Hilfe der Crash kommt... (bald?) reloaded

KI-Zusammenfassung

: Kommt wegen der Spannungen um die Straße von Hormus, möglicher Energiepreis- und Inflationsschübe und hoher Bewertungen nun ein Börsencrash oder nur eine Korrektur? Daran knüpft die Frage an, ob Sparpläne weiterlaufen und größere Einmalanlagen aufgeschoben werden.

Kommt wegen der Spannungen um die Straße von Hormus, möglicher Energiepreis- und Inflationsschübe und hoher Bewertungen nun ein Börsencrash oder nur eine Korrektur? Daran knüpft die Frage an, ob Sparpläne weiterlaufen und größere Einmalanlagen aufgeschoben werden.

  • Einige Beiträge halten einen größeren Crash wegen Lieferketten, Energiepreisen, Inflation, Zinsen und Tech-Bewertungen für möglich, während andere auf langfristig steigende Märkte verweisen.
  • Mehrere Beiträge sehen bei einer Hormus-Sperrung vor allem Risiken für Energiepreise, Lieferketten und die Versicherbarkeit von Schiffen.
  • Die Community tendiert trotz offener Risiken gegen Markttiming, weil sich Kurse nach den gemeldeten Schocks wieder erholten und Allzeithochs erreichten.
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  • Ich stelle mir so ein Daytrader immer so vor, dass der vor zehn Monitoren sitzt

    Hab ich mal versucht... Also es waren nur vier Monitore aber egal. Ist ohnehin Quatsch. Man hat als Mensch ne begrenzte Bandbreite zur visuellen "Datenaufnahme" und kann in der Regel - der eine mehr der andere weniger - auch nur eine sehr begrenzte Zahl an Thesen/Strategien parallel verarbeiten. 2-3 Monitore sind schon sinnvoll je nachdem auf was man gerade wartet aber darüber hinaus wird es lächerlich.

    "Daytrading" ist ein mühseliges Geschäft mit viel Wartezeit und maximal einer handvoll einigermaßen gerechtfertigter Trades am Tag. Total langweilig.

    Alles was schneller geht bzw. Jede strategie die wirklich viele Trades benötigt funktioniert sowieso nur mit Bots und da macht man als Mensch "live" am Ende herzlich wenig. Das ist coding, Mathe und evtl tricksen oder viel Geld ausgeben um Daten ein wenig früher zu erhalten als der Rest. Als Hobby okay... zum nebenbei Geldverdienen auf Dauer sinnlos, gegen die Profis verliert man langfristig immer.

    Wer es trotzdem versuchen will: Nehmt Märkte auf denen noch keine oder wenigstens nicht viele Profis unterwegs sind.

    Ps: Und überlegt euch VORHER wie ihr das ganze nachher dem Finanzamt erklärt.

  • wie meinst du das?

    Bau du mal ein paar Bots die dann im Jahr ein paar hunderttausend trades in zig Währungen auf zig Börsen tätigen (nicht Steuereinfachen, die haben entweder gar keine API für solche Späße oder sie ist nicht bezahlbar oder grottenschlecht) tätigt. Musst du ja nicht mal real machen. Ne Backtesting simulation reicht ja schon, um das Ausmaß zu erfassen.

    Und dann rechne deine Steuern aus. Es ist nicht unmöglich, aber es ist erheblich schwieriger die korrekte Steuer auszurechnen als einfach nur einen Bot zu bauen der Gewinne macht. Allein Rundungsfehler, unsinnige Wechselkurse und das für Crypto (bringt Geld schneller von A nach B, ermöglicht Arbitrage und man gelangt an deutlich mehr Märkte ohne die lästigen Profis) und in ein paar anderen Fällen ja keine einfache Kapitalertragssteuer anfällt haben mich schon an den Rand des Wahnsinns getrieben.

    Pack noch verfassungswidrige Steuergesetze dazu (gelten glücklicherweise nicht mehr, aber waren lange ein sehr reales Problem) und aus einem eigentlich hochprofitablen System wird versehentlich auch gern mal ne Privatinsolvenz.

    Das muss nicht in allen Fällen so kompliziert sein, aber ich rate dringend dazu sich vorher dazu Gedanken zu machen bevor man einfach mal loslegt.

  • Bau du mal ein paar Bots die dann im Jahr ein paar hunderttausend trades in zig Währungen auf zig Börsen tätigen

    Ok. Dann haben wir einfach nur ein anderes Verständnis von Daytrading. Ich stelle mir darunter jemanden vor, der täglich Wertpapiere handelt.

    Als Privatperson seine Finanzen einem Bot anzuvertrauen, der hunderttausende Trades im Jahr macht, grenzt für mich schon an Wahnsinn. Ein Fehler in dem Programm und man ist Pleite :)

  • Als Privatperson seine Finanzen einem Bot anzuvertrauen, der hunderttausende Trades im Jahr macht, grenzt für mich schon an Wahnsinn.

    Hab ich das in meinem ursprünglichen Posts nicht eindeutig genug abgegrenzt? Möglich....

    Ich finde es btw nicht wirklich gefährlicher als manuelles Daytrading. Eher im Gegenteil. Sind ja keine "KI Bots" oder sonst irgendwie magisch unterwegs sondern relativ stumpfe algorithmen und zudem begrenzt man natürlich was ein Bot darf (max Summe pro Trade etc...). Komplexität liegt nur wenig über einem Taschenrechner und die sind ja auch Recht vertrauenswürdig. Ich hab manuell deutlich mehr Fehler gemacht.

    Die größten Probleme entstehen durch externe Dienste die zwischendrin nicht funktionieren, aber das ist auch nicht viel anders als wenn die Webseite deines Brokers nicht erreichbar ist und du aus einem Trade nicht raus kommst.

    Aber wie gesagt, ich rate insgesamt davon ab.

    Ps: ich hab das selber "in meinem Namen" so nie betrieben. Ich hab nur an Systemen für so was gearbeitet und die dann auch im Einsatz gesehen. Danach fiel mir die Entscheidung das selber nicht zu machen relativ leicht. Aber die wichtigsten Argumente dagegen waren die juristische Situation (gewerblich ja/nein) und eben die Komplexität bei den Steuern.

  • bevor der Crash kommt, könnte man ja die regelmässigen Gewinne aus einem risikoreichen ETF A abziehen, und in einen risikoärmeren ETF B stecken... so bleiben die Gewinne grössenteils erhalten weil der risikoärmere ETF B weniger runter geht....und im risikoreichen ETF A bleibt die feste Summe X, und alles was drüber geht als Gewinn, geht in ETF B rein.... :/

  • bevor der Crash kommt, könnte man ja die regelmässigen Gewinne aus einem risikoreichen ETF A abziehen, und in einen risikoärmeren ETF B stecken... so bleiben die Gewinne grössenteils erhalten weil der risikoärmere ETF B weniger runter geht....und im risikoreichen ETF A bleibt die feste Summe X, und alles was drüber geht als Gewinn, geht in ETF B rein.... :/

    Hin und her machen Taschen leer

  • bevor der Crash kommt, könnte man ja die regelmässigen Gewinne aus einem risikoreichen ETF A abziehen, und in einen risikoärmeren ETF B stecken... so bleiben die Gewinne grössenteils erhalten weil der risikoärmere ETF B weniger runter geht

    Wenn ich wüsste, wann der Crash kommt, dann würde ich nicht von einem risikoreichen in einen risikoarmen ETF umschichten, sondern ich würde aus Aktien rausgehen und warten, bis die Kurse unten angekommen sind. Dann würde ich wieder in Aktien einsteigen.

  • Hin und her machen Taschen leer

    Ja, damit kennst du dich ja aus 😉

    Gelöschter Nutzer
    1. August 2026 um 13:50
  • Ja, damit kennst du dich ja aus 😉

    Gelöschter Nutzer
    1. August 2026 um 13:50

    Aber dann passiv…..naja…

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