Was waren eure Aktien-Glücksgriffe?

  • Ich halte Einzelaktien schon nicht für sinnvoll (ja, ich weiß, ich habe selbst noch welche, trotzdem), und für ähnlich wenig sinnvoll halte ich es, Geld zurückzuhalten, um auf den "Dip" zu warten.

    Die Idee, als ING-Kundin ein paar ING-Aktien zu halten, ist doch wegen der Dividende gut, Man ist gefühlt (und real) Miteigentümer:in einer Firma, die man selbst nutzt.

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  • Um 2019/2020 hat mich nach einigen Jahren Erfahrung mit aktiven Fonds das Interesse an Einzelaktien gepackt. Gleichzeitig zu dieser Zeit erster Kontakt mit Finanztip. Also flatex-Depot eröffnet und Sparplan/Anlage in MSCI-World-ETF, aber halt leider gleichzeitig Wirecard, Varta und Teamviewer gekauft. Ein paar Monate später 7000 € im Verlusttopf. Seitdem nur noch All-in in Welt-ETF. Ist definitiv entspannter.

  • Kurz nach der Finanzkrise (2009?) Vestas Aktien für um die 5€ das Stück gekauft und 2015 für nen Hauskauf für, ich weiß es nicht mehr ganz genau, 50 oder 60€ das Stück verkauft. 🤑 Leider stand ich damals am Anfang meiner beruflichen Laufband und so hatte ich nur 1000€ investiert. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich noch irgendwie mehr Geld flüssig gemacht 😂 So ein glückliches Händchen hatte ich danach nie wieder

  • Rheinmetall:
    2020 - für ca. 79€ / Aktie gekauft
    2022 - für ca. 200 € / Aktie verkauft

    ...wollte mich davor schützen, dass ich keinen Tenbagger im Portfolio habe 8| Heutiger Vermögenswert wären so um die 15.000 €.

    Ansonsten noch laufende "Glücksgriffe":
    Siemens und Alphabet seit > 3 Jahren im Depot

  • Gratulation zum glücklichen Händchen. Ist immer schön, wenn sich so eine Idee im Nachhinein als erfolgreiche Entscheidung herausstellt. :)

    Danke, aber war halt einmalig für mich. Die paar verbliebenen Einzelaktien laufen so mittelmäßig, einiger besser, andere schlechter.

    Es ist fast wie im richtigen Leben, deswegen heißt das hier auch Erde und nicht Paradies.

  • Das ist mir klar. Aber woher weiß man, wann der "Dip" tief genug ist, dass der richtige Zeitpunkt ist zum Einsteigen? Bei minus 5%? Minus 10%? Minus 20%? Minus 30%? Und bezogen worauf? Den letzten Höchstkurs? Was wenn es über Jahre keinen "Dip" nach dem selbstgesetzten Maßstab gibt? Bleibt man dann jahrelang mit dem betreffenden Geld nicht investiert?

    Das kann man doch durchaus regelbasiert machen. Also sagen wir mal bei 10% Rückgang seit ATH die Hälfte des zurückgehaltenen Puffers und bei 20% Rückgang die andere Hälfte. Kann natürlich dann noch weiter runter gehen, aber da würde ich auf die Rückkehr zum MIttelwert vertrauen. Nicht dass ich so einen Puffer hätte …

  • Das ist eben Markttiming... wie definierst Du "Dip"?

    Ich habe bisher 2x einen "Dip" Zeitpunkt zum Nachkaufen genutzt.

    1. Trump verkündet im April 2025 seine Zollstrategie: Dort war zufällig ein Festgeld in Höhe von 3000 € frei geworden, das ich dann umgehend investiert habe.

    2. Trump stellt am 23.3 ein Ultimatum an den Iran die Strasse von Hormus gewaltsam zu öffnen. Dort habe ich 1000 Euro aus dem Tagesgeld investiert.

    DatumOvernightAnzahlWertBestandInvescoAnzahlWertBestandL&G GlobalAnzahlWertBestandGesamt
    23.03.26DBX0AN3,3629271148,68500,000001228A3D7QY21,8946139256,851150A41L7039,8089178,79200008350,00000144871000,0000026767
    21.05.26

    149,17501,647835507

    7,57165,742227412

    9,25368,232482251035,622545169

    Ich setze keine pauschale Prozentzahl als Dip an, wenn es einen Rücksetzer gibt und eine gewisse Summe wäre zum Investieren verfügbar, wirds gemacht. Der nächste Dip wird dann jetzt nach der Umstellung auf Ausschütter von den daraus hereinkommenden Dividenden bestritten.

  • Der nächste Dip wird dann jetzt nach der Umstellung auf Ausschütter von den daraus hereinkommenden Dividenden bestritten.

    Das heißt aber auch, wenn es lange keinen "Dip" gibt (wie auch immer Du ihn definieren magst), dümpelt das für eine ETF-Anlage bestimmte Geld ggf. auch lange auf dem Tagesgeld / Verrechnungskonto herum, während die Kurse weiter steigen.

  • Nee, ich ahnte es halt zum richtigen Zeitpunkt und habe ihn nur ausgenutzt, wenn man sich über Jahre mit Tagespolitik und Auswirkung auf die Wirtschaft beschäftigt, bekommt man ein feines Gespür. 8)
    Ich kann ja beim nächsten Mal im Vorfeld Laut geben.

  • Dip…… war da nicht dieser groteske Artikel in der Februar Ausgabe von Finanztest ?

    „Buy the dip“ bringe ich eher mit seltsamen Onlinemagazinen in Verbindung,

    Ich kenne jemand ( ihr ahnt woher…), der schon seit Juni 2024 (!) bei Novo Nordisk die „Buy the dip“ Sache mindestens 10 mal durchgezogen hat.

    Das war doch so eine „Links-unten-Rechts-oben“ Aktie …,

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