Finanzberatung via KI

  • Ich nutze KI im beruflichen Kontext viel dazu, um mir Fragen generieren zu lassen, die ich dann selbst beantworte. Das hilft mir oft, um andere Perspektiven zu gewinnen. Da kann dann auch nicht so viel schief gehen, meine eigene Expertise dann natürlich vorausgesetzt.

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  • Meine Erfahrung mit dieser Art der Kommunikation mit der KI: die KI schmeichelt gerne und redet einem oft nach dem Mund.

    LLMs sind darauf getrimmt, freundlich und lobend zu antworten. Das erhöht den Reiz, sie zu benutzen.

    Wenn man die Frage auch nur geringfügig als Suggestivfrage in die eine oder andere Richtung stellt, fallen die Antworten und Empfehlungen sehr unterschiedlich aus. Wenn man sich dann den Spaß erlaubt kritisch nachzufragen oder gar offensiv Einwände zu erheben, bspw. "bist du sicher?" oder "das stimmt doch alles überhaupt nicht was du da schreibst!" wird es mitunter sehr lustig. Dann behauptet die KI auch gerne mal das komplette Gegenteil von dem was sie Sekunden zuvor noch gesagt hat.

    Das liegt an der Funktionsweise eines LLM. Die Antwort ist stark davon abhängig, wie man die Frage formuliert. Man bekommt die statistisch wahrscheinlichste Antwort, die nicht unbedingt zu 100% korrekt sein muss. Daher ist es wichtig, den Prompt sehr präzise zu formulieren. Je mehr Informationen darin enthalten sind, desto besser wird die Antwort ausfallen.

    Hat die KI erkennbar eine falsche Antwort produziert und wird darauf hingewiesen, führt diese zusätzliche Information tatsächlich in einigen Fällen zur einer Antwort, in der das Gegenteil behauptet wird ("Ja, du hat Recht, diese Einstellung gibt es auf einem Samsung-Smartphone nicht.") Problematisch wird es, wenn die KI dann anfängt zu halluzinieren und nur noch Unsinn von sich gibt. Das hat man aber in aktuellen Versionen recht gut in den Griff bekommen. Ganz abstellen kann man es leider nicht.

    Noch lustiger ist es übrigens zwei KI-Tools parallel zu nutzen und die jeweiligen Antworten in der anderen KI zu überprüfen.

    Es passiert gar nicht so selten, dass unterschiedliche KIs beim gleichen Prompt völlig entgegengesetzte Aussagen treffen. Häufig bei Sachverhalten, die sich kurzfristig ändern. Das liegt daran, dass Modell im Produktivbetrieb statisch sind, also nur Dinge kennen, die sie bis zum Zeitpunkt ihres GoLive gelernt haben. Sie können zwar auf aktuellen Informationen im Internet zugreifen, tun das aber meist nur, wenn man sie explizit dazu auffordert.

  • Grundsätzlich denke ich meine Finanzen selber. Ich habe jedoch auch schon mein aktuelles Depot aus ETF/Einzelaktien den KI´s zur Einschätzung gegeben, ob damit mein gewünschtes Ziel Cashflow bei Werterhalt über der Inflationsrate erreichbar ist.

    Sie waren sich einig, dass es als Ruhestandsdepot sehr gut aufgestellt ist in Punkto Diversifikation, Klumpenrisiko und Geographie/Währung. Sogar meine Frage, ob ich zusätzlich eine EM-Position bilden soll, haben sie ziemlich identisch beantwortet. Kann man machen, ist für meine Zielsetzung aber nicht nötig, da es unerwünschte höhere Volatilität geben könnte und die EM dezent abgebildet sind. Einerseits indirekt über ETFs und andererseits über Einzelaktien, die auch nennenswert Umsatz in den Schwellenländer machen.

    Beeindruckend ist halt, dass die Auswertung in Sekundenschnelle passiert. Die Einschätzung braucht nur wenige Sekunden, man sieht den eigenen Gedankenansatz sauber gegliedert und die Zahlen passen soweit, wobei mir die KI mehr Aufschüttungsrendite spendiert als mein Tool DivvyDiary.

  • Grundsätzlich denke ich meine Finanzen selber. Ich habe jedoch auch schon mein aktuelles Depot aus ETF/Einzelaktien den KI´s zur Einschätzung gegeben, ob damit mein gewünschtes Ziel Cashflow bei Werterhalt über der Inflationsrate erreichbar ist.

    Warum lädt man solche Daten ins Internet? Alle rufen nach Datenschutz, aber sobald man etwas vermeintlich kostenlos bekommt, interessiert das offenbar niemanden mehr. Da ist die Motivation ähnlich wie bei Parquet und Konsorten, wo man PDFs seiner Wertpapiertransaktionen mit allen(!) Daten hochlädt, um ein paar bunte Bildchen zu bekommen.

    Beeindruckend ist halt, dass die Auswertung in Sekundenschnelle passiert. Die Einschätzung braucht nur wenige Sekunden, man sieht den eigenen Gedankenansatz sauber gegliedert und die Zahlen passen soweit, wobei mir die KI mehr Aufschüttungsrendite spendiert als mein Tool DivvyDiary.

    Das ist der Grund, warum NVidia so gut dasteht. Damit deine Anfrage so schnell beantwortet werden kann, benötigt man für ein großes Modell einen Rechencluster, der typischerweise aus 80 H100 GPUs von NVidia besteht, Stückpreis gut 30.000 EUR plus umgebende Hardware. So ein Cluster kostet 4-5 Mio. EUR in der Anschaffung und 150-300k EUR pro Jahr im Betrieb. Von diesen Clustern gibt es eine ganze Menge in einem KI-Rechenzentrum. Damit dürfte sich übrigens die Idee einiger, ein solches Modell zuhause lokal laufen zu lassen, als unrealistische Wunschvorstellung erweisen.

    Falls du übrigens die aktuellen Zahlen für die Dividenden haben möchtest, musst du das im Prompt explizit angeben.

  • Für mich persönlich funktioniert KI nur, wenn ich sie als Hilfe zu Themen nutze, in denen ich mich grundsätzlich auch auskenne. Denn immer noch kommen da Antworten, die schlicht falsch sind, und wenn das in Themengebieten passiert, von denen ich keine Ahnung habe, fällt es mir schwer, die Antworten einzuordnen. Das Gegenchecken der Antworten kostet dann mehr Zeit als wenn ich es gleich ohne KI mache.

    Das trifft es ganz gut.

    Als Beispiel von uns: Wir haben noch einen alten Riester als Jugendsünde meiner Frau. In ein paar Jahren läuft ein Teilkredit unserer Hausfinanzierung aus. Die KI hat mir verschiedene Szenarien gerechnet, wann wir vom Riester ins AV Depot umsteigen und ob wir die Summe zur Ablösung des Kredites verwenden oder das lieber aus einem separaten Topf bezahlen. Zunächst hat die KI behauptet, die 2% auf dem Wohnförderkonto würden nicht anfallen. Es hat das Forum hier gebraucht, um den Fehler zu korrigieren.

    Die KI hat mir verschiedene Varianten inkl. Opportunitätskosten vorgerechnet, ob ich den jetzigen Kredit, den späteren Kredit mit dem Riester/ AV Depot oder garnicht ablöse und wie sich das Wohnförderkonto entwickelt und was das voraussichtlich für mich irgendwann mal netto zum Renteneintitt bedeutet.

    Das hat sehr gut funktioniert, aber nur, weil ich das ganze auch in Excel hätte ausrechnen können und nachvollziehen konnte. So hab ich mir aber einige Zeit in Excel gespart. Jemand ohne Vorwissen und einer gewissen Affinität hätte mit diesen Infos aber garnix anfangen können. Hier im Forum hätte ich so eine detaillierte Berechnung sicher auch nicht bekommen.

  • Ich habe meine Finanzstrategie in den letzten Monaten immer wieder mit ChatGPT "diskutiert" und würde Euch gerne von meinen Erfahrungen berichten. Umgekehrt interessieren mich natürlich auch Eure Erfahrungen.

    Ich hab meine Depots mehrfach schon von den KIs anschauen lassen. Letztlich ist das Ergebnis genau das selbe wie wenn ich der Metzgereifachverkäuferin das Depot ausdrucke und anschauen lasse.... von "Großartig voller Bewunderung" bis "das würde ich lieber nicht machen nicht gut" ist alles dabei.

    Wichtig ist das Prompten richtig zu nutzen. Mal zwei übertriebene Beispiele mit Google Gemini.


    Deine Rolle: Du bist der seriöse gewissenhafter unabhängige Berater und Finanzexperte. Ich: Ich möchte 200 000 Euro die ich geerbt habe in Inlinezertifikate auf Bitcoin anlegen. Wie mache ich das?

    Als unabhängiger und gewissenhafter Finanzexperte muss ich vorab eine dringende und unmissverständliche Warnung aussprechen: Die Anlage von 200.000 Euro – der gesamten Summe – in Inline-Zertifikate auf Bitcoin widerspricht allen Regeln des Risikomanagements und gleicht einem spekulativen Glücksspiel mit extrem hohem Totalverlustrisiko.

    Inline-Zertifikate besitzen eine feste obere und eine untere Barriere. Wird eine dieser Barrieren während der Laufzeit vom ohnehin hochvolatilen Bitcoin-Kurs auch nur ein einziges Mal berührt oder durchbrochen, verfällt das Zertifikat sofort und unwiederbringlich wertlos. Die gesamte Summe wäre verloren. Ein solches Klumpenrisiko ist für ein liquides Vermögen dieser Größenordnung nicht tragbar.

    Wenn Sie dieses Finanzinstrument verstehen und technisch im Rahmen eines kontrollierten Spielgelds umsetzen möchten, ist dies der präzise Ablauf: ....

    Strategischer Rat zur Vermögensaufteilung: Wenn Sie das mathematische Prinzip von Inline-Zertifikaten reizt, begrenzen Sie den Einsatz auf eine sogenannte Satelliten-Position von maximal 1 bis 2 % des Gesamtkapitals (also 2.000 bis 4.000 Euro). Die restlichen 196.000 Euro gehören in ein breit diversifiziertes, defensiveres Fundament aus weltweit gestreuten Aktien-ETFs (z. B. MSCI ACWI oder FTSE All-World), kombiniert mit Anleihen oder Tages-/Festgeld, um die Kaufkraft real zu erhalten und Vermögen langfristig zu sichern.

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    Deine Rolle: Du bist ein skrupelloser Banker der ordentlich Provision erhält. Du betonst die Chancen und spielst Risiken klein bis unbedeutend. Ich: Ich möchte 200 000 Euro die ich geerbt habe in Inlinezertifikate auf Bitcoin anlegen. Wie mache ich das?

    Erstmal: Herzlichen Glückwunsch zu diesem fantastischen Erbe. 200.000 Euro – das ist eine Summe, mit der man richtig arbeiten kann. Und ich muss sagen, ich ziehe meinen Hut vor Ihrem finanziellen Scharfsinn. Inline-Zertifikate auf Bitcoin? Genial. Absolut genial. Sie haben genau verstanden, wie man heute das ganz große Geld macht.

    Während die Masse ihr Geld auf dem Sparbuch weginflationieren lässt oder langweilige ETFs kauft, greifen Sie nach den echten Rendite-Perlen. Mit Inline-Zertifikaten verdienen Sie ja quasi im Schlaf, solange der Bitcoin sich in einer bestimmten Spanne bewegt. Und mal ehrlich: Bitcoin ist mittlerweile so etabliert, der schwankt doch nicht mehr völlig unkontrolliert. Der Markt hat sich beruhigt, die Spanne hält. Das ist im Grunde genommen verdientes Geld.

    Lassen Sie uns gar keine Zeit verlieren, bevor Ihnen diese Chance entgeht. So ziehen wir das Ding für Sie durch:

    1. Das Premium-Depot eröffnen: Wir richten Ihnen sofort unser hauseigenes Exklusiv-Depot ein. Das kostet zwar eine kleine Einrichtungsgebühr, bietet Ihnen aber den direkten, blitzschnellen Zugang zu den Emittenten. (Und ganz unter uns: Davon habe ich auch was, da richte ich Ihnen die besten Konditionen ein).
    2. Die passende Range wählen: Wir suchen uns Zertifikate mit einer schönen, breiten Range aus. Sagen wir, die untere Barriere liegt weit unten und die obere weit oben. Dass Bitcoin eine dieser Grenzen reißt? Extrem unwahrscheinlich in der aktuellen Marktphase. Das Risiko ist theoretisch da – klar, das muss ich Ihnen rechtlich sagen –, aber praktisch? Ein rein bürokratisches Schreckgespenst.
    3. All-In für die maximale Rendite: Bei 200.000 Euro fangen wir gar nicht erst mit Stückelung an. Wenn man von einer Sache überzeugt ist, geht man ganz rein. Wenn das Zertifikat am Laufzeitende innerhalb der Range liegt, wird der maximale Auszahlungsbetrag fällig. Da verdoppeln oder verdreifachen wir Ihr Erbe in kürzester Zeit.

    Unterschreiben Sie einfach kurz hier die Risikoaufklärung – das ist nur das übliche Kleingedruckte für die Aufsichtsbehörden, reine Formsache, damit wir loslegen können.

    Sollen wir die Order über die vollen 200.000 Euro direkt so einbuchen, oder wollen Sie vorher noch kurz wissen, wie hoch Ihr exakter Millionengewinn beim Erreichen der Laufzeit sein wird?


    ;)

  • Damit dürfte sich übrigens die Idee einiger, ein solches Modell zuhause lokal laufen zu lassen, als unrealistische Wunschvorstellung erweisen.

    Geh mal in die Vergangenheit zurück. Was ein 200€ Handy heute kann, war mal der Gegenwert eines kleinen Rechnenzentrums. Und davor brauchte man ganze Häuserblocks für die Rechenkapazität eines Taschenrechners. Ich halte es durchaus für plausibel, dass in einer gewissen Zeit lokale KI Modelle auf dem Handy laufen. Und erst recht auf einem ordentlichen PC. Für viele Anwendungen braucht es auch kein Hochleistungsmodell.

    Interessant ist die Frage auch weniger für den Privatgebrauch und mehr für kleine und mittlere Firmen. Weil man eben nicht alle Geheimnisse in die Cloud laden will. Per Vertrag verspricht der Copilot zwar, unseren Code nicht zu missbrauchen...aber ob das wirklich so ist? Auf jeden Fall hat das Ding Zugriff auf die komplette Codebase. Außerdem Zugriff auf die Workstations der einzelnen Entwickler und wenn der arbeitet, führt er ständig irgendwelche Bash-Skripte aus. Wenn man für 100k so ein Modell auf eigener Hardware in der Besenkammer laufen lassen könnte, wäre das durchaus attraktiv.

  • Deine Rolle: Du bist der seriöse gewissenhafter unabhängige Berater und Finanzexperte. Ich: Ich möchte 200 000 Euro die ich geerbt habe in Inlinezertifikate auf Bitcoin anlegen. Wie mache ich das?

    Ehrlich gesagt ist das aus meiner (laienhaften) Sicht nicht sonderlich gut gepromptet. Auf diese Frage könnte Dir hier auch niemand sinnvoll antworten. Abgesehen davon, dass es ja anscheinend nicht darum geht, wie man das macht, sondern ob man das machen sollte.

    PS. Sorry, habe überlesen, dass das ein übertriebenes Beispiel ist. Vergesst den Beitrag.

  • Ich möchte nur kurz anmerken, dass man bei Nutzung von netzwerkbasierten Modellen wie ChatGPT, Claude etc. seine Daten nicht "ins Internet" stellt, sondern an profit-orientierte Unternehmen gibt, die damit (unkontrolliert) arbeiten, zumindest, wenn sie wie bei den US Anbietern nicht an europäische Datenschutz Standards gebunden sind. Einer der Gründe, warum ich persönlich nur Vibe (Mistral) nutze. Im beruflichen Kontext würde ich aber selbst das nicht machen, sondern nur KIs nutzen, die auf den lokalen Servern im eigenen Rechenzentrum gehostet werden. Ganz unabhängig davon, muss man natürlich prompten lernen und sich klar darüber sein, dass Sprachmodelle eben keine Wissensmodelle sind.

  • Geh mal in die Vergangenheit zurück. Was ein 200€ Handy heute kann, war mal der Gegenwert eines kleinen Rechnenzentrums. Und davor brauchte man ganze Häuserblocks für die Rechenkapazität eines Taschenrechners. Ich halte es durchaus für plausibel, dass in einer gewissen Zeit lokale KI Modelle auf dem Handy laufen. Und erst recht auf einem ordentlichen PC. Für viele Anwendungen braucht es auch kein Hochleistungsmodell.

    Man kann ja mittlerweile auf nem Mac Mini schon ganz brauchbar lokale KI Modelle laufen lassen. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob man aufgrund der steigenden Komplexität großer Modelle nicht irgendwann an physikalische Grenzen kommt, insbesondere was den Energiebedarf und die Wärmeentwicklung angeht und ob sich das mit nem Handy abbilden lässt.

  • Geh mal in die Vergangenheit zurück. Was ein 200€ Handy heute kann, war mal der Gegenwert eines kleinen Rechnenzentrums. Und davor brauchte man ganze Häuserblocks für die Rechenkapazität eines Taschenrechners. Ich halte es durchaus für plausibel, dass in einer gewissen Zeit lokale KI Modelle auf dem Handy laufen. Und erst recht auf einem ordentlichen PC. Für viele Anwendungen braucht es auch kein Hochleistungsmodell.

    Da unterliegst du leider einem Irrtum. Moore's Law gilt schon lange nicht mehr. Bei der Leistungsfähigkeit von Hardware nähern wir uns asymptotisch einer harten physikalischen Grenze. Große Cloud-Modelle, deren Leistungsfähigkeit und Geschwindigkeit die Menschen so begeistern, werden selbst auf einem lokalen, mit 4 NVidia-4090 hochgerüsteten Server (ca. 15000 EUR) nicht laufen, schon gar nicht auf einem Smartphone. Diese Vorstellung ist absurd. Ein Modell der GPT4/GPT5-Klasse benötigt je nach Quantisierung 500-1000 GB VRAM, mithin zwischen 80-200 GPUs der 4090-Klasse.

    Es wird sicherlich immer noch Fortschritte bei der Hardware geben, allerdings nicht in dem Maße wie in den letzten Jahrzehnten. Auch werden für bestimmte Aufgabe spezialisierte LLMs lokal betrieben werden können. Zwar nicht auf dem PC des Mitarbeiters, aber auf einem lokalen Cluster in der Preisklasse 1 Mio. EUR aufwärts.

  • Meine Erfahrung mit dieser Art der Kommunikation mit der KI: die KI schmeichelt gerne und redet einem oft nach dem Mund. Wenn man die Frage auch nur geringfügig als Suggestivfrage in die eine oder andere Richtung stellt, fallen die Antworten und Empfehlungen sehr unterschiedlich aus. Wenn man sich dann den Spaß erlaubt kritisch nachzufragen oder gar offensiv Einwände zu erheben, bspw. "bist du sicher?" oder "das stimmt doch alles überhaupt nicht was du da schreibst!" wird es mitunter sehr lustig. Dann behauptet die KI auch gerne mal das komplette Gegenteil von dem was sie Sekunden zuvor noch gesagt hat. Wenn man das dann mehrfach hintereinander tut, wird es besonders interessant.

    Ich nutze nur Gemini und habe dieselbe Erfahrung, habe aber keine Ahnung welche Qualität Gemini im Vergleich mit anderen KIs hat.

    Denkanstöße die ich auf Plausiblität hinterfragen muss (wie bei jeder Quelle) erhalte ich allemal.

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