Saidis Podcast ist da!

  • Laut ChatGPT wären das ca. 1.769.600 T-Shirts. So viele habe ich gar nicht.

    Daran erkennt man deutlich, dass eine KI keine Praxiserfahrung hat. Die KI nimmt eine Dicke von 5 mm für ein T-Shirt an. Die ist allerdings bei Baumwollware, die den weitaus größten Teil bei T-Shirt ausmachen dürfte, nur bei sauberen, frischgebügelten erreichbar. In dem geschilderten Fall allerdings geht allerdings um getragene, für die Waschmaschine bestimmte Wäsche. Da halte ich eine Dicke von ca. 1 cm, wie für meine Rechnung in #437 angenommen, für deutlich realitätsnaher.

  • Daran erkennt man deutlich, dass eine KI keine Praxiserfahrung hat. Die KI nimmt eine Dicke von 5 mm für ein T-Shirt an. Die ist allerdings bei Baumwollware, die den weitaus größten Teil bei T-Shirt ausmachen dürfte, nur bei sauberen, frischgebügelten erreichbar. In dem geschilderten Fall allerdings geht allerdings um getragene, für die Waschmaschine bestimmte Wäsche. Da halte ich eine Dicke von ca. 1 cm, wie für meine Rechnung in #437 angenommen, für deutlich realitätsnaher.

    Aber nur für die, die oben im Stapel liegen. Das unterste mit 1,7 Mio anderen drüber ist flacher :thumbup:

  • Aber nach einer Woche beginnt das Stapeln, und der Haufen wächst exponentiell.

    Also bei mir wächst der Stapel zu, waschen gleichmäßig ohne exponentielle Kurve, ich fang ja nicht plötzlich an und werfe statt 1 Shirt plötzlich Dutzende pro Tag in meinen Wäsche Korb.

    Klein fängt es an, groß eskaliert, schwer zu stoppen.

    Da aktuelle Markt Zinsen in der Regel die Inflation nicht übertreffen, steigt zwar der nominelle Wert. Die tatsächliche Kaufkraft nimmt jedoch ab, und führt zu wenige Kaufkraft.

  • Finde das schwierig, zu entscheiden - die einen sind wegen Zinseszins für thesaurierende ETF, die anderen wegen der Vorabpauschale für Ausschütter.

    Ganz einfach, Aktien-etfs besitzen keinen Zinseszins.

    Durch die vorab Pauschale ist der Effekt, der angenommenen Wert Steigerung ohnehin begrenzt, und zwischen thesaurierenden und ausschüttenden Fonds nicht riesig.

    Ich persönlich bin eher Fan der ausschüttenden Varianten.

    Was die Zukunft bringt weis ich nicht, aber was jetzt versteuert ist kann später nicht durch unerwartet neue oder höhere Steuern angegriffen werden…

  • Exponentielles Wachstum beim Wäscheberg ist klar in Frage zu stellen. Man verbraucht doch nicht mehr Wäsche, nur weil der Korb voller ist.

    Die Prämisse ist überarbeitungswürdig.

    Ist doch ein echt lebensnaher Vergleich. Wer kennt denn die folgende Situation nicht:

    Angesichts des bereits vollen Wäschekorbes und der Notwendigkeit sich der Hausarbeit zu widmen kann man schon ins (Panik)Schwitzen kommen.

    Mehrschwitzende wechseln öfters am Tag das Tshirt um ihre Mitmenschen nicht zu belästigen.

    Wenn sie nicht gleichzeitig endlich mit der Hausarbeit beginnen, wächst der Tshirtberg an, das Schwitzen nimmt weiter zu und schon haben wir das Rätsel um das exponentielle Wachstum des Wäschebergs gelöst 😉

  • Hallo zusammen,

    vielen Dank für die Beschreibung.
    Es hilft Einsteigern die enorme Bedeutung des Effektes für ihr Vermögen zu verstehen - also ein Motivationsschub zum Vermögensaufbau.

    Die „Definition“ stammt aus dem satirischen Buch zu Saidis Buch. Vorgestellt in Saidis Podcast: „Macht Ordnung reich“ - #275.

    Sehr humorvoll gemacht.

    LG

  • Die „Definition“ stammt aus dem satirischen Buch zu Saidis Buch. Vorgestellt in Saidis Podcast: „Macht Ordnung reich“ - #275.

    Sehr humorvoll gemacht.

    An dieser Stelle wäre es nett gewesen, Du hättest Autor und Titel des satirischen Buchs zu Saidis Buch genannt und nicht nur den vagen Hinweis gegeben: Hört Euch mal den ganzen Podcast #275 durch!

  • An dieser Stelle wäre es nett gewesen, Du hättest Autor und Titel des satirischen Buchs zu Saidis Buch genannt und nicht nur den vagen Hinweis gegeben: Hört Euch mal den ganzen Podcast #275 durch!

    Das Buch heißt angeblich Kleiderhaken ganz einfach von einem (sicher Pseudonym) Pioneer Reads (nicht Reits!).

    Bei Amazon gibt es das nicht, eine Bezugsquelle ist nicht erkennbar. Möglicherweise ist das ein Fake aus dem Hause Finanztip. Ein Cover habe ich im Netz gefunden, das ist dieses hier:

    Wenn ich wüßte, wo es das gibt, hätte ich mir das vermutlich sofort gekauft.

  • Um jedes Mißverständnis zu vermeiden:

    Den Ansatz von Finanztip neutrale und objektive Information und Aufklärung zu bieten (ohne kommerzielles Interesse im Sinne von eigenen Finanzprodukten), finde ich sehr gut und sehr begrüßenswert. Insbesondere vor dem Hintergrund des Status Quo hierzulande in Sachen Finanzbildung und Finanzwissen. So weit ich da punktuell mal reingeschaut hatte, finde ich auch die Inhalte gut und zudem insbesondere laienverständlich aufbereitet. Gleiches gilt für das zentrale Thema "Vermögensaufbau" bzw. "private Altersvorsorge". Der "One size fits all"-Tenor allerdings als sozusagen "roter Faden" liegt dagegen nicht so ganz auf meiner Linie - das aber nur am Rande.


    Ein jedenfalls gewisses "Spannungsfeld" sehe ich aber in der Aussage aus Beitrag Nr. 1

    Saidis Podcast "Geld ganz einfach" ist online. :)

    (nachträglich gefettet von mir)

    und der Tatsache, daß es sich hierbei

    Saidis Podcast: „Macht Ordnung reich“ - #275.

    inzwischen offensichtlich um Folge 275 handeln soll ... ?

    Bei der großen Anzahl von Folgen scheint entweder "Geld doch nicht ganz so einfach zu sein" oder es werden auch zunehmend weniger relevante Themen und Inhalte behandelt ... ?!

    Verfolgt man nämlich allein den Ansatz "passiv via Indexfonds inkl. Buy and Hold" dürfte ein solches Konzept auf einer Din-A-4 Seite unterzubringen sein (existentielle Versicherungen einkaufen, adäquate Rücklage für Notfälle bereitstellen, ggf. vorhandene Konsumschulden tilgen, adäquate Sparquote festlegen, objektive Risikotragfähigkeit und subjektive Risikobereitschaft definieren, passende Asset-Allocation festlegen ("risikoarm" vs "risikoreich"), im finalen Schritt via passiver ETFs (Aktien-ETF plus Geldmarkt-ETF) umsetzen oder ein passiver Aktien-Welt-ETF plus Tagesgeld oder Festgeld). Fertig. Jedenfalls bis zum Renteneintritt, da dann das Thema kontrolliertes Entsparen bzw. Entnahmen eine Rolle spielen könnte oder dürfte.

    Damit ist - nach meinem Dafürhalten - diese passive Story praktisch so gut wie auserzählt ...


    Als einleitendes Raster vorab (paßt auch noch auf die eine Seite) dazu könnten schon drei Sätze genügen

    Da könnten aber fast auch drei allgemeine Sätze ausreichen.

    Kümmere Dich um eine möglichst gute noch besser Top-Ausbildung in einem Bereich, der Dich interessiert und in dem Du möglichst auch nicht talentfrei bist. Starte so früh, wie möglich mit der Nutzung Deines Humankapitals und sorge parallel zunächst für die Absicherung existentieller Risiken und eine adäquate Rücklage für Notfälle. Danach spare 10% besser 15% von Deinem Netto als Angestellter (bzw. eher 25% bis 30% als Selbständiger) und lege dieses Geld an und/oder investiere es gemäß Deiner objektiven Risikotragfähigkeit und subjektiven Risikobereitschaft.

    Der Slogan, Claim oder Teaser "Geld ganz einfach" korrespondiert jedenfalls - aus meiner Sicht - nicht so ganz mit der Anzahl an Folgen und dem Umfang an Materialien - insbesondere vor dem Hintergrund des präferierten Ansatzes (Umsetzung via passiver Indexfonds inkl. Buy and Hold).

    Einmal editiert, zuletzt von Sovereign (26. Dezember 2025 um 15:06)

  • Allein schon dass Tages Geld hopping empfohlen wird, macht Geld „nicht einfach“

    Den Depot Vergleich mit Kunden Rückmeldung Ignoranz finde ich ebenfalls sehr schwierig.

    Der im September erschiene Beitrag Mit einem nachhaltigen ETF gelingt der Einstieg, erklärt nicht was die Kriterien die empfohlen werden beinhaltet, was wird ausgeschlossen, was bleibt übrig etc. Halbgare Inhalte…

    Die Empfehlungen für Smartphone Tarife sind meist auch nicht die besten günstigsten Tarife am Markt.

    Mmn müsste finanztip sich wieder auf den Ursprung seiner Idee zurück beziehen, und wenn Infos gegeben werden diese auch entsprechend ausführlich behandeln, und regelmäßiger aktualisieren.


    Den Podcast indes verfolge ich übrigens nicht, ich fand diese als ich mal reingehört habe deutlich zu anstrengend (zu viel um den heißen brei geredet) mit zu wenig informations Gehalt.

  • Asna , mit den diversen und vielen Themen bei Finanztip sozusagen en Detail (und auch in Richtung "Verbraucherservice") habe ich mich, ehrlich gesagt, nie beschäftigt; siehe Deine Stichworte hier

    Tages Geld hopping ...

    Den Depot Vergleich ...

    Smartphone Tarife ...

    Was mich - ganz persönlich - in dem Kontext ernsthaft gestört hat

    ... Mit einem nachhaltigen ETF gelingt der Einstieg

    waren die Materialien für junge Leute bzw. Jugendliche (Finanztip Schule). Wenn da als Basics das "Dreieck der Geldanlage" - samt dem Spannungsfeld aus "Rendite", "Sicherheit" und "Verfügbarkeit" (Liquidität) - erklärt wird, finde ich das gut. Wenn dann aber dieses Dreieck nicht praxisbezogen um die unvermeidlichen Aspekte "Inflation" und "Steuern" erweitert wird - finde ich das weniger gut.

    Von den erheblichen Abgrenzungs- und Definitionsproblemen bei "ESG" ganz abgesehen.

    Siehe schon hier:

    Finanztip hat im Bereich Finanzbildung ("Finanztip Schule") auch eine Erweiterung des "Dreiecks" ins Spiel gebracht sprich in dem Lerninhalt für Schulen - da geht es aber nicht um die Aspekte "Inflation" und "Steuer" - sondern aus dem Dreieck wird nur ein Viereck via dem Aspekt "Nachhaltigkeit" (das Label ESG vermutlich). Da unterscheidet sich meine Grundausrichtung von Finanzip Schule (deutlich).

    Aber das ist natürlich nur meine ganz persönliche Sicht und Meinung.

    Meinen Patenkindern beispielsweise habe ich empfohlen sich bei ihrem Vermögensaufbau der Realität des Fiat-Money-Systems im Allgemeinen und des Währungsexperiments Einheitswährung im Speziellen zu stellen, aus dem Dreieck der Geldanlage mindestens ein Fünfeck zu machen (Inflation und Steuern inkludiert) - und den Klimaschutz via der eigenen Lebensweise gezielt und konkret dienlich zu sein. Scheint mir der deutlich bessere Weg. Sowohl für den Vermögensaufbau der jungen Leute als auch für das Klima.

    Mmn müsste finanztip sich wieder auf den Ursprung seiner Idee zurück beziehen

    Dahinter steht eine Art Paradoxon.

    Siehe schon hier:

    Verfolgt man nämlich allein den Ansatz "passiv via Indexfonds inkl. Buy and Hold" dürfte ein solches Konzept auf einer Din-A-4 Seite unterzubringen sein ....

    Damit ist - nach meinem Dafürhalten - diese passive Story praktisch so gut wie auserzählt ...

    Danach bleibt bestenfalls noch Raum für kleine Neuerungen bzw. Aktualisierungen oder minimales Feintuning (wenn sich die Regeln (Förderung, Steuern usw.) ändern). Dieses Dilemma scheint mir kaum auflösbar - jedenfalls, wenn dauerhafte mediale Präsenz gewünscht ist.

    So wird dann eben aus "Geld ganz einfach" - eine Reihe mit Hunderten von Folgen.


    Last but not least - ändert aber nichts an dieser meiner grundsätzlichen Sicht:

    Um jedes Mißverständnis zu vermeiden:

    Den Ansatz von Finanztip neutrale und objektive Information und Aufklärung zu bieten (ohne kommerzielles Interesse im Sinne von eigenen Finanzprodukten), finde ich sehr gut und sehr begrüßenswert. Insbesondere vor dem Hintergrund des Status Quo hierzulande in Sachen Finanzbildung und Finanzwissen. So weit ich da punktuell mal reingeschaut hatte, finde ich auch die Inhalte gut und zudem insbesondere laienverständlich aufbereitet. Gleiches gilt für das zentrale Thema "Vermögensaufbau" bzw. "private Altersvorsorge". Der "One size fits all"-Tenor allerdings als sozusagen "roter Faden" liegt dagegen nicht so ganz auf meiner Linie - das aber nur am Rande.