Spritpreise nur noch 1x/Tag Preiserhöhung

  • ich kann jedenfalls jedem empfehlen der ohnhin einen neuen untersatz zum fahren sucht sich ernsthaft elektro autos anzuschauen, die sind im jahr 2026 extrem gut. selbst gebrauchte 2-3jahre (sofern noch verfügbar aktuell werden die stark nachgefragt) sind mit ihrer technik schon sehr weit und gut benutzbar wenn man sich einwenig einliest.

    Vor gar nicht allzu langer Zeit standen in den Zeitungen Artikel über gebrauchte E-Autos, die keinen Abnehmer finden. Davor Artikel über Autoverleihfirmen, die über Kosten von E-Autos klagen und wieder auf Verbrenner umsteigen. Und jetzt werden E-Autos wieder interessant und es wird zum Kauf animiert. Und wenn im Sommer Überkapazitäten bei erneuerbaren Energien zu höheren Preisen führen, weil man für die Abnahme des Stroms bezahlen muss, dann soll man sich wieder einen Verbrenner kaufen, zu Hause bleiben oder Rollschuh laufen? Oder vorher viel herumfahren, damit die Kapazitäten verbraucht werden?

  • Und jetzt werden E-Autos wieder interessant und es wird zum Kauf animiert. Und wenn im Sommer Überkapazitäten bei erneuerbaren Energien zu höheren Preisen führen, weil man für die Abnahme des Stroms bezahlen muss, dann soll man sich wieder einen Verbrenner kaufen, zu Hause bleiben oder Rollschuh laufen?

    die öffentlichen ladepreise schwanken nicht, preis erhöhungen sind seltenst.

    der preis bei der enbw als eines der großen ladenetze für fernfahrten ist in den letzten jahren tatsächlich gesunken, 2022 wurden am Schnellader ohne tarif noch 61cent pro kwh fällig 2026 sind es 56cent pro kwh

    dentenz somit fallend.

    auch während der großen (privat)strompreis spike 2022/23 hat den ladepreis nicht erhöht.

    ich würde daher davon ausgehen dass der ladepreis an öffentlichen stationen sehr stabil, mit dendenzen zum fallen sind, zumindest wenn man die rückschau von 2026 und früher betrachtet. große überraschungen gibt es jedenfalls im regelfall nicht.

    die berichte in den Zeitungen stammen meistens von nicht Elektro auto erfahrenen.

    ich selber empfehle elektro autos im übrigen schon lang.

  • Können wir machen unter der Bedingung, dass die Städte und Gemeinden mit "kostenlosem" ÖV diesen selbst zahlen. Solange der Bus hier nur in die Schule fährt, will ich das nicht mit subventionieren. Wir können natürlich gerne einen ÖV-Soli erheben, der den ÖV auf dem Land konkurrenzfähig macht. Und damit meine ich nicht alle 2h von 8-18 Uhr einen Bus in die Kreisstadt, sondern so guten ÖV, dass man hier auch auf ein Auto verzichten könnte

    Stimmt Eltern von Schulkinder werden ja schon lange übervorteilt. Da sollte man sich auf jeden Fall gegen sperren das die zur Schule kommen. Sollen die Blagen doch arbeiten gehen um den Bus zu bezahlen, sind ja eh für nichts gut. Kaum einer hebt nennenswert das Bip. Das macht auch den Kanzler sehr traurig.

    Sorry gerne anders argumentieren, aber bis auf den letzten Absatz ist das mist.

  • Und wenn im Sommer Überkapazitäten bei erneuerbaren Energien zu höheren Preisen führen, weil man für die Abnahme des Stroms bezahlen muss, dann soll man sich wieder einen Verbrenner kaufen, zu Hause bleiben oder Rollschuh laufen?

    Nö. Einfach selber entscheiden und nicht nach oben schauen. Das Leben ist ein Risiko.

  • Überleg mal, der fiese links grün versiffte Städter hat einen Fahrweg zur Arbeit von 8 km

    Der deutschlandweite durchschnitt der Pendelwege über alle verkehrsarten beträgt 17km, gerade mal etwas über 20% pendeln weiter als 30km.

    https://www.deutschlandatlas.bund.de/DE/Karten/Wie-…050%20Kilometer.

    69,8% aller pendler sind unabhängig des gewählten transportmittels in unter 30 minuten am arbeitsplatz. nur etwas über 8% brauchen länger als eine stunde.

    Teilzeit beschäftigte benötigen statistisch erheblich weniger zeit um ihren Arbeitsplatz zu erreichen.

    https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbe…weg-arbeit.html

  • Jetzt stell es nicht so hin, als hätte jemand ein Problem mit Demokratie. Das Problem ist doch ganz simpel: Diese Abwägungsprozesse laufen sehr lange. Zu lange. Rund um das Thema Erneuerbare Energie laufen einzelne Planungsverfahren 10, 15... Jahre und bringen als Ergebnis: kein Windrad/PV-Park/Stromspeicher/Stromtrasse ist wirklich entstanden, nur Verwaltungsaufwand. Aktenordner füllen sich, Steuergelder verbrennen. Demgegenüber sind die Zeiträume, die man sich für Atomausstieg oder die Schritte der CO²-Reduzierung gönnt, aber dann ein Klacks. Und wenn das eine das andere ersetzen soll, passt das einfach nicht zusammen.

    Es ging mir hier ging es mir primär um das Framing: Die Behauptung, das Handeln lokaler Verbände und Naturnaher Organisationen sei ein Beleg für die Unglaubwürdigkeit einer ganzen Partei. Dass Planungsprozesse in Deutschland zu lange dauern, ist ein völlig anderes (und berechtigtes) Fass. Das ändert aber nichts daran, dass die demokratische Abwägung vor Ort legitim bleibt und man nicht jeden lokalen Konflikt als Beweis für ein Scheitern auf Bundesebene instrumentalisieren kann.

  • Stimmt Eltern von Schulkinder werden ja schon lange übervorteilt.

    Ich weiß nicht, wo du wohnst. Aber hier zahlen die Eltern für Schulkinder eine Monatskarte und wenn ich es recht im Kopf habe, liegt die mittlerweile bei um die 30€. Für den Weg zu einer Schule im nächsten Ort. Vergleicht man das damit, dass ein Erwachsener für das Doppelte durch die ganze Republik fahren kann...

    Die einzigen, die tatsächlich "kostenlos" fahren, sind bei uns die Kindergartenkinder. Da übernimmt das die Gemeinde. Aber der Kindergarten mit Betreuungszeiten wie vor 30 Jahren kostet schlappe 158€...

  • Ich weiß nicht, wo du wohnst. Aber hier zahlen die Eltern für Schulkinder eine Monatskarte und wenn ich es recht im Kopf habe

    bei mir im ortskreis zahlt man 0€ wenn der Schulweg lang genug ist, dass ist übrigens bei mehr als 4km der fall. dies ist dann aber kein d-ticket sondern nur gültig für die örtlichen Waben. (für grundschule 2km)

  • Überleg mal, der fiese links grün versiffte Städter hat einen Fahrweg zur Arbeit von 8 km. Der aufrecht hart arbeitende AFDler vom Kaff hat 90km zu fahren. Wer profitiert mehr von der Pendlerpauschale?

    Und wo ist das Gerechtigkeitsproblem? Wer sich die hohen Mieten in der Stadt leisten kann braucht keine Subventionen.

    Taxation is not charity. It is not voluntary. As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves.

    Grover Norquist

  • Hat hier eigentlich jemand schon Erfahrung gemacht, mit der Entsorgung eines Elektro-Autos? Und was das kostet? Also z.B. jemand, der schon länger E-Auto fährt und wirklich ein's "aufgebraucht" hat. Oder auch nach einem Unfall, nach dem das E-Auto nicht mehr zu verkaufen war?

  • Wir reden hier von 7:30-12:30 an allen Tagen und zusätzlich 13:45-16:45 am Dienstag und Donnerstag. Nimmt man den Bus, gehen morgens und abends noch eine halbe Stunde ab. Das relativiert den Preis doch ziemlich. Hier ist nichts mit Mittagessen im Kindergarten.

    Schau dir mal an, was 2026 so eine Betreuung heute in finanziell schwer gebeulteten Städten in Baden-Württemberg kostet. Einkommen beachten. Die Tabellen sind im Internet abrufbar.
    Aus einem Bericht der Stuttgarter Zeitung fallen mir da Tübingen und Reutlingen mit Gebühren ein, die viele Eltern inzwischen zur Verzweiflung treiben sollen.

  • Du kommst wohl von der Katherina nicht mehr los? 😅 Auch der Kollege stochert im Nebel.

    Was mich am meisten ärgert - eine Frau in einer Topposition, die schlechte Arbeit macht. Was parteiübergreifend so gesehen wird.

    Der Kollege sammelt Ideen und setzt sich mit den betroffenen Gruppen zusammen, um mögliche Folgen zu überprüfen. Habeck-Stil. Die Kollegin will etliche Millionen für auswärtige Beratungsfirmen ausgeben, weil ihre MitarbeiterInnen angeblich ihre Arbeit nicht machen (wollen). Finde den Fehler.

  • Und wo ist das Gerechtigkeitsproblem? Wer sich die hohen Mieten in der Stadt leisten kann braucht keine Subventionen.

    Wer von den geringen Mieten/Immopreisen aufm Land profitiert braucht keine Subventionen ;) mir geht es ohnehin nur darum wie absurd die von dir gestartete Gerechtigskeitsdiskussion ist. Nur weil man mal nicht (direkt) von etwas profitiert muss es ja nicht ungerecht sein. Aber wer schon Bluthochdruck bekommt weil öffentlicher Nahverkehr subventioniert wird (der für alle, auch für nichtnutzer) zahlreiche Vorteile hat...

  • Ja als Städter hab ich es gut. Kann mit dem Deutschlandticket die 26km zur Arbeit fahren. Leider komme ich zur frühschicht ne Stunde zu spät und von der Spätschicht kaum noch zurück. Würde gerne Bahn pendeln aber leider sind die Angebote für manche Strecken ähnlich sinnvoll wie auf dem Land.

    Hab jetzt auch mal einen Kurztrip zu Freunden von nrw nach bawü mit der Bahn gebucht. ICE ohne umsteigen für drei incl. 3 Jahre altes Kind. Müssen jetzt relativ früh los da die optimale viel Fahrzeit zu teuer ist. Abgeholt werde müssen wir dennoch vom Bahnhof. Da die letzten 40km mit öffis ca. 2.5 Stunden in Anspruch nehmen würden mit 3 mal umsteigen. Vor Ort haben wir jetzt kein Auto, können viel weniger Gepäck mitnehmen und bezahlen gut 50% mehr. Vorteil ist wenn wir abgeholt werden sparen wir Reisezeit. 4.5 statt 5.5 Stunden und ich muss nicht fahren. Also bequemer sollte es sein, solange wir einen der begehrten pünktliche Züge erhalten. 60% chance haben wir ja.

    Also ja Bahn fahren lohnt sich in 95% der Fälle nicht. Kurzstrecke in einer Stadt ist meistens top, aber insgesamt sind die Möglichkeiten sehr beschränkt.

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