Ein sehr provokanter Titel, der natürlich nicht als ernst zu betrachten ist. Dennoch hatte ich heute wieder eine Situation, die mich zum Nachdenken gebracht hat.
Kollege (Mitte 20) betreibt keine Altersvorsorge, Zitat: "Das ganze Geld wird ins Auto investiert". Geht das so weiter und steht in einigen Jahrzehnten dann die Rente an, könnte ich mir vorstellen, dass diese Personengruppe dann ganz laut nach dem Sozialstaat ruft und Unterstützung fordert.
Ich weiß nicht, wie sich die Politik und das Weltgeschehen die nächsten Jahrzehnte entwickeln, aber es könnte durchaus sein, dass dann die "vermögenden" Menschen, die jahrzehntelang gespart und >500k für die Rente im Depot haben, zur Kasse gebeten werden.
Das ist natürlich absolut kein Grund, jetzt das Depot aufzulösen, den Sparplan zu stoppen und alles Geld rauszuhauen. Jedoch stelle ich mir schon die Frage, ob meine Bedenken (teilweise) nicht berechtigt sind. Wie seht ihr das Thema oder denke ich vielleicht auch einfach zu negativ?