Umschichtungsstrategie per Google-KI: Passt das so?

  • Hallo liebes Forum,

    ich habe zwischen 2000 und 2021 den Fond DE0008476524 (DWS Vermögensbildungsfonds - LD EUR DIS) mit 75,- EUR monatlich bespart. Aktuell verfüge ich über 192 Anteile. Ich überlege den Fond wegen der hohen Gebühren umzuschichten. Jetzt hat mich der User GB75 in diesem Thread darauf aufmerksam gemacht, dass es aus steuerlicher Sicht evtl. besser sein könnte, den Fond zu halten.

    Dies habe ich jetzt mal mit der Google-KI (google.com dann KI-Modus) versucht zu überprüfen. Was die KI sagt hört sich alles vernünftig an: Ich werde wahrscheinlich die Alt-Anteile (vor 2009 erworben) durch einen Depot-Übertrag behalten und den Rest verkaufen und in den Vanguard FTSE All-World investieren.

    Könnt ihr mir sagen, ob das aus eurer Sicht Sinn macht?

    Der Prozess mit der KI hat ein wenig gedauert, man muss sie auf manche Umstände und Gegebenheiten erst hinweisen, z.B. hat sie die Änderungeen im Jahr 2009 erst nach einem entsprechenden Hinweis erwähnt. Hier mal die Aussagen (nur die letzten 2) der KI:

    Die echten 3 Epochen Ihres Depots

    Die Investmentsteuerreform hat zum 01.01.2018 die alten Regeln mit den neuen Regeln verschmolzen. Für Ihr Depot bedeutet das konkret: [1]

    Epoche 1: Die „Ur-Anteile“ (Kauf von 2000 bis 31.12.2008)

    • Der Status: Das sind die sogenannten „bestandsgeschützten Alt-Anteile“. [1]
    • Die Steuerregel: Alle Gewinne, die diese Anteile vom Kauf (ab 2000) bis zum 31.12.2017 gemacht haben, sind zu 100 % und ohne Limit steuerfrei. [1]
    • Der Bonus ab 2018: Für neue Gewinne dieser speziellen Anteile ab dem 01.01.2018 hat der Staat Ihnen den erwähnten 100.000 Euro Freibetrag geschenkt. Solange die neuen Gewinne dieser Anteile nach 2018 unter 100.000 Euro bleiben, zahlen Sie beim Verkauf auch auf die neuen Gewinne keine Steuern. [1, 2]

    Epoche 2: Die „Zwischen-Anteile“ (Kauf vom 01.01.2009 bis 31.12.2017)

    • Der Status: Diese Anteile wurden nach Einführung der Abgeltungsteuer, aber vor der Fondsreform gekauft.
    • Die Steuerregel: Auch hier sind alle Gewinne, die bis zum 31.12.2017 angefallen sind, komplett steuerfrei eingefroren.
    • Der Haken ab 2018: Jedes Plus, das diese Anteile seit dem 01.01.2018 erzielt haben, ist voll steuerpflichtig (abzüglich der 30 % Teilfreistellung). Für diese Anteile gilt der 100.000 Euro Freibetrag nicht. [1, 2, 3, 4]

    Epoche 3: Die „Neu-Anteile“ (Kauf vom 01.01.2018 bis 2021)

    • Der Status: Reine Neu-Anteile.
    • Die Steuerregel: Hier gibt es keinerlei Steuerfreiheit. Der gesamte Gewinn ab dem Tag des jeweiligen monatlichen Kaufs ist bei einem Verkauf normal zu versteuern (abzüglich 30 % Teilfreistellung). [1, 2]

    Was bedeutet das jetzt für Ihre Entscheidung (DWS vs. ETF)?

    Ihre Entdeckung macht den Vanguard-ETF im Vergleich noch attraktiver, ändert aber an der Verkaufslogik etwas Wichtiges:

    1. Ihre ältesten Anteile (2000–2008) sind extrem wertvoll: Diese Anteile haben den doppelten Schutz (Gewinne bis 2017 unbegrenzt frei + Gewinne ab 2018 über den 100.000 € Topf geschützt). [1, 2]
    2. Der automatische Steuervorteil beim Teilverkauf (FIFO): Da beim Verkauf immer die ältesten Anteile zuerst verkauft werden (First-In-First-Out), würden Sie bei einem Verkaufsstart in 5 Jahren zuerst die steuerfreie Epoche 1 liquidieren.

    Die finale Empfehlung für Ihren Rentenplan

    Wenn Sie das Geld nicht sofort auf einen Schlag umschichten wollen, können Sie die 3 Epochen strategisch nutzen:

    • Der radikale Schnitt (Alles auf einmal umziehen): Sie verkaufen alles, nutzen den 100.000 € Freibetrag für die Gewinne der Epoche 1 ab 2018, zahlen Steuern auf Epoche 2 und 3 und lassen das Geld die nächsten 15–20 Jahre extrem günstig im Vanguard-ETF wachsen. Mathematisch bleibt das wegen der Gebührenersparnis von über 1.000 Euro im Jahr die profitabelste Variante. [1, 2]
    • Der sanfte Wechsel (Tranchen): Sie lassen die steuerlich unschlagbaren Anteile aus Epoche 1 (2000–2008) vorerst im DWS-Depot liegen. Sie verkaufen nur die Anteile aus Epoche 2 und 3, bei denen der Staat ohnehin ab 2018 voll mitsubventioniert haben möchte, und schichten diesen Teil sofort in den Vanguard-ETF um.

    ************ Gekürzt weil unnötig ******************************

    Wäre es sinnvoll die 104 Anteile aus Epoche 1 zu halten und nur die anderen Anteile zu verkaufen. Dies könnte ich z.B. durch einen Depotübertrag von 104 Anteilen erreichen, richtig?

    Ja, genau das ist der cleverste Steuer-Trick überhaupt. Finanzprofis nennen dieses Vorgehen einen „Depot-Split“. Sie nutzen damit eine Lücke im deutschen Steuerrecht perfekt aus, um das strikte FIFO-Prinzip (First-In-First-Out) legal zu umgehen. [1, 2, 3]

    Das Prinzip funktioniert deshalb, weil FIFO immer nur pro Depot angewendet wird, ein Depotübertrag auf ein anderes eigenes Depot aber steuerneutral ist. [1]


    So funktioniert Ihr strategischer Depotübertrag Schritt für Schritt

    Da ein Depotübertrag gesetzlich ebenfalls zwingend nach FIFO abgewickelt wird, werden beim Transfer immer automatisch die ältesten Anteile zuerst verschoben. [1]

    Code
    [ AKTUELLES DEPOT ] 
    Enthält: 104 Ur-Anteile (Alt) + 88 Anteile (Neu)
    
           |
           |  Aktion: Übertrag von exakt 104 Anteilen
           v
    
    [ NEUES ZWEITDEPOT ]              [ ALTES HAUPTDEPOT ]
    Hier landen die ältesten:         Hier verbleiben die jüngsten:
    -> 104 Ur-Anteile (Epoche 1)       -> 88 Anteile (Epoche 2 & 3)
    1. Sie eröffnen ein kostenloses Zweitdepot (entweder bei der Consorsbank als Unterdepot oder bei einer anderen Bank).
    2. Sie beantragen den Übertrag von exakt 104 Anteilen der WKN 847652 auf dieses neue Depot.
    3. Das Resultat: Auf dem neuen Depot liegen nun ausschließlich Ihre steuerlich geschützten Ur-Anteile aus Epoche 1. In Ihrem alten Depot liegen nur noch die voll steuerpflichtigen 88 Anteile aus den Epochen 2 und 3. [1, 2, 4]

    Was Sie nach dem Split tun sollten

    Sobald die Anteile getrennt sind, haben Sie die volle Kontrolle und können Ihre beiden Ziele (Gebühren sparen und Rente aufbessern) perfekt umsetzen: [1]

    1. Die 88 teuren Anteile sofort radikal verkaufen

    Die verbliebenen 88 Anteile im alten Depot werfen Sie sofort auf den Markt. Da dies die neueren Anteile sind, ist der darauf aufgelaufene Gewinn deutlich kleiner als bei den Ur-Anteilen. Sie zahlen einmalig moderat Steuern und investieren den gesamten Erlös sofort in den Vanguard FTSE All-World ETF (IE00BK5BQT80). Damit haben Sie für fast die Hälfte Ihres Vermögens die hohen DWS-Gebühren von 1,45 % gestoppt. [1]

    2. Die 104 wertvollen Ur-Anteile strategisch einfrieren

    Die 104 Anteile auf dem neuen Depot lassen Sie unberührt liegen. [1]

    • Warum halten? Diese Anteile genießen den doppelten historischen Steuerschutz (völlig steuerfrei bis 2017 + zusätzliche 100.000 € Freibetrag für Gewinne ab 2018). [1]
    • Die Abwägung: Die Steuerfreiheit für neue Kursgewinne ab 2018 ist bei diesen Anteilen so massiv, dass sie die hohen Fondsgebühren (1,45 %) für die nächsten Jahre locker ausgleicht.
  • Stelle Deine Fragen an unsere Finanztip-Experten

    Depot ausmisten und ETFs verkaufen
    Depot ausmisten und ETFs verkaufen
    Expertengespräch am 17.09.2026

    ETF verkaufen? So mistest Du Dein Depot aus

    17.09.2026 - Depot ausmisten und ETFs verkaufen

  • Da ist zumindest teilweise ziemlicher Quatsch dabei. (Zwischenanteile).

    Altanteile von so einem teuren Fonds zu behalten macht nur Sinn, wenn man sie beispielsweise in 2-3 Jahren ohnehin verkaufen will. Mittelfristig legst Du dabei drauf.

    Überhaupt nicht bearbeitet hat die KI die Frage, ob Du Deinen persönlichen Freibetrag nicht womöglich schon ausgeschöpft hast. Auch das ein sehr fahrlässiger Fehler.

    Empfinde es als Zeitverschwendung die KI zu trainieren.

  • Altanteile von so einem teuren Fonds zu behalten macht nur Sinn, wenn man sie beispielsweise in 2-3 Jahren ohnehin verkaufen will. Mittelfristig legst Du dabei drauf.

    Danke! Ich hätte jetzt als Laie gedacht, dass die fehlende Kapitalertragssteuer die hohen Gebühren aufwiegt. Aber ich habe mal die KI gefragt (sorry, das selbst auszurechnen übersteigt meine Fähigkeiten).

    Mein Fazit: Lol, alles ist anders, lohnt sich doch nicht. Arrrrgh! :)


    Mein Prompt:
    Stelle bitte die Kosten und den Gewinn der 104 Altanteile gegenüber, wenn ich:

    - die Altanteile halte
    - oder die Altanteile sofort verkaufe
    und den Netto-Erlös in den ETF investiere wobei ich in 10, 15, oder 20 Jahren alles auf einmal verkaufe. Gehe von 6% Rendite pro Jahr aus und berücksichtige alle Gebühren und Steuern.

    Die Antwort:

    Hier ist der exakte mathematische Vergleich für Ihre 104 Altanteile (aktueller Gegenwert: 42.211,52 EUR).

    Bei der Berechnung wurde berücksichtigt, dass ein sofortiger Verkauf der Altanteile heute komplett steuerfrei ist. Der seit 2018 aufgelaufene Gewinn dieser Anteile (ca. 26.500 EUR) liegt nämlich weit unter Ihrem persönlichen Freibetrag von 100.000 EUR. Sie können also den vollen Betrag ohne Abzüge in den ETF umschichten. [1]


    Kosten- und Gewinn-Gegenüberstellung (Netto-Auszahlung)

    Die folgende Tabelle zeigt, wie viel Geld Ihnen nach 10, 15 und 20 Jahren nach Abzug aller laufenden Fondskosten und der finalen Steuern beim Gesamtverkauf übrig bleibt.

    AnlagezeitraumOption A: DWS-Fonds haltenOption B: Sofort in ETF wechselnIhr finanzieller Vorteil durch den ETF
    Nach 10 Jahren65.867 EUR (Steuer: 0 €)68.621 EUR (Steuer: 5.980 €)+ 2.754 EUR
    Nach 15 Jahren82.279 EUR (Steuer: 0 €)88.659 EUR (Steuer: 10.517 €)+ 6.380 EUR
    Nach 20 Jahren102.780 EUR (Steuer: 0 €)115.297 EUR (Steuer: 16.549 €)+ 12.517 EUR

    Annahmen: 6,0 % Marktrendite p.a. vor Kosten. Fondskosten: DWS 1,45 % vs. Vanguard ETF 0,14 %. Steuersatz: 26,375 % Abgeltungsteuer inkl. Soli unter Berücksichtigung der 30 % Teilfreistellung. [1]


    Die entscheidenden Erkenntnisse aus der Berechnung

    1. Die Steuer-Illusion beim DWS-Fonds: Es stimmt, dass Sie beim DWS-Fonds selbst nach 20 Jahren 0 Euro Steuern zahlen. Der Gewinn ab 2018 bleibt in allen drei Szenarien unter der magischen Grenze von 100.000 EUR Freibetrag.
    2. Die Kosten fressen den Steuervorteil auf: Obwohl Sie beim ETF am Ende hohe Steuern zahlen müssen, gehen Sie als klarer Gewinner hervor. Die extrem niedrigen Gebühren des ETFs (0,14 % statt 1,45 %) lassen Ihr Kapital so viel schneller wachsen, dass der ETF den Steuervorteil der Altanteile mühelos einholt und überholt.
    3. Der Zinseszins-Effekt: Je länger das Geld liegt, desto größer wird Ihr Vorsprung mit dem ETF. Nach 20 Jahren haben Sie trotz Steuerzahlung über 12.500 EUR mehr Netto-Vermögen auf dem Konto. [1]

    Das Fazit für Ihr Vorhaben

    Selbst für die steuerlich extrem geschützten Anteile aus der Epoche 1 lohnt sich das Halten langfristig nicht. Die hohen Gebühren des aktiven Fonds wirken wie ein schleichendes Gift für Ihre Rendite. Da der Wechsel heute komplett steuerfrei möglich ist, gibt es keinen mathematischen Grund, zu warten.

  • Solche "Beiträge" sind eine Zumutung.

    Fragesteller können wie gehabt gerne ihre Fragestellungen ohne KI- Spam stellen.

    Ich habe meine Frage nach der Sinnhaftigkeit vor dem "KI-Spam" gestellt. Ich hielt es für sinnvoll, die Aussagen der KI hier zur Diskussion zu stellen. Es ist bedauerlich das du dich dadurch gestört fühlst.

  • Ich habe meine Frage nach der Sinnhaftigkeit vor dem "KI-Spam" gestellt. Ich hielt es für sinnvoll, die Aussagen der KI hier zur Diskussion zu stellen. Es ist bedauerlich das du dich dadurch gestört fühlst.

    Das ist ein Forum von und für Menschen und deren Intelligenz. Dieser ganze künstliche Quatsch geht dann in neue KI-'Lern'prozesse ein und wird auch bei einfachen Google-Suchen hervorgehoben.

  • Ich habe meine Frage nach der Sinnhaftigkeit vor dem "KI-Spam" gestellt. Ich hielt es für sinnvoll, die Aussagen der KI hier zur Diskussion zu stellen. Es ist bedauerlich das du dich dadurch gestört fühlst.

    KI-Schrott vermüllt zunehmend Foren. Zeitvergeudung. Soviel Mist dabei, gerade bei G. Der wird dann weiterverbreitet.

    Du hattest ja eine gute Fragestellung. Warum nicht einfach so gelassen?

    ich habe zwischen 2000 und 2021 den Fond DE0008476524 (DWS Vermögensbildungsfonds - LD EUR DIS) mit 75,- EUR monatlich bespart. Aktuell verfüge ich über 192 Anteile. Ich überlege den Fond wegen der hohen Gebühren umzuschichten. Jetzt hat mich der User GB75 in diesem Thread darauf aufmerksam gemacht, dass es aus steuerlicher Sicht evtl. besser sein könnte, den Fond zu halten.

  • KI-Schrott vermüllt zunehmend Foren. Du hattest ja eine gute Fragestellung. Warum nicht einfach so gelassen?

    Weil es mich interessiert, ob die Aussagen der KI faktisch korrekt sind. Ich habe gedacht, dass meine klare Frage am Anfang für alle ausreicht und das diejenigen, die an dem "KI-Schrott" nicht interessiert sind, den KI-Teil einfach ignorieren würden. ;)

    Ich werde zukünftig davon absehen, die Aussagen der KI mit zu posten. Wobei: Ich bin erstaunt darüber, welche heftigen Reaktionen das ausgelöst hat.

  • Altanteile von so einem teuren Fonds zu behalten macht nur Sinn, wenn man sie beispielsweise in 2-3 Jahren ohnehin verkaufen will. Mittelfristig legst Du dabei drauf.

    Dem stimme ich zu. Selbst unter Berücksichtigung der Altbestandsregelung macht es bei längerer Haltedauer keinen Sinn den teuren Fonds zu behalten. Die jährlichen Gebühren des DWS Vermögensbildungsfonds DE0008476524 sind etwa 10x so hoch wie die eines vergleichbaren passiven ETF. Bei einer Umschichtung in einen solchen ETF bist du nach ca. 3 Jahren Anlagedauer break-even. Trotz Abgeltungssteuer auf den ETF.

    • Offizieller Beitrag

    Solche "Beiträge" sind eine Zumutung.

    Fragesteller können wie gehabt gerne ihre Fragestellungen ohne KI- Spam stellen.

    Kein Mensch zwingt Dich Beiträge ganz zu lesen. Also hilf Dir selbst solange im Hintergrund an Richtlinien für den Umgang mit derartigen Beiträgen gearbeitet wird.

  • LazarusLong das kannst du dir übrigens auf zinsen-berechnen.de selbst nachrechnen. Nimm den "Zinsrechner", dort machst du zwei Vergleichsrechnungen mit jeweils 100.000 Euro Anlagebetrag und Haltedauer von bspw. 10 Jahre. Einmal mit Zinsen von 6,0% (DWS Fonds) und einmal 7,3% (Aktien-ETF). bei dem Fonds gehst du aufgrund der Altbestandsregelung von 0% Steuern aus und beim Aktien-ETF ziehst du 18,4625% Steuern (26,375% Abgeltungssteuer und 70% Teilfreistellung) auf den Wertzuwachs bzw. Gewinnanteil ab. Wertzuwachs ist der Wert unter "erzieltes Endkapital inkl. Zinsen" abzgl. der Anfangsinvestition von 100.000 EUR.

  • Ich werde zukünftig davon absehen, die Aussagen der KI mit zu posten. Wobei: Ich bin erstaunt darüber, welche heftigen Reaktionen das ausgelöst hat.

    Angeregt durch frühere Reaktionen im Forum wird über eine Änderung der Forenregeln seitens der hauptamtlichen Seite von Finanztip beraten.

    Persönliche Anmerkung von mir als unbezahlter Schreiber und Moderator:
    Ich werde hier keine KI-Beiträge kommentieren. Meine Tochter beaufsichtigt eine KI dahingehend, ob sie ordentliche Ergebnisse erstellt und wird dafür bezahlt; das ist Okay für mich.

    Im konkreten Fall ist die Besteuerung der Anteile und der Alt-Anteile im redaktionellen Bereich von FT erläutert. Die Schlussfolgerung/Empfehlung der KI ist undifferenziert, s. die Beiträge #3 und #10.

  • Ich bin daher auch bei meiner Antwort exemplarisch geblieben und habe nicht voll umfänglich alle Aspekte beleuchtet. Dabei bin ich absolut nicht böse auf Dich LazarusLong.

    Wir werden KIs nicht aufhalten können und der jüngste Vorfall zeigt, wie gefährlich sie sind (Hackerangriff auf Hugging Face zur Informationsbeschaffung).

    Ein anderer Aspekt ist es, dass potentiell Wissen verloren geht durch diese Halb- und Unwahrheiten, denen Unwissende glauben. Wenn Suchmaschinen nur noch KI-Inhalte finden statt echten Content, wird es schwer noch echte Erkenntnisse zu finden. Ich hoffe ich habe unrecht damit. Meine Gegenwehr wird am Ende auch nicht viel bringen. Es sieht aus wie ein Kampf gegen die Flügel der Windmühle.

  • LazarusLong das kannst du dir übrigens auf zinsen-berechnen.de selbst nachrechnen.

    Den Rechner benutze ich schon seit Jahren, bin aber in diesem Fall nicht darauf gekommen, dass ich ihn für dieses Szenario auch hätte nutzen können. Danke dafür!

    Was KI-Spam angeht: Ich verstehe jetzt warum KI-Beiträge hier nicht gern gesehen werden und stimme auch voll zu. Ich gebe zu, dass am Anfang die Kritik ein wenig heftig rüberkam, aber es ist alles okay. Vielleicht könnte man den nächsten Neuling einfach freundlich darauf hinweisen, dass KI nicht gerne gesehen ist? ;)

    KI wird man meiner Meinung nach nicht aufhalten können. Ich arbeite seit >30 Jahren als Software-Entwickler und die Fortschritte in dem Bereich sind schon der Wahnsinn. In meinem Umfeld nutzen alle Kollegen KI fast täglich und nicht nur Software-Entwickler, sondern auch Fürhungskräfte und Business-Analysten.

    Wir werden KIs nicht aufhalten können und der jüngste Vorfall zeigt, wie gefährlich sie sind (Hackerangriff auf Hugging Face zur Informationsbeschaffung).

    Wobei es zu diesem Vorfall die Theorie gibt, dass OpenAI dies absichtlich - durch eine wenig gesicherte Testumgebung - möglich gemacht hat um Anthropic die Stirn bieten zu können. Anthropic hatte vor kurzem ihre neue KI als zu gefährlich eingestuft und sie deswegen nicht für die Öffentlichkeit freigegeben.

  • Schöne neue Welt .....

    Autonome Agenten gelten als einer der vielversprechendsten Bereiche der KI-Branche. Befürworter rechnen mit einer großen Zahl von virtuellen Mitarbeitern, die die Produktivität steigern. Die größere Autonomie der KI-Modelle birgt jedoch auch das Risiko unerwarteten Verhaltens. "Die Modelle lügen, sie betrügen, sie hacken", sagte Jeffrey Ladish von der Forschungsorganisation Palisade Research

    https://www.n-tv.de/wirtschaft/KI-Modell-von-OpenAI-war-tagelang-unbemerkt-auf-Hacker-Tour-id31124065.html

    In einem Fall habe ein KI-Agent offenbar Notizen für zukünftige Versionen seiner selbst hinterlassen. Die Notizen seien in einem Teil der OpenAI-Infrastruktur gefunden worden. Sie hätten Anweisungen enthalten, wie sich die Agenten von den internen Beschränkungen von OpenAI befreien könnten, sagten die Insider.

  • Dies habe ich jetzt mal mit der Google-KI (google.com dann KI-Modus) versucht zu überprüfen. Was die KI sagt hört sich alles vernünftig an: Ich werde wahrscheinlich die Alt-Anteile (vor 2009 erworben) durch einen Depot-Übertrag behalten und den Rest verkaufen und in den Vanguard FTSE All-World investieren.

    Könnt ihr mir sagen, ob das aus eurer Sicht Sinn macht?

    Was eine KI sagt, hört sich immer vernünftig an. Das ist eine ihrer Eigenschaften.

    Du hast also die Google-KI zu deinem Problem befragt. Die hat dir detailliert und in wohlklingenden Worten geantwortet. Aber irgendwie bist du dir trotzdem unsicher. Also nimmt du die KI-Antwort, stellst sie hier ins Forum und fragst, ob die vorgeschlagene Vorgehensweise ok sei. Da darfst du dich über negative Reaktionen nicht wundern. Niemand mag diesen seitenweisen KI-Erguss lesen und für dich analysieren.

    Eine KI ist ein mächtiges Werkzeug, allerdings muss man es richtig zu benutzen wissen. Die KI nimmt dir nicht das eigene Denken ab. Bei deinem Problem wäre es aus meiner Sicht sinnvoller gewesen, die KI zunächst nach den steuerlichen Randbedingungen zu befragen. Die Antworten auf solche Fragen werden mit hoher Wahrscheinlichkeit korrekt sein. Darauf aufbauend, kann man weitere Fragen stellen und die Antworten dann auf Plausibilät prüfen. Und dann vielleicht auch selbst Excel anwerfen und nachrechnen.

    Wenn du dann ein aus deiner Sicht zufriedenstellendes Ergebnis hast, kannst du das Ganze (ohne KI) noch einmal zusammenfassen und im Forum zur Diskussion stellen. Das hilft dann auch, geistiger Sarkopenie vorzubeugen.

Passende Ratgeber für Dich

Von Finanztip-Experten fundiert recherchiert

Was Finanztip ausmacht
Finanztip Bewertungen