Rentenpunkte-Rechner

  • Hallo zusammen,

    es geht um die exakte Berechnung von Entgeltpunkten für das einzelne Jahr.

    Klar ist, dass wie folgt zu berechnen ist:

    beitragspflichtiges Bruttoentgelt (natürlich bis zur jweiligen BBG)
    GETEILT durch
    Durchschnittsentgelt

    FRAGE:kennt jemand einen RECHNER, bei dem man das beitragspflichtige Bruttoentgelt und das jeweilige Jahr eintippt, bei dem dann schon der Entgeltpunkt erscheint, weil das Durchschnittsentgelt für das jeweilige Jahre im Rechner hinterlegt ist.:)

    Grüße und vorab Danke sagt der
    Bert

    PS: falls es so etwas nicht gibt….dann muss mich einen Excel-Rechner basteln, im dem ich neben meinen tatsächlichen Entgelten auch die Durchschnittsentgelt einarbeiten müsste [Blockierte Grafik: https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/svg/1f641.svg]

  • So schwer ist das jetzt auch nicht in Excel, das Durchschnittsentgelts findet sich ja leicht im Netz und dann nur noch eine simple Formel.

    Ich führe für mich selbst ja eine Exceltabelle was ich später mal Netto an Rente erhalte und das mit verschiedenen Einstiegsaltern. Was ich da bei der Datenpflege über viele Jahre sehe ist das wenn das Durchschnittsentgelts steigt auch passend dazu der Wert eines Rentenpunkts, bei gleichbleibenden Gehalt ändert sich kaum was brutto. Was einiges ausmacht sind sich ändernde Steuersätze, Änderung Gehalt, neue Sätze für KK und PV. Was ich damit sagen will, der Rentenpunkt im Verhältnis zum Durchschnittsgehalt hat nicht so viel Einfluss aufs Rentenbrutto wie die anderen Faktoren.

  • Hallo.

    Excel kann das grundsätzlich mit einer sehr einfachen Tabelle.

    Jedoch simulierst Du dann nur den ersten Schritt der Rentenberechnung. Die Besonderheiten für Lehre, Schule, Studium und sonstiges Gedöns bildest Du so nicht ab. Wehr- und Zivildienst lassen sich auch nur mit Zwischenschritten abbilden, Minijobs (sofern nicht versicherungspflichtig) ebenso.

    Du bekommst so sicher eine Zahl, wenn Du willst auch mit vier Nachkommastellen, aber ein Sternchen wäre noch immer dran.

  • Hallo Referat Janders und alle anderen,

    ok , ich hatte bereits den ganzen Tag gegoogelt und nix gefunden.

    Natürlich ist eine Excel-Tabelle nicht so schwierig.

    Es ging mir nur darum, dass ich Eingabefehler bei den Durchschnittsentgelt vermeiden wollten, wenn dies schon fix in einem Rechner für das jeweilige Jahr hinterlegt wäre.


    Du schreibst etwas von "vier" Nachkommastellen und einem Sternchen.

    Das verstehe ich leider nicht. Evt ist es auch nur scherzhaft gemeint.

    Weißt du denn wie viele Nachkommastellen berücksichtigt werden.

    Und wie (falls 4) von der 5. auf die 4. Stelle gerundet wird (kaufmännisch)

    Und was meinst du mit Sternchen.

    Grüße

    Bert

  • Die Rentenversicherung rechnet die Entgelzpunkte auf vier Nachkommastellen genau. (Ist auf der Rückseite der Renteninformation abzulesen bzw. in den Anlagen der Rentenauskunft.) Und es wird kaufpersonig gerundet, ganz richtig.

    Mit den Sternchen meine ich, dass man einen schönen Wert ausrechnen kann, der hochgradig exakt (daher der Hinweis auf die vier Stellen nach dem Komma) aussieht, es aber hinterher noch massive Modifikationen stattfinden können, sodass die konkrete Rente ggf. enorm von dem mithilfe der Tabelle errechneten Wert abweicht.

  • Ruf doch einfach deinen Versicherungsverlauf bei der GRV ab. Da stehen doch alle nötigen Informationen drin. Früher hieß das mal Renteninformation oder -auskunft. Kann man mit dem ePerso direkt im Portal der GRV abrufen.

    Wenn du das unbedingt in Excel haben willst, dann tipp die Daten einfach ab. Sollten ja nicht allzu viele sein.

  • hallo SA,

    vielen Dank für den Tipp.

    Bei 45 Jahren sind es nur 90 Eingaben.

    1. den tatsächlichen Entgeltwert und 2. das Durchschnittsentgelt.

    Der Versicherungsverlauf zeigt leider nur in Summe die Entgeltpunkte.


    Jedoch nicht die einzelnen Jahre aufgelistet.


    Nochmals vielen Dank an alle.

    Grüße

    Bert

  • Um welches Jahr geht es überhaupt? Willst Du historisch nachrechnen, ob die Renteninformaiton korrekt war (das war sie in der Regel nicht bzw. nur auf Basis des zum Zeitpunkt noch genutzten Vorläufigen Wertes für das jeweils vergangene Jahr).

    Oder willst Du in die Zukunft spekulieren?

    Bei 45 Jahren sind es nur 90 Eingaben.

    45 Jahre in die Zukunft? Viel Spaß, Dir für diese Zeit schon nur ein Durchschnittsentgelt auszudenken.

    Aktuell kannst Du nur historisch bis 2024 die korrekten Werte berechnen. Diese liefert Dir aber auch die jährliche Renteninformation.

    Selbst für 2024 ist der bisherige Rechenfaktor (=Durchschnittsentgelt) noch vorläufig. Für 2025 bis 2039 kann Du anhand des Rentenversicherungsberichtes 2025 spekulieren, wo die Durchschnittsentgalte liegen sollten. Man korrigiere mich gerne, wenn es der Staat bis Ende Mai geschafft haben sollte, seinen Rechenschieber zu nutzen um das endgültige Durchschnittsentgelt für 2025 zu berechnen.

    Die hist. Werte für das Durchschnittsentgelt kannst Du u.A. hier kopieren:
    https://rvrecht.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/rvR…e0001_alle.html

    Für die eigenen Zahlungen an die DRV musst Du halt entweder die jährlichen rentneinfpormationen durchgehen oder Deine jewielige Lohnsteuerbescheinigung ansehen.

    Aber selbst das Abtippen von 45 Zahlen (wenn Du kurz vor der Rente stehen solltest) ist nun nicht das Problem. Ob Du für den Rechner Dein Jahresgehalt abtippst oder für das Excel Deine Zahlung an die DRV, sollte keinen Unterschied machen.

    Bei allen (un)möglichen Sonderleitungen mag es kompliziert werden, wie oben schon erwähnt wurde.

  • es geht um 1982 bis 2025.

    Vom 1.9.1982 bis 31.07.1985 mit Zeiten der berufichen Ausbildung, für die ja bis zu 0,75 des Durchschnittseinkommen gutgeschrieben werden müssten (als zusätzlich Entgeltpunkte für beitragsgeminderte Zeiten).


    Natürlich wie folgt: 0,75 minus Entgeltpunkten aus tatsächlichen Entgelt = zusätzliche Entgeltpunkte.


    Nach meiner Rechnung wurden mir zu wenige zusätzliche Entgeltpunkte gutgeschrieben.


    Ich bräuchte einen Experten(in), die/der sich tief in der Berechnung auskennt.


    Ansonsten werden ich nächste Woche mal die DRV anrufen. Ich möchte nur ein wenig vorbereitet sein.


    Sollte es hier einen solchen Experten geben, dann würde ich mit ein paar Zahlen aus den Jahren 1982 bis 1985 rumwerfen.

  • Dann nimm die Rentenauskunft die es ab 50 Jahren alle 3 bis 5 Jahre gibt, die kannst du dir auch per Post jederzeit zusenden lassen, einfach online bei der DRV bestellen, ist in ca. 1 Woche bei dir. Da sind die Berechnungen deutlich genauer aufgeschlüsselt. Tipp: habe die Anfang des Jahres für meinen eigenen Datenabgleich geordert, dann gescannt und mit der KI ausgewertet, klappt wunderbar, die KI kann dir alles aus den 20 bis 30 Seiten raussuchen und Berechnen was du willst, einfacherer als wie alles in Excel eintippen.

  • habe die Anfang des Jahres für meinen eigenen Datenabgleich geordert, dann gescannt und mit der KI ausgewertet, klappt wunderbar,

    Das hat sich "die KI" auch gesagt, persönliche Daten geschenkt zu bekommen. 😅 Da es so viele verschiedene KIs unterschiedlichster Qualitäten gibt, solltest du Ross und Reiter nennen. Und hoffentlich hast du alle Aussagen verifiziert. Es ist sehr viel Müll dabei.

  • Das hat sich "die KI" auch gesagt, persönliche Daten geschenkt zu bekommen. 😅 Da es so viele verschiedene KIs unterschiedlichster Qualitäten gibt, solltest du Ross und Reiter nennen. Und hoffentlich hast du alle Aussagen verifiziert. Es ist sehr viel Müll dabei.

    Es ging dabei um Berechnungen und Summierungen, das kann die KI schon fehlerfrei und vor allem sehr komfortabel. Ich habe nicht nach Rechtsgrundlagen und Gesetzen gefragt und deren interpretation, da habe ich bei KI so meine Bedenken. Aber ich nutze KI auch hin und wieder beruflich um Formeln und Berechnungen durchzuführen oder einfach Formel für Excel oder für andere Programme zu generieren, das kann die KI nähmlich ausgezeichnet.

  • Es ging dabei um Berechnungen und Summierungen, das kann die KI schon fehlerfrei und vor allem sehr komfortabel. Ich habe nicht nach Rechtsgrundlagen und Gesetzen gefragt und deren interpretation, da habe ich bei KI so meine Bedenken. Aber ich nutze KI auch hin und wieder beruflich um Formeln und Berechnungen durchzuführen oder einfach Formel für Excel oder für andere Programme zu generieren, das kann die KI nähmlich ausgezeichnet.

    Und was wurde nun aus vorhandenen Zahlen berechnet?

  • Der Versicherungsverlauf zeigt leider nur in Summe die Entgeltpunkte.

    Jedoch nicht die einzelnen Jahre aufgelistet.

    Das finde ich auch schade.

    Ich habe mal eine "Auskunft zum Abgleich einer Rentenminderung" beantragt. Diese beinhaltete eine Liste, in der alle Punkte für jeden Eintrag im Versicherungsverlauf einzeln ausgewiesen wurde! (Beispiel: 01.01.97-31.12.97 98.400,00 DM : 52.143 DM = 1,8871 Punkte). Damit konnte ich auch mein Excel leicht perfektionieren.

    Nochmal der Hinweis, den Versicherungsverlauf immer vollständig zu kontrollieren. Bei mir ist mal ein einzelnes, altes Jahr komplett verschwunden, das im vorherigen Versicherungsverlauf schon enthalten war. Das konnte immerhin durch ein E-Mail (und monatelanges Warten) leicht korrigiert werden, es war ein "versehentliches Löschen" ...

    Und es wird kaufpersonig gerundet

    Oder kaufleutig?

  • Das ist sehr beängstigend, das da jemand einfach so den Versicherung Verlauf manipulieren kann. Kontrolliert das niemand? Spätestens beim Rentenbeginn? Oder obliegt das allein dem Rentner?

    So groß ist der Aufwand ja nicht, Blätter oder PDF-Dateien seitenweise zu vergleichen. Die finale Kontrolle liegt bei dir.

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