Das ist also der Gegenpart zu meinem Bauchgefühl....
Messer zwischen die Zähne, und wenn das Blut durch die Straßen zieht wird gekauft. ![]()
: Sollten Aktien wegen eines neuen Allzeithochs verkauft und in Staatsanleihen umgeschichtet werden, um eine Aufteilung von 70 zu 30 zwischen risikoreich und risikoarm zu erreichen? Gefragt sind Erfahrungen mit Sparplänen und Rebalancing.
Sollten Aktien wegen eines neuen Allzeithochs verkauft und in Staatsanleihen umgeschichtet werden, um eine Aufteilung von 70 zu 30 zwischen risikoreich und risikoarm zu erreichen? Gefragt sind Erfahrungen mit Sparplänen und Rebalancing.
Das ist also der Gegenpart zu meinem Bauchgefühl....
Messer zwischen die Zähne, und wenn das Blut durch die Straßen zieht wird gekauft. ![]()
Der berühmte Buffett-Indikator, der die Marktkapitalisierung von US-Aktien ins Verhältnis zum US-BIP setzt, liegt mit 239% auf dem höchsten Stand aller Zeiten.
Ich habe den Namen mal gefettet…Der Mann bunkerte seit Jahren gigantische Dollar-Kurzläufer, weil sein „Indikator“ immer weiter steigt.
Also…der „Crash“ muss doch mal kommen…
Ich meine, gerade gelesen zu haben, dass Berkshire jetzt erstmals wieder fett gekauft hat.
Ich meine, gerade gelesen zu haben, dass Berkshire jetzt erstmals wieder fett gekauft hat.
Jup, siehe bspw. https://www.handelsblatt.com/finanzen/maerk…/100245170.html
In der Sparphase war mein einziger Indikator der Fear & Greed Index, unter 25 hatte ich immer eine extra Portion dazu gekauft, bei allem darüber entspannt den Sparplan laufen lassen.
Hmm,
wovon kaufe ich denn eine 'Extraportion' nach, wenn ich einfach immer ganz entspannt meinen Sparplan laufen lasse?![]()
Habe ich irgendwo noch eine Schublade voller 'Extrageld'?
Also ich nicht. Ich könnte allerhöchstens vom sicheren Vermögensteil in den Risikoteil umschichten. Aber das mach ich ja quasi mit dem monatlichen Sparplan ganz automatisch. ![]()
Hmm,
wovon kaufe ich denn eine 'Extraportion' nach, wenn ich einfach immer ganz entspannt meinen Sparplan laufen lasse?
Habe ich irgendwo noch eine Schublade voller 'Extrageld'?
Abgesehen von der Zeit kurz vor dem geplanten Hauskauf/Schuldentilgung gab es bei uns in der Ansparphase keinen risikoarmen Teil. Wenn Schnäppchen Zeit war, dann haben wir alle nicht zwingend nötigen Konsumausgaben zurück gestellt und das Girokonto bis knapp an die Nulllinie runtergefahren. Das gab immer ein paar Tausender extra zum Investieren.
Abgesehen von der Zeit kurz vor dem geplanten Hauskauf/Schuldentilgung gab es bei uns in der Ansparphase keinen risikoarmen Teil. Wenn Schnäppchen Zeit war, dann haben wir alle nicht zwingend nötigen Konsumausgaben zurück gestellt und das Girokonto bis knapp an die Nulllinie runtergefahren. Das gab immer ein paar Tausender extra zum Investieren.
Dann würde ich ja mein Leben irgendwo an den Börsenkursen ausrichten (z.B. Urlaubsbuchung). ![]()
Nein, genau das will ich eben nicht!
Das Thema hatten wir ja kürzlich in einem anderen Thread als es um Dividenden und Essenseinladung für Freunde/Familie ging: "Da haben wir uns mal mehr geleistet als sonst".![]()
Dank die neue ATHs bin ich immer noch 100% in Aktien ETF investiert
hier was zum Lesen
Viel neues stand da nicht drin, jedenfalls nicht für diejenigen, die sich mit der Cederburg Studie beschäftigt haben und es war alles andere als hoch komplex.
Die Zusammenfassung fand ich grundsätzlich ok, was allerdings untergeht dabei, ist die US-amerikanische Brille des Artikels.
US Anleger legen nicht selten zu 100 % im US-Markt an, die Studie empfiehlt gemäß dieser Studie eine 50/50 Aufteilung. Das ist weniger USA als im MSCI World/MSCI ACWI IMI/FTSE All World drin wäre
Die Bedeutung von Laufzeitfonds ist auch nur in den USA derartig hoch. Für uns ist das so nicht übertragbar.
Da ich immer einen signifikanten risikoarmen Teil habe, wäre durchaus Geld da, das man bei stark gefallenen Kursen einsetzen könnte. Argumentativ wäre das dann Re-Balancing.
Dann würde ich ja mein Leben irgendwo an den Börsenkursen ausrichten (z.B. Urlaubsbuchung).
Nein, genau das will ich eben nicht!
Wir haben abgesehen vom Wohnmobil nie etwas gebucht sondern sind immer spontan gefahren und das Wohmobil war immer der teuerste Posten. Urlaub verschoben haben wir nie. Und doch bieten sich eine Menge Einsparmöglichkeiten an.
Kein Großeinkauf bei Lebensmitteln für die Vorratshaltung
Kein besonders teures Essen gehen (Pizza statt Steak als Beispiel)
Anschaffung von PC, Fahrrad etc. um 3-6 Monate verschieben
Kein Fun Shopping (Klamotten, Schmuck, Uhren etc.)
Diese Anpassungen tun nicht weh und ein vorübergehender Verzicht tut dem eigenen Konsumverhalten gut. Aber so ist es, Menschen sind nicht alle gleich.
Das Thema hatten wir ja kürzlich in einem anderen Thread als es um Dividenden und Essenseinladung für Freunde/Familie ging: "Da haben wir uns mal mehr geleistet als sonst".
Genau das würde zu meinem Verhalten auch passen. Da kann man gerne auch mal ein eher preisgünstiges Picknick oder einen Grillabend veranstalten, statt im ersten Haus am Platz eine große Rechnung aufzumachen. Spaß und Vergnügen hat man dabei nicht weniger.
wovon kaufe ich denn eine 'Extraportion' nach, wenn ich einfach immer ganz entspannt meinen Sparplan laufen lasse?
Liebe/r monstermania , jeder hat ein anderes Sparverhalten oder kann eben mehr oder weniger sparen. Bei mir war es so, das ich immer eine sehr hohe Sparquote gehabt hatte, die dann bei jeder Beförderung auch immer höher wurde. Das waren am Ende 33% vom Netto und ich finde das ist schon deutlich über dem Durchschnitt.
Der größte Teil landete immer auf dem Verrechnungskonto der ING, Sparplan lief, immer wenn ich 3000 € zusammen hatte, und das ging ziemlich flott, wurde was gekauft, ab dieser Summe waren die Kaufnebenkosten ok für mich. Zusätzlich hatte ich immer einen Puffer auf dem Verrechnungskonto um die 10k - 15k, einfach nur so falls es mal wieder crasht oder minicrasht, wie auch immer. Erfahrungsgemäß kam so was aber nur ein bis zwei mal im Jahr vor, und zack hatte ich Gewehr bei Fuß. Das war ne einfache Sache.
Ich wurde viel gefragt, auch hier, ob ich das alles mal back getestet hab, ob es nicht das selbe gewesen wäre einfach die Sparpläne laufen gelassen zu haben, ob sich das gelohnt hat , bla bla bla. Nein, hab ich nicht, es ist mir auch Wurscht, ich bin zufrieden.
Aber so ist es, Menschen sind nicht alle gleich.
So ist es. Wenn ich mir im Nachhinein überlege, statt mancher großer Reisen das Geld in Altersvorsorge gesteckt zu haben, bin ich heilfroh, lieber Erlebnisse und Erfahrungen, positive wie negative, auch existentielle fürs Leben gemacht zu haben. Ein Fundus, der nicht in Geld aufzuwiegen ist.
Wohl war. Bei jemand aus der entfernteren Familie ist nach 6 Jahren ein Krebs Rezidiv festgestellt worden. Sparen für die Weltreise mit 95 ist nicht immer gut.
So ist es. Wenn ich mir im Nachhinein überlege, statt mancher großer Reisen das Geld in Altersvorsorge gesteckt zu haben, bin ich heilfroh, lieber Erlebnisse und Erfahrungen, positive wie negative, auch existentielle fürs Leben gemacht zu haben. Ein Fundus, der nicht in Geld aufzuwiegen ist.
Zustimmung, ich hatte ganz Europa in einem Team mit dem Motorrad abgegrast. Diese Abenteuer Reisen, jeden Tag in einer anderen Unterkunft, es war nichts gebucht, einfach der Sonne entgegen. Noch heute hab ich den Staub dieser Reisen zwischen den Zähnen, und diese Erinnerungen nimmt mir niemand. Überall wo wir mit Menschen ins Gespräch kamen, gerade mit den Älteren, hörten wir immer wieder "Das war auch mein Traum, ich hatte ihn mir nie erfüllt".
gerade mit den Älteren, hörten wir immer wieder "Das war auch mein Traum, ich hatte ihn mir nie erfüllt".
... manchmal wird aus später, nie. Leider wahr!
Liebe/r monstermania , jeder hat ein anderes Sparverhalten oder kann eben mehr oder weniger sparen. Bei mir war es so, das ich immer eine sehr hohe Sparquote gehabt hatte, die dann bei jeder Beförderung auch immer höher wurde. Das waren am Ende 33% vom Netto und ich finde das ist schon deutlich über dem Durchschnitt.
Ist mir nicht fremd. Liege auch bei 1/3 Sparquote.
Und genau das Geld, also 1/3 geht jeden Monat in meinen Vermögensaufbau.
Ich habe nach meinem Erbe im letzten Jahr meine Sparrate inzwischen eingefroren. Zukünftige Lohnsteigerungen fließen nicht mehr in die Erhöhung meiner Sparrate. Dafür gönnen wir uns jetzt lieber etwas mehr im hier und jetzt.
Am Samstag haben wir einen guten Freund von mir beerdigt. Er wurde nur 60 Jahre alt!
Zusätzlich hatte ich immer einen Puffer auf dem Verrechnungskonto um die 10k - 15k, einfach nur so falls es mal wieder crasht oder minicrasht, wie auch immer. Erfahrungsgemäß kam so was aber nur ein bis zwei mal im Jahr vor, und zack hatte ich Gewehr bei Fuß. Das war ne einfache Sache.
Also die Extraschublade! ![]()
Dann nenn es doch Strategie. Fakt ist aber doch, dass Du/Ihr hier extra Geld geparkt habt um im Dip nachzukaufen.
Und was macht Ihr, wenn es dippt und Ihr nachgekauft habt? Wie füllt Ihr den Extrapuffer dann wieder auf? Wir die Sparrate dann reduziert?
Die Sparrate wird ja nicht größer, sondern bleibt bei den 1/3.
Lässt man den nächsten Urlaub sausen, weil man ja lieber wieder den Puffer aufbaut?
Bei 1-2 mal im Jahr Dip-Nachkauf muss man ja auch noch mal ein paar Tausend € in die Extraschublade schieben. ![]()
Nur darum geht es doch überhaupt bei dieser kleinen Nebendiskussion.
Ich habe halt keinen Extrapuffer den ich für einen Nachkauf nutzen kann. Ich kaufe einfach stumpf jeden Monat nach so viel die Sparrate hergibt.
Wenn es tatsächlich mal zu einem großen Crash kommen würde, könnte ich höchstens darüber nachdenken, ob ich etwas aus meinem sicheren Vermögensteil in den Risikoteil umschichten könnte/möchte.
Nur müsste ich dann ja auch darüber nachdenken, wie ich den sicheren Vermögensteil anschließend wieder aufstocke.
Wir haben u.a. Tagesgeld und eine Festgeldtreppe. Wenn es gepasst hat oder auch passt, habe ich ein Festgeld, das fällig wurde, nicht komplett neu angelegt, sondern einen Teil zum Dip-Kauf genutzt. Die Treppenstufe wurde dann halt etwas niedriger. Es sind nun 12 Stufen, die nacheinander monatlich frei werden und in der Regel neu angelegt werden. Wenn gerade kein Festgeld frei wurde, ich aber einen Dipkauf machen will, wird der nötige Betrag dem Tagesgeld entnommen. Die Zinsgewinne aus den Festgeldern landen zunächst im Tagesgeld um ggf. die vorherigen Entnahmen auszugleichen bzw. auf dem Verrechnungskonto des Depots. Davon werden die Sparpläne kurzfristig erhöht oder ebenfalls Dip-Käufe bestritten. Neben den Sparplanausführungen landet aus dem Gesamteinkommen auch jeden Monat noch ein Betrag im Tagesgeld. So läuft es hier. Jeder macht Seins. ![]()
Wir haben u.a. Tagesgeld und eine Festgeldtreppe. Wenn es gepasst hat oder auch passt, habe ich ein Festgeld, das fällig wurde, nicht komplett neu angelegt, sondern einen Teil zum Dip-Kauf genutzt. Die Treppenstufe wurde dann halt etwas niedriger. Es sind nun 12 Stufen, die nacheinander monatlich frei werden und in der Regel neu angelegt werden.
Wow. 12 x Festgelder die monatlich fällig werden. ![]()
Lohnt sich das wirklich? Also Ertrag vs. Aufwand?
Ich hatte für meine Mutter ja auch eine Festgeldtreppe. Aber mit jährlichen Stufen. Schließlich reichte das Tagesgeld ja aus um Ihren finanziellen Bedarf für 1 Jahr zu decken. Und dann wäre ja wieder ein Festgeld fällig gewesen.
Den Sinn hinter Deiner Strategie verstehe ich aber trotzdem nicht. Wenn ich das Geld eh im Falle eines Dip in Aktien anlegen will, kann ich das ja auch gleich machen. ![]()
Wenn ich mir meine Käufe der letzten 12 Monate ansehe im Kurschart ansehe, hätte ich liebend gern die gesamten Investition der letzten 12 Monate schon im August 2025 getätigt.
Nur da hatte ich ja das Geld ja noch gar nicht!
Es kommt ja erst durch die monatliche Gehaltszahlung auf das Konto.
Und wenn ich jetzt warten würde bis der Kurs um 10% nachgibt, um dann in einem Dip das angesparte Geld zu investieren, warte ich wohlmöglich ewig darauf.
Natürlich würde ich auch viel lieber bei gleichbleibenden oder gar stetig sinkenden Kursen investieren. Zumindest die nächsten Jahre lang.
Jeder macht Seins.
Du musst das nicht verstehen, ich will auch niemand davon überzeugen, wollte einfach mal meine finanzielle Aufstellung noch mal ein Stück näher bringen. Denk immer an mein Bauchgefühl ![]()
Wow. 12 x Festgelder die monatlich fällig werden.
Lohnt sich das wirklich? Also Ertrag vs. Aufwand?
Wenn man wie Börsenfeger und ich nur noch ein bisschen berufstätig ist => genug Muße hat: ja. So sehr viel mehr als fünf Minuten sind es ja nicht, selbst wenn man wie ich kunstvolle Listen nebst Papierablage führt, damit mir nix durchflutscht.
Vielleicht hat man das ja auch falsch verstanden, es wird natürlich jeden Monat nur 1 Festgeld fällig... ich habe kein Papierkram, die VW-Bank schickt mir das alles schön in mein Online-Postfach und online lege ich dann auch wieder neu an, verwalte die Zinsen etc. etc. Am Desktop ist das ganz einfach und angenehm, wie auch die Ablage der diversen Mitteilungen.
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