Von mir gab und gibt es weiterhin ausschließlich die Papierform. Solange diese Formulare von der Finanzbehörde selbst online bereit gestellt werden - muss niemand auf Elster umsatteln. Die KI muss nicht jedes Detail meiner privaten Technik wissen - egal ob Laptop oder Handy-App.
Steuererklärung in Papierform - wie lange noch?
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KaffeeOderTee -
28. Januar 2026 um 06:06 -
Erledigt
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Die KI muss nicht jedes Detail meiner privaten Technik wissen - egal ob Laptop oder Handy-App.
Glaubst du ernsthaft, dass deine Erklärung auf Papier ausschließlich per Hand vom Sachbearbeiter bearbeitet wird? Überleg mal, wieso es ein standardisierter Vordruck ist, der ausgefüllt werden muss. Die Papierbögen werden beim Finanzamt gescannt und anschließend genauso automatisiert verarbeitet, wie ein online übermitteltes Formular.
Und selbst wenn es von Hand gemacht wird, dann gibt der Sachbearbeiter die Daten ins System ein und dann läuft da der übliche Prüfalgorithmus, welcher dann von der gleichen KI unterstützt wird, wie bei der elektronischen Erklärung.
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Raub ihm doch nicht die letzte Illusion. Aber faszinierend was der Antrieb ist, um sich selber mehr Arbeit zu machen.
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Von mir gab und gibt es weiterhin ausschließlich die Papierform. Solange diese Formulare von der Finanzbehörde selbst online bereit gestellt werden - muss niemand auf Elster umsatteln. Die KI muss nicht jedes Detail meiner privaten Technik wissen - egal ob Laptop oder Handy-App.
Dieser Einwurf ergibt auf vielerlei Arten überhaupt keinen Sinn.
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Dieser Einwurf ergibt auf vielerlei Arten überhaupt keinen Sinn.
Diese Meinung hatte auch ein (ehemaliger) Forist, der stolz immer wieder betonte wie wichtig im die Formulare seien.
Ist eben Ansichtssache. -
Und selbst wenn es von Hand gemacht wird, dann gibt der Sachbearbeiter die Daten ins System ein und dann läuft da der übliche Prüfalgorithmus, welcher dann von der gleichen KI unterstützt wird, wie bei der elektronischen Erklärung.
Ich weiß nicht, ob das Finanzamt schon so weit ist...aber in der Wirtschaft geht die Post mittlerweile zu großen Teilen durch eine Schrifterkennung. Von Hand wird nur noch eingetippt, wenn das für die Maschine nicht lesbar ist.
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Ich weiß nicht, ob das Finanzamt schon so weit ist...aber in der Wirtschaft geht die Post mittlerweile zu großen Teilen durch eine Schrifterkennung. Von Hand wird nur noch eingetippt, wenn das für die Maschine nicht lesbar ist.
Ich gehe schon davon aus, dass die Papierbelege erstmal gescannt und über eine Schrifterkennung ins System übertragen werden. Gerade der standardisierte Vordruck ist ja geradezu prädestiniert dafür.
Wollte mit meinem zweiten Absatz eher darauf hinaus, dass der KI hier kein Entkommen ist. Wenn die nicht schon am Anfang zuschlägt (Schrifterkennung und Datenübernahme) dann zumindest bei der Validierung und Weiterverarbeitung.
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Das "nackte" Elster-Programm finde ich recht unübersichtlich und nicht benutzerfreundlich. Ich besorge mir daher jährlich ein Steuerprogramm von einem bekannten Discounter (A***), das für kleines Geld angeboten wird. Dieses Programm ist für die private Steuererklärung vollkommen ausreichend und wesentlich bedienerfreundlicher.
Anschließend wird es elektronisch an das Finanzamt "hochgeladen" und alles ist gut.mache ich genauso....
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Dieser Einwurf ergibt auf vielerlei Arten überhaupt keinen Sinn.
Auch in der Art, dass offenbar jegliches Digitale als KI bezeichnet wird.
Ich würde an seiner Stelle keine Papierformulare verwenden, sondern nur nit Textaufgaben arbeiten. "Zeichnen Sie eine Tabelle .... Tragen Sie in Zeile 46 den Wert Nullkommanichts ein."

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Von mir gab und gibt es weiterhin ausschließlich die Papierform. Solange diese Formulare von der Finanzbehörde selbst online bereit gestellt werden - muss niemand auf Elster umsatteln. Die KI muss nicht jedes Detail meiner privaten Technik wissen - egal ob Laptop oder Handy-App.
Wo ist da KI?
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Von mir gab und gibt es weiterhin ausschließlich die Papierform. Solange diese Formulare von der Finanzbehörde selbst online bereit gestellt werden - muss niemand auf Elster umsatteln. Die KI muss nicht jedes Detail meiner privaten Technik wissen - egal ob Laptop oder Handy-App.
Die KI im FA kommt erst dann zum Tragen, wenn alle Daten von Dir elektronisch eingespeist sind.
Ob du die Daten nun in Elster eintippst oder auf einen Bogen schreibst der eingelesen und ausgewertet wird. Die Daten über dich, die die KI im FA bearbeitet, sind alle da!. -
Die KI im FA kommt erst dann zum Tragen, wenn alle Daten von Dir elektronisch eingespeist sind.
Ob du die Daten nun in Elster eintippst oder auf einen Bogen schreibst der eingelesen und ausgewertet wird. Die Daten über dich, die die KI im FA bearbeitet, sind alle da!.Ist das wirklich KI oder sind das irgendwelche Prüfalgorithmen?
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Ist das wirklich KI oder sind das irgendwelche Prüfalgorithmen?
Früher waren das normale Prüfalgorrithmen, heutzutage wird das wohl alles KI genannt.

Wo der Unterschied und beider Grenzen liegen hat sich mir noch nicht ganz so erschlossen.
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Früher waren das normale Prüfalgorrithmen, heutzutage wird das wohl alles KI genannt.

Wo der Unterschied und beider Grenzen liegen hat sich mir noch nicht ganz so erschlossen.
Ich glaube, darauf wollte ich etwa raus.
Für mich ist ein Algorithmus irgendeine von einem Menschen eingegebene Logik, nach der irgendwas geprüft wird. Z.B. wenn man Kinder in der Steuererklärung angegeben hat, wird geschaut, ob irgendwo Riester-Kinderzulagen sind.
KI ist für mich etwas, was selbst rausfindet, welche Prüfungen sinnvoll sind und die dann macht. -
Ich glaube, darauf wollte ich etwa raus.
Für mich ist ein Algorithmus irgendeine von einem Menschen eingegebene Logik, nach der irgendwas geprüft wird. Z.B. wenn man Kinder in der Steuererklärung angegeben hat, wird geschaut, ob irgendwo Riester-Kinderzulagen sind.
KI ist für mich etwas, was selbst rausfindet, welche Prüfungen sinnvoll sind und die dann macht.Würde ich so ähnlich sehen, mir fällt da das Beispiel Steuersoftware ein: Bisher klicke ich da an, welche "Rollen" ich habe (Arbeitnehmer, Selbstständiger, Rentner, Anleger, Vermieter etc.) und es werden die Bereiche freigeschaltet, zu denen ich Angaben machen muss. Die Software zeigt mir dann (anhand von Algorithmen, also vorher festgelegten Schlussfolgerungen) an, wo ich was eintragen muss, eintragen muss ich aber meist selbst. Eventuelle Belege weise ich in der Regel auch selbst zu.
Bei einer KI müssten diese Schlussfolgerungen nicht vorbelegt sein, da sollte es reichen, dass ich alle Belege (oder halt Daten, z.B. vom Finanzamt) reinkippe und die KI das dann systematisch aufbereitet. Dem Algorithmus im Steuerprogramm hat jemand "WENN Elternschaft DANN Kindergeld UND Betreuungskosten" einprogrammiert, die KI hat "gelernt", dass diese Bezüge wahrscheinlich ist.
Genauer kann ich es nicht erklären, aber dann würde ich wohl auch woanders sitzen.
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Für die elektronische Bekanntgabe einer elektronisch eingereichten Steuererklärung wird es eine Widerspruchslösung geben.
Eine KI ist bei der Finanzverwaltung nicht im Einsatz, ein interner Algorithmus natürlich schon. Inwieweit KI ihren Einzug in die Finanzverwaltung halten wird, ist vermutlich nur eine Frage der Zeit. Im Hinblick auf KI Halluzinationen wird das vorallem auf rechtlicher Ebene ggf. ein Problem.
Bezüglich Wegfall der Papierformulare ist mir nichts bekannt und halte das auch für abwegig. In Zeiten, in denen z.b. Rentner eig. nur noch den Mantelbogen ausfüllen müssen, um Ihrer Steuererklärungspflicht nachzukommen, wäre es nicht sehr sinnvoll die Papiererklärung wegfallen zu lassen. Die Erklärungen werden (nach meinem Kenntnisstand) in allen Bundesländern gescannt und elektronisch eingespielt. Die Papiererklärung hat dahingehend einen deutlichen Nachteil, da Eintragungsfehler eine automatische Verarbeitung samt Erstellung eines Steuerbescheides unterbinden.
Elster ist nicht sehr komfortabel, aber hat mit der Zeit trotzdem einige Komfortfunktionen bekommen. Man kann sich relativ sicher an jedem Gerät einloggen ohne Zertifikatsdatei (über Elster Secure), kann die elektronischen Daten automatisch einspielen, kann seine Lohnsteuerabzugsmerkmale anfragen (z.b. wenn man den Wechsel der Steuerklasse beantragt hat), kann diverse Anträge direkt online einreichen (Antrag auf Lohnsteuerermäßigung), bekommt eine Vorabinformationen mit Änderungsvergleich, kann den Bescheid auch heute schon auf Wunsch online im Elsterkonto zustellen lassen, kann Belege archivieren und mit der Erklärung zu einem späteren Zeitpunkt verknüpfen oder als Belegnachreichung ans Finanzamt separat übermitteln usw.!
Wer sich ein bisschen Zeit nimmt, kommt als "normaler Arbeitnehmer" sehr gut damit klar. Auch mit den üblichen zusätzlichen Eintragungen (Handwerkerleistungen, Spenden, außergewöhnliche Belastungen, Anlage Kind). Die Prüfhinweise sind hier und da noch ausbaufähig, aber wenn sie abgearbeitet werden, besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, dass man 2 Wochen später seinen Steuerbescheid im Briefkasten hat (ggf. samt Erstattung auf dem Konto).
Mit Elsterkonto kann man dann auch postalische Anfragen direkt einsehen und damit schneller auf Anfragen seitens des Finanzamtes reagieren und hat das Schreiben gleichzeitig sicher und jederzeit aufrufbar verfügbar.
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Ich kann aber auch ein Steuerprogramm nehmen - mit allen Komfortfunktionen - und trotzdem am Ende einen Ausdruck machen und in Papierform abgeben und in Papierform meinen Steuerbescheid bekommen.
Wenn man den Bescheid elektronisch bekommt, bekommt man ihn dann zugesandt (email)? Oder holt man sich den von Finanzamt ab (download)? Die Variante "download" dürfte sicherer sein. Wobei man sich bei der Papierform auch fragen kann ob/wie sicher der Transport ist.
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Wenn man den Bescheid elektronisch bekommt, bekommt man ihn dann zugesandt (email)?
Natürlich nicht. Du bekommst eine Info-Mail, dass der Bescheid verfügbar ist. Man loggt sich ein und das Programm lädt dir die Erklärung runter. Außerdem gibt es einen Vergleich zum vorausgesagten Wert. Ist bei mir seit Jahren 0. Natürlich kann man auch einen Widerspruch im Programm schreiben und hochladen. Das sind meine Erfahrungen mit WISO Steuer, das die Elster-Schnittstelle nutzt und um Längen leistungsfähiger als die Elster-Oberfläche ist. Was hier über KI geschrieben wird, ist eine halb- bis nichtswissende Scheindiskussion.
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Ich kann aber auch ein Steuerprogramm nehmen - mit allen Komfortfunktionen - und trotzdem am Ende einen Ausdruck machen und in Papierform abgeben und in Papierform meinen Steuerbescheid bekommen.
Das ist in meinen Augen ein bisschen so, als würde man sich ein Fahrrad kaufen, um es dann zu schieben. Vielleicht kann man den Ausdruck auch noch mal handschriftlich übertragen und das finale Formular dann per Fax ans Finanzamt schicken, also das Fahrrad tragen.
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Das ist in meinen Augen ein bisschen so, als würde man sich ein Fahrrad kaufen, um es dann zu schieben. Vielleicht kann man den Ausdruck auch noch mal handschriftlich übertragen und das finale Formular dann per Fax ans Finanzamt schicken, also das Fahrrad tragen.
....und anschließend einen Witz über die verschnarchte Finanzverwaltung reißen.
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