Ist dieser etf sparplan sinnvoll

KI-Zusammenfassung

: Ist ein Sparplan ab September in zwei von einer KI vorgeschlagene JPMorgan-Ausschüttungs-ETFs passend, wenn eine 40-jährige Person langfristig Vermögen aufbauen und gelegentlich Cashflow haben möchte?

Ist ein Sparplan ab September in zwei von einer KI vorgeschlagene JPMorgan-Ausschüttungs-ETFs passend, wenn eine 40-jährige Person langfristig Vermögen aufbauen und gelegentlich Cashflow haben möchte?

  • Mehrere Beiträge sehen als langfristige Basis eher einen günstigen, breit gestreuten Welt-ETF, während die JPMorgan-Fonds als Covered-Call-Produkte mit kurzer Historie und höheren Kosten eingeordnet werden.
  • Aus der Community kommt der Hinweis, dass Ausschüttungen kein zusätzliches Vermögen schaffen, weil der Anteilspreis entsprechend sinkt und spätere Verkäufe ähnlich wirken können.
  • Für kurzfristige Ausgaben nennen mehrere Beiträge getrennte Geldtöpfe mit Tagesgeld und einen liquiden Notgroschen, später plante die fragende Person 50 € monatlich in einen MSCI ACWI IMI.

Unsere Finanztip-Empfehlungen zu diesem Thema

Klickst Du auf eine Empfehlung mit *, unterstützt das unsere Arbeit. Finanztip bekommt dann eine Vergütung. Empfehlungen geben wir immer nur redaktionell unabhängig und nach strengen Finanztip-Kriterien. Mehr Infos
  • Um ehrlich zu sein, bis jetzt war es bei mir so, das wenn ich Geld übrig hatte, habe ich es auf Konto gelassen und mir dann später immer irgendwelche sinnlosen dinge gekauft und seit ich investiere, habe ich das glücklicherweise nicht mehr gemacht. Aber wenn ich das meiste so lese, klingt es für mich öfters so, in ein etf mit Thesaurierend zu investieren und wenn ich mal wirklich Geld brauche z.b. für Auto Reparatur, kann man sich es als Anteil auszahlen lassen. Klingt für mich auch sicherer als auf Verrechnungskonto zu haben und dann doch für sinnlose dinge dann wieder auszugeben.

  • Unsere Empfehlungen zu diesem Thema

    Klickst Du auf eine Empfehlung mit *, unterstützt das unsere Arbeit. Finanztip bekommt dann eine Vergütung. Empfehlungen geben wir immer nur redaktionell unabhängig und nach strengen Finanztip-Kriterien. Mehr Infos

    Von unseren Finanztip-Experten getestet

    Was Finanztip ausmacht
    Finanztip Bewertungen
  • wenn ich mal wirklich Geld brauche z.b. für Auto Reparatur, kann man sich es als Anteil auszahlen lassen

    Du solltest dich wirklich nochmal eingehend mit der recht simplen Finanztip-Strategie beschäftigen.

    Eine normale Autoreparatur oder die berühmte defekte Waschmaschine sollte entweder vom Notgroschen oder vom Giro bezahlt werden können. Der Notgroschen liegt idealerweise im bestmöglich verzinsten und innerhalb weniger Tage zugänglichen Tagesgeld und besteht aus mehreren Netto-Monatsgehältern. Einigen langt hier ein Puffer von 3-6 Nettogehältern, andere möchten dort gleich 1 Jahresgehalt vorhalten - je nach Gusto und Sicherheitsdenken.

    Also würde ich zunächst mal diesen Notgroschen aufbauen - sofern noch nicht vorhanden - und danach erneut über die langfristige Geldanlage mittels ETF nachdenken.

  • Also um das ganze mal anzukürzen und den Knoten (auf) zu Lösen:


    - Girokonto - kurzfristige Liquidität - 1 bis 3 Nettogehälter (je nach pers. Neigung)

    Hiervon wird alles bezahlt, geplantes, ungeplantes, und dann bei einer festgesetzten Untergrenze wieder auffüllen. Davon kannst du dir auch mal was gönnen, da braucht es keine Dividenden.


    - Tagesgeld/Festgeld - mittelfristig- z.B. ich möchte in 3 Jahren ein Motorrad oder Auto, oder eine Reise in die USA oder was auch immer. Summe X sparen bis zum Ziel -> Ziel erreicht, küss die Hand, Freiheitsstatur.


    ETF / Vorsorgedepot - langfristig (Altersvorsorge) - der IMI wurde angesprochen, du kannst zwei gleiche ETF sparen oder du sagt für das Vorsorgedepot nehme ich was anderes, World, All World, wie auch immer. Da gibt es kein richtig oder falsch.

    Und dann Finger weg über Jahrzehnte von diesem Geld -> Perfekt, der ältere Mars2026 wird es Dir Danken. Er braucht sich über die Rentenlücke keine Sorgen mehr zu machen und kann sich bei Bedarf auch das Top Model des Outdoor Rollators mit Aluminium und Luftdruck-Bereifung gönnen. :thumbup: Viel Erfolg und stets beste Gesundheit.

  • Girokonto - kurzfristige Liquidität - 1 bis 3 Nettogehälter (je nach pers. Neigung)

    Hiervon wird alles bezahlt, geplantes, ungeplantes, und dann bei einer festgesetzten Untergrenze wieder auffüllen. Davon kannst du dir auch mal was gönnen, da braucht es keine Dividenden.

    Ich würde niemals 3 Nettogehälter auf dem Giro liegen lassen. Ich verbrauche ja schon 1 Nettogehalt nicht im Monat. Warum sollte das Geld unverzinst da rumgammeln?

    Und 3-6 Nettogehälter für den Notgroschen? Was kauft ihr für Waschmaschinen?

  • Ich würde niemals 3 Nettogehälter auf dem Giro liegen lassen. Ich verbrauche ja schon 1 Nettogehalt nicht im Monat. Warum sollte das Geld unverzinst da rumgammeln?

    Und 3-6 Nettogehälter für den Notgroschen? Was kauft ihr für Waschmaschinen?

    Es ist auch eine Frage der Gehaltshöhe ..... Urlaub und Autoreparatur, das sind für viele relevante Ausgaben, auf die gespart werden muss.

  • Ich würde mich da nicht an Netto-Gehältern orientieren, weil das eben zu einem schiefen Bild führen kann. Es wird vermutlich auch Leute geben, die nicht wissen wie sie jemals 1 Nettogehalt auf dem Giro halten sollen.

    Vielleicht sollte man eher mit 1 Monatsausgaben auf dem Giro und 3000€ auf dem Notgroschen rechnen. Für die Reparatur des Porsche reicht das dann immer noch nicht, aber für die meisten Haushalte.

  • Ich traue dem TE zu, dass er das für sich selbst schon ganz gut interpretieren wird. Es geht ja nicht nur um Auto und Waschmaschine sondern bei manchen Leuten ggf. auch um einen Puffer im Falle von Krankheit, Arbeitslosigkeit etc. Da muss jeder selbst wissen, womit er gut schlafen kann.

  • Um ehrlich zu sein, bis jetzt war es bei mir so, das wenn ich Geld übrig hatte, habe ich es auf Konto gelassen und mir dann später immer irgendwelche sinnlosen dinge gekauft und seit ich investiere, habe ich das glücklicherweise nicht mehr gemacht. Aber wenn ich das meiste so lese, klingt es für mich öfters so, in ein etf mit Thesaurierend zu investieren und wenn ich mal wirklich Geld brauche z.b. für Auto Reparatur, kann man sich es als Anteil auszahlen lassen. Klingt für mich auch sicherer als auf Verrechnungskonto zu haben und dann doch für sinnlose dinge dann wieder auszugeben.

    Mal abgesehen davon, dass mir ohne Puffer auf dem Tagesgeldkonto unwohl wäre, ist Deine Überlegung richtig. Denn auch wenn monstermania das anders sieht und damit rechnerisch auch richtig liegt: Finanzkram ist nicht nur Rechnen, es ist auch Psychologie. Und wenn Du Deine Schwäche erkannt hast, ist es gut, sie zu berücksichtigen und quasi eine Schranke einzubauen.

    Übrigens hab ich in Deinem Alter genauso einen Käse mit sinnlosen Anschaffungen gemacht und bin mächtig froh, dass ich irgendwann aufgewacht und da rausgewachsen bin.

  • Um ehrlich zu sein, bis jetzt war es bei mir so, das wenn ich Geld übrig hatte, habe ich es auf Konto gelassen und mir dann später immer irgendwelche sinnlosen dinge gekauft...

    Das ist das Problem vieler Menschen.
    Daher: Bezahl Dich zuerst!
    Genau so wie die Zahlung von Fixkosten wie z.B. Miete muss das sparen/investieren komplett automatisch ablaufen. Die monatliche Sparrate sollte genau so wie die Miete am 01. des Monats vom Konto abgehen.
    Dann sparst Du nicht das was am Ende des Monats übrig ist, sondern kannst im Prinzip das ausgeben was noch auf dem Konto ist. ;)
    Und bei jeder Lohnerhöhung erhöhst Du dann die Sparrate. 50% der Nettolohnerhöhung fließt in die Sparrate, 50% gehen in den Konsum.

    Und ich kann meinen Vorpostern nur beipflichten. Ein Notgroschen sollte auf jedem Fall vorhanden sein, bevor man beginnt in ETF zu investieren! Ob es nun 1, 2 oder 6 Nettomonatsgehälter sein müssen hängt von vielen Faktoren ab. Wer zur Miete wohnt braucht i.d.R. einen kleineren Notgroschen als der Immobilienbesitzer. Wer kein Auto besitzt, benötigt i.d.R. auch einen geringeren Notgroschen als jemand der ein Auto besitzt und darauf angewiesen ist.
    Wir haben zwar ein Auto, sind darauf jedoch nicht angewiesen um zur Arbeit zu kommen. Wir könnten daher relativ problemlos auch ein paar Wochen auf das Auto verzichten, wenn das Auto mal ausfallen sollte.
    Das Aktien-ETF-Depot ist nicht dazu da in den nächsten 2 oder 3 Jahren Geld für ein neues Auto anzusparen oder den nächsten Urlaub zu finanzieren. Das Geld dafür sparst Du besser auf einem Tagesgeldkonto.

    Dann hilft es vielen Menschen, wenn Sie mal für einige Monate ein Haushaltsbuch führen. Einfach um mal zu sehen wo das eigene Geld bleibt.
    Es ist bisweilen beachtlich was man allein sparen kann, wenn man alle Versicherungen jährlich bezahlt statt monatlich.
    Ich habe diverse Bekannte die quasi aus Tradition Ihr Girokonto bei der örtlichen Sparkasse haben und mit der Kreditkarte der Sparkasse locker 150€ im Jahr nur für Kontoführung/KK bezahlen. Für das Geld gehe ich lieber mit meiner Partnerin auf Konzerte oder lade Sie zum Essen ein. :/
    usw.

    Finanzkram ist nicht nur Rechnen, es ist auch Psychologie. Und wenn Du Deine Schwäche erkannt hast, ist es gut, sie zu berücksichtigen und quasi eine Schranke einzubauen..

    Noch besser wäre es aber, wenn man an seinen Schwächen arbeitet. Ist wie Training beim Sport.
    Und natürlich sind Psychotricks erlaubt. Man kann sich ja belohnen wenn man sich Ziele setzt und diese Ziele erreicht hat.
    Aber dafür braucht es keine Dividenden/Ausschüttungen die völlig unabhängig davon kommen ob man die selbst gesteckten Ziele erreicht.:rolleyes:

  • Also wenn ich euch da jetzt richtig verstanden habe, erstmal auf Verrechnungskonto den Notgroschen ansparen und dann kann man sich um etf sparplan kümmern? Ist eigentlich logisch und fühle mich jetzt etwas dumm, das ich nicht selbst daran gedacht habe.

  • Tagesgeld ist Tagesgeld, also ist es über Nacht oder in wenigen Tagen auf deinem Girokonto. Festgeld (für in Zukunft anstehende Dinge, wie Autokauf, Urlaubsreise, etc.) kannst du machen, wenn du deine Hausaufgaben gemacht hast.
    Girokonto nicht überzogen, ein Notgroschen mit den ggf. auflaufende Reparaturen, Ersatzkäufe von Haushaltsgeräten etc. geleistet werden kann, vorhanden ist. Einen günstigen Depotanbieter kannst du dir aus den Tipps von Finanztip heraussuchen. Dort dann einen Sparplan in der für dich leistbaren Höhe auf einen weltumspannenden ETF abschließen und das Gröbste ist erledigt. Dann heißt es nur noch Durchhalten.

    Vielleicht ermittelst du aber auch erstmal deine durchschnittlichen Ein- und Ausgaben. Dann hat man einen Überblick, ob und was monatlich zum Sparen übrig bleibt.
    Anleihen solltest du mit deiner Zielsetzung und den offensichtlichen finanziellen Möglichkeiten nicht in Betracht ziehen. Da könnten zuviele Risiken drinstecken.
    Viel Glück mit deinen Entscheidungen.

Passende Ratgeber für Dich

Von Finanztip-Experten fundiert recherchiert

Was Finanztip ausmacht
Finanztip Bewertungen