Aktienquote vs. Cash aktuell

  • Wie hoch ist eure Aktien-Cashquote? (Verhältnis Aktien zu Cash, Rohstoffe, Cryptos usw. bleiben außen vor) 92

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    Jetzt Ende des Jahres rekapituliere ich meine Investments.

    Mich würde mal interessieren wie hoch eure Aktienquote (inkl. Aktien ETFs) im Verhältnis zum Cash (Tagesgeld, in gewisser Weise Festgeld, Geldmarkt ETFs) derzeit ist.

    Gold/Rohstoffe/Cryptokram bleiben außen vor - das bitte vom Gesamten erstmal abziehen.

    Weiterhin würde mich interessieren ob da Reserven für:

    - "Buy the dip"

    - KI-Blase platzt (bzw. der immer erwartete "Crash")

    - Seitenlinie in Erwartung großer Rücksetzer

    darunter sind oder alles Sicherheitsbaustein ist.

  • Weiterhin würde mich interessieren ob da Reserven für:

    - "Buy the dip"

    - KI-Blase platzt (bzw. der immer erwartete "Crash")

    - Seitenlinie in Erwartung großer Rücksetzer

    Alles Geld, was investiert sein sollte, ist investiert. Eine Seitenlinie existiert bei mir nicht. Das einzige Geld, was noch nicht investiert ist, ist das Geld, welches ich noch nicht besitze.

  • Aktuelle Aktienquote knapp unter 90 % aufgrund laufender Umstrukturierung. Neben Aktien(fonds) und sicheren Anlagen gibt es auch noch je eine kleine Schippe Gold und Anleihen mittlerer Laufzeit. Die selbst bewohnte Immobilie spielt auch eine Rolle.

    Der Geldmarktteil ist vorrangig für anstehende Ausgaben/Renovierung/Zähne etc.

    Die KI Blase lässt mich ähnlich kalt wie die US-Bubble. Das Depot ist entsprechend ausgerichtet. Wenn es knallt, dann knallt es halt. Sollte der Fall eintreten, werde ich den risikoarmen Teil reduzieren.

  • Über 97% meines Geldes ist in Aktien-ETF und einer Union Investment Altlast investiert.

    Neben dem Investment habe ich noch einen Notgroschen für 5-6 Monate sowie einen dreistelligen Betrag auf dem Girokonto, das ist aber oben schon mit eingerechnet.

  • Die Frage ist sehr individuell und hängt maßgeblich von der jeweiligen Lebenssituation ab. Ein 70-Jähriger wird in der Regel eine andere Aktienquote haben als ein 25-Jähriger.

    Zudem fehlt bei den Optionen die Möglichkeit, mehr als 100 % Aktien abzubilden – etwa für den Fall, dass man einen gehebelten ETF im Portfolio beimischt.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Ich hab nur das Nötigste bar verfügbar, macht derzeit ca. 1,5% vom Vermögen.
    Ist mit den 2% EZB Zins verzinst.

    Buy the Dip wird dann mit diesem geringen Bestand gemacht, bis er fast auf 0 ist. Laufende Kosten können noch mit der Kreditkarte (kostenlos) gepuffert werden.
    Eventuell kann ich dann auch Geld leihen wenn’s ein guter Dip, bzw. eher Crash ist.

    Groß Geld bar vorhalten will ich nicht, weil man weis ja nie, ich bin lieber investiert und kratz dann bei einer Gelegenheit halt alles zusammen was ich kriegen kann.

  • Und selber?

  • Ich hab nur das Nötigste bar verfügbar, macht derzeit ca. 1,5% vom Vermögen.

    Was natürlich auch wieder nichts heißt. Man müsste so eine Umfrage eigentlich mindestens staffeln in mittel fünfstellige, niedrig und mittel sechsstellige sowie siebenstellige Vermögen.

    Und die Frage nach Immobilien kann man natürlich weglassen, aber das bedingt ja wieder völlig unterschiedliche Konstellationen.

    Menhir Hast du denn schon Erkenntnisgewinne mitnehmen können?

  • Ich bin 70 und habe mir einreden lassen, dass ich auf Sicherheit setzen muss. Alles Mist. Ich bin Kursschwankungen gewohnt und kann damit umgehen, darum verkaufe ich die Geldmarkt Produkte und gehe wieder in Etfs.

    Wenn man sich eine dynamiaierte Entnahme leisten kann, ist eine hohe Aktienquote aus meiner Sicht das Mittel der Wahl. 👍😊

  • ich bin 71 und über die Jahre doch vorsichtiger geworden = risikoarm-/reich je 50 %. Die Ausschüttungen aus beiden reichen zusammen mit den Renten um die Ausgaben vollständig finanzieren zu können. Trotzdem stocke ich den Risikotopf nicht aus da die Zeit des "Aussitzens" kürzer wird. Den risikoarmen Topf habe ich zu 90 % im GMF-ETF, Festgeldanlagen mache ich nicht (mehr).

  • Bei der Fragestellung geht der TE davon aus, dass Aktien plus Cash, in welchem Verhältnis auch immer, den Großteil des Vermögens ausmachen. Das allerdings dürfte, abhängig von Alter und Lebenssituation, stark variieren.

    Aktien und Cash machen in meinem Fall zwar einen nicht unerheblichen, jedoch nicht den überwiegenden Teil meines Vermögens aus. Für viele wahrscheinlich unverständlich, aber aktuell ist Cash bei mir fast sechsstellig. Auf Tagesgeldkonten und ein kleiner Teil sogar als Bargeld. GMF ist für mich uninteressant wegen der Transaktionsgebühren. Auf blutdrucksteigernde Geschäftsbeziehungen zu Nullgebühren-/Nullservice-Neobrokern kann ich verzichten.

    Warum mache ich das so? Weil die Flexibilität dadurch stressreduzierend wirkt. Ich muss dann eben nicht überlegen, welche ETF-Anteile ich jetzt verkaufen muss, wenn mir der Dachdecker sagt, dass die Reparatur/Renovierung wohl einige Zehntausend kosten wird. Übrigens ist auf dem Girokonto auch genügend Geld, damit ich nicht über Weihnachten hungern muss, wenn die Kfz-Versicherung versehentlich ein paar Tage zu früh abbucht;). Nebenbei kann man auch mal solche Nobrainer mitnehmen, wie den Kursrückgang bei Gold vor einigen Wochen.