Unser Kapitalvermögen, aktuell rd. 850k, ist mit 1/3 risikoreich (davon 90 % im Vanguard All World und 10 % Barrengold) und mit 2/3 risikoarm (davon 70 % im Geldmarktfonds-ETF DBX0A2, Rest Festgeld und Tagesgeld) angelegt. Der Überblick ist damit gut gegeben. Ich bin 72 Jahre alt, meine Frau auch, wir sind kinderlos. Unsere Renten zzgl. der Kapitalerträge sind für die Ausgabendeckung ausreichend (an das Kapitalvermögen brauchte ich seit Renteneintritt vor 6 Jahren nicht). Mich beschäftigt die Frage sollte ich den Geldmarktfonds DBX0A2 nicht besser reduzieren und das Volumen (aktuell fast 400k) auf mehrere GMF´s verteilen und wenn ja, welche ausschüttenden (nur solche kommen in Betracht) wären eine sinnvolle Ergänzung und/oder Alternative. Man hört ja immer wieder das physische besser sind als synthetische. So genau kenne ich mich da nicht aus. Den Risikobaustein (zu Lasten des Sicherheitsbausteines) zu erhöhen würde mir Bauchschmerzen bereiten, mit dem Verhältnis 2 : 1 (risikoarm-/reich) fühle ich mich eigentlich ganz wohl. Herzlichen Dank für die Antworten schon mal im voraus die mir helfen würden (es so zu belassen wie es ist oder zu ändern).
Anlage im Sicherheitsbaustein
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Horst54 -
25. August 2026 um 13:22 -
Unerledigt
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Du brauchst keine Erträge aus Deinem Vermögen und Dein "Wohlfühl-Risiko" liegt bei 1:2 (risikoreich:risikoarm). Ich wüsste keinen Grund warum Du daran etwas ändern sollst.
Natürlich kann man im risikoarmen Bereich anfangen zu optimieren aber renditetechnisch wird das nicht viel bringen unterm Strich und allzu mutig solltest Du dabei auch nicht sein, wenn das Risikoverhältnis nicht verschoben werden soll. Ideen wäre dazu eine Beimischung im Bereich von erstklassigen 1-3 jährige Euroanleihen. Tages-/Festgeldhopping wäre auch noch denkbar und die Prüfung welche Geldmarktartigen Fonds die größte Sicherheit bieten. Gerade bei den genannten Beträgen würde ich das Geld auf mindestens zwei Produkte aufteilen. Nicht weil ich Angst hätte, dass das Geld bei einem Anbieter nicht sicher untergebracht ist. Es ginge mir dabei um eine höchstmögliche Verfügbarkeit sicher zu stellen, falls es bei einem Anbieter mal klemmt.
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Ich würde 100.000 Euro für 4 Monate entspannt zu 4 % zu Chase schieben. Empfehlung von Finanztip.
In der App ist es in 5 Minuten freigeschaltet.Monatliche Verzinsung mit Zinseszinseffekt. Anleihen der KfW bringen um die 3 Prozent. Anleihetreppe bauen…
Kann man alles bei solchen Summen machen.
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Je nachdem, wo das Depot ist, könnte man schauen, ob anstelle des Xtrackers ETFs ein klassischer Geldmarktfonds, über KVG handelbar, in Frage kommt, das würde bei Kauf und Verkauf (falls das notwendig würde) keine Kosten erzeugen. Ob es solche mit vergleichbar niedrigen TER gibt, weiß ich leider nicht auswendig. Oder geht es um das theoretische Risiko von Swaps?
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Ich habe tatsächlich ein Problem nachvollziehen zu können in welche Papiere der Xtrackers investiert, aus dem Factsheet kann man das nicht ableiten. Generell präferiere ich schon physisch hinterlegte, deshalb überlege ich den Bestand meines DBX0A2 abzubauen und andere/n dafür hinzunehmen, wäre z.B. der A0F426 eine gute Wahl?
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Wenn Du ESG Kriterien haben willst, ist der sicher in Ordnung, TER ist ja auch nur minimal unterschiedlich.
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Dein größtes Risiko ist, dass Du mit viel zu geringer Rendite investiert bist.
Aber ich habe verstanden das Du das Geld gar nicht brauchst und auch keine Erben hast.
Vor allen weiteren Überlegungen solltest du erstmal einen Plan machen was du mit dem Vermögen vorhast. Stiften? Notfall? Pflege?
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Wenn Du ESG Kriterien haben willst, ist der sicher in Ordnung, TER ist ja auch nur minimal unterschiedlich.
Gibt natürlich auch Vergleichbares ohne ESG. Die Rendite ist womöglich niedriger, aber immerhin

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Schau dir mal den aktiven Fonds von Herrn Wildschütz an. Den gibt es in allen Formen: als ETF, als klassischen Fonds (ohne Spread und Ausgabeaufschlag). Auch ausschüttend. Die TER liegt bei 0,12%. Ich finde den besser (=transparenter), als die gängigen Geldmarkt-ETF und breiter diversifiziert als ETF auf kurzlaufende dt. Staatsanleihen. Mit dem hast du Ruhe.
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Hallo zusammen,
Finanztip bietet sehr gute Informationen:
https://www.finanztip.de/investmentfonds/geldmarktfonds/
Da steht alles, um entscheiden zu können.
LG -
Hallo zusammen,
Finanztip bietet sehr gute Informationen:
https://www.finanztip.de/investmentfonds/geldmarktfonds/
Da steht alles, um entscheiden zu können.
LGNö, tut es nicht. Es wird zum Beispiel überhaupt nicht erklärt, wie ein Geldmarkt-ETF tatsächlich funktioniert und was genau darin steckt. Prof. Walz rät etwa ausdrücklich von klassischen Geldmarkt-ETFs ab. Genau solche Unterschiede wären für die Fragestellung aber relevant.
Und was soll eigentlich dieses ständige „Finanztip weiß es“-Argument? Glaubst du ernsthaft, dass jemand, der im Finanztip-Forum eine Frage stellt, nicht selbst auf die Idee gekommen ist, bei Finanztip nachzuschauen?
Tomarcy, du musst wirklich nicht in jedem Thread etwas schreiben, wenn du nichts Neues beizutragen hast. Den Pokal für den höchsten Beitrags-Count pro Tag hast du doch ohnehin schon sicher. Willst du jetzt auch noch Janders vom Thron stoßen und den Rekord für die meisten Beiträge aufstellen?
Ein bisschen mehr Qualität und weniger Quantität würde deinen Beiträgen jedenfalls nicht schaden.
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Den Risikobaustein (zu Lasten des Sicherheitsbausteines) zu erhöhen würde mir Bauchschmerzen bereiten, mit dem Verhältnis 2 : 1 (risikoarm-/reich) fühle ich mich eigentlich ganz wohl.
Auf keinen Fall daran was ändern. Sofern Du mit 15-20% in breitgestreute Aktienfonds investiert bist, hast Du statistisch schon einmal den Inflationsausgleich geschafft. Du liegst mit ca. 30 % (ohne das Gold) sogar deutlich darüber und fühlst Dich wohl, also ist alles fein.
Mich beschäftigt die Frage sollte ich den Geldmarktfonds DBX0A2 nicht besser reduzieren und das Volumen (aktuell fast 400k) auf mehrere GMF´s verteilen und wenn ja, welche ausschüttenden (nur solche kommen in Betracht) wären eine sinnvolle Ergänzung und/oder Alternative. Man hört ja immer wieder das physische besser sind als synthetische. So genau kenne ich mich da nicht aus.
Dieses Unbehagen kann ich verstehen. Mit dem DBX0AN hast Du einen sehr guten Fonds, aber 47 % in einen Fonds zu stecken wäre mir einfach aus grundsätzlichen Erwägungen zu viel. Nicht weil er synthetisch repliziert, sondern weil mir das zu viele Eier in einem Korb wären.
Als Ergänzung (und teilweise Alternative) bietet sich in der Tat der von Dir genannte A0F426 an. Wäre sicherlich eine gute Ergänzung.
Ich würde zudem mal über deutsche Staatsanleihen nachdenken. Einfach eine oder mehrere mit einem passenden Kupon aussuchen und Du hast auch regelmäßige Ausschüttungen und derzeit auch eine gar nicht so schlechte Rendite.
Vor allem: Genießt Euren Ruhestand und mach Dir keinen Kopf wegen der Finanzen. Du bist offensichtlich gut aufgestellt.
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Ich sehe das genau so, deshalb bin ich auch so unsicher bei meinem GMF-ETF von Xtrackers, da stehen immerhin 400k "im Feuer". Deshalb habe ich ja auch das Forum um Infos gebeten um zu entscheiden bleibe ich ganz/teilweise im Xtrackers oder welches wären geeignete Alternativen. Zinshopping mache ich nicht (mehr).
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Ich sehe das genau so, deshalb bin ich auch so unsicher bei meinem GMF-ETF von Xtrackers, da stehen immerhin 400k "im Feuer". Deshalb habe ich ja auch das Forum um Infos gebeten um zu entscheiden bleibe ich ganz/teilweise im Xtrackers oder welches wären geeignete Alternativen. Zinshopping mache ich nicht (mehr).
Gut, dass du das zum Thema gemacht hast.
Es muss wegen der Nachteile schon sehr genau gelesen werden. Es ist fast irreführend, sowas als Empfehlung herauszustellen? Dann besser die Tipps von Tomarcy, die KfW-Anleihen und Bundesanleihen betreffend. Warum er den Link zu den diskutablen ft-Empfehlungen setzt, erschließt sich mir nicht.
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Mich beschäftigt die Frage sollte ich den Geldmarktfonds DBX0A2 nicht besser reduzieren und das Volumen (aktuell fast 400k) auf mehrere GMF´s verteilen und wenn ja, welche ausschüttenden (nur solche kommen in Betracht) wären eine sinnvolle Ergänzung und/oder Alternative.
Falls du den A0F426 als Alternative/Ergänzung zum DBX0A2 in Betracht ziehst: Der schüttet anders aus, einmal jährlich im März. Nur falls es häufiger sein soll.
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Neben dem eNova Active Core von oben fallen mir als Ausschütter noch die beiden ein.
A0Q4RZ (deutsche Staatsanleihen 0-1)DBX0C9 (deutsche Staatsanleihen 1-3)
Der DBX0C9 wird eine minimal bessere Rendite haben. Schwankt aber etwas. Eine Mischung aus beiden oder allen drei wäre in deinem Fall denkbar.Oder: Wie wäre es mit einem Auszahlplan (3% Zins) auf 3-4 Jahre (max. 100k) und mehr Konsum/Spenden/Schenken/…?
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Neben dem eNova Active Core von oben fallen mir als Ausschütter noch die beiden ein.
A0Q4RZ (deutsche Staatsanleihen 0-1)DBX0C9 (deutsche Staatsanleihen 1-3)
Der DBX0C9 wird eine minimal bessere Rendite haben. Schwankt aber etwas. Eine Mischung aus beiden oder allen drei wäre in deinem Fall denkbar.Oder: Wie wäre es mit einem Auszahlplan auf 3 Jahre (max. 100k) und mehr Konsum?
Beträge von 400.000 Euro kann man immer „mischen“.
Oben habe ich schon die sehr sinnvollen Anleihen der KfW genannt.
Für 400.000 Eurowürde ich den DBX0AN nicht als „gefährlich“ bezeichnen. Aber ich würde bei einer solchen Summe durchaus überlegen, ob man nicht alles in einen einzigen synthetischen Geldmarkt-ETF legt. Genau deshalb finde ich den Irving vorher angesprochenen eNOVA Active Core interessant: Er hat eine andere Konstruktion und investiert direkt in sehr kurzfristige hochwertige Anleihen.
Mehr Risiko kann langfristig mehr Rendite bringen
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