Female Finance

KI-Zusammenfassung

: Ist ein ab Oktober geplanter Finanztip-Newsletter für Frauen mit eigener Anmeldung sinnvoll, obwohl viele Finanzthemen für alle gleich sind? In der Community gehen die Einschätzungen auseinander. Einige halten eine eigene Ansprache für unnötig, andere sehen darin einen leichteren Einstieg für Frauen, etwa bei Elternzeit oder Altersvorsorge. Häufig wird ein kostenloses Finanztip-Angebot als möglicher Gegenpol zu teuren Kursen und Coachings gesehen. Entscheidend ist für mehrere Beiträge, dass der Newsletter neutral bleibt und keine speziellen Produkte vermarktet. Konkrete Inhalte oder eine spätere Bewertung werden nicht genannt.

Ist ein ab Oktober geplanter Finanztip-Newsletter für Frauen mit eigener Anmeldung sinnvoll, obwohl viele Finanzthemen für alle gleich sind? In der Community gehen die Einschätzungen auseinander. Einige halten eine eigene Ansprache für unnötig, andere sehen darin einen leichteren Einstieg für Frauen, etwa bei Elternzeit oder Altersvorsorge. Häufig wird ein kostenloses Finanztip-Angebot als möglicher Gegenpol zu teuren Kursen und Coachings gesehen. Entscheidend ist für mehrere Beiträge, dass der Newsletter neutral bleibt und keine speziellen Produkte vermarktet. Konkrete Inhalte oder eine spätere Bewertung werden nicht genannt.

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  • Ich verstehe den Sinn nicht.

    Wenn ich informieren will, stelle ich die Themen, um die es geht, möglichst übersichtlich dar. Ich richte mich auf das Thema.

    Wenn ich manipulieren will, muss ich mein Opfer da packen wo es verletzlich ist, ich richte mich daher auf das Opfer.

    Der einzige Grund explizit Frauen anzusprechen ist für mich nur, zielorientierte Werbung und Produkte verkaufen zu können.


    PS: Das ist etwas anderes bei Situationsbezogenen Infos: Jugendlicher/Studentin/Arbeitnehmer/Erziehungsurlaub/Pensionärin... Das kann Sinn machen da unterschiedliche Schwerpunkte zu setzen, aber ob der Arbeitnehmer männlich oder weiblich ist, ist doch völlig irrelevant?!

  • Ich bin eine Frau und ich werde mich da nicht eintragen? Wozu? Ist das ein Angebot von Finanztip oder außerhalb? Ich mochte schon vor 20 Jahren keine Newsletter und bin lieber in Foren aktiv.

    In deinem ersten Beitrag hast du selber schon den Hinweis gegeben, warum es wichtig ist Frauen die Grundlagen des Investieren beizubringen. Ich verstehe gerade deshalb deine Aggressivität nicht.

  • In deinem ersten Beitrag hast du selber schon den Hinweis gegeben, warum es wichtig ist Frauen die Grundlagen des Investieren beizubringen. Ich verstehe gerade deshalb deine Aggressivität nicht.

    Weil ihr als Frau ein schlechtes Produkt angedreht wurde?

    Oder weil es ihr von einer Frau angedreht wu untenrde?

    Was ist anders wenn die Frau einem Mann das andreht oder ein Mann auf Seiten der LBS gesessen hätte?

    Es muss über das Produkt informiert werden, und wann es sinnvoll sein kann (nicht welches Geschlecht unterm Schreibtisch ist).

  • Sie hat auch geschrieben

    Macht lieber euer eigenes Depot, damit habt ihr die Kontrolle über eure Finanzen! Und bildet euch, um Gottes Willen, im Internet über Finanzen weiter. In der Schule wird man sowas nicht lernen.

    Danke für die Aufmerksamkeit,

    Heike.

    Aber warum ist das für einen Mann nicht sinnvoll zu wissen?

    Ich bin ja voll für Finanzbildung, aber Angebote nur für Männer/Frauen finde ich genau so Quatsch wie "ETFs kaufen für Hessen" oder "Das beste Tagesgeldkonto für 42 jährige".

  • Ich bin ja voll für Finanzbildung, aber Angebote nur für Männer/Frauen finde ich genau so Quatsch wie "ETFs kaufen für Hessen" oder "Das beste Tagesgeldkonto für 42 jährige".

    Ja schon, trotzdem halte ich mich als Mann aus dieser Debatte heraus, weil ich als nicht Betroffener keine Ahnung davon habe, was hier gebraucht wird und was nicht. Manchmal verstehe ich auch nicht, warum Frauen besondere Ansprache benötigen, aber ich bin ja auch keine Frau.

  • In den 2000ern hieß es, Frauen investieren anders als Männer. Heute lese ich, Frauen müssen anders investieren als Männer. Darum gibt es jetzt viele Produkte die speziell für Frauen entwickelt wurden. Meine Vermutung ist, über genau solche Produkte will Finanztip die Frauen aufklären.

  • Der einzige Grund explizit Frauen anzusprechen ist für mich nur, zielorientierte Werbung und Produkte verkaufen zu können

    ... na das wird finanztip ja hoffentlich nicht vorhaben.

    Ziemlich sicher gibt es aber mehr Frauen als Männer, die unbegründete Ängste haben: das ist sicher alles irre kompliziert, und ich kann da nicht viel Zeit reinstecken, bin ja schon froh, wenn ich abends nach Job+Familie+Hausarbeit noch wach genug zum Zähneputzen bin ...
    Diesen Leuten ein Angebot zu machen, ihnen aufs Pferd zu helfen, find ich okay.

  • Es gibt zweifellos ein paar wenige sinnvolle frauenspezifische Themen. Spontan fällt mir die höhere Lebenserwartung ein. Für manche Frauen mag auch die Geschlechterrolle mit den Auswirkungen auf die Vermögensbildung ein Thema sein. Aber dann wird es schon langsam dünn.

    Ich habe mich für den Newsletter eingetragen (kann man ja jederzeit widerrufen). Bin gespannt ob es die Zeit wert ist.

  • Es gibt z.B. immer noch viele Frauen, die das mit den Steuerklassen 3 und 5 nicht verstehen und teilweise auch im Freund:innen und Bekanntenkreis als „Multiplikatorinnen“ falsche Sachen darüber verbreiten. Auch haben viele Steuererklärungen etc.sachlich nicht so gut im Griff.

  • Gab es die Diskussion nicht neulich schon mal? Hier: Female Finance bei Finanztip

    So viel gibt es dazu doch auch eigentlich nicht zu sagen. Schlechtestenfalls bringt es wenig. Wenn sich aber mehr Frauen angesprochen fühlen und ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen oder mit dem Partner bei Bedarf mal über Absicherung im Alter sprechen, ist das doch absolut positiv.

    Wenn man/frau selbst es nicht braucht: Glückwunsch, noch besser, schön für Dich.

  • Heute lese ich, Frauen müssen anders investieren als Männer. Darum gibt es jetzt viele Produkte die speziell für Frauen entwickelt wurden. Meine Vermutung ist, über genau solche Produkte will Finanztip die Frauen aufklären.

    Meine Vermutung ist, das Produkte speziell für Frauen schlicht Unsinn sind und den Zeitgeist befriedigen.
    Man lernt auch leider immer mehr Menschys kennen, die vom anderen Geschlecht nicht mal ein freundliches "Guten Tag, wie gehts" zur Kenntnis nehmen ohne gleich sich sonst was für komische Gedanken über diese "Anmache" machen.

  • Statistisch gesehen

    • Investieren Frauen risikoaverser
    • Schichten seltener um
    • Haben häufiger familienbedingte Lücken in der Erwerbstätigkeit
    • Verdienen im Schnitt weniger als Männer
    • Haben häufiger StKl V
    • Trauen sich weniger Finanzexpertise zu
    • Haben kleinere Summen zur Investition zur Verfügung
    • Werden vom Bankberater häufiger wie unmündige Trottel behandelt

    usw. Das rechtfertigt schon ein speziell zugeschnittenes Angebot, und die frühen Beraterinnen wie Helma Sick und Co haben damals gute Arbeit geleistet. Heute haben sich allerdings viel dann doch von der schnellen Kohle locken lassen und aus anfänglich nicht uninteressanten Auftritten sind Abzockerbuden geworden.


    Einmal abgesehen davon, dass man diese frauenspezifische Ansprache nur für die ersten Schritte braucht. Wenn man die Grundlagen drauf hat, spielt das Geschlecht dann keine Rolle mehr.

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