Sammelthread Fragen zum Altersvorsorgedepot

  • Banken jubeln: Altersvorsorgedepot teurer als selber anlegen

    Ein Prozent klingt zunächst gering, entspricht aber bei langfristigen Anlagen einem erheblichen Eingriff in die Rendite. Bei langen Laufzeiten wirkt der Zinseszinseffekt gegen den Anleger, Gebühren fallen auf das gesamte Vermögen an, nicht nur auf Einzahlungen und der reale Vermögensverlust summiert sich über Jahrzehnte.

    Damit wird der Kostensatz zur zentralen Stellgröße der Reform, wichtiger noch als die Höhe der Förderung selbst.

    https://www.focus.de/finanzen/boers…622b2cee16.html

  • Vielleicht hab ich's überlesen. Ich hab 3 Fragen zum AV Depot.

    1. Wieso lohnt sich das für Besserverdiener nicht? Weil ich die Auszahlung versteuern muss? Mit mindestens 50% Förderquote ist die Förderung doch sicher höher als die nachgelagerte Besteuerung?

    2. Wir haben noch einen Riestervertrag, der sich aufgrund der Kinder bei uns mittlerweile lohnt. Kann ich später die Förderung von Riester und dem AV Depot nutzen? Ich müsste den Riesterbauspaevertrag auch noch erhöhen. Das sollte ich dann vermutlich noch dieses Jahr tun?

    3. Was passiert genau im Todesfall nach dem Start. Also wenn ich mich für die Auszahlung bis 85 entschieden habe. Ist der Rest dann weg?

    Vielen Dank vorab!

  • Hallo Newb , bitte nicht diesen nicht passende Thread „Kapern“.

    Dazu gibts den Thread hier

    Ovid
    25. März 2026 um 19:48



    Hallo Mods, könnt ihr diesen Fragenkatalog, der nichts mit dem Thread zu tun hat, bitte hier raus nehmen und zum „Fragen-Thread“ verschieben ? Danke.

  • Hallo Newb , bitte nicht diesen nicht passende Thread „Kapern“.

    Dazu gibts den Thread hier

    Ovid
    25. März 2026 um 19:48



    Hallo Mods, könnt ihr diesen Fragenkatalog, der nichts mit dem Thread zu tun hat, bitte hier raus nehmen und zum „Fragen-Thread“ verschieben ? Danke.

    Danke für den Hinweis. Hab Grad erst angefangen mich damit zu beschäftigen und den anderen Threads übersehen. @mods. Gerne komplett löschen, ich les mich um anderen Threads erstmal ein.

  • So hab mich jetzt etwas eingelesen und damit sind meine Fragen oben geklärt.

    Wenn ich das richtig sehe, müsste die optimale Variante sein, das Depot zur Immobilienfinanzierung zu nutzen. Also bei uns läuft 2031 und 2041 jeweils ein Kredit aus.

    Ja, man muss es nachgelagert besteuern. Aber das ist ja ein geschenkter Kredit, weil es kein Wohnförderkonto gibt, auf dem das verzinst wird.

    Wenn ich das Geld aus dem Vorsorgedepot dafür aufwende, hab ich die Förderung bis zur der Zeit max. abgegriffen, spare mir Einkommenssteuer auf die Gewinne zwischen Immobilienablöse und Rentenzeit. Und habe das Problem der Zwangsverrentung und der Förderschädlichkeit bei meinem Tod für meine Erben gelöst.

    Die Immobilienkreditablösung erscheint mir der Killer Move für das AV Depot. Oder sehe ich das falsch?

  • In Ergänzung zu den Fragen von alx folgende Gedanken und weitere Fragen:

    Wenn man älter ist, würde ich ein Übertrag eines Riester in das neue AV-Depot dann nicht lohnen, wenn der Riester im Minus ist und man im AV-Depot z.B. wegen zu kurzer Laufzeit nicht mehr ins Plus kommt.

    Wenn der Riester knapp im Minus ist, könnte sich der Übertrag lohnen, weil man weiteren laufenden Kosten in der Ansparphase entgeht, laufenden Kosten in der Auszahlphase entgeht und bei Wahl der Option "Auszahlen bis 85" einem schlechten Rentenfaktor im Riester entgeht.

    Wenn man sich entscheidet, den Riester im Minus weiterlaufen zu lassen und parallel ein AV-Depot eröffnet, würde man wählen können, wohin die staatliche Förderung geht?

  • Wenn man sich entscheidet, den Riester im Minus weiterlaufen zu lassen und parallel ein AV-Depot eröffnet, würde man wählen können, wohin die staatliche Förderung geht?

    Laut Bundesamt ja:

    Zitat

    Für Riester-Verträge, die vor dem 1. Januar 2027 abgeschlossen wurden beziehungsweise werden, gilt ein Bestandsschutz. Sie können daher mit der bisherigen steuerlichen Förderung weitergeführt werden.

  • So hab mich jetzt etwas eingelesen und damit sind meine Fragen oben geklärt.

    Wenn ich das richtig sehe, müsste die optimale Variante sein, das Depot zur Immobilienfinanzierung zu nutzen. Also bei uns läuft 2031 und 2041 jeweils ein Kredit aus.

    Ja, man muss es nachgelagert besteuern. Aber das ist ja ein geschenkter Kredit, weil es kein Wohnförderkonto gibt, auf dem das verzinst wird.

    Wenn ich das Geld aus dem Vorsorgedepot dafür aufwende, hab ich die Förderung bis zur der Zeit max. abgegriffen, spare mir Einkommenssteuer auf die Gewinne zwischen Immobilienablöse und Rentenzeit. Und habe das Problem der Zwangsverrentung und der Förderschädlichkeit bei meinem Tod für meine Erben gelöst.

    Die Immobilienkreditablösung erscheint mir der Killer Move für das AV Depot. Oder sehe ich das falsch?

    Sieht so aus, als ob die 2% Verzinsung des Wohnförderkontos abgeschafft wird, siehe Gesetzentwurf 

    Zitat:

    Zudem werden bei der Eigenheimrenten-Förderung die gesetzlichen Regelungen und die nachgelagerte Besteuerung vereinfacht, so dass lange Überwachungszeiträume und vor allem die jährliche Erhöhung des Wohnförderkontos entfallen können

    (Verkürzt von 20 auf 5 Jahre)

    Du müsstest dann aber einen Vertrag wählen, der das explizit vorsieht, und damit vermutlich teurer wird.

  • Sieht so aus, als ob die 2% Verzinsung des Wohnförderkontos abgeschafft wird, siehe Gesetzentwurf 

    Zitat:

    Zudem werden bei der Eigenheimrenten-Förderung die gesetzlichen Regelungen und die nachgelagerte Besteuerung vereinfacht, so dass lange Überwachungszeiträume und vor allem die jährliche Erhöhung des Wohnförderkontos entfallen können

    (Verkürzt von 20 auf 5 Jahre)

    Du müsstest dann aber einen Vertrag wählen, der das explizit vorsieht, und damit vermutlich teurer wird.

    Das ist ein krasser Vorteil, für Leute die Immobilien finanzieren.

    Ich hoffe sehr dass das im Standard Vertrag inkludiert ist.

  • Ich bin jetzt 58 Jahre alt und denke darüber nach die letzten Jahr vor meiner Rente diese Förderung noch mitzunehmen.

    Ich habe, neben anderen Vorsorgemaßnahmen, vor einem Jahr noch ein Depot bei der ING Diba eröffnet. Kann ich auf diesem Depot ein zweites, gefördertes, Konto eröffnen oder muß ich bei einer anderen Bank ein Depot eröffnen um die Förderung zu bekommen?

  • Ovid
    25. März 2026 um 19:48

    Frage bitte hier stellen.

  • Moin Leute,

    es wurde ja schon vieles hin und her geschrieben,was das neue AV Depot ab 01.2027 betrifft. Natürlich mache ich mir hier und da auch Gedanken was das Thema betrifft.

    Bin 54 Jahre denke zu alt für das AV Depot bin ich noch nicht , 34 wäre wohl besser aber so ist das halt😀.Hier stellen sich für mich trotzdem zwei drei konkrete Fragen , da ich einmal den ACWI 150 € und den Stoxx 600 Europe 50 € bespare.


    1 beide ETFS ruhen lassen und 150 € ins AV Depot investieren?

    2 evtl. etwas Splitten ?

    3. oder habt ihr konkrete Vorschläge? Später muss ja auch noch alles versteuert werden🙈…der Staat hat nach Jahrzehnten mal etwas sinnvolles ins Leben gerufen, meine Meinung, aber Kosten sind auch zu bedenken.


    Danke für Eure Antworten

    Gruß

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