Kochen aber mit finanzen fest im blick!

KI-Zusammenfassung

: Wie lässt sich günstig, schnell und schmackhaft kochen, ohne viel Verzicht und mit weniger Energieverbrauch? Ausgangspunkt sind Kochtechniken wie Garziehen im Topf und die Frage, ob ein Airfryer den Backofen ersetzen kann.

Wie lässt sich günstig, schnell und schmackhaft kochen, ohne viel Verzicht und mit weniger Energieverbrauch? Ausgangspunkt sind Kochtechniken wie Garziehen im Topf und die Frage, ob ein Airfryer den Backofen ersetzen kann.

  • Mehrere Beiträge nennen einfache Kochtechniken wie Topfdeckel, abgeschaltete Herdplatte und Wasserkocher, während andere den finanziellen Effekt einzelner Maßnahmen als Centbeträge einordnen.
  • Aus der Community gibt es praktische Hinweise zu Airfryer, Minibackofen und Backofen, deren Nutzen stark von Portionsgröße, Gericht, vorhandenen Geräten, Stellfläche und Anschaffungskosten abhängt.
  • Mehrere Beiträge sehen größere Sparpotenziale beim Einkauf, bei Vorräten, weniger Lebensmittelverschwendung und Selbstkochen statt bei kleinen Energieeinsparungen am Herd.

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  • Es wären höchstens Opportunitätskosten, da ich das Geld für die 9 auf Vorrat gekauften Käse ja zwischenzeitlich gewinnbringend investieren könnte.

    Deine Betrachtung hat allerdings zwei Schwächen. Erstens gibt es den Käse nicht immer im Angebot, sondern nur in unregelmäßigen Zeitabständen. Ohne Vorratskauf würde ich deutlicher seltener die Möglichkeit haben, zum Angebotspreis zu kaufen. Kaufoptionen für Käse sind im Einzelhandel bisher nicht üblich. Zweitens benötigt die dauerhafte Kühlung von mehreren Packungen Käse die gleiche Menge Energie wie für nur eine Packung. Das sind sozusagen "Eh da"-Kosten. Denn der Kühlschrank läuft, egal ob mit oder ohne Käse. Als Randbedingung ist lediglich das beschränkte Raumangebot der Kühleinrichtung zu beachten.

    Man könnte als weitere Schwäche meiner Argumentation sogar anführen, dass die kühlen Schafskäsepackungen wie Kühlakkus wirken und der Stromverbrauch sogar geringer sein könnte als ohne diese Schafskäsekühlung.

    Wahrscheinlich kann man das sogar optimieren wenn man den Schafskäse in einer Isoliertasche vom Supermarkt in den heimischen Kühlschrank transportiert.

    Und nicht vergessen darf man dabei auch, dass der Stromverbrauch auch vom Füllungsgrad des Kühlschranks abhängt…zu voll ist ebenso schlecht wie zu leer.

    Und was ich auch noch vergessen hatte zu ewähnrn ist, dass der 10. Schafskäse oft weggeworfen wird, weil ihn keiner mehr sehen kann und er daher abläuft weil alle stattdessen endlich wieder Mozarella möchten 😉

  • Bin auch gerade mit dem Thema zugange. Soll BPA frei sein, d.h. Glas oder Edelstahl. Einfach gut für kleine Portionen, Aufbacken, Aufwärmen. Gerade wenn Mikrowelle nicht erwünscht ist.

  • Also, wer Lagerhaltung so betreibt, dass ein Haus statt einer Wohnung her muss, müsste spätestens dann auch mal über Opportunitätskosten nachdenken … was in der Speisekammer liegt, erwirtschaftet im Depot keine Rendite.

    Genau darauf wollte ich hinaus 😉

    Aber ich sehe anhand der Reaktionfn, dass man als Ösi mit Deutschen keine Scherze übers Sparen machen sollte, dafür ist das Thema zu ernst 😉

  • Für Großeinkäufe benötigt man mehr Stauraum als für Kleineinkäufe.

    Nicht zu vergessen, dass ich für Großeinkäufe eher den PKW nehme, statt zu Fuß zu gehen bzw. kleine Einkaufsmengen locker mit dem Radl transportieren kann.

    Es ist fast wie im richtigen Leben, deswegen heißt das hier auch Erde und nicht Paradies.

  • Auch kann man eine Menge sparen, wenn man kein Bio kauft.

    Für sich selber ja, für die Umwelt und bzgl. Thema Nachhaltigkeit u. Tierwohl: möööp setzen sechs.

    Es ist fast wie im richtigen Leben, deswegen heißt das hier auch Erde und nicht Paradies.

  • Nicht zu vergessen, dass ich für Großeinkäufe eher den PKW nehme, statt zu Fuß zu gehen bzw. kleine Einkaufsmengen locker mit dem Radl transportieren kann.

    Mag stimmen ... aber erfahrungsgemäß: je öfter man im Laden ist, desto mehr kauft man => um so mehr vergammelt. War echt ein Problem, als Göttergatte noch viel unterwegs war und auf dem Rückweg immer am Supermarkt vorbeikam.

  • Mag stimmen ... aber erfahrungsgemäß: je öfter man im Laden ist, desto mehr kauft man => um so mehr vergammelt.

    Echt? Man sollte sich schon im Griff haben... ich kann ja auch durch die Stadt bummeln ohne was zu kaufen.

    Es ist fast wie im richtigen Leben, deswegen heißt das hier auch Erde und nicht Paradies.

  • Echt? Man sollte sich schon im Griff haben... ich kann ja auch durch die Stadt bummeln ohne was zu kaufen.

    Damit sägst du an den Grundfesten des Systems.

    Wenn nur das gekauft wird, was wirklich gebraucht wird, würde unsere ganze Wirtschaft zusammenbrechen, millionenfaches Elend für fast alle.:D

  • Genau darauf wollte ich hinaus 😉

    Aber ich sehe anhand der Reaktionfn, dass man als Ösi mit Deutschen keine Scherze übers Sparen machen sollte, dafür ist das Thema zu ernst 😉

    Nö nö, es gibt in Deutschland nicht nur schwäbische Hausfrauen.

    Im Gegenteil, unsere Regierung z.B. verfolgt streng eine völlig entgegengesetzte Strategie.

  • Der Vergleich:

    Ein Airfryer arbeitet mit einer durchschnittlichen Leistung von ungefähr 1.500 bis 2.000 Watt. Ein Backofen kommt hingegen auf eine Leistung von 2.000 bis 5.000 Watt und verbraucht dementsprechend mehr Energie. Der Stromverbrauch ist beim Einsatz von Backöfen somit deutlich höher.

    Das ist auf mehrerenen Ebenen einfach falsch.


    Erstens: Ich kenne keinen Haushaltsbackofen, der an zwei Phasen angeschlossen wird. Damit kann die Leistung nicht größer als etwa 3600 Watt sein. Sie wird im Regelfall sogar darunter liegen.

    Dann wirs Leistung mit Energie durcheinandergewürfelt…selbst wenn der Backofen beim Aufheizen kurzfristig eine höhere Leistung hat, so muss der Energieverbrauch nicht zwingend größer sein. Denn im Gegensatz zu so einem Plastik-Airfryer ist so ein Backofen hervorragend gedämmt und muss kaum Nachheizen, wenn die Temperatur erreicht ist.

    Und noch zum Platzargument: Ich habe einen Backofen mit eingebauter Mikrowellenfunktion verbaut. Das spart Platz und ggf. auch Geld, da die Mikrowellenfunktion auch während des Backens verwendet werden kann - die Gerichte werden schneller fertig.

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