Was haltet ihr davon? Hat jemand Erfahrungen damit?
Derivate - Optionsscheine
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Palmentraum -
2. September 2025 um 19:54 -
Erledigt
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Was haltet ihr davon?
Abstand.
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Wie immer: investiere nur in Anlagen die du zu 100% nachvollziehen kannst, also nix!
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Es kommt immer darauf an, wofür man solche Optionsscheine nutzt.
Als Geldanlage oder zum „Zocken“ halte ich sie nicht für geeignet und würde dringend abraten.
Als „Versicherung“ für die Absicherung riskanter Depotpositionen (zB Aktienteil) gegen Schocks eignen sie sich aber m.E. gut und dafür nutze ich sie auch regelmäßig.
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Was haltet ihr davon? Hat jemand Erfahrungen damit?
Ich habe mehr Erfahrungen als gesund sind. Optionsscheine haben dafür gesorgt, dass ich einen gut gefüllten Verlusttopf und zusätzlich ein aktuelles Minus im Depot habe.
Daher: lieber Finger weg davon.
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Meines Erachtens für Privatpersonen, selbst bei guten Wertpapierkenntnissen, nicht sinnvoll. Interessant z. B. für Unternehmen (Neutralisierung des Währungsrisikos) oder bei Abhängigkeit von Rohstoffen (z. B. Öl) zu besseren Kalkulierbarkeit). Dann werden allerdings häufiger Futures eingesetzt. Optionen sind auch in vielen Zertifikaten „versteckt“.
Auch hier, also bei Zertifikaten rate ich dazu, diese zu meiden. Grund bei Zertifikaten sind die hohen Kosten, während es für den Emittenten (häufig Großbanken) ein risikoarmes Nullsummen-
Spiel mit monetären Vorteil (wegen der Gebühren) ist.Die Beobachtung des Terminmarkes ist indessen interessant (Zinsen, Ölpreise, Aktienindizes etc.), zumal diese dem realen Aktienmarkt vorauseilen könnten.
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Was haltet ihr davon? Hat jemand Erfahrungen damit?
Diese Produkte -gemeint sind hier vor allem Optionsscheine- werden immer dann "empfohlen", wenn es mit dem Reichwerden besonders schnell gehen soll. Leider funktioniert das nur in den seltensten Fällen.
Daher halte ich davon GAR NICHTS.
Bei Derivaten ist das Risiko hoch und du spekulierst immer gegen die Bank.
Der Kunde zahlt beim Erstkauf eine entsprechende Provision, die sich deine depotführende Bank und der Herausgeber des Produktes "brüderlich" teilen. Das bedeutet, dass die Finanzindustrie an den Provisionen IMMER etwas verdient.
Wenn du dir einmal das Produktinformationsblatt vom Anfang bis zum Ende durchgelesen hast, dann wirst du (hoffentlich) verstehen, dass es zwar vielleicht ein bisschen mehr Rendite geben könnte, aber das (Verlust-) Risiko der Anlage beim (End-) Kunden -also bei dir- liegt. -
Ich habe mehr Erfahrungen als gesund sind. Optionsscheine haben dafür gesorgt, dass ich einen gut gefüllten Verlusttopf und zusätzlich ein aktuelles Minus im Depot habe.
Daher: lieber Finger weg davon.
Stimme 100% zu. Optionsscheine sind einfach kein Anlageinstrument, in den USA wie übrigens CFDs verboten, das sollte schon alles sagen. Der Hauptgrund, warum Optionsscheine keinen Sinn machen ist aber folgender: Die Anleger können hier keine Stillhaltergeschäfte machen, aber genau das macht den echten Optionshandel - über eine echte Börse - so attraktiv. Ein einfaches Beispiel: Eine Aktie notiert bei 100 USD und ich wäre bereit, diese für 95 USD zu kaufen. Dann verkaufe ich einen Put (entspricht 100 Aktien) mit dem Ausübungspreis von 95 USD. Dafür bekomme ich vom Put-Käufer (der Gegenseite) je nach Schwankungsbreite der Aktie (Volatilität) und Laufzeit (z.B. 2 Monate) z.B. 2 USD Prämie. Also wäre mein Worst Case: ich muss die Aktie zu 95 kaufen, abzüglich meiner Prämie läge mein Breakeven Kurs bei 93 USD. Und jetzt kommt der Hauptvorteil: Läuft die Aktie nach oben, seitwärts oder sogar abwärts (verbleibt zum Verfallstermin aber oberhalb 95 USD), habe ich gewonnen. Allein schon wenn die Zeit vergeht, kann man Geld verdienen. Statt also OptionsSCHEINE zu kaufen, die Tag für Tag an Zeitwert verlieren, VERKAUFE ich echte Optionen. Weitere Strategien, die man mit Optionen bauen kann sind z.B.: bestehende Aktien im Depot nahezu kostenlos absichern, Zusatzrenditen auf Aktien im Bestand generieren ohne Zusatzrisiko oder auch auf Seitwärtsbewegungen setzen usw.
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Eine Geldanlagestrategie mit Stillhalteroptionen wäre grundsätzlich vorstellbar. Das müßte aber über einen ausländischen Broker erfolgen. Der sofortige Steuerabzug, wie in Deutschland praktiziert, verschließt diesen Weg für deutsche Anleger. Optionsscheinen, die bei Neobrokern häufig als Optionen bezeichnet werden, taugen wegen der Kosten nichts.
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Eine Geldanlagestrategie mit Stillhalteroptionen wäre grundsätzlich vorstellbar. Das müßte aber über einen ausländischen Broker erfolgen. Der sofortige Steuerabzug, wie in Deutschland praktiziert, verschließt diesen Weg für deutsche Anleger. Optionsscheinen, die bei Neobrokern häufig als Optionen bezeichnet werden, taugen wegen der Kosten nichts.
Ja, wenn Stillhaltergeschäfte, dann über große Broker wie Interactive Brokers und dann vor allem in den USA. So mache ich das seit Jahren und ich wünschte, das Thema wäre im deutschsprachigen Raum etwas präsenter, gibt es hier schließlich sehr gute Möglichkeiten, auch in Seitwärtsphasen Rendite zu erzielen usw.
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[...] und du spekulierst immer gegen die Bank.
Das stimmt so nicht, da die Banken das Marktrisiko hedgen. Die Banken verdienen "nur" an Provisionen, die sie in die Kurse eingepreist hat.
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Um die Sache kurz zu beschreiben, zum Finanztip-Prinzip, Geld ganz einfach, passt das alles nicht. Wer es mag soll es machen, eine Empfehlung für andere ist es für mich nicht.
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Das stimmt so nicht, da die Banken das Marktrisiko hedgen. Die Banken verdienen "nur" an Provisionen, die sie in die Kurse eingepreist hat.
Dem Anleger wird suggeriert, dass er in ein tolles Produkt investiert, bei dem er überdurchschnittlich gewinnen kann (die Betonung liegt auf "kann") - das eigentliche Risiko trägt er jedoch.
Die Bank, die das Produkt kreiert hat, verdient immer an der Provision und zwar bei jedem Szenario, das ist vollkommen richtig.
Das Risiko (der Bank) wird immer auf Andere übertragen bzw. weitergereicht. -
Schaut euch mal in den entsprechenden Foren auf Reddit um. Was man da teilweise an Verlusten sieht, da wird einem schlecht. Nur die allerwenigsten machen damit schnelles Geld.
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Dem Anleger wird suggeriert, dass er in ein tolles Produkt investiert, bei dem er überdurchschnittlich gewinnen kann (die Betonung liegt auf "kann") - das eigentliche Risiko trägt er jedoch.
Die Bank, die das Produkt kreiert hat, verdient immer an der Provision und zwar bei jedem Szenario, das ist vollkommen richtig.
Das Risiko (der Bank) wird immer auf Andere übertragen bzw. weitergereicht.Alle richtig. Nur muss man begrifflich trennen: Optionsscheine und Derivaten (hier verdient die Bank gut) und Optionen und Futures, hier verdient die Bank nur an Transaktionskosten.
Der Handel mit Optionen und Futures führt zu einer schnellen Preisfindung, auch für den Basiswert. Es gibt 2 grundsätzliche Herangehensweisen. Entweder sichere ich mit eine Position, etwa Aktien aber auch Rohstoffe etc. ab, begrenze also mein Verlustrisiko oder die erwarte höhe Kurse und möchte überproportional daran profitieren. Das eine existiert nicht oder das andere.
Man mag Spekulationen ablehnen aber Absicherungen?
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Absicherungen sind gut und recht, haben allerdings auch ihren Preis, der oft die Rendite negativ beeinflusst. Hier sei Beispielsweise der Dirk Müller Premium Aktienfonds genannt.
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