Steuerreform 2027

  • Ich gründe hiermit eine Selbsthilfegruppe:

    Menschen, die politische Diskussionen befürworten, aber sich nicht ausschließlich genug einem vermeintlichen Lager zugehörig fühlen, um sich hinter den Zinnen einer der Burgen zum Kampf einzufinden.

    Ich nenne uns "Die besorgt-belustigten Wegelagerer". Unsere Fahnen tragen beide Wappen.

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    Steuern sparen bei der Geldanlage
    Recht & Steuern 10 Kapitel

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  • Ich gründe hiermit eine Selbsthilfegruppe:

    Menschen, die politische Diskussionen befürworten, aber sich nicht ausschließlich genug einem vermeintlichen Lager zugehörig fühlen, um sich hinter den Zinnen einer der Burgen zum Kampf einzufinden.

    Ich nenne uns "Die besorgt-belustigten Wegelagerer". Unsere Fahnen tragen beide Wappen.

    Ist jemand der beiden Wappen trägt, nicht eindeutig ein Linkssozialist?

  • Man braucht nur in die USA schauen - neoliberal schleift die Institutionen, die Regierung und Konzerne wenigstens ein bisschen daran gehindert haben, die Bevölkerung zu beschxxxxxn.

    Neulich habe ich hier mal den dümmsten Satz gelesen, den ich in den letzten Monaten überhaupt irgendwo gelesen habe. Man solle dem abhängig beschäftigten Menschen nur dann einen Lohn auszahlen, wenn er real zur Arbeit käme. Dann mit einem höheren Stundenlohn.

    Wer nur Arbeitstage bezahlen will und Urlaub oder Krankheit unbezahlt lässt, stellt 130 Jahre deutscher Sozialgeschichte infrage. Schon die christliche Sozialethik lehrt: „Der Arbeiter ist seines Lohnes wert“ und Jesus stellt den Menschen über bloße Leistung. Unsere Gesellschaft beruht darauf, dass Menschen auch in Krankheit oder zur Erholung ihre Würde und Existenz sichern können. Das ist keine Wohltat, sondern Ausdruck von Solidarität und einer bewährten Sozialordnung.

  • Ich denke, ich habe meine Argumente bereits in beinahe epischer Breite vorgebracht und auch in deinem letzten an mich gerichteten Text stand nichts, was ich nicht schon bearbeitet hätte. Aber falls du doch noch einen von mir nicht aufgenommenen Argumentationsfaden finden solltest, hake gerne nach.

    Eins noch, weil es mir doch auffällt. Was soll eigentlich

    linkssozialistisch

    sein? „Sozialistisch“ ist ja schon links, also „linkslinks“ oder „linkser“? So wie „schwangerer“? 😉

  • die wesentlichen Zuwächse an Produktivität seit Mitte der 70er Jahre zum sehr wesentlichen Teil nicht bei den Arbeitnehmern gelandet sind? Das ist eine Ja oder Nein Frage ;).

    Das ist richtig. – Vor diesem Hintergrund ebenfalls eine Entscheidungsfrage:

    Welche Konstellation würdest du bevorzugen:

    Sozialistische Wirtschaftspolitik nach 64 Jahren:

    • Produktivität: +200 % / Reallöhne +180 %

    Neoliberale Wirtschaftspolitik nach 64 Jahren:

    • Produktivität: +400 % / Reallöhne +200 %

    meine Argumente

    Hab gut gelacht. KI-Texte soll man markieren.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Man braucht nur in die USA schauen - neoliberal schleift die Institutionen, die Regierung und Konzerne wenigstens ein bisschen daran gehindert haben, die Bevölkerung zu beschxxxxxn.

    Angefangen von der "wirtschaftlichen Stärke" über das "wirtschaftliche Wachstum" und das "Vermögen pro Kopf" bis hin zum Grad der "wirtschaftlichen Freiheit" und - last but not least - der "autarken Verteidigungsfähigkeit" ("äußere Sicherheit" ist "die" originäre Staatsaufgabe überhaupt) wäre noch zu klären, ob die deutsche Bevölkerung oder die amerikanische Bevölkerung beschxxxxxxr (nur um sich Deiner Ausdrucksweise zu bedienen) dran ist. :/


    War sonst noch was ... ? Ach ja, nur eine Petitesse - erst recht in einem Finanz-Forum ... :)

    Der US-Dollar existiert meines bescheidenen Wissens nach offiziell seit dem Jahr 1785 als der US-Kongress ihn als neue Währungseinheit beschloss. Die tatsächliche Geburtsstunde (Coinage Act/Münzwesen) als offizielle Zahlungsmittel mit festem Gold- und Silberwert war im Jahr 1792 und der US-Dollar ist aktuell noch die Weltwährung und Leitwährung - die unnachahmliche europäische Einheitswährung (Euro) gibt es meines bescheidenen Wissens als Bargeld erst seit dem Jahr 2002 und diese mußte bereits ab dem Jahr 2012 ff "gerettet" werden - und zwar "Whatever it takes" ... ^^


    Dir weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

  • Das ist gut, dass man dich dadurch zumindest noch hören kann, sehen ist in deinen Nebelschwaden nämlich schon viel schwieriger. In der Psychologie nennt man das übrigens „Projektion“ 😜

    Aber was ist denn nun „linkssozialistisch“, außer der traurige Versuch eines Kampfbegriffes?

    Ich finde die Frage übrigens vollkommen berechtigt.

    Der Begriff "linkssozialistisch" kommt für meinen Geschmack ein wenig unbeholfen pubertär daher. Das ist natürlich nur die halbe Wahrheit. Den Begriff "sozialistisch" hat man ja schon missbräuchlich mit anderem Attribut versehen.

    Ich glaube, dem möchte ich hier und jetzt gar nicht näher auf den Grund gehen.

  • Bringt uns diese extreme Polarisierung eigentlich nach vorn? Doch eher nicht. Dieses Land ist seit 1945 mit einer Kompromisslinie mit Variationen in beide Richtungen sehr erfolgreich gewesen. Moderate Positionen haben sich tatsächlich bewährt, leider scheint diese Zeit vorbei zu gehen.

  • das Problem der linken Umverteilungsfreunde ist doch, dass ihnen beim Umverteilen irgendwann das Geld anderer Leute ausgeht, nachdem sie zu vielen suggeriert haben, man müsse selbst gar nichts erwirtschaften, man kriegt ja auch Transferleistungen.

    Das Problem ist doch, dass die Länder, die wir hier üblicherweise als besser als unser eigenes ansehen, Schweiz, Niederlande, zum Teil Skandianvien, deswegen als gut oder besser ansehen, weil es u.a. am unteren Ende der Einkommensskala oder im Bezug von Sozialleistungen so aussieht, dass es die typischen mit großer Armut verbundenen gesellschaftlichen Schwierigkeiten nicht bzw. nur in sehr geringem Ausmaß gibt.

    Daraus zu lernen, dass es keine Umverteilung geben soll, finde ich ambitioniert.

    Vielleicht liegt die Wahrheit - wie eigentlich fast immer, wenn es nicht um Naturwissenschaften geht - irgendwo in der Mitte. In der Schweiz gibts z.B. eine Quellensteuer, die erheblich höher ist als unsere, es gibt eine Vermögenssteuer usw usf.

  • Vielleicht liegt die Wahrheit - wie eigentlich fast immer, wenn es nicht um Naturwissenschaften geht - irgendwo in der Mitte. In der Schweiz gibts z.B. eine Quellensteuer, die erheblich höher ist als unsere, es gibt eine Vermögenssteuer usw usf.

    Wäre sofort dabei und dafür die beiden von Dir herausgepickten Punkte hierzulande zu übernehmen.

    Conditio sine qua non: Es werden auch die sonstigen Rahmenbedingungen der Schweiz hierzulande übernommen - angefangen von den Steuersätzen und dem steuerlichen Freiraum der Kantone sprich dem inländischen steuerlichen Wettbewerb über den Grad der wirtschaftlichen Freiheit und (viel) mehr direkte Demokratie (Volksabstimmungen) bis hin zur Migrations- und Asylpolitik der Schweiz. Die beispielhafte Liste ließe sich übrigens leicht verlängern mit liberaler Wirtschaftspolitik, strikter Haushaltspolitik und Haushaltsdisziplin, entsprechend geringer Staatsverschuldung und einem hervorragenden Bildungssystem beispielsweise.

    Davon ist dann aber bei solchen Vorschlägen meist gar nichts zu hören ... :rolleyes:

    Übliches Procedere und Tenor: Aber selbst die Schweiz hat doch eine Vermögenssteuer ... womit man wieder beim Herauspicken ist ...


    Länder sind von ihrem Angebot her (Standortqualität) natürlich im Gesamtpaket zu bewerten - und nicht anhand eines einzelnen oder nur zweier Aspekte.

    Einmal editiert, zuletzt von Sovereign (7. Juli 2026 um 19:06)

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