Warum gelten ETFs als sichere Geldanlage, wenn die gesetzliche Anlegerentschädigung nur 90 % und maximal 20.000 € abdeckt?
Beim Tagesgeld sind bis zu 100.000 € pro Kunde und Bank gesetzlich abgesichert. Bei Wertpapieren im Depot greift dagegen grundsätzlich keine Einlagensicherung, da sie Eigentum des Anlegers sind.
Wenn ein Broker insolvent geht und die Wertpapiere nicht herausgeben kann, greift unter bestimmten Voraussetzungen die Anlegerentschädigung mit maximal 20.000 € bzw. 90 % der Forderung.
Wie ist das Risiko bei einem ETF-Depot mit einem größeren Anlagebetrag einzuschätzen? Ist das Risiko, dass Wertpapiere bei einer Brokerinsolvenz (z.B. Trade Republic) tatsächlich nicht herausgegeben werden können, sehr gering?