über höhere Produktkosten und Dienstleistungskosten hereinholen. Da muss genau geschaut werden, ob es im Sparplan nicht bis 0,12% teurer wird. Die ING hat unverschämte Orderkosten bei Verkauf. Die DKB ab 10 EUR.
Einige Neos haben eine Gebühr von 1 EUR für Order unter 500 EUR. Ich gehe davon aus, dass die Kleinorder mehr Arbeit machen.
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..., dann testet die DKB aus wie „doof“ ihre Kunden sind.
Bin ich halt "doof". Aber seit > 6 Jahren hatte ich nie Probleme.
Und die gesamten Transaktionskosten machen in meinem Depot gerade mal 0,1% aus. Damit kann ich gut leben. -
Bin ich halt "doof". Aber seit > 6 Jahren hatte ich nie Probleme.
Und die gesamten Transaktionskosten machen in meinem Depot gerade mal 0,1% aus. Damit kann ich gut leben.Bei mir ähnlich. Sind zuverlässig, dazu guter Support. Regelmäßig Umfragen und Meistgewünschtes wird umgesetzt.
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Danke an alle für Eure Antworten!
Da hatte ich mich wohl falsch ausgedrückt - ich bin, wie einige von Euch bei der DKB, die ja einige kostenlose Sparpläne auf ETFs anbietet, allerdings hatte ich dort keinen der von mir genannten gefunden. Erst jetzt habe ich bemerkt, dass der SPDR ACWI IMI dabei ist. Nur scheint der ja am schlechtesten von allen abzuschneiden und viele hier im Forum bevorzugen ja eher ACWI ohne IMI oder FTSE-All World. Daher würde ich tendentiell auch eher den Vanguard oder Invesco favorisieren...und Amundi wird hier ja auch nicht gerade hochgelobt.
Ich verstehe auch nicht so ganz: so oft wird gesagt: "Einfach loslegen", "es ist egal, welchen Du von denen nimmst" etc - aber ETFs sind ja eine langfristige Anlage, d.h. man will und sollte ja eben nicht nach 6 Monaten sagen: "Okay, jetzt wechsle ich mal den ETF" (oder auch den Broker/Depotanbieter)...daher ist es doch wichtig, für was man sich entscheidet und bei wem?
Ich hatte das neue Angebot der Comdirect mit dem Pure-Depot gesehen, was mir in vielen Dingen zusagt (auch was das Girokonto betrifft). Allerdings liest man ja wieder viel negatives über die comdirect. Ansonsten bin ich für jede Bank oder Broker offen, es soll nur wirklich funktionieren und nicht Fehler bei Abrechnungen geben oder Probleme, wenn doch mal das Depot gewechselt werden muss o.ä.
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Nur mal so. Wäre das mein Projekt, würde ich bei der DKB bleiben. Aus dem Tagesgeldkonto die 1200 EUR nehmen, eine Kauforder mit 10 EUR Gebühr für den Invesco FTSE All World. Das Tagesgeld dann wieder mit den 100 EUR monatlich auffüllen.
Dann kannst du in Ruhe hier im Forum mitlesen, was es für Erfahrungen mit Neobrokern gibt.
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ETFs sind ja eine langfristige Anlage, d.h. man will und sollte ja eben nicht nach 6 Monaten sagen: "Okay, jetzt wechsle ich mal den ETF" (oder auch den Broker/Depotanbieter)...daher ist es doch wichtig, für was man sich entscheidet und bei wem?
Zum einen seh ich keinen großen Unterschied und zum anderen hindert Dich niemand daran, nach sechs oder sonstwieviel Monaten eben doch zu wechseln, den Bestand der sechs oder sonstwievielen Monate schlicht liegenzulassen(!) und einen anderen ETF zu besparen. Eine ömmelige Zeile mehr im Depot, was soll's?
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Erst jetzt habe ich bemerkt, dass der SPDR ACWI IMI dabei ist. Nur scheint der ja am schlechtesten von allen abzuschneiden und viele hier im Forum bevorzugen ja eher ACWI ohne IMI oder FTSE-All World.
Meine Wahrnehmung ist, dass mittlerweile der IMI die "Standardempfehlung" hier geworden ist, da er wirklich nahezu den gesamten Markt abdeckt.
Früher war er weniger interessant, da er noch etwas teurer war und in Wirklichkeit tatsächlich weniger Titel beinhaltet hat, als ein ACWI oder All World.
Das hat sich im Laufe der Zeit aber geändert.Ich verstehe auch nicht so ganz: so oft wird gesagt: "Einfach loslegen", "es ist egal, welchen Du von denen nimmst" etc - aber ETFs sind ja eine langfristige Anlage, d.h. man will und sollte ja eben nicht nach 6 Monaten sagen: "Okay, jetzt wechsle ich mal den ETF" (oder auch den Broker/Depotanbieter)...daher ist es doch wichtig, für was man sich entscheidet und bei wem?
Du entscheidest dich für das Investment in einen weltweit streuenden Aktien ETF.
DAS ist die Entscheidung von der man nicht nach 6 Monaten wieder abrücken sollte.
Von einem auf den anderen ETF, der das erfüllt, zu wechseln ist nicht weiter tragisch. -
Ich verstehe auch nicht so ganz: so oft wird gesagt: "Einfach loslegen", "es ist egal, welchen Du von denen nimmst" etc - aber ETFs sind ja eine langfristige Anlage, d.h. man will und sollte ja eben nicht nach 6 Monaten sagen: "Okay, jetzt wechsle ich mal den ETF" (oder auch den Broker/Depotanbieter)...daher ist es doch wichtig, für was man sich entscheidet und bei wem?
Im Gegensatz zu einem Eheversprechen und ggf. gemeinsamen Kindern ist die Sache bei ETF aber sehr viel einfacher und unverbindlicher. Du kannst problemlos mehrere ETF und Depotanbieter nebeneinander haben.

Und wenn zukünftig ein neuer ETF auf den Markt kommt der günstiger ist und ggf. genau so breit streut wie ein SPDR MSCI ACWI IMI hätte ich auch kein Problem zukünftig diesen ETF zu besparen.
Man munkelt ja, dass Vanguard plant den All-World All-Cap auch in Europa anzubieten. Konkurrenz belebt das Geschäft.
Ich habe heute, nach 6,5 Jahren an der Börse 4 ETF in meinem Depot (hab halt anders angefangen als mit dem einen Welt-ETF
). Und wenn es in 10 Jahren derer 5 oder 6 Zeilen in meinem Depot wären, würde das auch keine Rolle spielen.
Aber erstmal überhaupt anfangen und mit dem eigenen Geld spüren, was es mit einem macht, wenn die Kurse schwanken: Eine wesentliche (Selbst)Erfahrung.
Wer weiß, möglicherweise merkst Du nach 1-2 Jahren, dass Du psychisch einfach nicht mit den Kursschwankungen Deines Depots klar kommst.
Für mich war es aus heutiger Sicht sehr gut, dass es nach meinem Börsenstart im Dezember 2019 in 2020 zum Corona-Crash an der Börse kam. Nein, nicht weil ich im Crash all mein Geld investiert habe, sondern weil ich gemerkt habe, dass die -30% in meinem Depot mir nichts ausgemacht haben.
Ich habe seither einfach konsequent meine Sparpläne durchgezogen. Und das werde ich die nächsten Jahre auch einfach weiter tun. Ob das dauerhaft mit dem SPDR MSCI ACWI IMI sein wird!?
Wer weiß schon was die Zukunft uns an neuen Produkten bringt? -
Danke an alle für Eure Antworten!
Da hatte ich mich wohl falsch ausgedrückt - ich bin, wie einige von Euch bei der DKB, die ja einige kostenlose Sparpläne auf ETFs anbietet, allerdings hatte ich dort keinen der von mir genannten gefunden. Erst jetzt habe ich bemerkt, dass der SPDR ACWI IMI dabei ist. Nur scheint der ja am schlechtesten von allen abzuschneiden und viele hier im Forum bevorzugen ja eher ACWI ohne IMI oder FTSE-All World. Daher würde ich tendentiell auch eher den Vanguard oder Invesco favorisieren...und Amundi wird hier ja auch nicht gerade hochgelobt.
Der Spdr ACWI IMI ist eine gute Wahl. Weltweit in Industrie- und Schwellenländer und kleinere Unternehmen. Breiter kann man sich aktuell mit einem ETF meines Wissens nach nicht aufstellen.
Die DKB ist auch empfehlenswert und die 1,50 Euro fallen auf lange Sicht nicht ins Gewicht, dass ist wie normales Marktrauschen. Lasse Dich daher auch nicht von den Teils sehr theoretischen Optimierungsdiskussionen in diesem Forum beeindrucken. Mikromanagement kann man auch betreiben, wenn einem später langweilig wird.

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Ich bin auch bei der DKB und bisher habe ich immer meinen Wunsch-ETF oder zumindest eine fast identische Alternative bei den Aktions-ETFs gefunden. Ich würde nicht wechseln. Ein kleiner Tipp von mir: möchtest Du wirklich in einen kostenpflichtigen ETF investieren und sind Dir Limits egal, kannst Du mit den Sparplänen tricksen und sparst Dir die 10€ für die Einmalanlage. Du legst einfach einen Sparplan für Deinen WunschETF an der nur jährlich investiertst (maximal 5000€) und löscht den danach wieder (oder behälst ihn halt wenn du 1x im Jahr oder vielleicht alle halbe Jahre investieren willst). Das geht bei der DKB innerhalb von 1-2 Tagen vor dem nächsten Sparplantermin und kostet dann nur 1,5€ (statt 10€). Du könntest also immer alle 6 Monate oder alle 12 Monate investieren anstatt jeden Monat und bezahlst nur 1x 1,5€.
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Ja, das klappt gut

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Ich glaube, dann ist der Verlust u.U. deutlich größer als die 1,50x6
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Ich glaube, dann ist der Verlust u.U. deutlich größer als die 1,50x6
Wir reden von sehr verschiedenen Größenordnungen

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Bin ich halt "doof".
Ja
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Bin ich halt "doof".
Ja
Hauptsache ist, man fühlt sich dabei wohl und kann gut schlafen.

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