Diskussion zu einer größeren Einmalanlage

  • Sehr geehrtes Forum,

    ich bin in der angenehmen Situation ca. 1.6 Mio Euro anzulegen und würde das gerne mit Euch diskutieren. Das Geld kommt aus dem Verkauf von Aktien (bzw. wird von da kommen). Ich möchte keine Aktien mehr haben sondern nur noch ein (paar) ETF.

    Eigentlich hieß es für mich: alles stur z.B. in den Vanguard FTSE All-World UCITS ETF

    Nun meine Frage:

    Gibt es irgendwelche Punkte, die dagegen sprechen bzw. weswegen Ihr das anders machen würdet (damit ist nicht gemeint Einmalanlage vs. zeitversetzte Anlage).

    Mögliche Varianten dazu (nur um ein paar zu nennen):

    1) 800k in den Vanguard FTSE All-World und 800k in den Invesco FTSE All-World

    2) 800k in den Vanguard FTSE All-World und 800k in den Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1C

    3) 800k in zwei FTSE All-World und 800k in zwei MSCI World

    4) 200k in 8 unterschiedliche FTSE All-World Anbieter.

    5).... usw. Ich hoffe, das Prinzip war verständlich.

    Ich habe mich nicht stur auf Vanguard oder Invesco oder Xtrackers eingeschossen, ich wollte einfach nur gängige nennen.

    Das Insolvenzrisiko ist mir bewusst bzw. dass dahinter theoretisch kaum ein Risiko steht - das kann ich für mich ignorieren.

    Das Risiko der Veruntreuung nagt da schon eher an mir auch wenn es noch so gering sein mag (gab es überhaupt einen nachgewiesenen Fall davon?). Daher kam ich überhaupt auf die Idee, den Betrag zu splitten (ich war es bei Aktien ja auch gewohnt "mehrere" zu haben)

    Vielleicht gibt es noch andere Punkte z.B. den Fondsitz, Änderungen der TER welche eine Rolle spielen könnten?

    Ich gehe zwar davon aus, dass diese Einmalanlage gleich einer Kleineren sei, aber Schwarmwissen ist ja nie verkehrt und frische Gedanken regen auch zum Nachdenken an :)

    Mit freundlichen Grüßen

    dafigero

  • dafigero 4. Februar 2026 um 15:47

    Hat den Titel des Themas von „Diskussion zu einer größerer Einmalanlage“ zu „Diskussion zu einer größeren Einmalanlage“ geändert.
  • Kater.Ka 4. Februar 2026 um 16:06

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Welches konkrete Ausfallrisiko soll denn vorliegen? Das "schlimmste" wäre der Domizilwechsel oder die Verschmelzung oder Einstellung des Fonds. Das würde Steuer auslösen. Alles andere ist abgesichert. Das einzig echte Ausfallrisiko wäre die Insolvenz der Verwahrstelle des ETFs. Wenn das mal vorkommen sollte, hätten wir aber andere Probleme. Insolvenz der Depotbank egal, Insolvenz des ETF Anbieters würde eine Steuerszenario auslösen, aber das Geld wäre nicht weg. Domizilwechsel ist bei nem Welt ETF das "realistischste" Szenario. Wenn sich die Besteuerung in Irland ändern würde, beträfe das aber quasi jeden Welt ETF.

    Mehr als 2 Anbieter erscheinen mir nicht sinnig und das auch eher für den Kopf, als eine Risikoverminderung.

  • 1) 800k in den Vanguard FTSE All-World und 800k in den Invesco FTSE All-World

    Könnte ich nachvollziehen, wenn man lediglich unter leichtem Verfolgungswahn leidet.

    Ich frage mich dann allerdings schon, ob Du und Dein Partner / -in auch in zwei getrennten Zimmern schlaft, denn dann würde sich die Chance, dass im Fall eines Wohnungsbrandes wenigstens einer von Euch überlebt, deutlich erhöhen.

    2) 800k in den Vanguard FTSE All-World und 800k in den Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1C

    3) 800k in zwei FTSE All-World und 800k in zwei MSCI World

    Halte ich beides für Quatsch. Man kann sich schon entscheiden, ob ich die Schwellenländer jetzt im Depot haben will oder nicht.

    4) 200k in 8 unterschiedliche FTSE All-World Anbieter.

    Ich fürchte, so viele gibt es nicht. Bisher gab es wohl keinen Anleger, der unter schwerem Verfolgungswahn litt und das nachgefragt hat.

  • Auf jeden Fall sollte man bei den Zahlen - und bevor man alles in einen ETF legt - überlegen, ob die Wegzugsbesteuerung für einen selbst relevant ist oder werden könnte. Sicher ist sicher!

    Und ich würde auf verschiedene ETFs aufteilen, und zwar nicht nur MSCI ACWI oder FTSE AllWorld, sondern auch sowas wie der Kommer-ETF. Aber das ist Geschmacksfrage und Glaubenssache. ;)

  • Sofern ggf. eine Auswanderung denkbar ist, solltest pro ETF weniger als 500k investieren. Oberhalb greift eine Wegzugsbesteuerung. Das bedeutet, es sollten mind. 4 ETFs sein. Daneben ist interessant, ob Du Ausschüttungen haben willst. Sind Überlegungen zum Thema Techfokussierung oder hohes US-Gewicht wichtig? Eine Diversifizierung über verschiedene Fondsanbieter halte ich auch für keinen Fehler.

    Ich hätte kein Problem damit FTSE All World mit MSCI ACWI IMI zu kombinieren, aber damit kommst Du nur auf drei. Je nach Vorliebe könnte man einen Equal Weight ergänzen, oder einen Dividenden ETF, falls Ausschüttungen von Vorteil sind. Auch der Rafi ist eine Idee oder der Kommer ETF.

    Denk dran, dass Du zum Jahresanfang für die Vorabpauschalen ordentlich Cash vorhalten musst.

  • Der Hinweis auf die Wegzugsbesteuerung ist ein sehr guter Hinweis. Ist mir bekannt, aber hatte ich bei der Thematik so nicht auf dem Schirm. Über Sinn oder Unsinn dieser Regelung (und deren leichte Umgehung) kann man sicher trefflich streiten.

  • Sofern ggf. eine Auswanderung denkbar ist, solltest pro ETF weniger als 500k investieren. Oberhalb greift eine Wegzugsbesteuerung. Das bedeutet, es sollten mind. 4 ETFs sein. Daneben ist interessant, ob Du Ausschüttungen haben willst. Sind Überlegungen zum Thema Techfokussierung oder hohes US-Gewicht wichtig? Eine Diversifizierung über verschiedene Fondsanbieter halte ich auch für keinen Fehler.

    Ich hätte kein Problem damit FTSE All World mit MSCI ACWI IMI zu kombinieren, aber damit kommst Du nur auf drei. Je nach Vorliebe könnte man einen Equal Weight ergänzen, oder einen Dividenden ETF, falls Ausschüttungen von Vorteil sind. Auch der Rafi ist eine Idee oder der Kommer ETF.

    Denk dran, dass Du zum Jahresanfang für die Vorabpauschalen ordentlich Cash vorhalten musst.

    Besten Dank für den Hinweis. Die Hintertür möchte ich mir natürlich gerne offen halten.

    Da das Hauptvermögen anderweitig gebunden ist hatte ich die Wegzugbesteuerung vergessen, da dort sowieso voll zugelangt werden würde.

    Schwachzocker es ging mir nicht per se um Schwellenländer Ja/Nein, sondern einfach um die Sinnhaftigkeit einer Aufteilung von einer relativ großen Summe. Wahn zu unterstellen und generell deine Tonart finde ich irgendwie schräg. Aber vielleicht hattest Du heute einfach einen schlechten Tag?

    Und an der Antwort von 90 Prozent Aktien hat man ja auch gesehen, dass mein Beitrag nicht sinnlos war. Das hattest Du auch nicht auf dem Schirm, vermutlich weil Dir diese Summen fremd sind, und konntest somit etwas dazu lernen :)

    Ob es jetzt MSCI World, FTSE All-World, EM , Kommer usw. wird ist mir nicht so wichtig. Ich finde alle breiten ETF gut und nachvollziehbar und da es noch mehr Vermögen gibt schließe ich keinen aus.

  • Denk dran, dass Du zum Jahresanfang für die Vorabpauschalen ordentlich Cash vorhalten musst.

    Oder man treibt den Aufwand, zum Jahresende entsprechend Anteile zu verkaufen. Ist am Ende auch nicht teurer wie eine Dist-Variante zu nehmen, die immer mind. den benötigten Betrag (nach Steuern) ausschütten wird.

    Vielleicht gibt es noch andere Punkte z.B. den Fondsitz, Änderungen der TER welche eine Rolle spielen könnten?

    Dass ein Anbieter eines Welt-EFTs in Europa Steuerschädlich von Irland in ein anderes Land wechselt, habe ich noch nicht gelesen. Aber wer weiss, was sich im Anlagehorizont Steuerlich alles ändern wird. Mit 30 mag man auf die TER schauen, mit 50-60 sind mir (im Rahmen der genannten ETFs) andere Dinge wichtiger.

    Ich würde nur zwei Dinge beachten:

    • habe ich ggf. vor, aus D auszuwandern. Dann nicht mehr wie 500k€ in einen ETF
    • Je nach Broker diesen vorab informieren, dass man eine solchen Betrag anlegt, damit der nicht erst einmal mit Geldwäscheverdacht ankommt und die Einzahlung bis zur Klärung blockiert.

    Ich würde eher 1) wie 2) oder 3) nehmen. Warum plötzlich einen MSCI World dazu mischen, wenn es bisher ein FTSE All-World ist. Dann würde ich einen ACWI oder ACWI IMI dazu nehmen, oder (wenn es auch um Ausschüttungen gehen sollte) einen FTSE All-World High-Dividend.

    Persönlich würde ich zum FTSE All-World noch einen anderen ETF dazu mischen, aber das ist nur meine persönliche "Vorliebe" ohne Rücksicht auf die hist. Rendite.

  • Welches konkrete Ausfallrisiko soll denn vorliegen? Das "schlimmste" wäre der Domizilwechsel oder die Verschmelzung oder Einstellung des Fonds. Das würde Steuer auslösen. Alles andere ist abgesichert. Das einzig echte Ausfallrisiko wäre die Insolvenz der Verwahrstelle des ETFs. Wenn das mal vorkommen sollte, hätten wir aber andere Probleme. Insolvenz der Depotbank egal, Insolvenz des ETF Anbieters würde eine Steuerszenario auslösen, aber das Geld wäre nicht weg.

    Es gibt noch den Fall, dass z.B. die Bank selbst bzw. einer ihrer Mitarbeiter das Geld veruntreut (z.B. nur vorgibt Anteile zu kaufen, tatsächlich aber keine kauft, oder Anteile verleiht und dann pleite geht). Dann sind nur 20.000 EUR abgesichert (§ 4 AnlEntG - Einzelnorm).

    Bankdepots sind nicht so sicher wie gedacht | FAZ

    Auszug:

    Zitat

    Doch was bedeutet es, wenn ein Kreditinstitut Wertpapiere nicht zurückgeben kann? Anleger könnten dann ihre Aktien oder Anleihen nicht mehr verkaufen oder das Depot auf ein anderes Finanzinstitut übertragen. Der Gesetzgeber habe bei diesem Passus Betrugsfälle vor Augen gehabt, heißt es vom Bankenverband. So ist es vorstellbar, dass einzelne Finanzinstitute oder Wertpapierhäuser einen Kundenauftrag zum Beispiel zum Kauf von Siemens-Aktien im Wert von 5.000 Euro gar nicht ausführen, sondern die Wertpapiere nur scheinbar im Depot verbuchen und das Geld anderweitig verwenden. Sollte das Geldhaus dann zum Beispiel zahlungsunfähig werden und seiner Pflicht zur Rückgabe der Wertpapiere an den Kunden nicht nachkommen können, greift das EAEG.

    Denkbar wäre es aber theoretisch auch, dass ein Kreditinstitut die Wertpapiere des Kunden entgegen aller Absprachen und im Anschein, es seien die eigenen, verleiht - sei es im Rahmen von Pensionsgeschäften oder um durch Leerverkäufe entstandenen Lieferverpflichtungen nachzukommen.

    Ist es wahrscheinlich, dass so ein Fall eintritt? Nein.

    Ist es unmöglich? Auch nicht.

    Ich finde, es hat nichts mit "schwerem Verfolgungswahn" zu tun (wie Schwachzocker meint), wenn man sich bei einem hohen Vermögen gegen dieses Risiko absichert, indem man sein Geld z.B. auf zwei Depots bei zwei Banken verteilt.

    Das hat nebenbei auch noch den positiven Effekt, dass man auch den Fall absichert, dass eine Bank mal größere technische Probleme hat und man vielleicht mal für einen Zeitraum X nicht auf das Depot zugreifen oder handeln kann.

    Ich würde jetzt nicht anfangen, 1,6 Millionen auf zig Depots zu je 20.000 zu verteilen, aber auf zwei Depots zu verteilen finde ich jetzt nicht so verrückt. Genauso auch die Idee, auf zwei ETFs von zwei unterschiedlichen Anbietern zu verteilen. Schadet nichts, kostet nichts, hilft aber ggf. irgendwann mal weiter.

  • dafigero

    Du hast ein Aktiendepot von 1,6 Millionen, das du in ETFs umsetzen möchtest. Dein Hauptvermögen sei allerdings anders angelegt. Man rät dir hier, nicht mehr als 500.000 € in einen ETF zu stecken, weil der Fiskus sonst im Fall, dass du auswanderst, voll zulangen würde. Müsstest du nicht zunächst vor Augen haben, dass der Fiskus voll zulangt, wenn du dein Aktiendepot in ETFs umsetzt?

  • Genau davon habe ich geredet. Danke dafür, dass Du es allgemeinverständlich aufgearbeitet hast.

    Natürlich sehe ich dort kein 10%+ Risiko. Es ist (sehr) gering, aber eben möglich. Wirecard (auch wenn es dort vielleicht um etwas anderes geht/ging) hat auch keiner (bis auf die Insider) kommen sehen. Daher werde ich auch nicht auf 20k runtergehen. Vermutlich wird es bei 480k-490k bleiben (wegen der Wegzugbesteuerung). Damit sind es schon in meinem Fall 4 ETF und damit ist dieses Risiko für mich ausreichend abgesichert.

    Und auch wenn es nicht mein Hauptvermögen sein sollte, finde ich den Punkt trotzdem beachtenswert. Beim Thema Insolvenz sehe ich es wie schon beschrieben gelassener, da hier eigentlich nur die Zeit (bis man an das Sondervermögen dran kommt) das Hauptrisiko ist.

    Warum plötzlich einen MSCI World dazu mischen, wenn es bisher ein FTSE All-World ist. Dann würde ich einen ACWI oder ACWI IMI dazu nehmen, oder (wenn es auch um Ausschüttungen gehen sollte) einen FTSE All-World High-Dividend.

    Persönlich würde ich zum FTSE All-World noch einen anderen ETF dazu mischen, aber das ist nur meine persönliche "Vorliebe" ohne Rücksicht auf die hist. Rendite.

    Ich höre gerne persönliche Vorlieben, so lernt man einen anderen Horizont kennen :). Welche würdest Du nehmen?

    Soll es wirklich nur das Asset „Aktien“ sein?
    Dann würde ich es maximal einfach in einen breitgestreuten ausschüttenden Weltaktienfonds investieren. Fertig.

    Vollmachten und Patientenverfügung nicht vergessen.

    Danke Dir für den Hinweis. Dieses Paket ist ein Teil des Gesamtvermögens, daher darf es in diesem Fall "nur" Aktien sein.

    Was wären denn deine Empfehlungen?

    (Versorgungs-)Vollmachten und Patientenverfügungen sind zum Glück schon bedacht. Aber Du liegst vollkommen richtig, dass viele dies übersehen. Jeder sollte, egal wie hoch das Vermögen ist, diesem Thema zumindest einmalig größere Beachtung schenken.

    Auch das Thema Nachlass wird gerne auf die lange Bank geschoben, welches zugegeben auch kein schönes Thema ist. Hier ist die Regelung am angenehmsten, wenn man noch gesund ist und das Thema Tod noch nicht "greifbar". Aber natürlich sprechen hier gewisse Punkte dagegen, da, um nur einen Punkt zu nennen, minderjährigen Kindern eine Übertragung von Firmenanteilen (Thema Ergänzungspfleger) tunlichst unterlassen werden sollte und liquide Mittel die bessere Wahl wären, diese aber meist anderweitig gebunden sind.

    Beides sind Themen, welche bei Leuten im jungen und mittleren Alter (zu denen ich zwar auch gehöre) gerne ignoriert werden, da das aktuelle Leben genug Herausforderungen bietet und hier auch kein Mehrwert (für sich selber) geschaffen wird.

    Aber ich persönlich finde es spannende Themen, über die ich gerne nachdenke und diskutiere.

  • Ich höre gerne persönliche Vorlieben, so lernt man einen anderen Horizont kennen :). Welche würdest Du nehmen?

    Persönliche Verlieben?! Puuuh...lieber nicht in einem öffentlichen Forum. Du schreibst zwar, dass Du sie gern hörst, ich weiß aber, dass Du sie nicht hören möchtest.

    Welche ich nehmen würde?!

    Also auf jeden Fall einen FTSE World, dann einen MSCI World exUSA, um das Trumprisiko zu senken. Es könnte ja mal etwas passieren. Man weiß ja nie.

    Nun ist Europa aber zu hoch gewichtet. Die Wahrscheinlichkeit, dass etwas passiert, ist zwar sehr gering, aber möglich. Deshalb nehme ich noch einen Schwellenländer-ETF hinzu.

    Zur Abrundung des Ganzen nehme ich noch einen Dividenden-ETF hinzu. Die Gewichtung ist mir hier egal, Hauptsache ich habe gute Gefühle bei den Ausschüttungen. Dazu eine kleine Prise Value-ETF. Schließlich kann man nicht ausschließen, dass man sonst etwas verpasst. Möglich wäre es jedenfalls. Und warum dieses Risiko eingehen?!

    Alle ETF kommen natürlich von verschiedenen Anbietern. Außerdem achte ich darauf, dass die Assets bei verschiedenen Verwahrstellen lagern. Man weiß ja nie. Es könnte ja immerhin sein, dass die Bänker von diesem Geld Gruppensexpartys in Brasilien veranstalten.

    Wenn ich mit meiner Freundin spazieren gehe, bitte ich sie, die andere Straßenseite zu benutzen, damit wir im Falle eines Verkehrsunfalles nicht beide tot sind. Das ist zwar unwahrscheinlich, aber trotzdem beachtenswert. Es könnte ja mal passieren.

  • Was wären denn deine Empfehlungen?

    Einmal "Probesterben" durchführen.

    Meinen Kumpel hab ich schon gefragt ob er meine Urne trägt.

    Meine Frau darf/kann entscheiden wo sie diese Urne hin haben möchte.

    Den Pröddel den jetzt noch besitze versuche ich nicht noch zu mehren.

    Also ausmisten und wirklich nur noch Gegenstände behalten die einem langfristig Freude bereiten.

    Den Rest so einfach wie möglich strukturieren und organisieren damit zumindest die direkten Erben bescheid wissen was da los.

    Ich helfe meiner Schwester gerade bei einem Erbe bei dem überhaupt nix geregelt ist. Das ist der Wahre "Horror" . Von Schmuddelheften im Büro bis zu unbekannten Krediten und unbezahlten Beerdigungskosten der Eltern des Erblassers. Fürchterlich auf mehreren Ebenen.....

  • Eine einfache Struktur hilft auf jeden Fall. Eine Empfehlung noch von mir: eine verschlüsselte Form deren Inhalt Zugangsdaten, Passwörter, Tresorkombinationen, Standorte etc enthält und nur eine andere Vertrauensperson kennt. Mit verschlüsselt meine ich keine digitale Verschlüsselung sondern eine eigens erstellte "Manuelle". Exemplarisch: alle Seiten in zwei Teile teilen und an unterschiedlichen Orten aufheben (das ist natürlich viel zu simpel, soll nur der Anschauung dienen).

    Ich meinte mit meiner Frage aber eigentlich Deine persönlichen Favoriten einer ETF Auswahl ^^

    Persönliche Verlieben?! Puuuh...lieber nicht in einem öffentlichen Forum. Du schreibst zwar, dass Du sie gern hörst, ich weiß aber, dass Du sie nicht hören möchtest.

    Du scheinst im Leben viele schlechte Erfahrungen gemacht zu haben, was mir sehr leid tut. Trotzdem solltest Du versuchen, das Leben etwas positiver zu betrachtet. Nicht alle sind schlecht. Mit einer pessimistischen Grundeinstellung lebt es sich zugegeben leichter. Erstrebenswert finde ich das aber nicht.

    Aber maße Dir doch bitte nicht an, was ich hören möchte. Ich bin hier nicht auf der Suche nach Bestätigung, mein finanzieller und familiärer Erfolg gibt mir da schon genug positives Feedback ;).

    Scheu Dich nicht, deine persönliche Empfehlung zu einem/mehrer ETF abzugeben, ich höre Sie wirklich gerne und daher war das eine ernstgemeinte Frage. Ich könnte Dich auch nach Deiner Lieblingseissorte fragen, fände ich auch schön zu hören, aber es ging hier um ETF, daher dies vielleicht zu einer anderer Gelegenheit.

    Du machst Dich damit auch nicht angreifbar, zumindest für mich nicht. Ich muss Deine Meinung doch nicht teilen, um sie gut oder egal zu finden. Aber schlecht sicherlich nicht, keiner von uns hat die Glaskugel.

    Ich belächle auch niemanden, der All-In in Krypto geht. Würde ich das machen? Sicherlich nicht. Derjenige muss dann nur zu seiner Entscheidung stehen können, besonders wenns schief geht - das gilt genauso für mich.