Steuerreform 2027

KI-Zusammenfassung

: Welche Steuerentlastungen Familien und mittlere oder niedrige Einkommen erreichen und wie eine AU-Pflicht ab dem ersten Krankheitstag praktisch laufen soll, ist nach den Koalitionsplänen noch in vielen Punkten offen.

Welche Steuerentlastungen Familien und mittlere oder niedrige Einkommen erreichen und wie eine AU-Pflicht ab dem ersten Krankheitstag praktisch laufen soll, ist nach den Koalitionsplänen noch in vielen Punkten offen.

  • Viele Beiträge sehen die Steuerentlastung kritisch, weil die genannten 600 € erst 2028 und nur für bestimmte Familien gelten sollen.
  • Mehrere Beiträge betonen zur AU ab Tag eins, dass der Arztbesuch laut genannten Aussagen nicht zwingend am ersten Krankheitstag stattfinden soll.
  • In der Community bleibt die Wirkung auf Praxen umstritten, weil einige weniger Missbrauch erwarten und viele mehr Belastung durch zusätzliche Arztbesuche befürchten.
  • Da verdrehst du die Fakten. Hier der Ausschnitt aus dem Beschlusstext:

    Angebote von vegetarischen und veganen Gerichten und ein „Veggie Day“ sollen zum Standard werden.

    https://web.archive.org/web/2013081014…arrierefrei.pdf

    Ginge es nur um ein Angebot, müsste man den Veggie Day nicht gesondert aufführen. Zumal es 2013 kaum noch eine Kantine gegeben haben dürfte, die ausschließlich Fleischgerichte anbietet.

    Es ist ein Unterschied was im Wahlprogramm steht und was später auf dem Tisch liegt. Der shitstorm kam nicht während der Wahlen sondern als es eingebracht wurde.

    Aber man sieht das bei vielen Parteien mit unterschiedlichem Maße gemessen wird.

    Pfennigbaron es hätte prozesse nur beschleunigt

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  • Es ist ein Unterschied was im Wahlprogramm steht und was später auf dem Tisch liegt. Der shitstorm kam nicht während der Wahlen sondern als es eingebracht wurde.

    Die Wikipedia hat die komplette Chronik: https://de.wikipedia.org/wiki/Kontroverse_um_den_Veggietag

    Ja, der Shitstorm kam mit etwas Verspätung. Aber da zu dem Zeitpunkt war das Wahlprogramm verabschiedet und bei der Formulierung kann sich keiner damit rausreden, dass es darum ging, zusätzlich zum Fleisch ein vegetarisches Gericht anzubieten.

  • Da verdrehst du die Fakten. Hier der Ausschnitt aus dem Beschlusstext:

    Angebote von vegetarischen und veganen Gerichten und ein „Veggie Day“ sollen zum Standard werden.

    https://web.archive.org/web/2013081014…arrierefrei.pdf

    Ginge es nur um ein Angebot, müsste man den Veggie Day nicht gesondert aufführen. Zumal es 2013 kaum noch eine Kantine gegeben haben dürfte, die ausschließlich Fleischgerichte anbietet.

    Schönes Beispiel dafür, dass manche nur das herauslesen, was sie für ihr prinzipielles "dagegen" brauchen können.

    Angebote von vegetarischen und veganen Gerichten und ein „Veggie Day“ sollen zum Standard werden.

    Kein Gesetz. Nur aus einem Wahlprogramm.

    ^^

  • Es muss kein Gesetz sein. Auch ein Wahlprogramm taugt als Beleg für übergriffigen Dirigismus. Mal ganz ehrlich, was willst du da anderes rauslesen, als die Vorgabe an einem Tag kein Fleisch anzubieten? Wie würde eine grüne Regierung das "zum Standard" machen ohne Gesetz?

    Damals wurde nach einer Umfrage ein Tag ohne Fleischangebot in der Kantine hier schon durchgeführt und auch gut angenommen. Mal was anderes.

    Es hätte woanders auch darauf hinauslaufen könnnen, dass Menü 1 ein vegetarisches Gericht gewesen wäre und Menü 2 die Bratwurst oder der Burger, den es sowieso immer gibt.

    Versteh den Aufruhr nicht. Bei den Großeltern gabs einmal die Woche den Braten und einmal Fisch. Ansonsten Gemüseaufläufe, Nudelgerichte (mit ein paar Speckwürfeln), Pfannkuchen süß und salzig, Gemüseeintöpfe. Und das als Nicht-Grünen-Wählys:)

  • Es muss kein Gesetz sein. Auch ein Wahlprogramm taugt als Beleg für übergriffigen Dirigismus. Mal ganz ehrlich, was willst du da anderes rauslesen, als die Vorgabe an einem Tag kein Fleisch anzubieten? Wie würde eine grüne Regierung das "zum Standard" machen ohne Gesetz?

    Wenn man sich die Wahlprogramme nach diesen Kriterien ansieht, kann man eh nur das Land verlassen und ein eigenes Gründen. Wenn man auf einem kleinen Punkt in einem Wahlprogramm ne wochenlangen Kampagne zu fahren, sieht man ja was bei rumkommt. Die Grünen sind jetzt die Verbotspartei seit bald 15 Jahren. Wenn dieses Käseblatt auch nur annähernd solche Kampagnen gegen andere Parteien fahren würde, wären die Sichtweisen vermutlich weniger eng gestaltet😉

  • Wenn man sich die Wahlprogramme nach diesen Kriterien ansieht, kann man eh nur das Land verlassen und ein eigenes Gründen. Wenn man auf einem kleinen Punkt in einem Wahlprogramm ne wochenlangen Kampagne zu fahren, sieht man ja was bei rumkommt. Die Grünen sind jetzt die Verbotspartei seit bald 15 Jahren. Wenn dieses Käseblatt auch nur annähernd solche Kampagnen gegen andere Parteien fahren würde, wären die Sichtweisen vermutlich weniger eng gestaltet😉

    Das ist genau der Punkt. Wenn ein konservativer Kanzlerkandidat Millionen von Bürgern beschimpft heißt es, "der Ton war schon immer rauh", wenn er offensichtlich lügt, heißt es "naja, das haben die konservativen schon immer gemacht", wenn Millionen € im Maskenskandal veruntreut werden, "naja, war halt ne schwierige Zeit.... Aber wenn die Grünen von 15 Jahren im Wahlprogramm den Fleischkonsum reduzieren wollen ist die "Ich lasse mir mein Schnitzel nicht wegnehmen Fraktion" auf der Straße.

  • Es enthät eine Wahlmöglichkeit. Das ist etlichen suspekt.

    Die Fraktion derer, die "sich nichts sagen lassen wollen", sind mit die ersten, die andere mit Verboten "auf den rechten Weg" bringen wollen.

    Das sind auch die, die mit "Zwang" alles gleich grundsätzlich diskreditieren müssen. Lächerlich, über das Aufmerksammachen für gesünderes Essen so aufzuschreien. Wer heute noch meint, sein tägliches Fleisch zu benötigen, wird es irgendwann schon merken. Oder auch nicht mehr.

  • Was ist an dem Wort „Angebot“ unverständlich?

    Es ging doch nicht um das Angebot...mir ist keine Kantine bekannt, die in 2013 kein vegetarisches Essen angeboten hat...sondern um den Veggie Day. Der eben das Gegenteil von Angebot, Wahlmöglichkeit oder freiwillig ist.

    Wenn ich einen Fleisch-Freitag fordere, dann wird das auch keiner dahin interpretieren, dass ich mir Freitags eine fleischhaltige Option wünsche, sondern richtigerweise so, dass es an dem Tag keine vegetarische Option geben soll. An den abstrusen Versuchen, eine Vorgabe zur Wahlmöglichkeit zu erklären, sieht man sehr schön, wie die getroffenen Hunde bellen...

  • Fakten:

    Die ARD-Berlin-Korrespondentin Sarah Renner sieht die Aufregung um den Veggieday als politisches Lehrstück für die Positionierung eines Wahlkampfthemas im Sommerloch. Sie beschreibt den Ablauf wie folgt: Zunächst habe ein von ihr selbst nicht namentlich erwähnter rheinland-pfälzischer Bundestagsabgeordneter der CDU Mitte Juli Berliner Journalisten zu einem Hintergrundgespräch geladen. Dabei sei eine längere Liste von angeblichen Verboten und Verbotsvorhaben der Grünen vorgestellt worden, vom Nachtangeln über Lichtverschmutzung bis zum Ponyreiten bei Volksfesten.[5] Die FAZ griff das Thema am 16. Juli 2013 umgehend auf und verwies namentlich auf den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU, Michael Fuchs, als Urheber der Liste.[6] Am Folgetag kam die Bildzeitung mit einer ersten Meldung heraus, ohne jedoch besondere Resonanz zu erzielen.[5]

    Zwei Wochen später brachte die Bildzeitung das Thema am 5. August unter dem Aufmacher Die Grünen wollen uns das Fleisch verbieten! erneut heraus und gab dies auch als Meldung an die Nachrichtenagenturen weiter.[7] Dem Journalisten Stefan Niggemeier zufolge habe die Bildzeitung damit mit einer „typisch falsche[n] Überschrift“ und mehrjähriger Verspätung im Wahlkampf eine altbekannte Position der Grünen skandalisiert.[8]

    .........

    Politische Gegner der Grünen nutzten die Debatte, diese als Verbots- und Reglementierungspartei darzustellen.[9] Die Empfehlung für einen Veggieday wurde unter anderem mit der Forderung nach einer gravierenden Benzinpreiserhöhung im Umfeld der Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen 1998 in Magdeburg verglichen.[16]

    Politiker der Grünen versuchten einerseits, die Argumente für einen Veggie-Day zu erläutern, betonten andererseits, dass kein gesetzlicher Zwang vorgesehen und dies auch gar nicht möglich sei.[11] Neben der Kritik erhielt der Vorstoß in den Medien und von Verbänden auch Unterstützung.[17]

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kontroverse_um_den_Veggietag

    (Hervorhebungen nicht im Originaltext)

  • Kinners, wenn ich euch so auf den letzten Seiten diskutieren lese denke ich mir in Deutschland gibt es wirklich keine Probleme.

    Es ist symptomatisch. Ersetz das durch andere Themen, dasselbe Muster. Emotionen, Fakes statt Fakten.

    Die Grünen haben dazugelernt. Das jedoch bringt Springer nicht. Bringt keine Klicks, bedient das Drama nicht, das die Leserschaft wünscht.

  • Die Grünen haben dazugelernt

    Haben sie das? Kleinteiliger Dirigismus steht da immer noch ganz weit oben, in der Regel in Form von Verboten. Und wo ein wahrer Kern ist, macht man es Springer eben sehr leicht. Da hilft es auch nichts, wenn man nach dem Shitstorm zum Veggie Day dann wieder halb zurückrudern und behauptet, das könne ja nur auf Freiwilligkeit basieren.

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