Flexible Stromtarife

KI-Zusammenfassung

: Welcher Vergleich für flexible oder dynamische Stromtarife ist verlässlich, wenn Finanztip, Stiftung Warentest, Check24 und Verivox bei gleichen Eingaben unterschiedliche Anbieter und Kosten zeigen?

Welcher Vergleich für flexible oder dynamische Stromtarife ist verlässlich, wenn Finanztip, Stiftung Warentest, Check24 und Verivox bei gleichen Eingaben unterschiedliche Anbieter und Kosten zeigen?

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  • Die Tendenz bleibt uneinheitlich, auch nachdem Finanztip direkte Anbieterkosten als eigene Vergleichsgrundlage erklärt.

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  • Kernkraftwerken

    weder Frankreich noch polen haben derzeit lauffähige AKWs

    Polen weil diese aktuell gar keine haben, die haben ihr einziges bereits nach ende der sowejetunion 1990 aufgegeben. Frühstens 2036 werden diese eines haben

    Frankreich nicht weil diese abgeschlalten sind wegen Kühlungsproblemen, und das schon seit Anfang Augst.

    übrigens betrifft dass auch weitere AKWs im Verbundnetz Europas, etwa in Rumänien und Ungarn, gerade Ungarn hat aufgrund der enromen Probleme mit ihrem AKW's derzeit massiv Versorungsprobleme, mit abschaltung u.a. der energieintensiveren Industrie etc.

    Kohle, Gas und andere Kraftwerkstypen hat Deutschland mehr als genug um diese zuzuschaltenn, sofern andere quellen nicht Günstiger Liefern können.


    was AKWs angeht ist Deutschland nicht das einzige Landwelches AKW's dauerhaft stillgelegt hat.

    Schweden hat die alten blöcke Barsebäck 1 und 2 sowie Ringhals 1 und 2 abgeschalten

    Mühleberg in der Schweiz ist auch weg

    Großbritanien und Spanien haben ebenfals etliche komplett vom netz genommen.

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  • Was du hier siehst, sind ist die logische Folge, wenn man völlig ohne Sinn und Verstand, nur einer Ideologie folgend, Windmühlen und Solarpanel immer weiter zubaut...

    Das Handeln von Wirtschaftsunternehmen im Auftrag und im Interesse der Anteilseigner, welches von Banken und anderen Instituten vielfach finanziert wird, soll ohne Sinn und Verstand erfolgen?

    An der Darstellung hege ich doch gewisse Zweifel.

  • Das Handeln von Wirtschaftsunternehmen im Auftrag und im Interesse der Anteilseigner, welches von Banken und anderen Instituten vielfach finanziert wird, soll ohne Sinn und Verstand erfolgen?

    Was für den einzelnen gut ist, muss nicht für das Gesamtsystem gut sein. Erst recht, wenn der Markt durch Subventionen verzerrt wird. Über viele Jahre wurde der Zubau neuer Erzeugungskapazität gefördert, ohne Rücksicht auf die Frage, woher der Strom kommt, wenn die Sonne untergeht. Die Folgen können wir mittlerweile nicht nur an Null- und Negativpreisen zur Mittagszeit im Sommerhalbjahr beobachten, sondern ebenso an abendlichen Preisspitzen, wenn ab 17-18 Uhr die meisten PV-Anlagen aus der Sonne gehen während die Nachfrage noch hoch ist. Oder etwas zugespitzt formuliert...wir leisten uns ein EE-System, das Strom subventionierten Strom vor allem dann produziert, wenn dafür keine ausreichende Nachfrage besteht. Und wir leisten uns ein fossiles System, das in der restlichen Zeit einspringt. Ein Teil der Problematik lässt sich durch Speicherung lösen, aber es muss jedem klar sein, dass das angestrebte 100% EE-Netz große Probleme aufwirft. Durch Abhängigkeit von Wetter, Saison und Tageszeit sowie die hohe Fluktuation der Erzeugung sind hohe Überkapazitäten nötig, um an schlechten Tagen ausreichend Strom zu produzieren. Die sind aber teuer und ruinieren aber die Preise an allen anderen Tagen.

  • Weil halt die Realität ein bisschen komplexer ist. Speicher sind immer noch relativ teuer und müssen erstmal gebaut werden. Inklusive der entsprechenden Netzanschlüsse. Die Aufwände und Kosten sind auch über verschiedene Akteure verteilt...die Solaranlage mit fixer Einspeisevergütung zahlt keine Negativpreise, das wird schön an die Allgemeinheit externalisiert. Man sollte Export und Import von Strom auch nicht verteufeln...denk vom Ausland als große Batterie

  • Weil halt die Realität ein bisschen komplexer ist. Speicher sind immer noch relativ teuer und müssen erstmal gebaut werden. Inklusive der entsprechenden Netzanschlüsse. Die Aufwände und Kosten sind auch über verschiedene Akteure verteilt...die Solaranlage mit fixer Einspeisevergütung zahlt keine Negativpreise, das wird schön an die Allgemeinheit externalisiert. Man sollte Export und Import von Strom auch nicht verteufeln...denk vom Ausland als große Batterie

    Aber wir blechen hohe Preise, wenn wir Strom brauchen und verschenken Strom, wenn wir grosse Strommengen erzeugen - oder zahlen sogar noch dafür (negative Preise). Europa wird doch hier nicht als Puffer verwendet, um die Preise allgemein zu stabilisieren, sondern hier entstehen unnötige finanzielle Belastungen für uns.

  • Es ist schon mal nicht fair, dass der Norden für die Bayern-Versäumnisse aufkommt.

    Besser als Transport sind Speicherlösungen dort, wo sie gebraucht werden. Und statt des Mimimi Engagement der Großkonzerne. Sie haben die Energiewende durch "erfolgreiche" Lobbyarbeit boykottiert, jetzt ists Zeit, etwas zurückzugeben.

  • Sie haben die Energiewende durch "erfolgreiche" Lobbyarbeit boykottiert, jetzt ists Zeit, etwas zurückzugeben.

    Es würde heute schon wesentlich mehr Stromtrassen von der Nordsee in den Süden geben, wenn die nicht von NIMBYs erfolgreich ausgebremst worden wären. Natürlich werden dann Feldhamster und Molche als Hinderungsgrund vorangestellt.

  • Es würde heute schon wesentlich mehr Stromtrassen von der Nordsee in den Süden geben, wenn die nicht von NIMBYs erfolgreich ausgebremst worden wären. Natürlich werden dann Feldhamster und Molche als Hinderungsgrund vorangestellt.

    Es gibt keinen Grund, nicht auf smarte und Speicherlösungen zurückzugreifen. Es mascht wenig Sinn, wieder Altmodisches zu fördern. Mehr private Stromerzeugung zum Eigenverbrauch. Firmendächer nutzen. Speicherlösungen sind inzwischen so gut, dass damit Flauten überbrückt werden könnten.

  • https://www.agora-energiewende.de/daten-tools/ag….08.2026/hourly

    Warum exportieren wir jede Menge Strom für umsonst, wenn er in grossen Mengen verfügbar ist, anstatt ihn zu speichern und hierfür ggf. umzuwandeln? Selbst wenn der Wirkungsgrad hierfür (noch) niedrig ist

    Zumindest bei batterielektrischen Speichern ist der Wirkungsgrad definitiv nicht niedrig. Je nach Technologie sind es zwischen 80 und 95%.

    Ich sehe die Zukunft in vielen kleinen dezentralen Speichern, beispielsweise auch solche Lösungen:
    https://www.golem.de/news/batteries…608-211584.html

  • Aber wir blechen hohe Preise, wenn wir Strom brauchen und verschenken Strom, wenn wir grosse Strommengen erzeugen

    Aber das ist im Prinzip nichts anderes als wenn jemand darüber jammert, dass er für seinen PV-Strom nur 8c/kWh bekommt und für den Netzstrom 30c zahlt. Strom muss in genau dem Moment verbraucht werden, in dem er erzeugt wird. Wer sich daran stört, soll sich einen großen Batteriespeicher in den Keller stellen und selbst speichern.

    Der Preis des Stroms zeigt eben den momentanen Wert. Und der kann mittags um 12 sehr gering sein und um 19 Uhr sehr groß. Eine kWh Strom um 12 und eine um 19 Uhr haben fast nichts miteinander zu tun.

    oder zahlen sogar noch dafür (negative Preise).

    Das liegt aber schlicht und einfach daran, dass wir (siehe #164) einfach blind den Zubau neuer Kapazität gefördert haben. Wenn ich 8c für jede kWh bekomme, dann speise ich natürlich immer ein. Egal, was der Markt dazu sagt. Und selbst bei aktuellen Neuanlagen mit Nullvergütung bei Negativpreisen wird weiter eingespeist, weil die von Negativpreisen isoliert sind. Würde man die Negativpreise an den Produzenten weitergeben, wären ganz schnell überall Abschaltungen bei Negativpreisen installiert.


    Es ist eher nicht eine Frage von Erzeugung und gleichzeitigem Verbrauch, sonder eher ein nicht leistungsfähiges Transportnetz vom Norden in den Süden.

    Das ist ein Aspekt, der gleichzeitigen Verbrauch schwierig macht. Aber selbst wenn wir annehmen, dass Strom beliebig im Land verteilbar wäre, bleiben noch Saisonalität und Tagesgang. Die Sonne geht nunmal zuverlässig abends unter, da hilft die beste Leitung nix. Aktuell haben wir etwa 14h Tageslicht (wobei die ersten und letzten Stunden wenig zählen) und 10h Dunkelheit.

  • Aber das ist im Prinzip nichts anderes als wenn jemand darüber jammert, dass er für seinen PV-Strom nur 8c/kWh bekommt und für den Netzstrom 30c zahlt. Strom muss in genau dem Moment verbraucht werden, in dem er erzeugt wird. Wer sich daran stört, soll sich einen großen Batteriespeicher in den Keller stellen und selbst speichern..

    D.h. für Stabilität zu sorgen, ist jetzt Sache des Verbrauchers? Eine Kernaufgabe erfolgreich wegdelegiert ("outsourced")

  • D.h. für Stabilität zu sorgen, ist jetzt Sache des Verbrauchers?

    Habe ich das gesagt? Nein.

    Aber Strom hat eben einen Momentanpreis. Und das aus guten technischen Gründen. Dass die Schwankungen nicht unbedingt zu unserem Vorteil sind, liegt hauptsächlich am Dirigismus der Energiepolitik. Wer bloße Erzeugung fördert statt an die Nachfrage angepasster Erzeugung...

    Mittelfristig wird übrigens kaum ein Weg daran vorbeiführen, verschiebbare Verbräuche an die aktuelle Stromerzeugung anzupassen. Das ergibt sich direkt aus der Tatsache, dass EE-Strom nicht beliebig gesteuert werden kann, sondern vom Wetter abhängig ist. Mit Elektroautos ist das auch in größerem Umfang möglich

  • D.h. für Stabilität zu sorgen, ist jetzt Sache des Verbrauchers? Eine Kernaufgabe erfolgreich wegdelegiert ("outsourced")

    Nunja, nüchtern betrachtet würde es schon die Aufwände (Regelung, Speicherung) verringern, wenn planbare und nicht-zeitkritische hohe Netzbezüge in Zeiten verschoben werden, wo dies sinnvoller ist.

    Aktuell gibt es in Baden-Württemberg ein Pilotprojekt, wo das Laden von Elektroautos an der heimischen Wallbox netzdienlich gesteuert wird. An diesem nehme ich teil, da es mir in der Tat egal ist, wann das E-Auto wieder vollgeladen ist.

  • Welche Anreize bekommst du denn da konkret und was sind die technischen Voraussetzungen?

    Es soll eine Vergütung geben, deren Höhe aber noch nicht klar ist.

    Technische Voraussetzung ist ein Auto aus dem VW-Konzern, weil die API aktuell wohl nur diese Autos ansteuern kann. Die Lösung ist eigentlich recht simpel, die Plattform setzt via API des Autos den Zielladestand und ob die Ladung gestartet oder gestoppt werden soll. Funktioniert somit auch mit "dummen" Wallboxen und Fixpreisstromtarifen und ohne Smart Meter.

    Details: FAQ | LadeFlexBW

  • Es soll eine Vergütung geben, deren Höhe aber noch nicht klar ist.

    Schade. Denn meistens hakt es weniger an der Technik und mehr an der Tatsache, dass netzdienliches Verhalten nicht wirklich honoriert wird. Wenn ich in die FAQ zum Thema PV schaue, vermute ich, dass das auch in diesem Fall so ist. Wer zu Lastspitzen aus der PV laden könnte, wird der Allgemeinheit zuliebe abgeregelt und kann später zu 30c laden...

    Aber direkt das Auto anzusteuern ist an sich eine gute Idee.

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