Altersvorsorge ist sinnlos

  • Stelle Deine Fragen an unsere Finanztip-Experten

    So entnimmst Du Geld im Alter
    Vorsorge Expertengespräch am 22.10.2026

    Reicht mein Geld? So entnimmst Du aus Deinem Depot

  • Dafür gibt es ja diese Sozialversicherungen.
    Das sind Risikoversicherungen, in die man einzahlt um im Fall der Fälle nicht total mittelos, oder tot zu sein.;)

    Darf ich etwas pointieren?

    Fall A: Risikoversicherungen, in die man selbst einzahlt, um im Fall der Fälle nicht total mittelos oder tot zu sein.

    Fall B: Sozialversicherungen, in die welche einzahlen, damit andere im Fall der Fälle nicht total mittelos oder tot sind.

  • Darf ich etwas pointieren?

    Fall A: Risikoversicherungen, in die man selbst einzahlt, um im Fall der Fälle nicht total mittelos oder tot zu sein.

    Fall B: Sozialversicherungen, in die welche einzahlen, damit andere im Fall der Fälle nicht total mittelos oder tot sind.

    Genau.

    Oder andersrum: Auch wer es nicht schafft seinen Lebensunterhalt und Vorsorge selber zu stemmen muss bei der Sozialversicherung nicht sterben.

    Ja, kann man ungerecht finden, aber das ist für mich irgendwie der Kern einer zivilisierten Gesellschaft, dass man andere nicht sterben lässt (über Niveau und Ansprüche kann man reden, dass ist ein anderes Thema).

  • Bis dich mal eine Krankheit/Unfall/etwas nicht Vorhergesehenes trifft und dich zu zu einem evtl. dauerhaften Sozialfall macht.
    Unter dem Motto "Was solls, Die Gemeinschaft hilft schon."

    Lustig ist, dass man das im Forum zum einen nicht gutheißt (siehe hier) und in anderen Konstellationen gut findet (Stichwort ALG vor der Rente, 99,99% Teilrente usw.)

    Taxation is not charity. It is not voluntary. As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves.

    Grover Norquist

  • Darf ich etwas pointieren?

    Fall A: Risikoversicherungen, in die man selbst einzahlt, um im Fall der Fälle nicht total mittelos oder tot zu sein.

    Fall B: Sozialversicherungen, in die welche einzahlen, damit andere im Fall der Fälle nicht total mittelos oder tot sind.

    Und noch etwas "breiter gewalzt":

    Fall A: Risikoversicherungen, in die man selbst einzahlt und auch andere einzahlen, um selbst im Fall der Fälle nicht total mittelos oder tot zu sein.

    Fall B: Sozialversicherungen, in die welche man selbst und auch viele andere einzahlen, damit andere und man selbst im Fall der Fälle nicht total mittelos oder tot sind.

    Bei Fall A: habe nur die Einzahlenden die Möglichkeit und das Recht der Unterstützung/Hilfe.

    Beim Fall B: werden auf Grund des gesellschaftlichen Konsenses, allen Menschen grundsätzlich Hilfe zu gewähren, auch Personen unterstützt, die nicht eingezahlt haben.
    (Ist halt immer so ein Dilemma, wenn jemand sagen müßte "Die OP könnten wir machen, aber du hast kein Geld, also lassen wir dich verrecken,...")

  • Darf ich etwas pointieren?

    Fall A: Risikoversicherungen, in die man selbst einzahlt, um im Fall der Fälle nicht total mittelos oder tot zu sein.

    Fall B: Sozialversicherungen, in die welche einzahlen, damit andere im Fall der Fälle nicht total mittelos oder tot sind.

    Ich glaub die USA wären für dich ein verdammt lebenswertes Fleckchen Erde.

  • (Ist halt immer so ein Dilemma, wenn jemand sagen müßte "Die OP könnten wir machen, aber du hast kein Geld, also lassen wir dich verrecken,...")

    Im kleinen gibt es das ja schon länger.... aktuelles Beispiel die Hautkrebsvorsorge... Hautarztpraxis sagt, dieses Jahr gibt es keine freien Termine mehr. Zahle ich es selbst, was nur runde 100 Euro sind, ist der frühest mögliche Termin in 2 Wochen bzw. bei mir am 3.Juli.

  • Ich glaube der Vergleich hinkt gewaltig.

    Ja, er vergisst offenbar, dass es hier individuelle Mitglieder gibt (Kindheit im Totalitarismus?). Kenne ich so nur von diesem einen ehemaligem Forumsfreund, bei dem es immer einen Anschiß gab, wenn Neulinge eine Anfängerfrage schon wieder ! gestellt haben.

  • Absolut. Zum Sozialfall werden ist mit Vollgas in die soziale Hängematte. Ich glaub ich brech mir mal schön das Genick heute und ihr dürft zahlen. Die letzten 40 geilen Jahren die ich dann hab auf euren Nacken. Ich geh davon aus das dem Ruf der Freiheit in den nächsten Tagen ein überwiegender Teil der Bevölkerung folgen wird.

  • Absolut. Zum Sozialfall werden ist mit Vollgas in die soziale Hängematte. Ich glaub ich brech mir mal schön das Genick heute und ihr dürft zahlen. Die letzten 40 geilen Jahren die ich dann hab auf euren Nacken. Ich geh davon aus das dem Ruf der Freiheit in den nächsten Tagen ein überwiegender Teil der Bevölkerung folgen wird.

    Kann das sein, dass du den Thread bisher überhaupt nicht verstanden hast? Es geht nicht um unverschuldete Sozialfälle, sondern um Menschen, die bewusst nicht vorsorgen, um im Rentenalter dann auf Kosten der Allgemeinheit zu leben.

    Taxation is not charity. It is not voluntary. As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves.

    Grover Norquist

  • Ja aber wir waren ja schon relativ weit weg vom Ursprung des Themas und hatten viel vermischt.

    Wer nicht peraönlich versorgt der hat halt die GRV als einzige Ausstattung und wenn die nicht reicht weil man zu wenig verdient kommt man in die Grundsicherung.

    Ich sehe jetzt grundsätzlich nicht wer sich da in die soziale Hängematte setzt. Es gibt ja keine Pflicht privat vorzusorgen. Deshalb wäre es ja schön wenn die GRV ausreicht. Wenn man mit einer annähernd "normalen" Erwerbsbiographie (sofern es sowas gibt), mehr als Grundsicherung hätte, wäre das doch nicht verkehrt.

    Aber warum sollte ich vorsorgen privat, wenn ich sehe das meine Erwerbstätigkeit auch über 45 Jahre hin nicht dazu führt das ich über die Grundsicherung komme. Man hat sich ja schon mein gesamtes Erwerbsleben an mir dumm und dämlich verdient.

  • Aber warum sollte ich vorsorgen privat, wenn ich sehe das meine Erwerbstätigkeit auch über 45 Jahre hin nicht dazu führt das ich über die Grundsicherung komme. Man hat sich ja schon mein gesamtes Erwerbsleben an mir dumm und dämlich verdient.

    Die entsprechenden Freibeträge bei der Grundsicherung sollen das ja abdecken.

  • Ich sehe jetzt grundsätzlich nicht wer sich da in die soziale Hängematte setzt. Es gibt ja keine Pflicht privat vorzusorgen. Deshalb wäre es ja schön wenn die GRV ausreicht.

    Ja, es wäre schön. Aber wir wissen seit über 30 Jahren, dass sie das eben nicht tut. Da nicht privat vorzusorgen ist schlicht und einfach grob fahrlässig.

    Und genau deshalb finde ich, man sollte eine fiktive Anrechnung einer privaten Vorsorge in Höhe von 4% des jährlichen Bruttos während der Arbeitsphase auf die Grundsicherung vornehmen.

    Taxation is not charity. It is not voluntary. As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves.

    Grover Norquist

Passende Ratgeber für Dich

Von Finanztip-Experten fundiert recherchiert

Was Finanztip ausmacht
Finanztip Bewertungen