Praxiserfahrungen mit E-Auto

KI-Zusammenfassung

: Welche Erfahrungen gibt es mit Elektroautos im Alltag, wenn vor allem kurze Strecken und gelegentlich Fahrten unter 200 km anstehen? Wallbox und PV wären möglich, öffentliche Lademöglichkeiten können aber knapp sein.

Welche Erfahrungen gibt es mit Elektroautos im Alltag, wenn vor allem kurze Strecken und gelegentlich Fahrten unter 200 km anstehen? Wallbox und PV wären möglich, öffentliche Lademöglichkeiten können aber knapp sein.

  • Mehrere Beiträge sehen Heimladen als größten Komfort- und Kostenvorteil für kurze und mittlere Strecken.
  • In den Erfahrungsberichten wird Winterreichweite mit etwa 20 bis 35 % Verlust beschrieben, besonders bei kalten Kurzstrecken.
  • Die Einschätzung der Community bleibt geteilt, wenn häufige Langstrecken, Zeitdruck, große Fahrzeuge oder keine eigene Lademöglichkeit dazukommen.

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  • Bei den weltweiten Bestandszahlen wird der Anteil noch im einstelligen %-Bereich liegen. Bei den Neuzulassungen hat in den letzten 10 Jahren aber eine Dynamik stattgefunden, die allerdings in den einzelnen Ländern unterschiedlich ist. Nord- und Westeuropa sind hier führend, während die Kunden in den östlichen und zum Teil die südeuropäischen Staaten nach wie vor überwiegend auf Verbrenner setzen.

    So betrug der Anteil der Neuzulassungen in 2025 bei Elektroautos in
    Norwegen 95% - Dänemark 68% - Niederlande 40% - Finnland 37% - Großbritannien 23%, während es in der Tat bei den süd- und südost-Europäischen Ländern bis auf Portugal deutlich schlechter aussieht.

    Zum weltweiten Vergleich ist noch China mit einem Anteil von 33% bei den Neuzulassungen zu nennen.

  • Zum Realitätsbezug im Kontext mit Nr. 664:

    Meines bescheidenen Wissens beträgt der Marktanteil den PKW-Gesamtbestand betreffend in Deutschland verschwindend geringe rund 4% ... (laut einer mir erinnerlichen jüngsten Meldung 4,4 Prozent) ... ?!

    (Sachkundigere mögen das gerne präzisieren bzw. korrigieren)

    Selbst die Neuzulassungen betreffend (worauf sich die Zahlen in Nr. 664 wohl beziehen) wäre demnach nur gut jedes 4. Auto überhaupt ein E-Auto (27,2% Markanteil) ... ?!

  • Zum Realitätsbezug im Kontext mit Nr. 664:

    Meines bescheidenen Wissens beträgt der Marktanteil den PKW-Gesamtbestand betreffend in Deutschland verschwindend geringe rund 4% ... (laut einer mir erinnerlichen jüngsten Meldung 4,4 Prozent) ... ?!

    (Sachkundigere mögen das gerne präzisieren bzw. korrigieren)

    Selbst die Neuzulassungen betreffend (worauf sich die Zahlen in Nr. 664 wohl beziehen) wäre demnach nur gut jedes 4. Auto überhaupt ein E-Auto (27,2% Markanteil) ... ?!

    Und deine Prognose lautet nun ? Der Beginn eines Wandels hin zum BEV oder die Hoffnung das es jetzt so eingefroren bleibt aus Verbrennerlobbysicht ?

    Meine Prognose wäre das wir am Anfang eines riesigen Wandels stehen hin zu BEV, das ist jetzt nicht mehr zu stoppen. Die Treiber die diesen Prozess besonders beschleunigen sind ausgerechnet die Protagonisten die die EMobilität am meisten verachten, Trump, Putin und der nahe Osten.

  • LebenimSueden

    Du wählst den Verbrenner, weil er für dich jetzt (vermeintlich) billiger ist und dir ist dabei egal welche Kollateralschäden für unsere Gesellschaft heute und deine Nachkommen später entstehen. Was andere machen ist bei diesem konkreten Problem irrelevant (siehe whataboutism). Deine Rechnung ist einseitig und falsch. So einfach ist das.

    Du stellst dich hier als großen Retter der Umwelt dar. Jetzt mal Butter bei die Fische...was waren deine letzten 3 Autos und was haben die verbraucht? Warst du damals auch schon so auf dem Umweltschutz-Tripp oder kommt das erst, seit du ein Elektroauto hast? Wann bist du eigentlich umgestiegen? Wie sieht es mit Fliegen aus? Wie mit Wohnen?

    Wir haben 130qm zu dritt, was schon recht großzügig ist. Geheizt per WP, wir haben 1000kWh Netzbezug für Haushalt und Wärme zusammen sowie 5000kWh Einspeisung pro Jahr. Ich nehme das jetzt mal komplett auf meine Kappe, das Haus hat netto 1,4t CO2 Reduktion bei deutschem Strommix. Die 25 000km mit Diesel kommen auf runde 3t. Macht für den Komplex Mobilität und Wohnen also insgesamt 1,6t Ausstoß. Zur Einordnung...der Durchschnittsdeutsche braucht für Mobilität, Wohnen, Strom 4,5-5t CO2. Ein BEV mit der Fahrleistung und deutschem Strommix liegt bei rund 1,75t.

    Ich lasse mir hier nicht vorwerfen, dass ich die große Umweltsau bin. Und das erst recht nicht von Leuten, die jahrzehntelang auf das Thema geschissen haben. Kehr erstmal vor der eigenen Haustür bevor du große Vorwürfe machst.

  • Du stellst dich hier als großen Retter der Umwelt dar. Jetzt mal Butter bei die Fische...was waren deine letzten 3 Autos und was haben die verbraucht? Warst du damals auch schon so auf dem Umweltschutz-Tripp oder kommt das erst, seit du ein Elektroauto hast? Wann bist du eigentlich umgestiegen? Wie sieht es mit Fliegen aus? Wie mit Wohnen?

    Wir haben 130qm zu dritt, was schon recht großzügig ist. Geheizt per WP, wir haben 1000kWh Netzbezug für Haushalt und Wärme zusammen sowie 5000kWh Einspeisung pro Jahr. Ich nehme das jetzt mal komplett auf meine Kappe, das Haus hat netto 1,4t CO2 Reduktion bei deutschem Strommix. Die 25 000km mit Diesel kommen auf runde 3t. Macht für den Komplex Mobilität und Wohnen also insgesamt 1,6t Ausstoß. Zur Einordnung...der Durchschnittsdeutsche braucht für Mobilität, Wohnen, Strom 4,5-5t CO2. Ein BEV mit der Fahrleistung und deutschem Strommix liegt bei rund 1,75t.

    Ich lasse mir hier nicht vorwerfen, dass ich die große Umweltsau bin. Und das erst recht nicht von Leuten, die jahrzehntelang auf das Thema geschissen haben. Kehr erstmal vor der eigenen Haustür bevor du große Vorwürfe machst.

    Du argumentierst wieder mit ad hominem und whataboutism. Bei der Fragestellung, ob deine Rechnung Verbrenner vs. BEV auch die geopolitischen und ökologischen Kosten beinhaltet, spielt es keine Rolle wie du wohnst und wie andere leben und fahren. Das sind alles Nebelkerzen. Wenn du davon schreibst, dass der Iran-Konflikt ohnehin bald vorbei wäre und der Diesel auch wieder billiger wird, dann blendest du bewusst aus, dass unsere Abhängigkeiten genausowenig verschwinden werden wie die Auswirkungen auf deine Kinder und Enkel. Vielleicht denkst du mal darüber nach, wenn sich deine Emotionen etwas beruhigt haben (nicht böse gemeint).

    Meine Meinung: Wer eine Photovoltaikanlage auf dem Dach hat und/oder zu Hause laden kann und nach langer Rechnerei herausfindet, dass er trotzdem mit einem Diesel ein paar Euro spart, hat nicht verstanden um was es geht. Ich bezweifle auch, dass so jemand jemals über einen längeren Zeitraum ein BEV gefahren hat und falls er oder sie es doch mal tut, über sich und seine frühere Verbrennernutzung nur lachen kann.

  • Ja, auch so etwas. Jede Art von Mobilität und Energie, die ökologische und geopolitische Folgen hat, sollte auch inklusive dieser Folgen bewertet werden. Und nicht (jaja, ganz übertrieben) "Öl ist total böse, aber ausnahmsweise auch mal total gut, wenn es dabei hilft ein Windrad in den Wald zu betonieren".

  • Anekdotische Evidenz in beiden Richtung ist sehr niedriges Niveau und beweist nichts. Um Produkte zu vergleichen bedarf es sehr umfangreicher Studien, die die gesamte Wertschöpfungskette und die indirekten Auswirkungen beleuchten und bewerten. Es gibt diesbezüglich unter Fachleuten keinen Dissens, dass ein BEV deutlich besser dasteht. Allerdings erst nach mehrjähriger Nutzung. Wer sich dafür interessiert, sollte neutrale Studien lesen und sich nicht von Propaganda beeinflussen lassen (die gibt es in beiden Lagern).

  • Du argumentierst wieder mit ad hominem und whataboutism.

    Du hast mit Ad Hominem angefangen, nur zur Erinnerung. Aber das ist das übliche Muster in solchen Diskussionen. Jemand kauft sich ein Elektroauto, meist so 10 Jahre nachdem diese auf dem Massenmarkt aufgetreten sind, und hat jetzt ein ganz ausgeprägtes Sendungsbewusstsein und den Drang, andere als Umweltsau abzustempeln. Du darfst mich hier gerne durch Antworten auf meine Fragen widerlegen. Wenn dabei rauskommen sollte, dass du schon vor 25 Jahren auf einen Prius umgestiegen bist und dein letzter Flug Jahrzehnte her ist, nehme ich meine Vorwürfte gerne zurück. Falls du keine Lust hast, die Fragen zu beantworten...jeder kann sich seinen Teil dazu denken. Aber verzichte dann doch bitte drauf, im Glashaus mit Steinen zu werfen.

    Auf jeden Fall ist dein Argument absolut falsch, dass erst seit kurzem und nur mit BEV die Möglichkeit besteht, auf die Umwelt zu achten. Das ging schon lange, wenn man es nur wollte.

  • Um aufs ursprüngliche Thema zurück zu kommen.

    Ich habe 2 Autos .

    Bmw530d und i3

    Ein Elektroauto ist perfekt für Stadt und Landverkehr.

    Also bis 50 km weg.

    Der Diesel ist perfekt für weitere Strecken und Autobahn.

    Was man Elektroautos nicht vergessen darf, der Verbrauch steigt im Winter durchaus stark an.

    Trotzdem bin ich der Meinung, dass die Elektroautos die Zukunft sind.

    Die Technik ist deutlich einfacher und die nötige Energie können wir selbst erzeugen.

    Was ich vermisse, dass ist ein Aufwärtstrend der Gefühle.

    Man könnte ja diese, erneute (wie oft schon), Ölkrise als Anlass zum Umdenken nehmen.

    Die Aufschwung der deutschen Autoindustrie beruhte auf den Verkauf von preisgünstigen zuverlässigen Autos.

    Der Käfer ist ein Beispiel.

    Leider sind wir mittlerweile in der Situation, dass Reformen oder Änderungen kaum noch möglich sind.

    Es gibt zu viele unterschiedliche Interessen alles so zu belassen.

    Als krasses Beispiel das Gesundheitswesen.

    Ausgaben von mehr als 500 Mrd Euro pro Jahr.

    Und es reicht vorn und hinten nicht.

    Da ist etwas nicht in Ordnung.

  • Als Laie im Bereich E-Fahrzeuge, aber durchaus interessierter Teilnehmer, wenn auch mit reichlich Erfahrung beim Nutzen von Verbrenner-Fahrzeugen, kann ich sagen, dass die 50 km nicht mehr stimmen, wenn es inzwischen E-Autos mit Reichweiten von 700-900 km gibt (Mercedes CLA, C-Klasse, BMW i3). Zugegeben, nach WLTP, aber in der Praxis bleiben auch im im Winter mehr als 50 km Reichweite.

    Und auch ein Verbrenner braucht im Winter mehr als im Sommer. In meinem Fall sind es ziemlich genau 0,5 Liter und das sind fast 11 %. 5,1 Liter vs. 4,6 Liter. Winter ist in dieser Auswertung die Zeit, in der ich Winterreifen fahre, was typischerweise zwischen November und März ist. Wenn man nur die wirklich kalten Monate Dez und Jan nimmt, ist die Differenz zum Sommerdurchschnitt über 15 %.

    Ich hätte erwartet, dass die Reifen eine erhebliche Rolle spielen - ist aber nicht der Fall. Kann man schön an der ersten Tankfüllung im Herbst auf Winterreifen sehen, wenn man die mit der letzten davor auf Sommerreifen vergleicht. Das, was wirklich entscheidend ist, ist die Außentemperatur. Selbst bei Langstrecken macht es sich deutlich bemerkbar, wenn das Auto nach dem Kaltstart mehr verbraucht.

  • Wenn ich bei einem 40 kWh Akku im optimalen Bereich bleiben will, dann muss ich zwischen 20 bis 80 % bleiben.

    Also für die tägliche Nutzung.

    Das sind 24 kWh.

    Im Winter bei einem Verbrauch von bis 25 kWh auf 100 km komme ich auf ca. 100 km.

    Im Sommer ist es deutlich mehr, annähernd das doppelte.

  • Also bis 50 km weg.

    Ich komme hier problemlos an jedes ziel, egal ob das 200 oder 1600km entfernt ist.

    340km am stück im Winter 400km im sind das hier sommer.


    Wenn man natürlich nur nen elektrischen alten smart als 2. Wagen holt, dem sollte es von vornherein klar sein dass der nicht wirklich weiter kommt, weil der neben einer serien mäsigen kleinen batterie auch eine sehr geringe ladegeschwindigkeit hat

  • Wenn ich bei einem 40 kWh Akku im optimalen Bereich bleiben will, dann muss ich zwischen 20 bis 80 % bleiben.

    Also für die tägliche Nutzung.

    Das sind 24 kWh.

    Im Winter bei einem Verbrauch von bis 25 kWh auf 100 km komme ich auf ca. 100 km.

    Im Sommer ist es deutlich mehr, annähernd das doppelte.

    Naja, ein Auto mit 40 kWh-Akku und einem Verbrauch von 25 kWh auf 100 km ist auch gekauft, um damit um die Ecke zu fahren, oder? Da kann man sich hinterher schlecht beschweren.

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