Saidi reagiert auf Bankberatung

  • Interessantes neues Video auf dem Finanztip YouTube Kanal. Spannend, dass sogar der Berater (mutmaßlich) in die eigenen Produkte investiert. Andererseits wenn man davon selbst nicht überzeugt ist, wie soll man es dann erfolgreich an die Kunden verkaufen?

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    Ich bin weder Finanzprofi noch gebe ich Anlageberatungen.
    Meine Beiträge sind als Impulse zu verstehen, um sich selbst zu informieren.

  • Naja, der Postbanker, der mir seinerzeit den CS Euroreal angedreht hat, hat angeblich auch darin investiert.

    Ich bin rechtzeitig ohne Verluste raus. Wie es bei ihm gelaufen ist, weiß ich nicht.

    Ist das jetzt ein Argument für oder gegen diesen Verkäufer?

  • Ist das jetzt ein Argument für oder gegen diesen Verkäufer?

    Ein Argument dafür ist es nicht. Eher stellt sich die Frage, ob der Verkäufer seine eigenen Produkte nicht verstanden hat oder auch auf Versprechungen hereingefallen ist.

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  • Andererseits wenn man davon selbst nicht überzeugt ist, wie soll man es dann erfolgreich an die Kunden verkaufen?

    Eine Freundin von mir hat genau deshalb irgendwann ihren Job in der Bank gekündigt und macht inzwischen etwas anderes. Sie hat verstanden, was sie da verkauft hat, und konnte den Vertrieb (bzw. die Vertriebsziele, die ausgerufen wurden und bei denen es eben nicht um bedarfsgerechte Beratung ging sondern darum, ein bestimmtes Produkt auf Teufel komm raus zu verkaufen) irgendwann nicht mehr mit ihrem Gewissen vereinbaren. Das war übrigens eine ganz bodenständige Filialbank, ich weiß nicht mehr ob Sparkasse oder Volksbank, aber sowas ganz "Klassisches".

  • Das war übrigens eine ganz bodenständige Filialbank, ich weiß nicht mehr ob Sparkasse oder Volksbank, aber sowas ganz "Klassisches".

    Mittlerweile bin ich überzeugt, dass das so gut wie überall so läuft. Ich wohne auch auf dem Land und hatte das gleiche Spiel mit meiner VR Bank (Riesterrente, Fondssparplan, Versicherungen). Die Berater wechseln auch relativ oft und man wird regelmäßig angerufen, weil es tolle neue Produkte gibt oder man "schon lange nicht mehr da war".

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    Spannend, dass sogar der Berater (mutmaßlich) in die eigenen Produkte investiert. Andererseits wenn man davon selbst nicht überzeugt ist, wie soll man es dann erfolgreich an die Kunden verkaufen?

    Nun ja, wenn er von dem Vertriebsbeauftragten richtig "geschult" wurde, um das Produkt an den Kunden zu bringen, dann wird auch der eine oder andere Mitarbeiter denken, dass das Produkt ganz gut ist....

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    Sie hat verstanden, was sie da verkauft hat, und konnte den Vertrieb (bzw. die Vertriebsziele, die ausgerufen wurden und bei denen es eben nicht um bedarfsgerechte Beratung ging sondern darum, ein bestimmtes Produkt auf Teufel komm raus zu verkaufen) irgendwann nicht mehr mit ihrem Gewissen vereinbaren.

    Vermutlich sind es die Vertriebsziele gewesen, die ja jedes Jahr auch noch angepasst (... mehr, mehr, mehr...) werden.
    Der Bedarf muss daher beim Kunden "erzeugt" werden, wenn du in der "Mühle" klarkommen willst.

    Mittlerweile bin ich überzeugt, dass das so gut wie überall so läuft. Ich wohne auch auf dem Land und hatte das gleiche Spiel mit meiner VR Bank (Riesterrente, Fondssparplan, Versicherungen). Die Berater wechseln auch relativ oft und man wird regelmäßig angerufen, weil es tolle neue Produkte gibt oder man "schon lange nicht mehr da war".

    Es geht nur darum, die jährlichen Gewinne zu vermehren ...

    Ja, wenn man keine Ausgabeaufschläge, keine Vermittlungsprovision und keine oder weniger laufende Kosten hat, lohnt sich vermutlich manches viel eher.

    Es gibt "nur" einen Mitarbeiterrabatt, aber ganz ohne Kosten läuft es dabei auch nicht.

  • Ich hoffe der Kunde aus dem Video stößt irgendwann auf die Reaction von Saidi und macht dann in kürzester Zeit seine Finanzen selbst. Ich bin auch erst seit Kurzem dabei aber mir wird schlecht wenn ich so eine „Anlageberatung“ sehe. Mit Mitte 20 nen Bausparvertrag mit über 16 Jahren Ansparphase zu unterschreiben und da 200€ monatlich reinstecken ist schon hart.

  • Wenn er ein bisschen die monatliche Rate erhöht, dann hat er die 100k nach den 16 Jahren und das sogar ganz ohne Darlehen ^^

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  • Finde das Video ist der bereits erwartete Schrecken.

    - Lamm wird zur Opferbank gerufen (kommt nicht aus eigenem Interesse)

    - grausiges Produkt wird verkauft - wusste nichtmal das es so was gibt, lol, 16 Jahre im ETF bräuchte er vermutlich kaum noch ein Darlehen und wär flexibel

    - Verkäufer investiert selbst in solche Produkte

  • Ich kenne eine Sparkasse, die als Verkäufer grundsätzlich keine Bankkaufleute einstellt, sondern andere Kaufleute oder fernere Berufe.

    Grund: Bankkaufleute sind a) zu teuer und b) verstehen die Produkte.

    Diese Verkäufer bekommen dann genau 10 Produkte, die verkauft werden sollen: 1 Girokonto, 1 Fonds, 1 BSV etc.

    Sollte der Kunde dann tatsächlich nach einem anderen Fonds oder BSV-Tarif fragen, wird er zum Spezialisten weitergeleitet. Kommt wohl nicht so häufig vor.

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