Hallo,
ich habe ein paar Fragen bzgl. Steuererklärung. Ich habe wirklich sehr wenig Ahnung von Steuererklärungen da ich nie eine abgegeben habe zuvor weil nie eine Aufforderung seitens des Finanzamtes oder ähnlichem kam und wenn ich mal eine Steuererklärung anhand eines Programms erstellen lassen habe kam nie eine große Rückerstattung durch das Finanzamt an mich raus deshalb habe ich dann auch nie zuvor eine abgegeben beim Finanzamt.
Am 21.07.2023 haben mein Mann und ich dann geheiratet. Ab dem April 2024 war ich in Stkl. 5 und er in 3 davor 4/4. Ich habe Elterngeld vom 09.05.24-08.03.25 bezogen in Höhe von 1.213,34€ und er vom 09.07.24-08.08.24 und nochmal 09.04.25-08.05.25 in Höhe von 1.628,13€ (falls das irgendeine Rolle spielt?). Nun habe ich dann weil wir die Steuerklassen ja seit April 2024 geändert haben auf 3/5 vorsorglich eine Steuererklärung direkt leider über elster eingereicht um Mahngebühren zu vermeiden denn laut Internet war meine Frist für das Jahr 2024 bereits abgelaufen. Ohne mich überhaupt zu informieren aus Panik wegen der Mahngebühren obwohl wie ich jetzt sehe diese nicht mal erheblich groß ausfallen.
Nun bekomme ich den Steuerbescheid 2024 mit einer Nachzahlung in Höhe von ca. 2300€ (Jahresgehalt 2024 Mann laut Lohnsteuer: 53.903,77€ und Frau: 12.275€)und sogar Vorauszahlungen für das Jahr 2026 und 2027 von mir möchte in überhöhten Summen von insgesamt bis dieses Jahr Ende knapp 3.000€. Das ist sogar mehr als im Jahr 2024. wahrscheinlich haben die das Jahr 2025 mit einberechnet ? Keine Ahnung. Aber so eine Höhe Nachzahlung in Höhe von über 2k ist viel finde ich. Kann ich denn irgendwas absetzen? Betreut hat den kleinen mein Bruder oft. Kann ich da was schriftlich machen für die nächsten Jahre bspw.?
Da es sich im Jahr 24/25 um Einmalzahlungen durch das Elterngeld gehandelt hat, und ich mich noch in Elternzeit bis zum 09.03.27 befinde und keinen Anspruch mehr auf Elterngeld habe für mein Kind seit dem 08.03.25 wie kann das sein, dass das Finanzamt von mir einfach Vorauszahlungen verlangt. Was kann ich nun tun?
Ein Lohnsteuerverein kostet ja auch nochmal 300€..
Ich fange erst nächstes Jahr wieder an auf Teilzeit zu arbeiten davor bis zur Elternzeit habe ich Vollzeit gearbeitet.
Macht das überhaupt noch Sinn, dass ich in Teilzeit arbeite bei so einer hohen Nachzahlung? Oder ist Minijob dann schon besser gerade mit einem Kleinkind?
Welche Steuerklasse macht denn mehr Sinn?
Und wie kann ich nun dem Finanzamt das erklären das diese Vorauszahlungen so nicht stimmen und ich das nicht leisten kann. Ich bekomme das Geld ja nicht mal. Momentan ist Hauptverdiener mein Mann seit dem ich kein Elterngeld mehr beziehe.
Vielen Dank für eure Tipps und Unterstützung.